Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

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Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


Erster Endbericht Anthony Noll und der falsche Erlöser

2015Posted by Francis Linz Tue, September 22, 2015 14:07:19

171.500 Wörter; 30 Kapitel

Hurra, es ist geschafft. Die erste Rohfassung ist fertig. Wer hätte das gedacht, kaum ziehen 5 Monate ins Land, schon steht sie da. Noch nie habe ich so lange Zeit durchgeschrieben. Nun ja, jetzt kann ich ja Urlaub machen und all die Millionen verprassen, die ich mit den Bänden zuvor verdient habe ;-)

- Der weitere Plan ist: Alles noch einmal lesen und noch einmal und noch einmal, damit die Kapitel auch wirklich rund sind. Kann ein oder zwei oder auch mehr Wochen dauern. Ganz nachdem, wie viele Fehler ich eingebaut habe, die mir nur mit etwas Abstand auffallen. Dürfte bei den ersten Kapitel ganz gut gelingen, ist ja schon eine Weile her. Auch müssen die Übergänge und die Spannungsbögen sich einer Untersuchung unterziehen. Liest es sich flüssig, alles logisch, etc.

- Dann zur Seite legen und alle früheren Bände lesen und darauf überprüfen, ob Sachen nicht doch einfacher geschrieben werden können, und natürlich, ob kleine Fehler zu finden sind. Kein Zeitrahmen dafür. -

- Dann die Bücher von Franus Graueis noch einmal korrigieren und sie vielleicht ein wenig aufpeppen. Auch dafür kein Zeitrahmen. (Das bin ich ihm schuldig, habe ich ihm ja versprochen für all die Cover, und bis jetzt noch nicht eingelöst. Natürlich wird er auch für die neuen die Verantwortung übernehmen.) -

- Dann diese Buch noch einmal einer strengen Endkorrektur unterziehen, weil dann dürfte endlich wirklich genug Abstand sein, die Buchstaben im Wald der Wörter zu finden. -

- Und dann wird veröffentlicht, wobei wohl nur klar ist, dass der gesteckte Termin, spätestens Frühjahr 2016, in jedem Fall eingehalten werden kann, das: wie und wo, hingegen nicht. Tendenz ist aber, ganz zu Amazon zu wechseln. Dass es dann wieder zwei Bände werden, ist sehr wahrscheinlich, aber nur deswegen, weil das die Kosten für die Printausgabe senkt. Klingt ein bischen komisch, ist aber so. -

- Wie gesagt, das ist der Plan, was letztendlich geschieht, wird sich zeigen, wenn es so weit ist. -

- Muss dann ja auch endlich in die Werbeoffensive gehen. Wobei mir das Schicksal allerdings einen kleinen Streich gespielt hat. Denn die geplante Welttournee meiner Lesungen muss leider abgesagt werden. Selbst die in den kleinsten Buchläden um die Ecke. Mein linkes Stimmband ist nämlich plötzlich gelähmt. -

- Ehrlich gesagt, schon seit einem halben Jahr, aber da ich ja nicht sonderlich gesprächig bin, ist das erst einmal nicht so aufgefallen. Was all die wundert, die meine Werke lesen und sich denken, das kann man auch mit weniger Worten sagen. Womit sie manchmal vielleicht auch recht haben. Aber nur vielleicht ;-) Und was als heißeres Krächzen nach einem grippalen Effekt klang, hat sich letztendlich als das herausgestellt. Langes Reden ist mir unmöglich, und selbst die Logopäden, wo ich jetzt bin, Pa- Po- Pu- Pi- Pe- Psst!-Psst!- Psst! Schttt! Haben keine große Hoffnung. Irreparabel, außer spontane Heilung, Ursache unklar. -

