Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

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Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


Das Hörbuch und das Eichhörnchen

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Fri, April 13, 2018 08:54:50

Facebook schreibt einen ja immer gerne an, man soll unbedingt seinen Beitrag gegen eine kleine Gebühr bewerben, damit mehr Leute davon Kenntnis davon nehmen. Eigentlich täglich. Ob das Sinn mach oder nicht. Was etwas nervt, weil man ja immer einen roten Punkt dafür kriegt, als Zeichen dafür, dass es eine Nachricht sein soll, über die man sich freut. Nun gut, das ist halt eben der Preis, den man dafür zahlt, um mit der Welt in Kontakt zu bleiben. (Und natürlich auch, dass sie inzwischen wissen, wie alt ich bin und wahrscheinlich auch meine Schuhgröße.) Zum Glück werde ich aber von sonstiger Werbung zumeist verschont. Wohl deshalb, weil ihnen einen Blick auf meinen Kontostand genügt hat, um zu wissen, bei dem ist nicht viel zu holen. ;-)

Und natürlich werde ich auch immer angeschrieben, dass ich schon lange nichts mehr gepostet habe und Anthonys Freunde doch gern Bescheid wüssten. Was immer so ein weinig klingt, als sei ich ein wenig faul und sollte endlich meinen alten Finger über die Tastatur schicken. Was aber nicht gerecht ist, da es sich, bei einem längeren Schweigen meinerseits, meist darum handelt, dass ich so im Stress bin, dass ich das Gefühl habe, ich kann mir die halbe Stunde dafür nicht erlauben.

Und das bin ich in der Tat, im Stress, denn von dem Denken, dass es sich bei dem Hörbuch so um eine Sache nebenbei handelt, bin ich schon lange abgerückt. Zumindest, wenn man es gut machen möchte und mit den wirklich Guten dieses Faches mithalten will, trotz erbärmlichen Equipments. Der Perfektionist in mir ist einfach nicht zu besiegen. Und somit brauche ich letztendlich wohl für eine Minute an die zwei Stunden Arbeit. Was bei insgesamt knapp über 9 Stunden doch beachtlich ist. (Das Verhältnis ist ja jetzt schon 1 zu 1. Sodass nach einem harten Tag sechs bis Minuten bleiben, und das ist ja nur die erste Korrektur.)

Und anstrengend ist es wirklich, denn am liebsten hätte ich es ja, wenn nicht ein Knacksen oder Schnalzen oder was auch immer zu hören ist. CD-Qualität halt. Wenngleich ich schon unangenehmere Arbeiten in meinem Leben gemacht habe. Also auch nicht wirklich meckern möchte. Zumal andere Menschen auf der Welt es da noch viel schlimmer getroffen haben. Es ist nur halt etwas ermüdend, nach einem Tag nur so wenig in den Händen zu halten. Das Ziel ist noch so fern. Habe jetzt aber immerhin das Buch fast bis zur Gänze noch einmal neu von Franus einlesen lassen. 20 Seiten fehlen noch. Und auch 7 Stunden von den etwas über 9 der ersten Bearbeitung hinter mich gebracht.

Das Ärgerliche ist ja noch dazu, dass ich von der ersten Fassung nicht ein Wort gebrauchen kann, wegen des anderen Mikrofones und der somit anderen Stimmfarbe . Auch wenn es manchmal besser als das Neue ist. Zum Glück aber eher nicht und man sagen kann, Franus hat seine Hausaufgaben gemacht. Bei manch Passagen könnte man sogar weinen vor Freude, so gut hat er das hingekriegt. ;-)

Alles in Allem, auch wenn es noch dauert, denn lange braucht das Eichhörnchen die Haare auf seinem buschigen Schwanz zu zählen, auf das Ergebnis kann man sich also freuen.

Grüße wie immer auch von Anthony und den anderen.



Es soll ja gut werden

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Tue, March 13, 2018 18:38:45

Altbekannt, der Autor ändert einmal mehr seine Terminplanung. Wie immer sich erst dem Druck der Realität beugend. (Die Hybris ist ein elend Ding, befällt sie den Geist. ;-) )Ich hatte doch tatsächlich vor, die ersten drei Bände gemeinsam als Hörbücher auf den Markt zu werfen. Verführt wohl auch, weil Franus die Cover schon fertig hat. Doch muss ich nun erkennen, dass die Fortschritte, wenn man es denn wirklich gutmachen will, doch sehr bescheiden sind.

