Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

www.Anthony-Noll.de
Anthony's Facebook Seite

Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


Jahresabschlussbericht

2017Posted by Francis Linz Sun, December 31, 2017 10:33:59

Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen, weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt. Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte. Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel. Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die zweite Gruppe schickt! ;-)

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.



1 Millionen

2017Posted by Francis Linz Wed, December 13, 2017 19:28:08

Hurra, Hurra, die Millionen ist geschafft! So viele Wörter hat Anthony mit dem heutigen Tag. Und es werden dann noch einige mehr werden. Es fehlen noch 4 Kapitel, dann ist das letzte Buch des letzten Bandes auch im Sack. Was die Rohfassung anbetrifft. Sodass es jetzt noch unmöglich ist, wie viele es dann am Ende sein werden. Was ja auch irgendwie egal ist. Die Millionen, die ist lustig, und ob noch zehn tausend oder zwanzig oder sogar noch einmal eine Millionen, das ist nur was für die Buchführung. Frau Rowling werde ich jedem Fall nicht übertreffen; und das ist auch gut so. Möchte ich ja nicht wegen Amtsanpassung an den Pranger gestellt werden. ;-)

Zur Feier des Tages verschenke ich den ersten Band als Print an den, der mir zuerst sagen (schreiben) kann, über wenn gesagt wird: Denn wer außer ihm könnte diese vielen unberechenbaren Größen miteinander verstricken und zu einem großen, gesamtheitlichen Netz verknüpfen? Denn auch wenn ich mich nicht vergleichen will, ein wenig ist es beim letzten Band nun doch so. Anthony hat fünf Bände jede Menge erzählt, und ich muss es jetzt irgendwie zusammenkriegen, in einer Form, dass der Leser mir folgt. Es ist nicht leicht. Denn das Ganze, das Warum und das Wie, das Wieso und das Weshalb, es ist doch ziemlich komplex. Sodass mein Auftrag erst einmal lautet, Anthonys Geschichte so zu erzählen, dass es spannend ist und man es einfach nur darum liest. Denn ich möchte fast wetten, dass, wenn die letzte Seite gelesen ist, der Leser sich fragt: Also, wieso war das noch einmal? Und dann vielleicht sogar noch einmal von ganz vorne beginnt.

Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich beim Schreiben immer aufpassen muss, die Fäden nicht zu verlieren, um sie dann im richtigen Moment aufzunehmen und sie zu eben diesem Netz zu verknüpfen. Vielleicht ist ja für andere schon von Anfang an alles klar gewesen. ;-) Oder um es so auszudrücken, weil mir ja Anthony oft als Kopfkino unterstellt wird (was übrigens das beste und schönste Lob ist, dass man als Autor kriegen kann), ich will euch einen Film präsentieren, der euch schon beim ersten Mal gefällt, wenn möglich sogar wegbeamt, denn ihr aber gerne auch drei Mal oder eine Millionen Mal ankucken wollt, um wirklich alles zu verstehen. Und selbst dann, wenn dieser Punkt erreicht ist, weil ihr ihn liebt. Und ihn schon immer geliebt hat.

So, dann bis demnächst. Habe einige Dinge zu berichten, wie es nächstes Jahr weitergeht, die mit Sicherheit sehr interessant sind. Grüße auch von den anderen.



