Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Übersetzung, erste Rohfassung, stehtBücher/Leseproben/Klappentexte

Posted by Francis Linz Tue, March 19, 2019 12:19:07

Das Unmögliche ist möglich. So möchte man denken, denn die Übersetzung des ersten Bandes ist fertig. Oder besser gesagt, die Rohfassung. Und das nach nur drei Wochen. (Die aber komplett durch, jeden Tag mindestens 10 Stunden.) Was aber nur dadurch möglich war, weil es eben doch nicht unmöglich ist. Denn, wie schon geschrieben, viel Arbeit habe ich mir durch das Übersetzungsprogramm eingespart. Das neben ein paar brauchbaren Sätzen so oft zehenaufrollendes geliefert hat. Das dennoch nicht ohne Wert war. Denn ich habe ja den übersetzten Text einfach eingepaust, egal wie gruselig, und dann darum herumgedoktert. Was heißt, dass dadurch allein das Schreiben vieler Worte entfiel. Denn selbst in einem grottigen Text, bleibt ein and ein and und ein because ein because. Und die sturdy Grammatik beherrscht das Programm ja.

Was jetzt also kommen muss, das ist der erste Feinschliff. An den werde ich mich in einem Monat machen. In der Zwischenzeit mir die Interpunktionsregeln anschauen, die doch erheblich von denen der deutschen Sprache abweichen. Die restliche Grammatik interessiert mich weniger, denn die mache ich ja "zumeist" irgendwie automatisch richtig. Im Deutschen muss ich ja auch nicht wissen, was den Genetiv vom Dativ unterscheidet, Hauptsache es stimmt. ;-) Vielleicht weil ich als Kind Englisch gesprochen habe. Wer weiß. Auf alle habe ich keine Probleme mit vielen Dingen, die für andere eben ein Problem sind. Sind doch manche Sprachen viel weiter vom Englischen entfernt als das Deutsche.

Nach dem ersten Feinschliff suche ich mir dann Leute, die wirklich gut sind, eben in der Kommaregel oder den anderen Dingen, die mir nicht auffallen, weil ich sie für richtig halte, sie aber dennoch falsch sind. (Das müsste ich ja aber auch im Deutschen machen.) Im besten Fall nennt man diese Leute Korrektoren oder Lektoren. Da mir dafür das Geld fehlt, bin ich mit jedem zufrieden, der sich meldet. Hundert Schafe fressen ja auch ne Wiese in ´ner Woche runter, die der Trecker mit dem Schneidwerk in ´ner Stunde schafft. Native speaker oder einfach Sprachinteressierte, egal.

Und am Jahresende, wenn alles gut geht, wird es herauskommen. Wenn ich Glück habe, was ich aber noch nie so richtig habe (wobei ich aber schon dankbar dafür bin, dass mich das Schicksal immerhin mit dem Befall quälender Krankheiten verschont hat, den Kopf mal ausgenommen ;-) ), schon früher. Denn nach der ersten Schleifarbeit werde ich es an ein paar Verlage schicken. Vielleicht nimmt es jemand. Gut genug, um es dort zu präsentieren, wäre es dann immerhin.

Natürlich werde ich bis dahin nicht untätig bleiben, viel lesen, Hörbücher hören, Filme schauen, etc. Was sich nach Urlaub anhört, aber wenn man immer nach auf der Suche nach den Geheimnissen einer Sprache ist, ziemlich anstrengend ist. (Als Beispiel könnte ich nennen, da ich ja mal Taxi gefahren bin, wenn die Fahrer im Stand stehen, dann denken die Leute ja auch immer, man was der für ein angenehmes Leben. Was er auch hat, wenn er ohne Funk fährt, und darauf hofft, das Laufkundschaft kommt. Wenn er aber den Funk abhört, ist das brutal stressig. Denn wenn eine Fuhre in deiner Nähe aufgerufen wird, und du nicht der erste am Schalter bist und Bereitschaft meldet, dann hat die ein Kollege schon längst die Beute abgejagt. Und du musst dann weitere drei Stunden warten. Ich bin nämlich immer Nachts gefahren, und wenn dich die letzte Droschkenfahrt irgendwohin an den Rand der Statt gespült hat, dann ist da nichts mit Laufkundschaft. Nicht vor dem jüngsten Tag, wenn sich die Gräber öffnen.)