Die sechs Wochen, die ich verloren habe (und das voll und ganz, da die zwei Mikrophone sich derart unterscheiden, dass selbst eine korrekt eingesprochene Passage nicht zu verwerten ist, da es sich so anhört, als ob da zwei völlige verschiedene Personen die Geschichte erzählen), indem ich den ersten Band ohne Kontrolle eingelesen habe, sind zwar ein übler Scherz, den ich mir da selber gespielt habe, sie aber wären noch zu verkraften. (All die Abende, die ich in der Jugend in den Kneipen verbracht habe, mit meinem Blick die große Liebe suchend, der vom Alkohol und Tabakrauch so oft in die Irre geführt wurde, sind da ein viel größerer Verlust an Zeit.) Doch jetzt, da ich merke, dass Franus Stimme von solchen Störgeräuschen begleitet ist, dass er jeden Satz drei Mal einlesen muss, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man daraus etwas Brauchbares zusammenschnipseln kann, akzeptabel ist, muss ich gestehen, dass ich für 2 Minuten Hörbuch in etwa 1 Stunde Arbeit brauche. Manchmal weniger, manchmal aber auch mehr. Was ja, wenn ich das Einsprechen noch mitdazurechne und die Nachbearbeitung, handelt es sich ja erst einmal um die erste grobe Zusammensetzung, wohl dann auf die 1 Stunde für 90 Sekunden herausläuft. Was das bei 9 Stunden Hörbuchdauer bedeutet, kann jeder selbst im Kopf ausrechnen.

Kurzum, ich gebe keine Prognosen für Abgabetermine mehr bekannt. Es läuft wie es eben läuft. Ich kann nur versichern, dass ich wirklich artig und fleißig bin. Und dass es, wenn es dann herauskommt, wirklich gut sein wird. Das lässt sich gar nicht bei einem Perfektionisten wie mir verhindern. ;-) Jetzt aber eben ein Band nach dem anderen.

Wenn ich die ersten drei Bände dieses Jahr schaffe, dann bin ich schon froh. Denn die Bände werden ja immer dicker. Sodass der dritte allein, dann wohl fast auf ein halbes Jahr Arbeit hinausläuft. Wenn nicht zuvor das Wunder geschieht und Anthony endlich die Charts stürmt. Weil dann kann man ja jemanden bezahlen, der das Zusammenschnipseln übernimmt und es zudem besser und schneller macht als ich. (Ja, ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. ;-) )

Grüße auch von den anderen





Das Hörbuch und seine Probleme

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Fri, February 23, 2018 11:53:14

Eigentlich hätte ich jetzt gerne verkündet: „Hurra, Hurra, der erste Band ist als Hörbuch fertig bearbeitet. Doch leider, wie soll es anders sein, gab es erhebliche Probleme. Die ich eigentlich hätte vermeiden können, doch in meinem Überschwang eben nicht tat. Denn es war mir schon aufgefallen, nach dem ersten Kapitel, dass die Aufnahme unsauber klingt. Mit Kopfhörer über den Computer. Habe sie dann auf meiner Anlage abgespielt und sie dort leider als in Ordnung befunden und Franus dann befohlen, gleich weiterzumachen. Bis zum letzten Kapitel. Eben im Überschwang. Doch leider hat sich dann herausgestellt, dass das erste Kapitel noch einigermaßen passabel war. Einige dahinter allerdings fast unhörbar. Da ist auch nichts mehr zu retten mit Kompressor, rausschneiden oder all den anderen Hilfsmitteln, die Audacita anzubieten hat.