Etwa die Häfte geschafft vom dritten Buch

2017Posted by Francis Linz Wed, November 29, 2017 14:25:51

Ob die Hälfte des dritten Buches „wenn große Roboter lieben“ geschafft ist, ich vermag es nicht zu sagen. Auf alle Fälle sind 50.000 Wörter im Sack. Vielleicht ist schon mit 80.000 Schluss, vielleicht erst mit 100.000, vielleicht braucht es aber sogar noch mehr. Denn wenn ehrlich bin, versuche ich die Bücher so stringent zu halten wie noch nie. Aus mehreren Gründen. Dem einen ganz profanem wegen, dass, wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal durchatmen darf. Ich bin ja auch einer, um es auf da Handwerk zu übertragen, den man keine Geige bauen lassen dürfte. Ich muss es durchziehen. Etwas Zeit geben, das liegt mir nicht. Ich überprüfe auch immer die Klebstellen viel zu früh, bevor der Kleber hart geworden ist. Was natürlich sehr kontraproduktiv ist, weil der Kleber dann kein Kleber mehr ist. Nach der Rohfassung habe ich dann endlich die Ruhe, all die Schnörkel einzubauen. Aber der viel wichtiger ist der Punkt, dass es schon etwas anderes ist, einen tausend Seiten Roman zu schreiben als einen mit nur dreihundert oder auch sechshundertfünfzig. Denn die Spannung immer aufrechtzuhalten und auch den Fluss, ist schon um einiges schwerer. Was mich daran erinnert, dass der alte Reich Ranitzki gesagt hat, heute könne keiner mehr einen fünfhundert Seiten Roman mehr schreiben. Ich hoffe, ich kann ihn auch diesmal widerlegen ;-) Wobei in meinem Fall erschwerend hinzukommt, dass ich nicht nur die Logik in diesen Seiten aufrecht erhalten muss, sondern auch die, die in den zweitausendfünfhundert zuvor ihr Recht forderte. Alles zusammenführen, ohne dass es an dem Schopf gezogen wird, dass die Haare wild abstehen, das ist nicht einfach. Natürlich wird nicht jede Frage eine Antwort finden, ich hasse Bücher, wo alles am Schluss erklärt ist, aber die großen Fragen natürlich schon. Zum Beispiel, warum war Anthony schon immer der, der sich an beide Welten erinnern konnte? Was ist los mit Broms? Wie endet die große Liebesgeschichte? (Ja Freunde, da staunt ihr ;-) ) etc.

Ach ja, ich werde mich jetzt mehr auf diesen Blog konzentrieren, weniger auf Facebook. Was mir ehrlich gesagt ein gutes Gefühl gibt. Denn im Gegensatz zu manch anderen halte ich FB für überschätzt. Die Leute bewegen sich dort immer nur in den gleichen Kreisen. Und ich habe auch noch nie bemerken können, dass der Verbreitungsgrad von Anthony wirklich zugenommen hätte, nur weil er dort ein paar Freunde mehr hat. Er hat ja die letzten Wochen deutlich die fünfzig überschritten, ohne dass deswegen ein Buch verkauft worden wäre. Es sind also Freunde, die ihn nicht gelesen haben. Manche, so glaube ich, sind Autoren, denen das als Gemeinsamkeit ausreicht.

Ich beschwere mich nicht, denn FB funktioniert nun einmal so. Der gemeine Nutzer denkt ja, je mehr Freunde, desto besser ist eine Sache auch. Also wird Anthony dadurch immer besser ;-) Aber ich werde dort nur noch kurze Gedanken verbreiten, die dann so oder so keiner liest. Aber immer auf diese Seite verweisen. So dass Anthonys wahren Freunde auch dort informiert werden. Die das dann ja auch sind, wenn sie hierher schauen.

Bitte nicht so werten, als ob da wieder der alte verbitterte Mann spricht, weil niemand sein großes Werk versteht. Um verbittert zu sein, dafür habe ich momentan gar nicht die Zeit. Ich bin halt Realist. Was ja auch für FB sehr schädlich ist. Anthony hat jetzt zum Beispiel eine Freundin, die hat tausend Freundschaft gesammelt, weil sie ja demnächst ihr Debüt herausbringt. Was ich bewundernswert finde, denn ich könnte so etwas gar nicht. Weiß ich ja nicht, ob nach dem Lesen dieses Debüts diese Freunde auch noch Freunde bleiben. Auf alle Fälle wünsche ich ihr nicht, dass es so schlecht ist wie meines war. Es war einfach nur unterirdisch. Habe nämlich neulich einen alten Text gelesen, der absolut unlesbar war. (Aus gegebenen Anlass, Der Liebe Gott, ihr versteht schon ;-) ) Aber auch die anderen Autoren, die dort in Anthonys Freundeskreis zu finden sind, drehen sich nur um sich selbst oder um ihr kleines Grüppchen. Und ich, ich erwähnte es schon, habe auch dafür keine Zeit.

Was für mich also heißt, dass wenn der letzte Band dann endlich auf dem Markt ist, dann hoffentlich den Hintern geliftet kriege, für Lesungen und Werbung direkt am Mann. (Natürlich werde ich es nebenbei dann ins Englische übersetzen, der erste Band dürfte aber wohl erst 2020 fertig sein.) Denn auch hier gibt es genug Menschen, die ein gutes Buch, eines mit Seele zu schätzen wissen. Und das wird auch dieser Band. Das verspreche ich. Und dann bin ich vielleicht endlich einmal stolz. Was sehr hilfreich wäre, eben diesen Hintern zu liften.

Grüße auch von den anderen.