So, das wär es erst einmal. Was das alles für Auswirkungen auf Anthonys Internetpräsenz hat, Facebook, etc. das nächste Mal. Grüße auch von ihm und den anderen.



Bin zufriedenAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Mon, March 04, 2019 16:24:20

Nach langer Zeit. Eigentlich war ja der Plan, dass ich für Franus auch einmal ein Buch einspreche, immerhin ist er in Vorleistung getreten ;-) Dann die Übersetzung ins Englische, falls sich doch nicht vorher ein Wunder ergibt durch den großen Unbekannten.

Nun, dieses ist nicht eingetreten. Ich habe auch nichts gehört von ihm, hoffe aber, dass er wohlauf ist. Und natürlich zugleich, dass Anthony noch immer auf seinem Nachkästchen liegt, oder wie es in der Blogersprache heißt, auf dem Sub = Stapel ungelesener Bücher.

(Seltsam dieses Wort Stapel, ich will es immer mit zwei p schreiben. Wahrscheinlich, weil der Begriff beinhaltet, dass es immer mehr als eines sein muss, denn sonst kann man es ja nicht stapeln. Aber nichts Genaues weiß man nicht, die Pfade meines Unterbewusstseins sind sumpfig und führen in neblige Tiefen. )

Allerdings gibt es trotzdem ein Anrecht auf Hoffnung. Denn diese ständige Verschieben der Übersetzung fußte ja darauf, dass ich der Meinung war, dass mein Englisch nicht ausreichend ist, diese in Angriff zu nehmen. Diese aber habe ich revidiert. Nicht dass ich tatsächlich schon in der Lage bin, aber ich habe mich so weit angenähert, dass ich die erste grobe Übersetzung in Angriff nehmen kann.

(Die ja eigentlich schon die zweite ist, habe ich doch vor 3 Jahren schon mal die ersten drei Kapitel durch den Google Translator gejagt und sie dann hier beim Blog zum Lesen bereitgestellt. Wohl wissend dass sie grotten-grotten-grottenschlecht waren, aber darauf spekulierend, dass jemand vielleicht Mitleid hat und das Ganze übernimmt. (Nein, so schlimm bin ich nicht, aber Hilfe hätte ich gerne angenommen. Aber wie immer muss ich alles allein machen.))

Obwohl, nein, auch das stimmt nicht. Denn inzwischen ist dieser Translator inzwischen so gut, dass er nur noch grotten-grottenschlecht ist. (Mir tun all die Übersetzer leid, die bald ihren Job verlieren werden. Spätestens in 20 Jahren ist es soweit. Da hilft es nicht Sand in den Kopf zu stecken. Wenngleich wirkliche Literatur wohl kaum jemals von einer Maschine übersetzt werden kann. Aber wenn ich mir die Romane von Rex Stout anschaue, die für mich wirklich gute Literatur sind, und mir deren Übersetzungen anschaue, aus den 60er, 70er Jahren, dann kann eine Maschine das auch nicht schlechter machen. Wirklich schlimm, wie die verhunzt wurden. (Und trotzdem ein großes Publikum fanden.) Oder auch von Agatha Christie. Harry Potter hingegen ist gut, wenn auch das Original nicht erreicht werden kann. Und die Hörbücher von Fry und Doyle sind wirklich ein Genuss. Da kann Franus viel von lernen. Aber auch ich, denn das mit dem Einsprechen von Franus‘ Buch ‚Mein Vater, der Präsident‘ ist ja versprochen.)

