Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Zweite Etappe gemeistertNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Tue, November 07, 2017 17:53:03

Hurra, Hurra! Das zweite Buch von Anthony und das große Abenteuer, wenn große Roboter kämpfen, ist in der Rohfassung fertig. 86.ooo Wörter. Das nenne ich eine Ziellandung. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass die erste Korrektur etwas penibler hätte ausfallen dürfen. Aber ich will erst einmal alle drei Bücher schreiben und mich dann um den Feinschliff kümmern. Nichtsdestotrotz, wie nicht zu vermuten, bin ich schon jetzt sehr zufrieden.

Wobei das, nicht zu vermuten, kein fishing for compliments ist, denn all die Baustellen, ich hätte nicht gedacht, dass sie so einfach zu meistern sind. HaHaHa. Nein liebe Leut, es war verdammt viel Arbeit.

Der letzte Buch, wenn große Roboter lieben, ist in seiner Größe nicht absehbar, obwohl fast alle Kapitel im Kopf stehen. Nur noch kleine Baustellen. Aber ich versuche es stringent zu halten. Wie schon in den beiden Büchern zuvor. Und wenn ich wieder eine Ziellandung hinkriege, um die 80.ooo, die, wie jetzt inzwischen wohl jeder weiß, verpflichtend für einen Fantasyroman sind, dann krieg ich sogar die Millionen voll. Fehlen ja jetzt noch genau noch 85.ooo Wörter für die Marke. Wahrscheinlich aber werden es mehr werden.

Ich habe das zwar so gewollt, aber nicht geplant. Ich wäre auch glücklich mit weniger gewesen. Denn das ist wirklich ein hartes Brett zu bohren, einen knapp 1000 Seiten Roman zu schreiben. Auch noch einen, der nicht durchhängt. Momentan kann ich aber nichts erkennen. Und der Schluss wird so oder so ein Feuerwerk. Auf alle Fälle für mich. ;-)

Womit wir zu meinem Charakter kommen. Ich bin nämlich einer von denen, die sagen: Ich muss so etwas bis zum Ende durchbringen, damit ich endlich stolz sein kann. Denn so gut die ersten Teile sind, und ich halte den ersten noch immer für einen Blockbuster, den zweiten und dritten, nach inzwischen ausreichend Verbesserungen, für sehr, sehr gelungen, wofür die Verkaufszahlen auch sprechen, die zwar nicht hoch sind, aber wer den ersten und zweiten kauft, der kauft sich durch bis zum fünften. Der ohnehin sehr gut ist, weil er sich doch von den anderen deutlich unterscheidet, mehr Tiefe. Und der vierte ist ja allein schon klasse, weil ja da Frau Watenbloom ihre Seele findet. (Ich schreib jetzt nicht mehr, denn vielleicht hat es ja jemand noch nicht gelesen.)

Ich will das jetzt nicht als Angeberei verstanden wissen, aber ich weiß schon, was ich kann. Und ich erkenne auch ein nicht so gutes Kapitel, wenn es eben nicht so gut ist. Doch richtig Werbung kann ich wohl erst machen, wenn da etwas steht, das nicht mehr zu verändern und dennoch gut ist. Denn ich kann gar nicht sagen, wie viel Angst ich immer hatte vor dem nächsten Band. Wird er mithalten können? Kann ich all die Teile zusammenbringen, ohne dass das gewollt oder konstruiert wirkt. Aber jetzt mit den zwei Büchern hinter mir und nur noch dem letzten vor mir, in dem es zudem nur noch wenig Baustellen gibt, weiß ich, es ist mir gelungen. Was mich schon mit einer gewissen Zufriedenheit erfüllt.

Vor allem, weil der letzte Band noch einmal einen draufsetzt, die Tiefe betreffend, oder, was man mir auch negativ auslegt, das Philosophische. Doch ich habe es schon einmal gesagt, und wiederhole mich da immer wieder gerne, das Schreiben ohne Moral, das ist die Tinte nicht wert. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch ein wenig froh, dass mich noch kein Verlag entdeckt hat, denn den letzten Band, so wie er dann rauskommt und eben nicht mehr zu verändern ist, den hätten die mir nie so durchgewinkt. Ich aber glaube an meine Leser und daran, dass man auch heute noch Bücher schreiben kann, darf und muss, die nicht nur für den raschen Konsum gedacht sind. Denn ich bin mir fast sicher, dass alle wahren Anthony-Fans, nachdem sie die letzte Seite zugeschlagen haben, sofort noch einmal von vorne zu lesen zu beginnen, weil ja dann erst klar ist, was wie gemeint ist. Und solch Bücher wollte ich immer schreiben. Zum Glück hat mir Anthony versprochen, dass es so werden wird. Und er hat Wort gehalten.

Grüße natürlich auch von ihm und den anderen.