Zweite Etappe gemeistert

2017Posted by Francis Linz Tue, November 07, 2017 17:53:03

Hurra, Hurra! Das zweite Buch von Anthony und das große Abenteuer, wenn große Roboter kämpfen, ist in der Rohfassung fertig. 86.ooo Wörter. Das nenne ich eine Ziellandung. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass die erste Korrektur etwas penibler hätte ausfallen dürfen. Aber ich will erst einmal alle drei Bücher schreiben und mich dann um den Feinschliff kümmern. Nichtsdestotrotz, wie nicht zu vermuten, bin ich schon jetzt sehr zufrieden.

Wobei das, nicht zu vermuten, kein fishing for compliments ist, denn all die Baustellen, ich hätte nicht gedacht, dass sie so einfach zu meistern sind. HaHaHa. Nein liebe Leut, es war verdammt viel Arbeit.

Der letzte Buch, wenn große Roboter lieben, ist in seiner Größe nicht absehbar, obwohl fast alle Kapitel im Kopf stehen. Nur noch kleine Baustellen. Aber ich versuche es stringent zu halten. Wie schon in den beiden Büchern zuvor. Und wenn ich wieder eine Ziellandung hinkriege, um die 80.ooo, die, wie jetzt inzwischen wohl jeder weiß, verpflichtend für einen Fantasyroman sind, dann krieg ich sogar die Millionen voll. Fehlen ja jetzt noch genau noch 85.ooo Wörter für die Marke. Wahrscheinlich aber werden es mehr werden.

Ich habe das zwar so gewollt, aber nicht geplant. Ich wäre auch glücklich mit weniger gewesen. Denn das ist wirklich ein hartes Brett zu bohren, einen knapp 1000 Seiten Roman zu schreiben. Auch noch einen, der nicht durchhängt. Momentan kann ich aber nichts erkennen. Und der Schluss wird so oder so ein Feuerwerk. Auf alle Fälle für mich. ;-)

Womit wir zu meinem Charakter kommen. Ich bin nämlich einer von denen, die sagen: Ich muss so etwas bis zum Ende durchbringen, damit ich endlich stolz sein kann. Denn so gut die ersten Teile sind, und ich halte den ersten noch immer für einen Blockbuster, den zweiten und dritten, nach inzwischen ausreichend Verbesserungen, für sehr, sehr gelungen, wofür die Verkaufszahlen auch sprechen, die zwar nicht hoch sind, aber wer den ersten und zweiten kauft, der kauft sich durch bis zum fünften. Der ohnehin sehr gut ist, weil er sich doch von den anderen deutlich unterscheidet, mehr Tiefe. Und der vierte ist ja allein schon klasse, weil ja da Frau Watenbloom ihre Seele findet. (Ich schreib jetzt nicht mehr, denn vielleicht hat es ja jemand noch nicht gelesen.)

Ich will das jetzt nicht als Angeberei verstanden wissen, aber ich weiß schon, was ich kann. Und ich erkenne auch ein nicht so gutes Kapitel, wenn es eben nicht so gut ist. Doch richtig Werbung kann ich wohl erst machen, wenn da etwas steht, das nicht mehr zu verändern und dennoch gut ist. Denn ich kann gar nicht sagen, wie viel Angst ich immer hatte vor dem nächsten Band. Wird er mithalten können? Kann ich all die Teile zusammenbringen, ohne dass das gewollt oder konstruiert wirkt. Aber jetzt mit den zwei Büchern hinter mir und nur noch dem letzten vor mir, in dem es zudem nur noch wenig Baustellen gibt, weiß ich, es ist mir gelungen. Was mich schon mit einer gewissen Zufriedenheit erfüllt.

Vor allem, weil der letzte Band noch einmal einen draufsetzt, die Tiefe betreffend, oder, was man mir auch negativ auslegt, das Philosophische. Doch ich habe es schon einmal gesagt, und wiederhole mich da immer wieder gerne, das Schreiben ohne Moral, das ist die Tinte nicht wert. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch ein wenig froh, dass mich noch kein Verlag entdeckt hat, denn den letzten Band, so wie er dann rauskommt und eben nicht mehr zu verändern ist, den hätten die mir nie so durchgewinkt. Ich aber glaube an meine Leser und daran, dass man auch heute noch Bücher schreiben kann, darf und muss, die nicht nur für den raschen Konsum gedacht sind. Denn ich bin mir fast sicher, dass alle wahren Anthony-Fans, nachdem sie die letzte Seite zugeschlagen haben, sofort noch einmal von vorne zu lesen zu beginnen, weil ja dann erst klar ist, was wie gemeint ist. Und solch Bücher wollte ich immer schreiben. Zum Glück hat mir Anthony versprochen, dass es so werden wird. Und er hat Wort gehalten.