- Ich bin ja kein großer Freund, Krankengeschichten in die Welt zu setzen und habe mich immer bemüht, all die anderen Zipperlein zu verschweigen, die meinen Körper und so oft meinen Geist plagen, ist es doch für die Menschen da draußen so hilfreich, wie wenn ich plötzlich anfangen würde, mein Essen zu fotografieren, doch dies ist leider in einer traurigen Art und Weise dermaßen mit Anthony verbunden, und dem Projekt, wie können vielleicht noch mehr Menschen Spaß an seinen Abenteuern finden, dass es berichtet werden muss. -

- Aber natürlich hat es auch seine guten Seiten. Als Ehemann wäre ich jetzt geradezu perfekt. Denn schreien darf ich ja auch nicht. Wozu ich aber noch nie neigte. Ich werfe ja nicht einmal Türen zu. –

Grüße auch von den anderen, bis zum nächsten Mal



Zwischenbericht 13 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Sun, September 13, 2015 13:03:25

156.000 Wörter; 27 Kapitel

Noch 3 Kapitel. Womit klar ist, das wird definitiv der dickste Anthony Band. Schlimm für die, die sich schon vorher gelangweilt haben, für die anderen ein großes Glück.

Denn die Entwicklungen sind momentan geradezu dramatisch und überraschen auch mich das ein oder andere Mal. Und somit fällt es zwar schwer, von der Kraft her, das Buch zu einem Ende zu bringen, denn solange am Stück habe ich bei keinem Band geschrieben, jetzt fast genau vier Monate, mit vielleicht drei einzelnen Tagen echter Pause, andererseits aber auch leicht.

(Wobei zu beachten ist, dass mindestens das gleiche an Zeit eingeplant werden muss, damit der Band dann auch so dasteht, dass er guten Gewissens an die Leser ausgeliefert werden kann. Korrigieren, Korrigieren, Ergänzen, Streichen, Korrigieren. Was dann fast 250 Arbeitstage macht. Kurzum, er wird die Frucht eines ganzen Jahres sein.)

Aber ich will nicht jammern, denn an Spannung mangelt es zurzeit nicht. Und das Erstaunliche ist, obwohl es für einen Anthony-Band nicht wirklich erstaunlich ist, so viel Fragen werden beantwortet, nur um noch viel kompliziertere in die Welt zu stellen. Aber so ist nun einmal Anthonys Schicksal.

Vielleicht melde ich mich noch einmal vor Beendigung der Rohfassung. Denn auch wenn zwei der folgenden Kapitel nicht viel an Umfang aufzeigen sollen, so ist es geplant, so weiß man nie ;-)

Grüße auch von den anderen



Zwischenbericht 12 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Sat, September 05, 2015 11:21:35

141.500 Wörter; 26 Kapitel

So, jetzt muss ich erst einmal all den Unsinn korrigieren, den ich hier in letzter Zeit so geschrieben habe. Nicht beabsichtigt, nur, weil ich es selber so glauben wollte. Wie, dass das Ende nahe ist. Denn das kann ich definitiv erst heute so sagen. Es sind nämlich noch genau vier Kapitel, die zu schreiben sind. Ein extrem langes, ein mittleres, dass dann aber auch zu einem langen werden könnte, und zwei kurze. Und erst das ist in der Tat überschaubar.

Womit es dann wohl wieder auf die 160.000 Wörter hinausläuft. Kommt nach der Rohfassung ja noch die Korrektur und somit noch ein paar tausend Wörter hinzu. Denn dort wird zwar gestrichen, aber da zuvor so einige Sachen vergessen wurden, natürlich noch so einiges dazu. Informationen, ohne die die Geschichte von Anthony nicht verstanden werden kann.