Manchmal sogar schafft es der Translator, Sätze so zu übersetzen, dass ich eigentlich nichts mehr machen muss. Nicht oft, aber immerhin, denn das spart Zeit. Zudem, und auch das muss ich zugeben, bietet er die ein oder andere Lösungen an, auf die ich selbst nicht gekommen wäre und die besser ist als das, was mir bisher vorschwebte. Denn auch wenn ein blinder Fleck ein blind spot ist, so kann man das nicht eins zu eins auf den blauen übertragen ;-) Womit ich nur sagen möchte, dass das Erlernen einer Sprache doch weit mehr ist, als das Erlernen ihrer Bausteine, Vokabeln, Grammatik, etc. Allerdings gewährt einem das Englische viel mehr Freiraum. Was aber nicht heißt, dass es leichter ist. Denn auch ohne der, die das, ist es mindestens genauso hart, hierin ein Meister zu sein. Und erst wenn ich ein Meister bin, dann wird veröffentlicht.

Wobei aber (schönes Beispiel, gibt es doch für unser Wobei keine angemessene Übersetzung und man muss sich mächtig anstrengen, dieses herrliche Wort, nach seinem Verschwinden, mit allerlei verbalen Krücken zu stabilisieren. Was ein krummes Bild ist, aber nur so die wirkliche Schwierigkeit ersichtlich wird.) ich 70% für vollkommend ausreichend halte. Wenn man davon ausgeht, dass man sich mit 30% schon verständlich ausdrücken kann. Die Bild Zeitung oder auch die Sun sind der schlagende Beweis. 100% zu erreichen ist so oder so illusorisch, potenziert sich das Ganze ja gegen Ende. (Das Deutsche hat, wie ich neulich in Na sowas erfahren habe, allein über 4 Milliarden irgendwas. (Das irgendwas steht hier tatschlich für irgendwas, da ich abgelenkt war und das Geschehen auf der Mattscheibe nicht korrekt verfolgen konnte. Aber selbst wenn es nur die Möglichkeiten sind, zu sagen : Nein danke, Tante Martha, ich möchte kein Kompott mehr, dann ist das doch allerhand.)

Kurzum, ich bin momentan an der Übersetzung und sehr zufrieden mit mir. Es klingt ab und zu fast schon perfekt. (Ihr wisst schon, was ich meine. Es hat eine eigene Melodie. Eine, die für ein Kunstwerk essentiell ist. Und das wird es werden. Ein Kunstwerk. Drunter mache ich es nicht mehr ;-) ) Wie lange ich brauchen werde, wie immer keine Angabe, aber vielleicht bin ich früher fertig. HAHA! Dann lasse ich es ruhen. Das tut gut. (Das merke ich auch beim letzten Band, der ja schon geschrieben ist und eigentlich nur noch auf die Endabnahme wartet. Mir fallen nämlich immer noch Dinge ein, die fehlen und die wirklich wichtig sind für das Verständnis des gesamten Zyklus.) Dann wird erst einmal tatsächlich Franus Buch eingesprochen.

Aber keine Panik, was wann passiert, ich gebe Bescheid. Wie immer auch Grüße von Anthony und den anderen. (Wenn ich sie nicht so lieben würde, ich würde all die Mühe nicht auf mich nehmen.)

p.s.: Aber auch so muss man aufpassen wie ein Luchs, denn nicht immer wenn die Übersetzung richtig ist, dann passt sie auch vom Sinn. (Obwohl nein, auch das ist nicht richtig. Das eine ja, aber nicht das mit dem Luchs. Denn das ins Ohr gebrummelt, würde ja auch ein jeder sich im tiefsten Winterschlaf befindlicher Bär aufgeschreckt aus seiner Höhle purzeln.) Sagt doch Anthony einmal: „Sie haben mich ganz schön hart rangenommen“ (You rember, when somebodys else’s fingernails were drilling in his forehead) im fünften Kapitel, und der Google-Translator hat mir dafür doch tatsächlich angeboten : „They damn fucked me hard.“ Nun, da ich davon ausgehe, dass damit meine Karriere als Autor im englischsprachigen Raum schnell vorbei wäre, besonders als Kinderbuchautor, wofür man mich ja fälschlicherweise hält, habe ich mich vorerst dann doch für das vielleicht etwas passendere: „They put me damn hard through the wrigler“, entschieden.

p.p.s.: Nein lieber Translator, das deutsche Wobei ist nicht mit dem englischen whereby gleichzusetzen. Und wenn du es mir noch so oft anbietest.