Grüße natürlich auch von ihm und den anderen.





Ich wurde sexuell missbraucht und habe es nicht gemerkt, aber auch noch anderes von Belang

2017Posted by Francis Linz Wed, October 18, 2017 12:35:48

Ich schon wieder. Aber immerhin mit Neuigkeiten. Die Hälfte ist geschafft, in mehrerer Hinsicht. (Und doch auch nicht.) Das zweite Buch hat nun 40.000 Wörter. Da ich es, wie schon geschrieben, wohl erst einmal bei den verpflichtenden 80.00 halten kann, ist somit die Hälfte erreicht. Weil das zweite Buch ja das zweite von dreien ist, gilt das dann auch auf das gesamte Werk bezogen. Und da ja zum Beginn des Schreibens am letzten Band noch 271.000 Wörter gefehlt haben für die Millionen, ist auch hier der Knackpunkt erreicht. (Das erste Buch hat ja 98.000 Wörter.) Der so gut für meine Psyche ist. Denn auch wenn es für jemanden anderen wie indische Getue wirkt, vielleicht sogar wir kindisches, was es vielleicht auch ist, dieser Zahlenfetischismus, so hilft es mir. Ich würde sonst den Überblick verlieren und wahnsinnig werden. Oder um es mit meinen Kritikern zu sagen, bleiben.

Zum Glück ist es noch nicht so schlimm, dass ich mich dieser Challenge anschließe, die mir neulich durch Zufall in meinen Fb Account gespült wurde. Da geht es darum, diesen Monat, oder auch den nächsten, ich lese mir diese Dinger eigentlich nie genau durch, 50.000 Wörter zu schaffen. Was Leute posten, die danach tatsächlich noch immer als ernsthafte Schriftsteller wahrgenommen werden wollen. Denn ich gebe zwar zu, dass ich diese Marke an kreativen Monaten schon mal reiße, manchmal sogar deutlich, aber eben nur dann. Ich bin doch keine Maschine. Sodass ich abschließend nur sagen kann, auch Thomas Mann hat sich gezwungen, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben, und das merkt man auch. Weniger ist manchmal doch mehr.

So und nun noch zu zwei anderen Dingen, die in meinem letzten Post missverständlich waren. Wenn jemand kein Geld hat, dann stört es mich nicht, wenn er sich die Geschichte von Anthony irgendwo kostenlos herunterlädt. Wobei meine Definition von Armut aber schon da endet, wenn sich derjenige vielleicht noch jeden Tag ein Päckchen Zigaretten leistet oder auch nur ins Kino geht. Denn wenn dafür Geld da ist, warum nicht für Anthony? Dann kann er auch zahlen, und wenn es nur ein Band ist, oder auch nur jeder dritte.

Und zum anderen, ich jammere nicht, dass die Leute, die Anthony gelesen haben, nicht öffentlich Reklame für ihn machen. Ich klage sie auch nicht an. Ich verstehe es einfach nur nicht. (Nichtsdestotrotz behalte ich natürlich im Kopf, wer für ihn etwas getan hat. Ich bin ein Mensch und das ist zutiefst menschlich. Wobei ich aber selektiv bin, die, die nichts für ihn getan haben, an die erinnere ich mich einfach nicht mehr. Auch nicht an die Verlage, die ihn abgelehnt haben. Da ist aber kein Hass oder Wut in der Richtung, euch wird es allen noch furchtbar leidtun, wenn er dann berühmt ist. ;-) )

Denn es ist ja kein Buch über eine seltsame Krankheit an einer seltsamen Körperöffnung oder auch Ausstülpung, wofür man sich schämen könnte, wenn auch nicht sollte, und man nicht möchte, dass andere davon Kenntnis kriegen, dass man dieses gelesen hat. Denke ich doch, zumindest von denen, die bis zum fünften Band durchgehalten haben, dass sie genauso begeistert sind wie ich. Und ich erzähle nun einmal gerne herum, was mir gefällt. Poste ich ja schon deswegen jeden Tag auf meiner Francis Linz Fb Seite ein Lied, denn wenn nur einer dadurch eine Band entdeckt, oder auch nur ein Lied, das er noch nicht kannte, und dann dafür Geld ausgibt, ist meine Mission erfolgreich. Wir Künstler müssen nämlich zusammenhalten.