Ich wurde sexuell missbraucht und habe es nicht gemerkt, aber auch noch anderes von BelangNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Wed, October 18, 2017 12:35:48

Ich schon wieder. Aber immerhin mit Neuigkeiten. Die Hälfte ist geschafft, in mehrerer Hinsicht. (Und doch auch nicht.) Das zweite Buch hat nun 40.000 Wörter. Da ich es, wie schon geschrieben, wohl erst einmal bei den verpflichtenden 80.00 halten kann, ist somit die Hälfte erreicht. Weil das zweite Buch ja das zweite von dreien ist, gilt das dann auch auf das gesamte Werk bezogen. Und da ja zum Beginn des Schreibens am letzten Band noch 271.000 Wörter gefehlt haben für die Millionen, ist auch hier der Knackpunkt erreicht. (Das erste Buch hat ja 98.000 Wörter.) Der so gut für meine Psyche ist. Denn auch wenn es für jemanden anderen wie indische Getue wirkt, vielleicht sogar wir kindisches, was es vielleicht auch ist, dieser Zahlenfetischismus, so hilft es mir. Ich würde sonst den Überblick verlieren und wahnsinnig werden. Oder um es mit meinen Kritikern zu sagen, bleiben.

Zum Glück ist es noch nicht so schlimm, dass ich mich dieser Challenge anschließe, die mir neulich durch Zufall in meinen Fb Account gespült wurde. Da geht es darum, diesen Monat, oder auch den nächsten, ich lese mir diese Dinger eigentlich nie genau durch, 50.000 Wörter zu schaffen. Was Leute posten, die danach tatsächlich noch immer als ernsthafte Schriftsteller wahrgenommen werden wollen. Denn ich gebe zwar zu, dass ich diese Marke an kreativen Monaten schon mal reiße, manchmal sogar deutlich, aber eben nur dann. Ich bin doch keine Maschine. Sodass ich abschließend nur sagen kann, auch Thomas Mann hat sich gezwungen, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben, und das merkt man auch. Weniger ist manchmal doch mehr.

So und nun noch zu zwei anderen Dingen, die in meinem letzten Post missverständlich waren. Wenn jemand kein Geld hat, dann stört es mich nicht, wenn er sich die Geschichte von Anthony irgendwo kostenlos herunterlädt. Wobei meine Definition von Armut aber schon da endet, wenn sich derjenige vielleicht noch jeden Tag ein Päckchen Zigaretten leistet oder auch nur ins Kino geht. Denn wenn dafür Geld da ist, warum nicht für Anthony? Dann kann er auch zahlen, und wenn es nur ein Band ist, oder auch nur jeder dritte.

Und zum anderen, ich jammere nicht, dass die Leute, die Anthony gelesen haben, nicht öffentlich Reklame für ihn machen. Ich klage sie auch nicht an. Ich verstehe es einfach nur nicht. (Nichtsdestotrotz behalte ich natürlich im Kopf, wer für ihn etwas getan hat. Ich bin ein Mensch und das ist zutiefst menschlich. Wobei ich aber selektiv bin, die, die nichts für ihn getan haben, an die erinnere ich mich einfach nicht mehr. Auch nicht an die Verlage, die ihn abgelehnt haben. Da ist aber kein Hass oder Wut in der Richtung, euch wird es allen noch furchtbar leidtun, wenn er dann berühmt ist. ;-) )

Denn es ist ja kein Buch über eine seltsame Krankheit an einer seltsamen Körperöffnung oder auch Ausstülpung, wofür man sich schämen könnte, wenn auch nicht sollte, und man nicht möchte, dass andere davon Kenntnis kriegen, dass man dieses gelesen hat. Denke ich doch, zumindest von denen, die bis zum fünften Band durchgehalten haben, dass sie genauso begeistert sind wie ich. Und ich erzähle nun einmal gerne herum, was mir gefällt. Poste ich ja schon deswegen jeden Tag auf meiner Francis Linz Fb Seite ein Lied, denn wenn nur einer dadurch eine Band entdeckt, oder auch nur ein Lied, das er noch nicht kannte, und dann dafür Geld ausgibt, ist meine Mission erfolgreich. Wir Künstler müssen nämlich zusammenhalten.

Was mich nun auf eine ganz andere Geschichte bringt. Nämlich auf die, dass ich neulich sexuell missbraucht wurde ohne es zu merken. Wobei ich mich jetzt nicht über dieses ernste Thema lustig machen möchte. Nichts liegt mir ferner, was hoffentlich schon durch meine Übersetzung von Franus Graueis Werk „Lasst mich trinken das Licht der Sterne“ bewiesen wurde.

Neulich ging ich im englischen Garten spazieren. Wie ich es so oft mache, besonders wenn ich schreibe. Es hilft mir beim Denken, obwohl ich gar nicht denke, sondern die Lösungen von Fragen wie von allein plötzlich in meinem Kopf erscheinen. Da klopft mir jemand auf die Schulter und fordert mich auf, dass ich die Stöpsel aus meinen Ohren nehmen soll. Was ich auch mache, habe ich doch Musik gehört. Dann spricht er, er bräuchte mich als Unterstützung für sein Kunstprojekt. Womit er mich natürlich sofort am Haken hatte. Denn wie ein paar Zeilen zuvor geschrieben: Wir Künstler müssen zusammenhalten. Ich willige ein. Dann, wobei mir schon der erste Verdacht hätte kommen sollen, dass es hier gar nicht um Kunst geht, breitet er ein fleckiges Küchentuch vor mir aus. Eigentlich weiß, so aber sehr unappetitlich. Und bittet mich, darauf zu steigen, genau in die Mitte. Was ich mache. Dann nimmt er sein Smartphon, das bereits wartend in seiner Hand lag, bückt sich und umkreist mich und filmt meine Schuhe. Wobei er, ohne dass ich ihn aufgefordert hätte, zu erklären beginnt, wobei er sich seltsamerweise immer mehr ereiferte, warum er das macht. Es müsse nämlich sein, damit man ihm glaubt, dass ich auf sein Tuch getreten bin. Dann legt er sogar plötzlich seine rechte Hand auf das Tuch und fordert mich auf, ich solle auf diese steigen. Was den Verdacht, dass hier etwas nicht stimmt dann endlich zur Gewissheit machte. Ich lehnte sofort ab, denn ich steige nicht auf Hände von Menschen, selbst dann nicht, wenn mich die darum bitten. Vielmehr bin ich einfach gegangen und habe das dann so noch gesagt, dass ich so etwas nicht mache, allerdings ohne mich umzudrehen. Worauf er mir nur, geradezu in weinerlich flehendem Ton hinterhergerufen hat : Die Sohlen! Die Sohlen.“ War deren Muster ja noch nicht von seinem Smartphon gefilmt worden.