Schlimm genug, doch dann, da ich annahm, dass es am Micro liegt, einem Rode Podcaster, habe ich in Neues gekauft. Dasselbe Modell, soll es doch das beste für diesen Preis sein. (Der ein erheblicher ist, obwohl das erste Mal über Ebay erworben, und auch das zweite Mal. Aber für Anthony da hungere ich sogar im Notfall ;-) ) Leider war das Problem damit nicht behoben. Sodass ich dachte, es liegt am Laptop. (Ein neues Micro muss doch funktionieren.) Schwupps also auch da einen neuen gekauft. (Hätte aber eh sein müssen, da das andere Teil für 350.- neu, das ich letztes Jahr gekauft habe, allein zum Hochfahren manchmal 3 Minuten braucht. Selten solch einen Fehlkauf getätigt.) Aber auch der brachte keine Linderung. Sowie auch nicht die beiden Tablets, die ich besitze. Ein uraltes und ein eines, das zwar moderner, aber schlechter als das uralte ist. (Selten solch einen Fehlkauf getätigt. Aber ich wiederhole mich ;-) ) Sodass ich nun der Meinung war, geradezu sein musste, da habe ich ein kaputtes Micro bei Ebay gekauft und dann sogar eine neues, das aber auch kaputt ist. Sodass ich ebendieses neue sofort empört zurückgeschickt habe. (Zum Glück war ich empört, denn wenn ich gewusst hätte, dass das Micro gar nicht kaputt ist, hätte ich es behalten. Denn ich gehöre nicht zu den Leuten, die etwas kaufen und es einfach zurückschicken und den Verkäufer dann auf zwei Mal Portokosten sitzen lassen. Die Bearbeitungszeit gar nicht miteinberechnet. Das gebietet der Anstand.) Dann, als gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen war, hat mir zum Glück der Rolf sein Micro geschickt. (Großen Dank dafür!) Ein Rode Nt, mit dem das Problem dann erstaunlicherweise immer noch da war. Wenn auch nicht so gravierend wie mit dem Rode. Sodass, da ja die Lokalitäten gewechselt wurden, bei verschiedenen Aufnahmen, nur noch eine Fehlerquelle auszumachen war, nämlich Franus. Denn auch wenn er sich völlig normal anhört, auch für seine Umwelt, so macht er doch ständig in seinem Mund Störgeräusche, deren Quelle mir noch immer nicht klar ist. Es ist kein Schmatzen, auch sind es keine trockenen Lippen, sondern anscheinen der Kiefer oder irgendetwas am Gaumen. Was er auch selbst hört, wenn er sich darauf konzentriere. (Und das Micro so oder so. Mit etwas Abstand wird es anscheinend etwas besser. Deswegen ist das Nt auch besser als das Podcaster, das man ja fast verschlucken soll.) Kurzum, um endlich zum Punkt zu kommen. Ich habe jetzt das Nt gekauft und hoffe, dass wir damit dann, wenn Franus weiß, was ich er alles zu beachten habe, demnächst dann doch eine würdige Arbeit abliefern können. Wenngleich nicht morgen. Zum einen ist es nicht gut, wenn Franus sich bei Sprechen dauernd auf Fehler untersuche, das hemmt den Fluss und er wird auch der Stimmung und den Charakteren nicht gerecht, und zum anderen, und das vor Allem, habe er sich noch nicht so recht von der Stimmung erholt, in der mich dies Desaster hineingetrieben hat. Denn das Letzte, was Anthony braucht, ist jemand, der trübsinnig seine Geschichte erzählt. Ist sie doch alles andere als das. Wobei es schon erstaunlich ist, dass bei den Verkaufszahlen all die Jahre hinweg, Franus und auch ich trotzdem immer zu ihm gehalten habe, bis hin zum Ende. Das sollte man doch bitte auch honorieren. ;-)

Damit Ihr aber seht, dass, wenn schon ich nicht so recht vorankomme, es nicht daran gehapert hat, den anderen in den Hintern zu treten. Sprich, Franus. Sodass er es immerhin geschafft hat, in der Zeit des scheinbaren Müßiggangs die diversen Covers zu entwickeln. Die für die CD, eventuell mit Papschuber, wenn jemand ein Hörbuch direkt an der Quelle erwerben wird, und die für die diversen Distributoren im Internet. (Die Zeitangebe dort sind selbstverständlich vorerst nur so über den Daumen gepeilt.) Ich hoffe, es gefällt. Auch wenn es natürlich nur ein Kompromiss zwischen Kunst und Zweckmäßigkeit sein kann. Es müssen ja die wichtigen Informationen gut lesbar sein. Wobei es aber kein Zufall ist, dass Franus schon bis zum dritten Band gekommen ist, denn wahrscheinlich werden die ersten drei Bände ziemlich rasch aufeinander herausgeben werden, wenn denn fertig, vielleicht alle sogar am selben Tag. Damit ist immerhin dies Baustelle abgearbeitet, wobei es natürlich ziemlich zupass kam, dass Franus noch diese alten Covers im Ärmel hatte, die dann ja nicht genutzt wurden. Jetzt aber kommt die ganz große!