Was mich nun auf eine ganz andere Geschichte bringt. Nämlich auf die, dass ich neulich sexuell missbraucht wurde ohne es zu merken. Wobei ich mich jetzt nicht über dieses ernste Thema lustig machen möchte. Nichts liegt mir ferner, was hoffentlich schon durch meine Übersetzung von Franus Graueis Werk „Lasst mich trinken das Licht der Sterne“ bewiesen wurde.

Neulich ging ich im englischen Garten spazieren. Wie ich es so oft mache, besonders wenn ich schreibe. Es hilft mir beim Denken, obwohl ich gar nicht denke, sondern die Lösungen von Fragen wie von allein plötzlich in meinem Kopf erscheinen. Da klopft mir jemand auf die Schulter und fordert mich auf, dass ich die Stöpsel aus meinen Ohren nehmen soll. Was ich auch mache, habe ich doch Musik gehört. Dann spricht er, er bräuchte mich als Unterstützung für sein Kunstprojekt. Womit er mich natürlich sofort am Haken hatte. Denn wie ein paar Zeilen zuvor geschrieben: Wir Künstler müssen zusammenhalten. Ich willige ein. Dann, wobei mir schon der erste Verdacht hätte kommen sollen, dass es hier gar nicht um Kunst geht, breitet er ein fleckiges Küchentuch vor mir aus. Eigentlich weiß, so aber sehr unappetitlich. Und bittet mich, darauf zu steigen, genau in die Mitte. Was ich mache. Dann nimmt er sein Smartphon, das bereits wartend in seiner Hand lag, bückt sich und umkreist mich und filmt meine Schuhe. Wobei er, ohne dass ich ihn aufgefordert hätte, zu erklären beginnt, wobei er sich seltsamerweise immer mehr ereiferte, warum er das macht. Es müsse nämlich sein, damit man ihm glaubt, dass ich auf sein Tuch getreten bin. Dann legt er sogar plötzlich seine rechte Hand auf das Tuch und fordert mich auf, ich solle auf diese steigen. Was den Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt dann endlich zur Gewissheit machte. Ich lehnte sofort ab, denn ich steige nicht auf Hände von Menschen, selbst dann nicht, wenn mich die darum bitten. Vielmehr bin ich einfach gegangen und habe das dann so noch gesagt, dass ich so etwas nicht mache, allerdings ohne mich umzudrehen. Worauf er mir nur, geradezu in weinerlich flehendem Ton hinterhergerufen hat : Die Sohlen! Die Sohlen.“ War deren Muster ja noch nicht von seinem Smartphon gefilmt worden.

Nun, auch hier gilt, ich will mich nicht über diesen armen Menschen lustig machen, und auch nicht darüber woher die Flecken auf seinem Tuch wohl stammten, wenngleich es mir zusteht seine Geschichte zu erzählen, hat er mich doch in seiner unglaublichen Egozentrik einfach nur benutzt, ich verstehe es nur einfach nicht. Und das Verstehen der Menschen war mir schon immer eine Plicht. Bei meinen Freunden aus einem Gefühl der Liebe oder auch des Mitgefühls heraus, bei anderen vielleicht nur analytisch. Ich will nicht sein Freund sein, solch schwierige Charaktere meide ich, seitdem ich endlich weiß, dass sie mir nicht guttun, aber verstehen, wieso es dazu gekommen ist, was alles dazu beitrug, das halte ich nicht für verkehrt.

Und wohl auch darum, um all dem, was ich sonst noch so nicht verstehe, einen Gegenpol gegenüber zu stellen, schreibe ich wohl die Geschichte von Anthony.

Wie immer, Grüße auch von ihm und den anderen.



Es geht voran

2017Posted by Francis Linz Sat, October 14, 2017 17:36:16

Fleißig, fleißig, möchte ich da nur sagen. Das zweite Buch „Wenn große Roboter kämpfen“ hat inzwischen 30.000 Wörter, also rund 100 Seiten. Habe ich doch ausgerechnet, dass das momentan gültige Layout auf alle Bände bezogen im Schnitt 285 Wörter hat. Kapitelüberschrift etc. alles miteinberechnet. Das erste Buch „Wenn große Roboter weinen“ hat noch ein paar vergessene Erweiterungen erfahren und nun 98.000 Wörter. Rund 338 Seiten. Ich erwähne das nur, weil die meisten Leute in Seiten rechnen, aber die viel ehrlichere Angabe die Wörter sind.