Nun, auch hier gilt, ich will mich nicht über diesen armen Menschen lustig machen, und auch nicht darüber woher die Flecken auf seinem Tuch wohl stammten, wenngleich es mir zusteht seine Geschichte zu erzählen, hat er mich doch in seiner unglaublichen Egozentrik einfach nur benutzt, ich verstehe es nur einfach nicht. Und das Verstehen der Menschen war mir schon immer eine Plicht. Bei meinen Freunden aus einem Gefühl der Liebe oder auch des Mitgefühls heraus, bei anderen vielleicht nur analytisch. Ich will nicht sein Freund sein, solch schwierige Charaktere meide ich, seitdem ich endlich weiß, dass sie mir nicht guttun, aber verstehen, wieso es dazu gekommen ist, was alles dazu beitrug, das halte ich nicht für verkehrt.

Und wohl auch darum, um all dem, was ich sonst noch so nicht verstehe, einen Gegenpol gegenüber zu stellen, schreibe ich wohl die Geschichte von Anthony.

Wie immer, Grüße auch von ihm und den anderen.



Es geht voranNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Sat, October 14, 2017 17:36:16

Fleißig, fleißig, möchte ich da nur sagen. Das zweite Buch „Wenn große Roboter kämpfen“ hat inzwischen 30.000 Wörter, also rund 100 Seiten. Habe ich doch ausgerechnet, dass das momentan gültige Layout auf alle Bände bezogen im Schnitt 285 Wörter hat. Kapitelüberschrift etc. alles miteinberechnet. Das erste Buch „Wenn große Roboter weinen“ hat noch ein paar vergessene Erweiterungen erfahren und nun 98.000 Wörter. Rund 338 Seiten. Ich erwähne das nur, weil die meisten Leute in Seiten rechnen, aber die viel ehrlichere Angabe die Wörter sind.

Es geht also voran. Wann es eine Pause gibt, ich weiß es nicht. Froh bin ich dann erst einmal, wenn das zweite Buch fertig ist, das ich aber wohl auf den 80.000 Wörtern halten kann, mehr oder weniger (eher mehr), die für einen Fantasyroman ja „verpflichtend“ sind. Gibt es da doch nicht exakt das Kapital, wie beim ersten Buch, das das Ende quasi vorschreibt. Es sind ja mehrere Fäden, und ob ich den einen oder den anderen nehmen, der gerade dann einen markanten Knoten auweisen, das bleibt mir hoffentlich frei überlassen.

Das dritte Buch ist dann eigentlich nur noch ein Klacks. Ha-Ha-Ha.

Wie peinlich, bei meiner Recherche im zweiten Band bin ich über einen Fehler gestolpert. Nicht so schlimm möchte man sagen, aber es waren sogar zwei in einem Satz. Was ja sehr dilettantisch ist. Einmal ein kleines sie und das andere Mal fehlt ein Buchstabe. Was so eklatant ist, dass es mir oder meinem damaligen Korrektor eigentlich sofort hätte auffallen müssen. Und was ich mir nur damit erklären kann, dass ich da etwas nachträglich korrigiert habe und das Korrekturprogramm, das, obwohl abgeschaltet, sich eben doch ab und zu ungefragt einschaltet, das da auch getan hat, und sich damit wichtig machen wollte. Ich sage das nicht, um mich rauszureden, aber nicht nur ich allein, sondern auch andere kundigen Augen sind darüber gegangen und es hätte eben wegen seines Dilettantismus unbedingt auffallen müssen.

Deswegen jetzt noch einmal den Text auf allen Plattformen hochzuladen, das spare ich mir aber ein. Die Anthonyfans wissen, dass das hier ein Ein-Mann-Betrieb ist, mit seltener Unterstützung von außerhalb, und dass man mit kleinen Fehlern eben leben muss. Man kann es ja lesen. Und ist, wenn ich mir so manch anderes Buch auf dem Markt ansehe, ja relativ grätenfrei. Wenn ich den letzten Band fertiggeschrieben habe, die Rohfassung, dann werde ich allerdings noch einmal alle Bände durchlesen und auf Fehler überprüfen. Das muss ich ja zum einen machen, um keine Logikfehler einzubauen, nicht dass der Einarmige im dritten Akt aufsteht und frenetisch klatscht, wie Broms wohl dazu sagen würde, und ich zum anderen ja eh einige Monate verstreichen lassen muss, für die Endmontage von Band sechs. Mit dem ich übrigens bis jetzt sehr zufrieden bin. Da rührt sich was ;-) Und dann kommt das große Finale. Auf das ich mich ja schon freu, als ich die Reihe begonnen habe. Das meiner Meinung nach aber auch wirklich einen Sonderapplaus verdient hat.