Nichts BesonderesAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Wed, January 09, 2019 19:18:59

Eigentlich habe ich ja nichts zu berichten. Der große Unbekannte hat während der Feiertage weder angerufen (womöglich mitten in der Nacht, um mir mitzuteilen, dass er noch nie etwas Besseres gelesen habe), noch mir einen empörten Brief geschrieben, dass es eine Unverschämtheit sei, ihn mit solch Pennälerlektüre zu belästigen. (Was ich natürlich sofort auf Franus geschoben hätte und seinen Roman „Mein Vater, der Präsident“ Wenngleich ich das keineswegs so empfinde, aber Anthony muss unschuldig bleiben.) Wahrscheinlich ist die Verwandtschaft vorgegangen und der Drang ein wenig freie Zeit zu genießen. Wofür ich vollstes Verständnis habe. (Wenn nicht ich, wer dann? ;-) )

Und sogar, selbst wenn er es nie liest. Der Wille war kurzzeitig da, das ist mir schon genug. Mich hat es immerhin über die Feiertage gebracht, mit freudigen Gedanken an Anthony und auch an wenig an Franus und sein Werk. Das ist schon mehr als ich vom Schicksal erwarten darf. Denn wer keine Bücher verkauft, der ist doch eigentlich auch gar kein richtiger Schriftsteller. Denn wenn ich Euch die Jahresbilanz verkünden würde, ihr lieben Leut, ihr hättet Tränen in den Augen. (Diesmal aber nicht vor Freude. ;-) )

Somit ist also eigentlich nichts geschehen. Und von den anderen Projekten zu berichten, macht wenig Sinn, bemessen sie sich doch vom Aufwand her in Jahren. (Und es ist erst ein kurzes Stück des Weges gegangen.) Ich kann also nur noch davon erzählen, dass mich gestern kurz hintereinander zwei junge Damen angelächelt haben und dass ich vermeintlich heute mitten auf dem belebten Stachus eine vermeintliche Euromünze gefunden habe.

Beide Erlebnisse so außergewöhnlich, dass ich sofort im Kopf begonnen habe, ihre Wichtigkeit gegeneinander abzuwägen. Und wer mich kennt, der weiß, dass das Urteil natürlich nur zu Gunsten der beiden Damen ausfallen konnte. Nicht nur des Testosterons im Blut wegen, das sich zum Glück weiterhin eisern dagegen wehrt, für immer aus diesem Körper zu verschwinden, sondern vor allem, weil ich diese beiden entzückenden Geschöpfe sofort als Vorbotinnen des Frühlings ansah. (Wann werden die Tage endlich wieder wärmer und so richtig lang?)

Ein wirklich weises Urteil, schon allein deswegen, weil der vermeintliche Euro nicht umsonst so von mir genannt wird. Bei meiner momentanen Glückssträhne konnte es nämlich natürlich nur eine Fälschung sein. So will ich mal das 500 Peso Stück nennen, wohl aus längst vergessenen Tagen, wenn denn aus Spanien. Mit dem ich prompt im Lottoladen aufgeflogen bin. (Leider erst da, da ich ohne Lesebrille auf kurze Distanz so gut wie blind bin.) Die Freude wich also und eine kleine Peinlichkeit war das Ergebnis. Nicht wirklich groß, da meine Verblüffung in der Tat echt war und man mir das dann auch ansieht.

Mehr an Aufregung war wirklich nicht, somit bis zum nächsten Mal. Beste Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen!



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Posted by Francis Linz Wed, January 09, 2019 19:13:20

Jahresabschlussbericht und ein kleines Geheimnis

Geschrieben von Francis Linz Mi, Dezember 12, 2018 18:46:00

Diesmal gibt es den Jahresabschlussbericht ein paar Tage früher. Rechne ich ja nicht ernsthaft damit, dass in den drei verbleibenden Wochen sich dramatische Entwicklungen ergeben. Wenngleich es da ein kleines Geheimnis gibt, wie Anthony vielleicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhalten könnte. Oder, es sei ihm gegönnt, Franus, unser Faktotum in allen Lebenslagen.