Es geht also voran. Wann es eine Pause gibt, ich weiß es nicht. Froh bin ich dann erst einmal, wenn das zweite Buch fertig ist, das ich aber wohl auf den 80.000 Wörtern halten kann, mehr oder weniger (eher mehr), die für einen Fantasyroman ja „verpflichtend“ sind. Gibt es da doch nicht exakt das Kapital, wie beim ersten Buch, das das Ende quasi vorschreibt. Es sind ja mehrere Fäden, und ob ich den einen oder den anderen nehmen, der gerade dann einen markanten Knoten auweisen, das bleibt mir hoffentlich frei überlassen.

Das dritte Buch ist dann eigentlich nur noch ein Klacks. Ha-Ha-Ha.

Wie peinlich, bei meiner Recherche im zweiten Band bin ich über einen Fehler gestolpert. Nicht so schlimm möchte man sagen, aber es waren sogar zwei in einem Satz. Was ja sehr dilettantisch ist. Einmal ein kleines sie und das andere Mal fehlt ein Buchstabe. Was so eklatant ist, dass es mir oder meinem damaligen Korrektor eigentlich sofort hätte auffallen müssen. Und was ich mir nur damit erklären kann, dass ich da etwas nachträglich korrigiert habe und das Korrekturprogramm, das, obwohl abgeschaltet, sich eben doch ab und zu ungefragt einschaltet, das da auch getan hat, und sich damit wichtig machen wollte. Ich sage das nicht, um mich rauszureden, aber nicht nur ich allein, sondern auch andere kundigen Augen sind darüber gegangen und es hätte eben wegen seines Dilettantismus unbedingt auffallen müssen.

Deswegen jetzt noch einmal den Text auf allen Plattformen hochzuladen, das spare ich mir aber ein. Die Anthonyfans wissen, dass das hier ein Ein-Mann-Betrieb ist, mit seltener Unterstützung von außerhalb, und dass man mit kleinen Fehlern eben leben muss. Man kann es ja lesen. Und ist, wenn ich mir so manch anderes Buch auf dem Markt ansehe, ja relativ grätenfrei. Wenn ich den letzten Band fertiggeschrieben habe, die Rohfassung, dann werde ich allerdings noch einmal alle Bände durchlesen und auf Fehler überprüfen. Das muss ich ja zum einen machen, um keine Logikfehler einzubauen, nicht dass der Einarmige im dritten Akt aufsteht und frenetisch klatscht, wie Broms wohl dazu sagen würde, und ich zum anderen ja eh einige Monate verstreichen lassen muss, für die Endmontage von Band sechs. Mit dem ich übrigens bis jetzt sehr zufrieden bin. Da rührt sich was ;-) Und dann kommt das große Finale. Auf das ich mich ja schon freu, als ich die Reihe begonnen habe. Das meiner Meinung nach aber auch wirklich einen Sonderapplaus verdient hat.

Wenngleich es mir ja schon reichen würde, wenn die, die bis jetzt die fünf Bände gelesen haben mal ein bisschen in die Puschen kommen. Denn um es mit Kennedy zu halten, es geht nicht nur darum, was Anthony für dich tun kann, indem er dir an tristen Tagen vielleicht die Miene aufhellt, sondern es geht auch darum, was kannst du für Anthony tun. Denn es ist nun einmal ein Jahr vergangen und nicht einer hat den fünften Band bewertet. Von dem zweiten und dritten und vierten will ich gar nicht reden, die ja auch nicht mit fremden Meinungen sich schmücken dürfen, so wie es ihnen eigentlich zusteht. Sodass ich mich ehrlich frage, was hält die Leute davon ab? Es reicht doch, wenn sie einfach schreiben, tolles Buch, oder ähnlich kurzes.

Ich meine die Frage jetzt gar nicht einmal im jammernden Ton, denn dazu neige ich nicht, sondern ganz realistisch. Es gibt Bücher, von denen ich, ehrlich gesagt, nicht drei Seiten lesen kann, manchmal nicht einmal eine halbe, und die werden von den Lesern abgefeiert. Was mache ich verkehrt? Vielleicht sollte ich wirklich Geld ausgeben und jemand fragen, irgendeinen Marketingfuzzi, der was davon versteht. Und ich weiß ja, dass es Menschen gibt, die von Anthony begeistert sind. Die die bis jetzt erhältlichen Bände in nur acht Tagen ausgelesen habe. Dass ich mich frage, schlafen die auch? ;-)