Wenngleich es mir ja schon reichen würde, wenn die, die bis jetzt die fünf Bände gelesen haben mal ein bisschen in die Puschen kommen. Denn um es mit Kennedy zu halten, es geht nicht nur darum, was Anthony für dich tun kann, indem er dir an tristen Tagen vielleicht die Miene aufhellt, sondern es geht auch darum, was kannst du für Anthony tun. Denn es ist nun einmal ein Jahr vergangen und nicht einer hat den fünften Band bewertet. Von dem zweiten und dritten und vierten will ich gar nicht reden, die ja auch nicht mit fremden Meinungen sich schmücken dürfen, so wie es ihnen eigentlich zusteht. Sodass ich mich ehrlich frage, was hält die Leute davon ab? Es reicht doch, wenn sie einfach schreiben, tolles Buch, oder ähnlich kurzes.

Ich meine die Frage jetzt gar nicht einmal im jammernden Ton, denn dazu neige ich nicht, sondern ganz realistisch. Es gibt Bücher, von denen ich, ehrlich gesagt, nicht drei Seiten lesen kann, manchmal nicht einmal eine halbe, und die werden von den Lesern abgefeiert. Was mache ich verkehrt? Vielleicht sollte ich wirklich Geld ausgeben und jemand fragen, irgendeinen Marketingfuzzi, der was davon versteht. Und ich weiß ja, dass es Menschen gibt, die von Anthony begeistert sind. Die die bis jetzt erhältlichen Bände in nur acht Tagen ausgelesen habe. Dass ich mich frage, schlafen die auch? ;-)

Sorry, das musste ich auch mal irgendwie loswerden. Denn dort wo Anthony viele positive Bewertungen erhalten hat, nämlich auf solch einer Verbrecherplattform im Internet, beheimatet in Antigua, wenn ich mich recht erinnere, da hilft mir das ja nicht viel. (Piraten will ich solche Leute nicht nennen, hat der Pirat doch den Ruch von Abenteuer an sich, mich zu bestehlen ist aber nicht sonderlich abenteuerlich, sondern einfach nur gemein.) Wenngleich sich die Verbrecher, und nichts anderes sind die, die das zur Verfügung stellen, aber auch die, die sich da kostenlos fremdes Gedankengut herunterladen, um sich zu bespaßen zu lassen, da großzügiger zeigen. Aber bei 20.000 heruntergeladenen Büchern sind über zwanzig Bewertung dann wohl auch nicht viel. (Immerhin aber mehr als bei Amazon.) Wobei natürlich mit einberechnet werden muss, dass es da ja viele „Sammler“ gibt, denen es nur um den Besitz und gar nicht um das Lesen geht. Und die alles einsacken, Hauptsache umsonst.

Im Schnitt sind es übrigens 4,5 von 5 Sternen. ;-) Was beachtlich ist, weil ja nur der zweite Band bei diesen Verbrechern angeboten wird. Die ihn bewerten den ersten zumeist also gar nicht kennen. Und noch dazu in einer uralten Version, der ich heute vielleicht selbst nur noch 4 Punkte geben würde.

Wobei ich aber natürlich sofort auf das vielleicht verweise. Für einen wahren Anthonyfan sind 5 Punkte immer verpflichtend. Damit das klar ist! ;-) Ein wahrer Fan von Werder Bremen wird ja auch nicht Fan der Bayern, nur weil Werder mies spielt und vielleicht sogar absteigt. (Ich bitte hier die Namen aber nur als Platzhalter zu sehen, die jeder ganz nach Lust und Laune selbst austauschen darf.)

Ansonsten: Alles Gute wünschen auch Anthony und die anderen.




1te KorrekturNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Tue, September 26, 2017 06:44:19

Da lag ich ja mit meiner Schätzung ganz richtig. Erste Korrektur abgehakt, 96.000 Wörter. Hat mir trotz schwindender Kräfte keine Ruhe gelassen, sodass ich sie hinter mich bringen musste. Jetzt kann das erste Buch ruhen. Wann ich das zweite in Angriff nehme, keine Ahnung, werde mich aber diesbezüglich erst wieder melden, wenn die ersten 10.000 Wörter absolviert sind. Das wird wahrscheinlich dauern. Vielleicht kommt Urlaub, aber da sind ja auch noch andere Dinge zu erledigen, wie Haare kämmen, Fußnägel schneiden, etc.