Grüße auch von den andern, Francis



Fortschritt Hörbuch

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Tue, February 06, 2018 08:19:49

Soeben ist Franus fertig geworden mit dem Einsprechen des ersten Bandes. Ist ja die Zeit zwischen halb sechs und halb acht Uhr des Morgens die einzig wirklich mögliche Spanne, wegen des Lärms. Und natürlich die Sonn- und Feiertage. Denn mein Schloss liegt ja leider mitten in der Stadt und im Westflügel, wo Franus während der Aufnahme auch wohnt, da läuft nun einmal der Verkehr vorbei. Es ist nicht viel, da eine Seitengasse, aber dennoch spätestens so alle zwei Minuten ein Wagen. Und da sind da ja noch die Nachbarn, die Mülltonnen herumschieb, ihre Wagentüren knallen, etc.

So, jetzt muss das Ganze natürlich auf Fehler abgeklopft werden. Von denen es eine Menge gibt. Nicht nur falsche Betonung oder Vernuschelung von Buchstaben. (Es gibt zum Beispiel einen Satz, wo von einem Uniformierten die Rede ist, den Franus tatsächlich fünf Mal falsch eingesprochen hat mit Uniformter, sodass immer noch nicht eine richtige Aufnahme vorliegt. Manche Dinge hat er auch zehn Mal oder noch öfter eingesprochen.) Sondern auch ein gelegentliches Knacken in der Aufnahme, weil wohl das Tablet zu wenig Rechenleistung hat und ich so dumm war, auf Stereo zu bestehen, sodass es schon deswegen ab und zu in die Knie ging. (Dank an Rolf für den Tipp!) Aber was soll’s, Franus und meine Geduld in diesen Dingen ist ja schier unerschöpflich. Dann halt noch einmal. Zumal ja auch er, zufällig zur gleichen Zeit wie ich, von dieser seltsamen Stimmbandlähmung geplagt wurde, von der die Ärzte meinten, sie wäre irreparabel. Zum Glück nicht. Nichtsdestotrotz kommt das K doch oft sehr krächzend, wenn er sich beim Sprechen nicht konzentriert. Und selbst dann ist es nur zu 50% zu vermeiden.

Kurzum, es gibt viel zu tun, die Hälfte ist vielleicht erreicht. Das Buch, das im Endeffekt knapp unter 9Stunden liegt, hat nämlich eine Arbeitszeit, die man all diese Handicaps betrachtend, gerne mal 20 nehmen darf. Vielleicht auch mehr. Ach, was wir darum all diese Menschen bewundern, die sich einen Text vor die Nase halten und ihn immer korrekt ablesen. Früher gab es ja in den Schulen sogar Meisterschaften, in den USA noch immer.

Das Gute aber ist, dass man beim Einsprechen merkt, wo es vielleicht nicht ganz rund läuft und ich somit einige Verbesserungen habe einfließen lassen können. Wobei es die, die mich kennen, natürlich nicht wundert, dass ich mich nicht habe zurückhalten können, noch die ein oder andere Ergänzung mit dranzuhängen. Somit hat das Buch jetzt keine 83.000 Wörter mehr, sondern 85.000. Die Geschichte selbst ist natürlich nicht davon berührt. Aber wenn mir Anthony nachträglich erzählt, dass in der Situation dann noch das passiert ist, was hätte ich machen sollen? Ich kann es doch nicht weglassen.