(Wenn das Glück bis hin zu den Sternen reichen sollte, wie wohl Broms dazu sagen würde, dann wird aus dem oder sogar ein und. Auch wenn Glück noch die Überschrift war, die über Franus‘ Schaffen wie dem meinen stand. Aber man wird ja wohl träumen dürfen. Denn wie heiß es so schön: In die Realität fliehen nur die, die in ihren Träumen nicht zu Hause sind.)

Dazu aber erst am Schluss mehr. Denn erst gilt es Bilanz zu ziehen. Was wurde 2018 geschafft. Nun, der erste Band wurde als Hörbuch eingesprochen. Das ist doch schon was. Egal, ob sich das in Verkaufszahlen widerspiegelt. Denn das Werk steht auch ohne diese für sich. Natürlich wäre öffentliche Kritik interessant, ist zu theatralisch oder etwa zu fade.

(Es ist wohl das einzige Hörbuch, das auf Audible nach drei Monaten noch immer keine Kritik erhalten hat. Allerdings wüsste ich auch nicht, ob je ein Exemplar dort verkauft worden ist.)

Aber immerhin wäre es zu erwerben. Und das hat mich ja auch einige Überredungskünste gekostet. Was zu dem, was wurde 2018 geschafft, natürlich mit hinzu zu rechnen ist ;-) Obwohl, ehrlich gesagt, meine Bemühungen, die Werbung betreffend, doch eher als mager zu bewerten sind. Habe auf Facebook 15.- Euro springen lassen, was aber mehr Alibicharakter hatte. Ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich hätte nicht alles versucht.

So, nachdem ich jetzt noch erwähne, dass ein weiteres Hörbuch unter diesen Umständen keinen Sinn macht, sowie, dass auch der letzte Band noch auf sich warten lassen wird, schon deswegen weil er ja das absolute Meisterwerk werden wird, und ich fleißig dabei bin, in meinem Kopf das Sprachzentrum für die englische Übersetzung fit zu machen, die als nächstes ansteht, wenngleich das Wort nächstes in diesem Fall sehr dehnbar ist, mindestens ein Jahr, können wir jetzt zu dem kleinen Geheimnis kommen, das Anthony umgibt. (Puh, was für ein Schachtelsatz. Nein, ich habe es nicht verlernt, diese zu zimmern. ;-))

Also, um auch das noch einmal zu wiederholen, weil ich nichts unversucht lasse, um Anthony endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ihm zusteht, habe ich nach langen Jahren des Ringens seine Geschichte an jemanden gesendet, den ich nicht kannte, und auch jetzt nur sehr flüchtig, den ich aber für nett hielt, und vor allem jetzt halte, für jemand mit Seele und Güte, und der einen gewissen Einfluss auf den Literaturbetrieb hat. (Ich nenne jetzt keinen Namen, denn auch wenn dieser jemand versprochen hat, Anthonys Geschichte zu lesen(und sogar auch die von Franus „Mein Vater, der Präsident“, die ich meinem Übermut mit beigelegt habe, zum Beweise eines gewissen schriftstellerischen Talents), so kann es ja sein, dass er damit nichts anfangen kann, sich dann vielleicht sogar davon distanziert, und im Zusammenhang nicht benannt werden will. Aber natürlich vor allem, dass nicht andere auf die Idee kommen, es mir nachzumachen. ;-) Oder besser gesagt, noch mehr, denn dieser jemand wird ja nicht nur mir angeschrieben, denn die Güte seiner Seele ist doch ziemlich bekannt.)

Wie die Sache ausgeht, keiner weiß es. Hat aber schon mal den Vorteil, dass es mich ohne großes Hadern mit dem Schicksal und dem Bedauern meiner ewigen Armut über die Weihnachtszeit bringt, die doch so oft kleine Stücke aus meinem sonnigen Gemüt nagen will. Die lange Dunkelheit, sie verträgt sich damit eben nicht.