Die erste Korrektur verlief erstaunlich gut. Nur im ersten Kapitel hat es gehakt. Wird wohl nie eine Rosine werden, aber inzwischen geht es so lala. Das Problem bei jedem Band ist ja immer das, dass man auch Dinge wiederholen muss (wofür sich eben der Anfang empfiehlt), damit ein Quereinstieg möglich ist. Also, dass selbst für jemand, der die ersten fünf Bände nicht gelesen hat, die Geschichte halbwegs verständlich bleibt.(Zumal ja im letzten Band die Lösung für viele Dinge aufgezeigt wird.) Warum welche Handlungen aus welchen Handlungen geboren werden und warum manch Ergebnis dieser Handlung nur dort enden konnte, wo es eben geendet ist. Wie Personen zueinander stehen, welche Bedeutung gewisse Gegenstände haben, und warum. (Das findet man auch in jedem Harry Potter so. Und wenn Frau Rowling das macht, dann ist es Pflicht.) (Ganz einfaches Beispiel: Ich kann ja Anthony nicht einfach in seinen zwei Welten agieren lassen. Das bedarf immer einer Erklärung. Schon der Punkt, dass diese beiden Welten zusammenhängen. Sonst steht ständig die Frage im Raum. Wie ist er dahin gekommen? Oder die: Was er macht er plötzlich da?) Und da meiner Meinung nach Anthonys Geschichte nicht nur in diesem Punkt etwas abgefahrener ist als so manch andere, dauert das. Wie aber macht man das, dass die, die die Geschichte eben doch von Anfang an kennen, sich nicht langweilen? Ein schwieriger Spagat.

Gelöst würde das Problem hoffentlich damit, dass es extrem spannend ist, was Anthony im Verlauf dieses Buch so alles zustößt und man wie immer nicht einmal ahnt, was im nächsten Kapitel passieren wird. Wenngleich manch Ahnungen gegen Ende des ganzen Bandes sich gewiss als richtig herausstellen werden. Aber, lieb Leut ich warn Euch lieber gleich, nicht alles. ;-) Denn eines ist gewiss, den, der mir heute das Ende sagen kann, wie es bereits in meinem Kopf auf die Silbe genau steht, weil Anthony es mir schon so oft erzählt hat, den gibt es nicht.

Grüße auch von den anderen.



Rohfassung stehtNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Thu, September 21, 2017 16:09:24

Puh, soeben die Rohfassung von Buch 1 „Wenn große Roboter weinen“ beendet. Und ich habe am Ende wirklich Rotz und Wasser geheult. (Wirklich sehr traurig, alles.)

Vielleicht aber auch, weil ich jetzt erst einmal leer bin. Denn das Schlimme bei mir ist ja das, dass ich, wenn es darum geht, etwas zu beenden, und ich endlich die Zielmarke sehe, immer schneller zu laufen beginne. Solange, bis ich dann völlig erschöpft bin. Was ich jetzt erst einmal bin. Obwohl das zweite Buch auch schon bereits halbfertig in meinem Kopf liegt. Und die letzten gut 100 Seiten des letzten Buches eigentlich schon, als ich den ersten Band noch nicht einmal beendet hatte.

Im Grunde muss ich jetzt eigentlich alles nur noch niederschreiben. Was aber, selbst wenn man sich sieben Seiten am Tag als Maßstab setzt, was eine wirklich stolze Marke ist, ist ja Anthony nicht unbedingt das, was man als Groschenroman versteht (was den Leuten heute aber, mit einem geschickten Marketing und einemhübschen Cover als Literatur vorgesetzt wird), trotzdem fast 100 Tage ununterbrochener Arbeit bedeutet. Allein für die Rohfassungen der zwei Bücher. Was sich dann noch anschließt, das ist ja mindestens das Doppelte.

Und wenn ich ununterbrochen schreibe, dann meine ich auch ununterbrochen. Sieben Seiten sind übrigens rund 2000 Wörter. Das erste Buch hat jetzt 91.000 und wird nach der Korrektur so um die 5000 mehr haben. Reine Schätzung, basierend auf Erfahrung. Vielleicht auch nur 1000 mehr. Weniger eher unwahrscheinlich, weil ja oft wichtige Informationen im Eifer des Gefechts vergessen wurden. Und einen Satz, der noch einmal etwa das Gleiche sagt wie sein Vorgänger, zu streichen, das kostet ja nur 10 bis zwanzig Wörter. Und Wortdoppler sind auch nicht meine wirkliche Schwäche.

Ich vergleiche das Schreiben immer gern mit Malerarbeiten. Habe ich ja in meiner Schulzeit in den Ferien damals damit Geld verdient. Richtig gute Knete, von der ich als Literat nur träumen kann;-) Ein Zimmer ist nämlich schnell gestrichen, die Wände, die Decken, all das was flächig ist. Aber das doppelte an Zeit brauch man dann für die Ecken, das unzugängliche Terrain hinter den Heizkörpern etc.

Aber ich will nicht meckern, wäre ich ja froh, wenn ich erst einmal alle drei Rohfassungen in den Händen halten könnte. Weil beim Verbessern muss ja keine Zielmarke eingehalten werden. Das läuft so wie es eben läuft. Manchmal flutschen zwanzig Seiten einfach so, hier ein Komma, da ein den zu einem denn gemacht, und schon hat es sich. Manchmal aber drängen sich Fragen auf, wie: Wie kommt der den plötzlich dahin? Dann muss man eben schreiben: Er stand auf und ging zum Fenster.