Ein verzeihliches Verbrechen, zumal ja all die, die die E-Book-Version redlich erworben haben, sich demnächst die neueste Version herunterladen können. Die Distributoren bieten das ja alle in der Regel an. Sie wird mit dem Erscheinen des Hörbuchs eingestellt werden. Ich sage Bescheid. Und die der Printausgabe haben somit die Gewissheit, dass ihre Ausgaben ziemlich selten sind, und wenn Anthony endlich so bekannt ist, wie es ihm zusteht, ein Vermögen wert sein werden. ;-) Mein schlechtes Gewissen hält sich somit in Grenzen. Zumal ich ja jedem empfehle, sich das Ganze noch einmal von Anfang an zu Gemüte zu führen, weil ja jetzt sukzessive die anderen Bände folgen werden, als Hörbuch und auf den neuesten Stand gebracht, bis hin zum großen Abenteurer, dem letzten Band.

Grüße auch von den andern

p.s.: Ich denke, Franus macht das ganz gut. Und im Notfall bin dann ja noch ich da, um der Reihe den letzten Schliff zu geben. Dann aber wird garantiert nichts mehr daran verändert. Denn auch wenn Franus die Sache Spaß macht, noch einmal einlesen wird er es ganz bestimmt nicht.





Plan 2018

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Fri, January 05, 2018 18:19:49

So, der letzte Band ist in der Rohfassung fertig. Schneller, als gedacht. Bin ich zufrieden? Ja. Sehr? Ja.

Insgesamt hat er etwa 310.000 Wörter. (99 / 87 / 125) Wenn man das bisherige Maß ansetzt, dass die anderen Bücher haben, von etwa 284 Wörter pro Seite (zum Vergleich, Harry Potter hat so um 270 Wörter, ein Dostojewski in der Sparauflage so um die 600. Für alte Leute mit Sehschwäche also nicht geeignet ;-) ), dann kommen am Ende nach der letzten Korrektur wohl um die 1100 Seiten heraus. Plus-minus.

Ich erwähne das nur, weil es klar machen soll, dass es keine Geldschneiderei ist, den Band in drei Bücher aufzuteilen, sondern einfach den Gegebenheiten geschuldet. Es gibt keinen Verlag für Selfpublisher, der ein Buch mit diesem Umfang drucken kann. Natürlich kann man einen Spar-Dostojewski daraus machen, aber dann ist das Lesen kein Vergnügen. Und Anthony soll Vergnügen sein.

Was jetzt kommt, das ist, dass die ersten fünf Bände sukzessive als Hörbücher erscheinen werden. Ich habe den berühmten Franus Graueis gewinnen können, dass er sie mir einspricht. ;-) Das hat nicht nur den Vorteil, dass damit neue Interessenten gewonnen werden können (Bei den hundert Büchern, die ich pro Jahr verkaufe, reißt es das auch nicht raus. Wohlgemerkt, in guten Jahren. ;-) )Sondern dass nun wohl auch die allerletzten Fehler ausgemerzt werden können. Wenn es denn noch welche gibt, die ich entdecken kann. Denn wenn ich immer davon verspreche, dass die Bücher jetzt noch einmal verbessert werden, dann heißt das ja nur, dass im Höchstfall alle fünf Seiten ein und oder ein so oder eine kleine Umstellung vorgenommen wird oder irgendwo ein Ausrufezeichen besser als ein Komma ist, damit es halt noch flüssiger klingt. Und beim Einsprechen fällt es viel eher halt auf, sollte es tatsächlich irgendwo haken.

Dann, wenn das geschafft ist, wobei ich kein Datum setze, wird der letzte Band noch einmal korrigiert, dann auch eingesprochen, damit das Hörbuch, der Print und das E-Book am gleichen Tag erscheinen können. Aber natürlich auch wieder sukzessive, das es ja drei Bücher sind, die diesen Band ausmachen. Und dann habe ich wohl auch endlich mein Englisch so weit aufgefrischt, dass die Übersetzung folgen kann.

In dem Sinne, Grüße auch von den anderen.



Jahresabschlussbericht

2017Posted by Francis Linz Sun, December 31, 2017 10:33:59

Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen, weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt. Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte. Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel. Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die zweite Gruppe schickt! ;-)

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.