Was jetzt aber leider ein wenig so aussieht, als wäre eine Auftragsarbeit. Der erste Band hat 80.000 Wörter, die Hälfte von 160.000. Der dritte ein bisschen mehr, wenn ich es recht in Erinnerung habe: 167.000, und der vierte genau 160.000. Und von den Verlagen wird ja für einen Fantasyband das Maß von 80.000 Wörter angelegt. Aber ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, dass das nie so geplant war. Schon deswegen: ich wollte es mir einfach machen. Etwas mehr als 80.000, aber bitte keine 100.000. Sollte es doch eigentlich nur ein Übergang sein zum großen Finale: Anthony Noll und das Große Abenteuer. Und das ist ja bereits in der Planung ein Monster. Will gar nicht wissen, wie sich die Realität dann gibt. Zumal die Verkaufszahlen ja nicht dafür sprechen, dass sich all die Arbeit lohnt. (Das soll bitte nicht als Jammerei verstanden werden, nur ein wenig verständlich machen, wieso es mir danach war, mir die Sache etwas leichter zu machen. Die Tatsachen sind nun einmal so wie sie sind.)

Letztendlich kann ich aber nicht aus meiner Haut. Und werde etwas hinstellen, das ich guten Gewissens vertreten kann. Und wenn es mich all meine Kraft kostet. Gibt es da doch so einen Ehrenkodex in mir, der schon immer hinderlich war, ein bequemes Leben zu führen. Was nicht heißt, dass ich ein Gutmensch bin, wie davon entfernt, aber ein bisschen was haben auch mich all die vielen Jahre gelernt. Und wenn es nur die zwei kleinen Wahrheiten sind: Wenn du Unsinn anstellst, dann steh dazu. Und wenn du etwas machst, dann mach es richtig.

Womit wir sogleich zu eben solch einem weiteren Unsinn von mir kommen. Allerdings nur einem sehr kleinen. Habe ich doch behauptet, dass dieser Band reifer ist. Das aber stimmt nicht. Nur bin ich selber dem Trugschluss aufgesessen, dass nur ernste Themen von Reife künden. Und ein Tod, von dem berichtet werden muss, ist nun einmal ein sehr ernstes Thema. Doch denke ich, dass der erste Band mindestens genauso die gleiche Güte besitzt. Und auch all die anderen Bände. Denn hinter einem Lachen steht manchmal genauso viel Weisheit wie hinter einer Träne. Manchmal viel, manchmal wenig. Und somit kann nur gesagt werden, dass auch dieser Band sich deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Nicht völlig, sonst wäre es ja auch kein Anthony Abenteuer, aber merkbar. Und vielleicht noch, dass die Protagonisten etwas reifer agieren. Zumal ihnen Glomp die Ohren lang gezogen hat. Und das zu recht, denn sie sind ja keine Kinder mehr.

So, und da wären wir schon beim Schluss für heute. Obwohl ich wahrlich viel zu erzählen hätte. Von all den Kapiteln, über die ich so glücklich bin, weil gelungen, und ich doch so voller Angst war, keinen ebenbürtigen Anthony-Band hinzubekommen, jetzt mich aber selber oft kneifen muss, um nicht abzuheben. Und, und, und.

Alles Gute, Francis, und natürlich auch Grüße von den anderen.



Zwischenbericht 11 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Tue, August 25, 2015 16:43:35

122.500 Wörter; 23 Kapitel.

Nur ein Kapitel, aber was für eins! Ich bin völlig geschafft. Ein so dickes habe ich bisher noch nicht geschrieben. Über 12.000 Wörter. Wenn sich jemand an eines erinnern kann, bitte melden.

Und ständig tut sich was. Ein ewiges Auf und ab. Und mit dem Überarbeiten wird es dann noch weiter wachsen. Und das Schlimme, man kann nicht mittendrin aufhören, weder beim Schreiben, noch beim Lesen. Nichts, was man zehn Minuten vor dem Sandmännchen liest. Andererseits das Beste, am Schluss hat es auch noch einen Cliffhanger!

In der Tat, man merkt es, ich bin sehr zufrieden mit mir. Selten habe ich Anthonys Bilder so gut in Worte umgesetzt. Wie ich generell finde, dass dieser Band eine neue Qualität erreicht. Nicht besser, wer will einen Band schreiben, der besser ist als der erste?, aber dennoch in einer anderen Liga. Möchte sagen: reifer. Und langweilig wird es garantiert nicht werden. Ich muss nur ein bisschen aufpassen, dass er nicht zu abgefahren wird.