Also, zum Notieren. (Auch wenn ich keine Daten nenne. Wie sinnlos das bei einem wie mir ist, das wissen ja inzwischen alle.) Ich werde den sechsten Band „Anthony Noll und das große Abenteuer“ wahrscheinlich noch 2018 rausbringen und die englische Übersetzung erst einmal verschieben. Doch wann genau, keine Ahnung. (Unwahrscheinlich 2019 oder 2020, aber nicht völlig ausgeschlossen. Man weiß nie, wie es kommt.) Nichtsdestotrotz kann ich aber versprechen, dass es das Meisterstück wird, das mir immer vorgeschwebt ist. Das erste Buch ist viel besser, als ich es auch nur zu hoffen gewagt habe. Schade, dass es so wenige lesen werden.

Grüße auch von den anderen



40.000Neuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Thu, August 31, 2017 17:12:28

Hurra, Hurra, die Hälfte ist geschafft. So kann man es sagen und doch auch nicht. Das nicht betreffend, weil es bei dieser Behauptung ja nicht um den gesamten Band geht „Anthony Noll und das große Abenteuer“, der jetzt zu fast 100% in drei Bücher unterteilt wird, sondern nur um das erste Buch, das den Arbeitstitel trägt: wenn große Roboter weinen. Das zweite vermutlich: wenn große Roboter kämpfen, und das dritte: wenn große Roboter lieben. (Alles noch unter Vorbehalt.)

Und auch da stimmt es nicht, denn ich weiß ja nicht, wie dick das erste Buch letztendlich wird, nur, dass es die 80.000 Wörtermarke schaffen muss. Ich habe nämlich einmal gelesen, dass das die magische Grenze ist, die ein Fantasyband überschreiten muss, um als würdig genug empfunden zu werden, von einem Verlag eventuell überhaupt gelesen zu werden. Darunter werden die Bücher gleich in die Tonne geworfen. (Das zur Information für meine Mitstreiter. Aber wenn ich mir deren Format so betrachte, dann ist das allgemein auch so bekannt.)

Die 40.000 Wörter habe ich heute geschafft. Fleißig, fleißig. Letztendlich werden es wohl zwischen 80.000 und 120.000 Wörter werden. Kommt darauf an, was auch im zweiten Buch Platz hat.

So, und nun zu einer völlig kindischen Seite meines Naturells. Was ganz einfach ist, gibt es derer doch so viele. Die Zahlen betreffen würde ich nämlich gerne, dass die gesamte Saga auf 1Millionen Wörter kommt.

Der Hauptstrang (Die Bücher die auf Neuauflage warten nicht einberechnet) ;-) Wie Anthony Noll und der seltsame Zoo des Herrn Barduin // Anthony Noll und die tanzende Tür // Anthony Noll und der halbe Topf // Anthony Noll und der galaktische Zirkus // Anthony Noll und der hinkende Zwerg //Anthony Noll und das vergessene Bild //:Anthony Noll und der dicke Hund

Wobei das vermutlich zu schaffen ist, besonders da mir ja von Kollegenkreisen eine gewisse Langatmigkeit vorgeworfen wird. ;-) Was ich mit Gelassenheit über mich ergehen lasse. Denn ich weiß sehr wohl, wann es darauf ankommt, auf den Punkt zu schreiben und wann nicht. Und allein die Dinge, die noch ganz dringend zu berichten sind, damit die Geschichte von Anthony verstanden wird, werden ohne Langeweile aufkommen zu lassen (die sich ja erheblich von der Langatmigkeit unterscheidet), die Lücke füllen. Haben ja die 5 Bände bis jetzt ja bereits 729.000 Wörter. Plus die 40.000 sind dann rund 770.000. Und 230.000, das wird dann fast schon knapp.

Sodass ich dann fast dazu neige, doppelkindisch zu sein. Denn Harry Potter hat ja insgesamt 1Millionen 92.000 Wörter. Wobei ich mich damit dann aber auch schwertue. Denn ein gewisser Respekt von meiner Seite besteht immer. (Den ich nur wenigen Autoren gegenüber habe Aber wenn mein Anthony schon nicht so gut ist, und die Verkaufszahlen lassen das ja vermuten, soll ich dann wenigstens in der Quantität der Größere sein?

Doch ehrlich gesagt, das wäre lächerlich, denn selbst mit aller Langatmigkeit, es geht dann nur um ein paar tausend Wörter mehr. Sodass ich mir, wenn ich ehrlich bin, das als Obergrenze gesetzt habe. Soll Frau Rowling auch in diesem Punkt die Erfolgreicher sein. Sie hat es verdient.

Grüße wie immer auch von den anderen



FleißigNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Sat, August 26, 2017 10:07:41

So, die ersten hundert Seiten von „Anthony Noll und das große Abenteuer“ sind im Sack. Fleißig. Aber wie gesagt, ich kann nicht versprechen, dass es in dem Tempo weitergeht. Momentan ist es halt nur so, dass ich mit dem Schreiben nicht hinterherkomme. Es ist so viel, dass ich auch nicht beantworten kann, wie lang dieses erste Buch wird, nur, dass der gesamte Band eben in mehrere Bücher aufteilt werden muss. 2,3 oder auch 4. Letzteres aber eher unwahrscheinlich. Wenn möglich würde ich es nämlich gern bei 2 Büchern belassen. Wenn das drucktechnisch Sinn macht.

Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass ich dieses Buch, wenn es fertig ist, egal wie dick, ob 300, 400 oder sogar 600 Seiten, dann aber nicht sofort veröffentlichen werde. Zum einen, muss ich ja abgleichen, wenn denn der gesamte Band fertig ist, ob alles an der Stelle sitzt, an die es auch gehört, und zum anderen, und das noch viel mehr, endet dieses Buch ja mit solch einem gemeinen Cliffhanger, dass ich das gar nicht verantworten könnte, die Leser länger als einen Monat auf die Fortsetzung warten zu lassen. (Wobei Cliffhanger gar nicht einmal das richtige Wort ist, es endet halt nur viel trauriger als schon der letzte Band.)

Zudem weiß man ja nie was passiert. Dass hier ist ja kein großes Verlagshaus, wo im Notfall dann eben jemand anderes die Geschichte zu einem Ende bringt. Und Anthony so enden zu lassen, das geht nicht. Was jetzt aber nicht tragisch klingen soll, denn vielleicht gewinnt ja Franus in der Zwischenzeit tatsächlich den Nobelpreis für Literatur und überredet mich mit den Worten: „Komm Francis, mach mal Pause. Lass uns die Knete zusammen auf den Kopf hauen.“ Und Urlaub, liebe Leut, das könnt ihr mir glauben, den hätte ich wirklich mal verdient. Meinetwegen auch ein ganzes Jahr.

Grüße auch von den anderen, Francis

p.s.: Ein kleiner Schnipsel für die Neugierigen:

Der Doktor aber fuhr fort, war es ja nur eine rein rhetorische Frage gewesen ( Ihn interessierte kein Name, kein Schicksal, sondern nur, dass immer genug Tangs in der Kasse der Klinik waren): „Und wie sie es geschafft haben, das von einem wild gewordenen Schwert in tausend Einzelteile zerhackte Gehirn wieder zu einer Einheit zu fügen, wirklich beachtlich. Natürlich hat sie mit dem Sprechen noch immer so ihre Probleme, und es wurde auch ihrem Besitzer dringend abgeraten, ihr den Einsatz ihres goldenen Fingers vorschnell wieder zu erlauben, nicht vor einem Monat, aber nichtsdestotrotz, ich weiß nicht, ob einige der hier anwesenden Koryphäen dazu in der Lage gewesen wäre.“ Und dabei betonte der Doktor das Wort Koryphäen in solch einem Maße, dass allen Anwesenden klar war, dass sie dieses im Geiste auch gern durch das Wort Vollidioten austauschen durften.

Die Eifersucht in den Blicken wuchs dementsprechend. Anthony aber wehrte weiter ab: „Das hätte ich nie geschafft, wenn ich nicht von Ihnen den Tipp mit der Katzenspucke erhalten hätte.“

Was nun allerdings den Oberarzt scheinbar ein wenig aus dem Konzept zu bringen schien. Seine Allwissenheit schien für einen Moment zu weichen und leicht fragend legte er sogar seinen Kopf auf die Seite. Immer weiter, bis er fast auf der Schulter zum Liegen gekommen wäre. „Ich habe Ihnen einen Tipp gegeben?“ Er schien erstaunt.

„Aber sicher doch!“, behauptete allerdings Anthony eisern, mit einem Blick im Auge, der nichts als die Wahrheit versprach und nur die Wahrheit, obwohl es natürlich völlig erstunken und erlogen war. Doch das war die einzige Möglichkeit halbwegs heil aus der Sache rauszukommen.

Dann fuhr er fort, denn im Lügen war er zwar kein Meister, so wie vielleicht ein Ozmolot, aber auch nicht völlig unbegabt (wenn es nicht um seine wahren Freunde ging, denn diese auch nur anzuschwindeln, das fiel Anthony schon immer schwer): „Sie erinnern sich sicher nicht mehr. Es war vor zwei Wochen bei der kurz zuvor anberaumten Visite von Mismalda Siebzehn. Das Zimmer war so voll wie heute und alle bedrängten Sie mit tausend Fragen. Sie haben es mir quasi zwischen zwei völlig anderen Themen kurz zugeworfen. Natürlich brauchte ich ein bisschen Zeit danach, um genug von dem Zeug aufzutreiben.“

Langsam ging der Kopf des Doktors nun wieder zurück in seine Ausgangslage. „Na, wenn ich das gesagt habe, dann relativiert das die Sache natürlich“, sprach er etwas gedehnt.

Wobei allerdings der Blick, den er Anthony dabei für den Bruchteil einer Sekunde zuwarf, und nur ihm, aber ganz eindeutig verriet, dass er genau wusste, dass er eben das nie gesagt hatte. Er war zwar nicht das, was Anthony vielleicht als einen wirklich begabten Heiler bezeichnet hätte, denn um den Posten zu erlangen, auf dem er nun schon einige Jahre so bequem saß, waren ganz andere Qualitäten gefragt (gnadenlose Egozentrik, rabiates Durchsetzungsvermögen und ein geradezu manischer Drang zur Intrige), aber er war alles andere als ein Vollidiot.