1 Millionen

2017Posted by Francis Linz Wed, December 13, 2017 19:28:08

Hurra, Hurra, die Millionen ist geschafft! So viele Wörter hat Anthony mit dem heutigen Tag. Und es werden dann noch einige mehr werden. Es fehlen noch 4 Kapitel, dann ist das letzte Buch des letzten Bandes auch im Sack. Was die Rohfassung anbetrifft. Sodass es jetzt noch unmöglich ist, wie viele es dann am Ende sein werden. Was ja auch irgendwie egal ist. Die Millionen, die ist lustig, und ob noch zehn tausend oder zwanzig oder sogar noch einmal eine Millionen, das ist nur was für die Buchführung. Frau Rowling werde ich jedem Fall nicht übertreffen; und das ist auch gut so. Möchte ich ja nicht wegen Amtsanpassung an den Pranger gestellt werden. ;-)

Zur Feier des Tages verschenke ich den ersten Band als Print an den, der mir zuerst sagen (schreiben) kann, über wenn gesagt wird: Denn wer außer ihm könnte diese vielen unberechenbaren Größen miteinander verstricken und zu einem großen, gesamtheitlichen Netz verknüpfen? Denn auch wenn ich mich nicht vergleichen will, ein wenig ist es beim letzten Band nun doch so. Anthony hat fünf Bände jede Menge erzählt, und ich muss es jetzt irgendwie zusammenkriegen, in einer Form, dass der Leser mir folgt. Es ist nicht leicht. Denn das Ganze, das Warum und das Wie, das Wieso und das Weshalb, es ist doch ziemlich komplex. Sodass mein Auftrag erst einmal lautet, Anthonys Geschichte so zu erzählen, dass es spannend ist und man es einfach nur darum liest. Denn ich möchte fast wetten, dass, wenn die letzte Seite gelesen ist, der Leser sich fragt: Also, wieso war das noch einmal? Und dann vielleicht sogar noch einmal von ganz vorne beginnt.

Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich beim Schreiben immer aufpassen muss, die Fäden nicht zu verlieren, um sie dann im richtigen Moment aufzunehmen und sie zu eben diesem Netz zu verknüpfen. Vielleicht ist ja für andere schon von Anfang an alles klar gewesen. ;-) Oder um es so auszudrücken, weil mir ja Anthony oft als Kopfkino unterstellt wird (was übrigens das beste und schönste Lob ist, dass man als Autor kriegen kann), ich will euch einen Film präsentieren, der euch schon beim ersten Mal gefällt, wenn möglich sogar wegbeamt, denn ihr aber gerne auch drei Mal oder eine Millionen Mal ankucken wollt, um wirklich alles zu verstehen. Und selbst dann, wenn dieser Punkt erreicht ist, weil ihr ihn liebt. Und ihn schon immer geliebt hat.

So, dann bis demnächst. Habe einige Dinge zu berichten, wie es nächstes Jahr weitergeht, die mit Sicherheit sehr interessant sind. Grüße auch von den anderen.



Etwa die Häfte geschafft vom dritten Buch

2017Posted by Francis Linz Wed, November 29, 2017 14:25:51

Ob die Hälfte des dritten Buches „wenn große Roboter lieben“ geschafft ist, ich vermag es nicht zu sagen. Auf alle Fälle sind 50.000 Wörter im Sack. Vielleicht ist schon mit 80.000 Schluss, vielleicht erst mit 100.000, vielleicht braucht es aber sogar noch mehr. Denn wenn ehrlich bin, versuche ich die Bücher so stringent zu halten wie noch nie. Aus mehreren Gründen. Dem einen ganz profanem wegen, dass, wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal durchatmen darf. Ich bin ja auch einer, um es auf da Handwerk zu übertragen, den man keine Geige bauen lassen dürfte. Ich muss es durchziehen. Etwas Zeit geben, das liegt mir nicht. Ich überprüfe auch immer die Klebstellen viel zu früh, bevor der Kleber hart geworden ist. Was natürlich sehr kontraproduktiv ist, weil der Kleber dann kein Kleber mehr ist. Nach der Rohfassung habe ich dann endlich die Ruhe, all die Schnörkel einzubauen. Aber der viel wichtiger ist der Punkt, dass es schon etwas anderes ist, einen tausend Seiten Roman zu schreiben als einen mit nur dreihundert oder auch sechshundertfünfzig. Denn die Spannung immer aufrechtzuhalten und auch den Fluss, ist schon um einiges schwerer. Was mich daran erinnert, dass der alte Reich Ranitzki gesagt hat, heute könne keiner mehr einen fünfhundert Seiten Roman mehr schreiben. Ich hoffe, ich kann ihn auch diesmal widerlegen ;-) Wobei in meinem Fall erschwerend hinzukommt, dass ich nicht nur die Logik in diesen Seiten aufrecht erhalten muss, sondern auch die, die in den zweitausendfünfhundert zuvor ihr Recht forderte. Alles zusammenführen, ohne dass es an dem Schopf gezogen wird, dass die Haare wild abstehen, das ist nicht einfach. Natürlich wird nicht jede Frage eine Antwort finden, ich hasse Bücher, wo alles am Schluss erklärt ist, aber die großen Fragen natürlich schon. Zum Beispiel, warum war Anthony schon immer der, der sich an beide Welten erinnern konnte? Was ist los mit Broms? Wie endet die große Liebesgeschichte? (Ja Freunde, da staunt ihr ;-) ) etc.