Also, in dem Sinne, Euch allen auch viel Mut und Zuversicht für das neue Jahr und ein Fest der Liebe, das das Herz erreicht, wünschen Euch Anthony und Francis, und natürlich auch die anderen. Nicht zu vergessen, der Baum!

Gewinnspiel Hörbuch und Print

Geschrieben von Francis Linz Sa, November 03, 2018 21:07:34

Vorab, die Gewinnfrage wird am Schluss gestellt, damit auch alle artig alles durchlesen. Dann aber nichts wie ran! Denn durch meine mir angeborene Tranigkeit gibt es nicht nur das Hörbuch des ersten Bandes: „Anthony Noll und der golden Zeigefinger“ (mp3 in CD—Qualität auf DVD, von dieser aber auf jedes andere Gerät übertragbar, Smartphone, Handy , Kindle-Fire ezc.) sondern auch das Buch im Druck zu gewinnen.

Was natürlich erst einmal einer Erklärung bedarf. Zumindest was die Tranigkeit anbetrifft. Heimtückisch von dieser übermannt habe ich nämlich eine falsche Datei zum Verlag hochgeladen. Dem für die Printausgabe. Nicht die überarbeitete, sondern die einen Schritt davor. Habe dann, im Unwissen darüber, sogar ein paar Bücher bestellt, und erst dann, als diese geliefert wurden, mit Schrecken den Fehler entdeckt. (Diesen aber ohne Frage sofort korrigiert, sodass, wer jetzt bestellt, selbstverständlich die brandneue Version bekommt. Grätenfrei und poliert.)

Nicht wirklich schlimm, denn selbstverständlich kann man das Buch lesen, aber es fehlen die Ergänzungen. Hier ein Satz, da vielleicht nur ein Wort. Darum auch das Hörbuch dazu, denn dort sind diese bereits alle zu finden. Sodass ich, sollte Anthonys Geschichte Gefallen finden und ein öffentliches Urteil gefällt werden, darum bitten möchte, vor allem das Hörbuch als Gegenstand der Kritik zu betrachten. (Wenngleich sich die Buchversion nicht wirklich zu schämen braucht und bereits von manch Stelle ihre fünf Sterne erhielt. Denn die 20 kleinen Rechtschreibfehler, die beim Überarbeiten aufgetaucht sind, werden ja meist überlesen und trüben nun wirklich nicht den Genuss.) Wenn beides gefällt, dann darf selbstverständlich auch beides gelobt werden. Ach, was würde ich mich freuen. 😉

Das Gewinnspiel gilt nur solange der Vorrat an Büchern reicht und natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen. (Wie viele es genau sind, möchte ich nicht sagen, denn wenn, dann lacht sich Anthony schlapp und mit ihm wohl ganz Robotanien. Nur so viel, die Bücher sind, da es sich somit um eine Fehlpressung handelt und sie als Rezensionsexemplare gekennzeichnet sind, nicht wiederverkäuflich. Also bitte nicht bei Amazon einstellen, denn das hätte rechtliche Konsequenzen. Ich sage das nur, weil es ja leider Menschen gibt, die bei Gewinnspielen um Bücher mitmachen, nur um diese dann sofort dort zu verramschen. Ich habe das tatsächlich am eigenen Leibe schon erfahren müssen. Aber natürlich ist gegen eine Auktion bei Ebay nichts einzuwenden. Dabei muss der Startpreis allerdings bei einem Euro belassen werden. Eben der rechtlichen Lage wegen. Wenngleich ein echter Fan natürlich nicht verkauft. Nicht einmal in zehn Jahren, wenn Anthony dann endlich berühmt ist und man ihm ganze Schlösser dafür anbietet. - Eine kleine Geschichte zu diesem Thema hänge ich am Schluss noch mit an.)