Obwohl das bremsen gewisse Tatsachen ein. Denn es gibt auch Trauriges zu berichten. Es muss ein Tod beklagt werden. Ein Tod auf der guten Seite. Und der rückt immer näher. Aber was soll ich machen? So gern ich ihn verschweigen möchte. Außerdem wird das Ende ein Ende voller Sorge vor der Zukunft sein. Es neigt sich ja auch die Ausbildung ihrem Ende zu. Und auch wenn es jeder glaubt, das große Abenteuer ist keine wirkliche Alternative. Es wird Brüche geben und Dinge werden auseinandergerissen, die eigentlich für immer zusammen gehören. Und einmal muss auch eine Seele gehen. Wohl auch darum fällt es mir so schwer, mit diesem Band zu einem Ende zu kommen, und er wird immer dicker und dicker.

Bis zum nächsten Mal. Grüße auch von den anderen.



Zwischenbericht 10 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Sun, August 16, 2015 16:04:40

22 Kapitel; 109.000 Wörter

Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber da es sich gerade so wunderbar ausgeht, Sonntag und ein Kapitel just abgeschlossen, möchte ich zumindest das vermelden.


Grüße auch von den anderen.



Zwischenbericht 9 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Sun, August 09, 2015 14:08:26

20 Kapitel, 100.000 Wörter.

Dass ich an dieser Stelle jetzt nicht mehr in Buch 1 oder 2 unterscheide, hat nichts damit zu tun, dass der 5te Band keine Aufteilung mehr erfährt. (Das ist immer noch so gewiss wie dass es ungewiss ist.) Sondern liegt nur daran, dass nun definitiv einige Kapitel hin und her geschoben werden müssen, zum Zwecke des Leseflusses. So dass ich definitiv nicht sagen kann, wann hört das eine auf und wann beginnt das andere.

So wie ich auch immer noch nicht sagen kann, was in etwa an Gesamtumfang herauskommt. Die Kapitel, die noch folgen und von denen ich dachte, ich müsse sie nur noch niederschreiben, werden immer länger und länger, sodass aus einem geplanten dann plötzlich zwei werden. Minimum sind somit noch 30.000 Wörter. Realistisch aber eher 40.000 plus x. Ihr kennt ja Anthony. Und dann erinnert er sich noch an das und das und das. Nicht dass es mir keinen Spaß macht, es zu notieren, aber ich würde gern ein wenig planen. Noch einen Monat für die Grobfassung oder doch zwei?

Was ich aber ganz bestimmt sagen kann, dass München in diesem Band eine ganz besondere Erwähnung erfahren wird. Was mich freut, wohne ich doch dort. Und ganz speziell der Hubendubel am Marienplatz.

Warum das so ist, das möchte ich allerdings noch nicht verraten. Nur so viel, wer dort den vierten Stock sucht, der wird seine Überraschung erleben. Ich selbst habe mich nur immer darüber gewundert, bis mir Anthony erzählt hat, warum das so ist. Und wenn ich mich recht entsinne, dann ist das auch der Platz, wo wir beide uns zuerst begegnet sind. Ich erwähne das nur, weil mir bei Katas Interview das nicht mehr eingefallen ist und ich ich auf eben diese Frage geantwortete habe, dass Anthony plötzlich da war. Aber es stimmt nicht. Es war genau dort, auf der Rolltreppe. Da saß er plötzlich auf meiner Schulter und seitdem erzählt er und erzählt.

Und macht es schon wieder, und darum bis zum nächsten Mal, nicht dass ich etwas Wichtiges vergesse. Grüße auch von den anderen.