Ach ja, ich werde mich jetzt mehr auf diesen Blog konzentrieren, weniger auf Facebook. Was mir ehrlich gesagt ein gutes Gefühl gibt. Denn im Gegensatz zu manch anderen halte ich FB für überschätzt. Die Leute bewegen sich dort immer nur in den gleichen Kreisen. Und ich habe auch noch nie bemerken können, dass der Verbreitungsgrad von Anthony wirklich zugenommen hätte, nur weil er dort ein paar Freunde mehr hat. Er hat ja die letzten Wochen deutlich die fünfzig überschritten, ohne dass deswegen ein Buch verkauft worden wäre. Es sind also Freunde, die ihn nicht gelesen haben. Manche, so glaube ich, sind Autoren, denen das als Gemeinsamkeit ausreicht.

Ich beschwere mich nicht, denn FB funktioniert nun einmal so. Der gemeine Nutzer denkt ja, je mehr Freunde, desto besser ist eine Sache auch. Also wird Anthony dadurch immer besser ;-) Aber ich werde dort nur noch kurze Gedanken verbreiten, die dann so oder so keiner liest. Aber immer auf diese Seite verweisen. So dass Anthonys wahren Freunde auch dort informiert werden. Die das dann ja auch sind, wenn sie hierher schauen.

Bitte nicht so werten, als ob da wieder der alte verbitterte Mann spricht, weil niemand sein großes Werk versteht. Um verbittert zu sein, dafür habe ich momentan gar nicht die Zeit. Ich bin halt Realist. Was ja auch für FB sehr schädlich ist. Anthony hat jetzt zum Beispiel eine Freundin, die hat tausend Freundschaft gesammelt, weil sie ja demnächst ihr Debüt herausbringt. Was ich bewundernswert finde, denn ich könnte so etwas gar nicht. Weiß ich ja nicht, ob nach dem Lesen dieses Debüts diese Freunde auch noch Freunde bleiben. Auf alle Fälle wünsche ich ihr nicht, dass es so schlecht ist wie meines war. Es war einfach nur unterirdisch. Habe nämlich neulich einen alten Text gelesen, der absolut unlesbar war. (Aus gegebenen Anlass, Der Liebe Gott, ihr versteht schon ;-) ) Aber auch die anderen Autoren, die dort in Anthonys Freundeskreis zu finden sind, drehen sich nur um sich selbst oder um ihr kleines Grüppchen. Und ich, ich erwähnte es schon, habe auch dafür keine Zeit.

Was für mich also heißt, dass wenn der letzte Band dann endlich auf dem Markt ist, dann hoffentlich den Hintern geliftet kriege, für Lesungen und Werbung direkt am Mann. (Natürlich werde ich es nebenbei dann ins Englische übersetzen, der erste Band dürfte aber wohl erst 2020 fertig sein.) Denn auch hier gibt es genug Menschen, die ein gutes Buch, eines mit Seele zu schätzen wissen. Und das wird auch dieser Band. Das verspreche ich. Und dann bin ich vielleicht endlich einmal stolz. Was sehr hilfreich wäre, eben diesen Hintern zu liften.

Grüße auch von den anderen.



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