Was er schon dadurch bewies, dass er dann einfach fortfuhr: „Na, wenn sie schon damals so gut aufgepasst haben, dann doch sicher auch, als wir alle bereits letzte Woche hier versammelt standen. Denn was habe ich Ihnen da im Gehen noch zugeworfen?“

Sodass es jetzt an Anthony war, ein wenig erstaunt zu sein. „Mir zugeworfen?“, fragte …





Dieses seltsame EigenlebenNeuigkeiten/Allerlei

Posted by Francis Linz Tue, August 15, 2017 15:01:26

Es gibt ja Menschen, die glauben, die Behauptung der Autoren, ihre Figuren würden von seltsamen Eigenleben getrieben das Zepter des Schreibens selber in die Hand nehmen, sei nur affiges Getue. Wozu ich, bevor ich zum Schreiben angefangen habe, ehrlich gestanden, auch einst gehörte. Denn man wisse ja wohl, wenn man die Buchstaben mit der Schreibmaschine setzt, was man da tut.

(Selbst in einem Fall wie dem meinen, der ich ja eigentlich nur das niederschreibe, was mir erzählt wird. Somit weniger ein Autor als ein Biograph bin. Kann ich ja trotzdem, wenn nicht die Geschehnisse, so doch wenigstens die Reihung, wann was erzählt wird, beeinflussen.)

Denn natürlich macht man sich so seine Überlegungen diesbezüglich. Auch ich. Besonders jetzt beim letzten Band. Gibt es doch noch so viele Dinge, die aufzuklären sind. Denn selbst wenn ich nur ein Biograph bin, so will auch ich gelobt werden, eben, wie gut ich Spannungsbögen setze. Was, wann verrate. Wenngleich es natürlich Dinge gibt, die ,wenn auch noch nicht erzählt, so dennoch als offenes Geheimnis zu betrachten sind. (Vergleichbar damit, dass der FC Bayern wohl auch dieses Jahr um den Meistertitel mitspielt.)

Aber was soll ich sagen, da kommt auf einmal Mathilda daher und schreibt die Sache vollkommen um. Ich, nichts ahnend, setzte mich vor die Schreibmaschine (Laptop), und dann geht es auch schon los. Das, was eigentlich erst in der Mitte des Buches raus sollte, das steht plötzlich auf Papier. Anfang des zweiten Kapitels, das dann plötzlich auch noch zum ersten wird. Und ich schwöre es, ich war es nicht.

Um zu verstehen, was ich meine, gebe ich am besten die Zeilen hiermit preis. Denn auch wenn sie ein Spoiler sind, so sind sie das doch auch nicht. Denn jeder, der die Geschichte bis zum fünften Band verfolgt hat (und selbst die, die vielleicht nur den ersten gelesen haben), weiß, dass es irgendwann so weitergehen muss. Jetzt halt zu Beginn des Buches, wenngleich ich es ja erst viel später geplant hatte.

Die Kriegerin

Rasch wandte sich Mathilda Anthony zu: „Ich habe übrigens neulich geträumt, dass ich ein starke Kriegerin bin. Was sagst du dazu?“ Und dann, nach einem kurzen Blick in sein verblüfftes Gesicht, da lachte sie sogar laut auf: „Na, das hättest du mir nicht zugetraut“, wozu sie plötzlich eine ihrer Krücken bedrohlich schwang. Geradeso, als ob diese nun ein Schwert sei.

Und dann, während sie ihren Weg wieder aufnahm und ebendieses Schwert im Wechsel mit dem auf der anderen Seite bei jedem Schritt nach vorne stieß, da rief sie geradezu: „Hier, nimm das du Schurke! Und das! Ah, ich merke, du hast noch immer nicht genug. Wagst es, dich mit mir anzulegen! Mit mir, die ich eine Freundin von Anthony dem großen Zauberer bin. Dem größten Zauberer des Universums. Einstmals sogar seine einzige und somit seine beste Freundin auf dieser Erde.“

Weiter und immer weiter schritt Mathilda nun voran, die schmale Straße, and der ihre beiden Häuser lagen, und lachte laut. Wohingegen Anthony völlig überrumpelt war. Mehr noch als einen Igel, der mit einem lauten Knall entdecken muss, dass er einen Luftballon niemals lieben kann. Wie wohl ein Krieger auf Robotanien dazu sagen würde. Und einer namens Broms es auch mehrmals in seinem Leben tat.

(Wenngleich man den Igel auf Robotanien natürlich nicht ganz mit dem, der auf der Erde beheimatet ist, vergleichen kann. Die Größe kommt zwar in etwa hin, aber selbstverständlich ist er dort knallgelb und die Spitzen der Stacheln sind blutrot. Wie man generell sagen kann, ….

Beste Grüße von Francis, Anthony und den anderen. Natürlich auch von Mathilda ;-)

p.s.: Dass ich so frei darüber berichte, dass ich wieder schreibe, liegt daran, dass ich tatsächlich wieder schreibe. Wobei ich sagen muss, so flott ging mir der Anfang eines Buches noch nie von der Hand. Wohl, weil es gar nicht ich bin, der ihn schreibt ;-) Bis jetzt immerhin etwas über 10.000 Wörter, also knapp 40 Seiten mit dem neuen Layout. Da das Buch so groß wird, gehe ich erstaunlicherweise auch ohne Druck ran. Wenngleich man ja eher das Gegenteil vermuten möchte. Weiß ich doch, dass ich es gar nicht in einem Rutsch schreiben kann. Es wird somit immer wieder Pausen geben. Auch begnüge ich mich in der Regel mit 500 Wörtern am Tag. (Nehme aber auch gern mehr an.) Sodass ich auch noch Zeit für andere Projekte habe. Essen, Zähneputzen und so.