Sorry, das musste ich auch mal irgendwie loswerden. Denn dort wo Anthony viele positive Bewertungen erhalten hat, nämlich auf solch einer Verbrecherplattform im Internet, beheimatet in Antigua, wenn ich mich recht erinnere, da hilft mir das ja nicht viel. (Piraten will ich solche Leute nicht nennen, hat der Pirat doch den Ruch von Abenteuer an sich, mich zu bestehlen ist aber nicht sonderlich abenteuerlich, sondern einfach nur gemein.) Wenngleich sich die Verbrecher, und nichts anderes sind die, die das zur Verfügung stellen, aber auch die, die sich da kostenlos fremdes Gedankengut herunterladen, um sich zu bespaßen zu lassen, da großzügiger zeigen. Aber bei 20.000 heruntergeladenen Büchern sind über zwanzig Bewertung dann wohl auch nicht viel. (Immerhin aber mehr als bei Amazon.) Wobei natürlich mit einberechnet werden muss, dass es da ja viele „Sammler“ gibt, denen es nur um den Besitz und gar nicht um das Lesen geht. Und die alles einsacken, Hauptsache umsonst.

Im Schnitt sind es übrigens 4,5 von 5 Sternen. ;-) Was beachtlich ist, weil ja nur der zweite Band bei diesen Verbrechern angeboten wird. Die ihn bewerten den ersten zumeist also gar nicht kennen. Und noch dazu in einer uralten Version, der ich heute vielleicht selbst nur noch 4 Punkte geben würde.

Wobei ich aber natürlich sofort auf das vielleicht verweise. Für einen wahren Anthonyfan sind 5 Punkte immer verpflichtend. Damit das klar ist! ;-) Ein wahrer Fan von Werder Bremen wird ja auch nicht Fan der Bayern, nur weil Werder mies spielt und vielleicht sogar absteigt. (Ich bitte hier die Namen aber nur als Platzhalter zu sehen, die jeder ganz nach Lust und Laune selbst austauschen darf.)

Ansonsten: Alles Gute wünschen auch Anthony und die anderen.




1te Korrektur

2017Posted by Francis Linz Tue, September 26, 2017 06:44:19

Da lag ich ja mit meiner Schätzung ganz richtig. Erste Korrektur abgehakt, 96.000 Wörter. Hat mir trotz schwindender Kräfte keine Ruhe gelassen, sodass ich sie hinter mich bringen musste. Jetzt kann das erste Buch ruhen. Wann ich das zweite in Angriff nehme, keine Ahnung, werde mich aber diesbezüglich erst wieder melden, wenn die ersten 10.000 Wörter absolviert sind. Das wird wahrscheinlich dauern. Vielleicht kommt Urlaub, aber da sind ja auch noch andere Dinge zu erledigen, wie Haare kämmen, Fußnägel schneiden, etc.

Die erste Korrektur verlief erstaunlich gut. Nur im ersten Kapitel hat es gehakt. Wird wohl nie eine Rosine werden, aber inzwischen geht es so lala. Das Problem bei jedem Band ist ja immer das, dass man auch Dinge wiederholen muss (wofür sich eben der Anfang empfiehlt), damit ein Quereinstieg möglich ist. Also, dass selbst für jemand, der die ersten fünf Bände nicht gelesen hat, die Geschichte halbwegs verständlich bleibt.(Zumal ja im letzten Band die Lösung für viele Dinge aufgezeigt wird.) Warum welche Handlungen aus welchen Handlungen geboren werden und warum manch Ergebnis dieser Handlung nur dort enden konnte, wo es eben geendet ist. Wie Personen zueinander stehen, welche Bedeutung gewisse Gegenstände haben, und warum. (Das findet man auch in jedem Harry Potter so. Und wenn Frau Rowling das macht, dann ist es Pflicht.) (Ganz einfaches Beispiel: Ich kann ja Anthony nicht einfach in seinen zwei Welten agieren lassen. Das bedarf immer einer Erklärung. Schon der Punkt, dass diese beiden Welten zusammenhängen. Sonst steht ständig die Frage im Raum. Wie ist er dahin gekommen? Oder die: Was er macht er plötzlich da?) Und da meiner Meinung nach Anthonys Geschichte nicht nur in diesem Punkt etwas abgefahrener ist als so manch andere, dauert das. Wie aber macht man das, dass die, die die Geschichte eben doch von Anfang an kennen, sich nicht langweilen? Ein schwieriger Spagat.