Zwischenbericht 8 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 2)

2015Posted by Francis Linz Sun, August 02, 2015 12:13:30

13 + 5 ½ Kapitel; 66.000 + 21.000 Wörter

Vorab, dass es jetzt plötzlich so viele Kapitel sind, was der Zuwachs an Worten nicht vermuten lässt, liegt nur daran, weil ein Kapitel in drei kleinere aufgeteilt wurde. Was wohl auch noch so mit einigen anderen Kapiteln geschieht, aber erst wenn die Rohfassung fertig ist. Da wird noch einiges ausprobiert werden müssen, bis es endlich passt.

Ansonsten, das Ende ist absehbar. Was nicht bedeutet, dass noch diese Woche Vollzug gemeldet werden kann. Weit davon entfernt. Aber zumindest ist jetzt klar, was in dieses Buch hineinkommt. Anthony hat alle Erzählstränge zu einem Ende gebracht und keine Lücke offenstehen lassen. Jetzt muss ich es nur noch niederschreiben. Was einerseits ein befreiendes Gefühl ist, andererseits auch beängstigend.

Befreiend, weil wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal durchatmen kann. Ist sonst doch fast so eine Art Zwang in mir zu spüren, der meinen Geist beauftragt, immer weitermachen zu müssen. An diesem Punkt, an dem ich jetzt steh, kann ich aber sagen: Gemach, gemach. Denn das Fertigsein hat auch seine grausamen Seiten. Was mache ich, wenn das Werk wirklich mit allen Worten gefüllt ist?

Nun gut, da steht zum Glück noch das letzte Buch dazwischen: Anthony Noll und das große Abenteuer. Aber die Zeit wird kommen. Denn mir zu Gefallen wird sie nicht plötzlich rückwärts laufen. Schon deswegen nicht, weil Doktor Wustlonom das gar nicht gutheißen würde. Und mit dem legt sich nicht einmal die Zeit an. Auf alle Fälle nicht wegen mir.

Wieso ich mir aber selber gerne ein Gemach, gemach, zurufen möchte, liegt auch daran, dass in diesem Buch einige Dinge zu berichten gibt, die ich gar nicht berichten möchte. Zu grausam oder auch das Herz einfach nur mit Schmerz durchbohrend. Denn selten kommt der Tod und es ist ein großes Lachen zu hören. Aber was soll ich tun? Auch diese Dinge müssen berichtet werden. So ist das Leben. So ist die Geschichte von Anthony.

Grüße auch von ihm und den anderen.



Zwischenbericht 7 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 2)

2015Posted by Francis Linz Sun, July 26, 2015 09:57:48

13 + 2 Kapitel. 65.000 + 14.000 Wörter. Womit die obligatorische 80.000 Wörter Grenze fast geknackt ist. Was, so dumm es klingt, mir ein beruhigendes Gefühl gibt. Obwohl eine Ende noch immer nicht in Sicht ist. Aber ich könnte mit soviel an Arbeit im Rücken auch einmal Pause machen und mir in Ruhe den Gipfel des Berges betrachten.

Was ich wohl nicht mache oder wenn doch, wenn ich nicht damit rechne. Denn manchmal macht die Batterie einfach schlapp. So ist das eben. Und weil ich das weiß, versuche ich vorher so viel wie möglich zu erledigen.

Viel gibt es sonst nicht zu berichten, außer, dass dieser Band noch ein Stück erwachsener geworden ist. Nicht um es den Protagonisten gleichzutun, sondern weil es die Geschichte fordert. Und somit ist er eindeutig nicht mehr für Kinder geeignet.

Ehrlich gesagt, ist er manch Stellen so arg gruselig, dass es mich oft schüttelt. Aber was soll ich tun, so ist nun einmal Anthonys Geschichte, und nur weil ich so zart besaitet bin, darf ich ja nichts verschweigen. Oder? Noch dazu, da es ja elementar für das Verständnis des Großen und Ganzen ist.

So, jetzt aber ist für heute Schluss. Ich setzt mich auf das Fahrrad und fahre der Sonne entgegen. Denn das lädt die Batterie. Oft für viele Tage. Anthonys Gebrabbel und den Fahrtwind in den Ohren, was gibt es Schöneres? Grüße auch von ihm.



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