Gelöst würde das Problem hoffentlich damit, dass es extrem spannend ist, was Anthony im Verlauf dieses Buch so alles zustößt und man wie immer nicht einmal ahnt, was im nächsten Kapitel passieren wird. Wenngleich manch Ahnungen gegen Ende des ganzen Bandes sich gewiss als richtig herausstellen werden. Aber, lieb Leut ich warn Euch lieber gleich, nicht alles. ;-) Denn eines ist gewiss, den, der mir heute das Ende sagen kann, wie es bereits in meinem Kopf auf die Silbe genau steht, weil Anthony es mir schon so oft erzählt hat, den gibt es nicht.

Grüße auch von den anderen.



Rohfassung steht

2017Posted by Francis Linz Thu, September 21, 2017 16:09:24

Puh, soeben die Rohfassung von Buch 1 „Wenn große Roboter weinen“ beendet. Und ich habe am Ende wirklich Rotz und Wasser geheult. (Wirklich sehr traurig, alles.)

Vielleicht aber auch, weil ich jetzt erst einmal leer bin. Denn das Schlimme bei mir ist ja das, dass ich, wenn es darum geht, etwas zu beenden, und ich endlich die Zielmarke sehe, immer schneller zu laufen beginne. Solange, bis ich dann völlig erschöpft bin. Was ich jetzt erst einmal bin. Obwohl das zweite Buch auch schon bereits halbfertig in meinem Kopf liegt. Und die letzten gut 100 Seiten des letzten Buches eigentlich schon, als ich den ersten Band noch nicht einmal beendet hatte.

Im Grunde muss ich jetzt eigentlich alles nur noch niederschreiben. Was aber, selbst wenn man sich sieben Seiten am Tag als Maßstab setzt, was eine wirklich stolze Marke ist, ist ja Anthony nicht unbedingt das, was man als Groschenroman versteht (was den Leuten heute aber, mit einem geschickten Marketing und einemhübschen Cover als Literatur vorgesetzt wird), trotzdem fast 100 Tage ununterbrochener Arbeit bedeutet. Allein für die Rohfassungen der zwei Bücher. Was sich dann noch anschließt, das ist ja mindestens das Doppelte.

Und wenn ich ununterbrochen schreibe, dann meine ich auch ununterbrochen. Sieben Seiten sind übrigens rund 2000 Wörter. Das erste Buch hat jetzt 91.000 und wird nach der Korrektur so um die 5000 mehr haben. Reine Schätzung, basierend auf Erfahrung. Vielleicht auch nur 1000 mehr. Weniger eher unwahrscheinlich, weil ja oft wichtige Informationen im Eifer des Gefechts vergessen wurden. Und einen Satz, der noch einmal etwa das Gleiche sagt wie sein Vorgänger, zu streichen, das kostet ja nur 10 bis zwanzig Wörter. Und Wortdoppler sind auch nicht meine wirkliche Schwäche.

Ich vergleiche das Schreiben immer gern mit Malerarbeiten. Habe ich ja in meiner Schulzeit in den Ferien damals damit Geld verdient. Richtig gute Knete, von der ich als Literat nur träumen kann;-) Ein Zimmer ist nämlich schnell gestrichen, die Wände, die Decken, all das was flächig ist. Aber das doppelte an Zeit brauch man dann für die Ecken, das unzugängliche Terrain hinter den Heizkörpern etc.

Aber ich will nicht meckern, wäre ich ja froh, wenn ich erst einmal alle drei Rohfassungen in den Händen halten könnte. Weil beim Verbessern muss ja keine Zielmarke eingehalten werden. Das läuft so wie es eben läuft. Manchmal flutschen zwanzig Seiten einfach so, hier ein Komma, da ein den zu einem denn gemacht, und schon hat es sich. Manchmal aber drängen sich Fragen auf, wie: Wie kommt der den plötzlich dahin? Dann muss man eben schreiben: Er stand auf und ging zum Fenster.

Also, zum Notieren. (Auch wenn ich keine Daten nenne. Wie sinnlos das bei einem wie mir ist, das wissen ja inzwischen alle.) Ich werde den sechsten Band „Anthony Noll und das große Abenteuer“ wahrscheinlich noch 2018 rausbringen und die englische Übersetzung erst einmal verschieben. Doch wann genau, keine Ahnung. (Unwahrscheinlich 2019 oder 2020, aber nicht völlig ausgeschlossen. Man weiß nie, wie es kommt.) Nichtsdestotrotz kann ich aber versprechen, dass es das Meisterstück wird, das mir immer vorgeschwebt ist. Das erste Buch ist viel besser, als ich es auch nur zu hoffen gewagt habe. Schade, dass es so wenige lesen werden.

Grüße auch von den anderen



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