So, nun zu den Teilnahmebedingen. Es gibt drei. Zum einen, mitmachen darf eine jede und ein jeder, die einen Blog besitzen, der sich mit Literatur beschäftigt. In seiner Gänze oder auch nur in Teilen. Es spielt dabei keine Rolle, ob dem Printbuch der Vorzug gegeben wird oder dem E-Book oder dem Hörbuch. Oder vielleicht sogar alles drei die Liebe findet. Was um so besser wäre. (Aber auch sogenannte Influenza sind gern gesehen.) Denn natürlich, ich möchte es nicht verhehlen, ist dies auch Werbung. Denn auch wenn ich die Bücher sonst nur verschenken könnte, so wäre der Verlust, wenn eben ein bisschen mehr Bekanntheitsgrad für Anthony dabei herausspringt, nicht ganz so bitter. Entgegen der irrigen Annahme so vieler Menschen, lebt nämlich nicht ein jeder Schriftsteller in einem Schloss und findet jeden Morgen fünf Goldstücke in seinem Briefkasten. Viele sind bettelarm.

Diese, die Liebe, ist dann auch schon die nächste Bedingung. Sie sollte vorhanden sein zur Fantasy. Alles andere macht auch keinen wirklichen Sinn.

Was uns dann aber auch schon zur dritten Bedingung kommen lässt. Die allerdings nicht ganz so streng ausgelegt wird. Denn wer mit seinem Blog auf Facebook beheimatet ist, sollte den Post, der auf dieses Gewinnspiel verweist, bitte teilen. Denn selbst wenn ich eben diese fünf Goldstücke jeden Morgen in meinem Briefkasten finden würde, würde selbst ein Monat nicht ausreichen, um Facebook dafür zu bezahlen, all die zu erreichen, die für Anthony relevant sind. Sind doch die Blogs immer gut miteinander verknüpft, verlinkt und verbrüdert und manchmal auch verschwestert, sodass die Wahrscheinlichkeit, wirklich jeden Interessierten auch zu erreichen, so am ehesten gegeben ist. (Ich bitte es zu verzeihen, dass ich das hiermit so schamlos ausnutzen möchte 😉 )

So, das wäre jetzt geschafft. Nun zu der Gewinnfrage, die meiner Meinung nach doch lösbar ist 😉 : Wie heißt Anthony mit Nachnamen? (zu senden bitte an www.francis(ät)web.de, mit der Adresse, an die der Gewinn gesendet werden soll. (Wem die die E-Mail-Adresse so zu kryptisch ist, der findet sie auch im Impressum.) Viel Glück!

Nun zu der kleinen Geschichte am Rande, die davon zeugt, dass selbst ein mit solch einer Tranigkeit gestrafter Geist wie der meine, ab und zu auch etwas Glück hat. Vor gut drei Jahren bin ich nämlich über den Flohmarkt geschlendert. (Was ein ziemlich weiter Weg war, denn hier in München gibt es ja die sogenannten Hinterhofflohmärkte, die sich über ein ganzen Viertel erstrecken. Weiß nicht, ob das auch in anderen Städten so praktiziert wird. Gewiss in ein paar, aber nicht allen.) Da kam ich an einem kleinen Tischchen vorbei, auf dem ein Harry Potter in Englisch lag. Als Hardcover. Er fiel mir natürlich sofort auf, aber da ich die Geschichte nur zu gut kenne, da ich sie sehr verehre, bin ich erst einmal daran vorbeigegangen. In einen Flur hinein, in den Hinterhof, dann aber sogar gleich noch einmal, beim Verlassen des Hauses. Doch da befahl plötzlich eine Stimme in mir, die selbst mein traniger Geist nicht überhören konnte, dreh doch noch einmal um, denn das hier ist nicht die Fassung, die Du kennst. Und außerdem, Du solltest Dein Englisch aufbessern, wenn Du denn Deinen Anthony ins Englische übersetzen willst. Also gehorchte ich. Und tatsächlich, es war gar nicht die englische Version, sondern die amerikanische. Es war „Harry Potter and des Socrerer's Stone“ Die sich ja sprachlich, nicht nur im Titel, tatsächlich ein wenig unterscheidet. Also habe ich nach dem Preis gefragt und diese dann für 50 Cent erworben. Ohne die Gier, die mich sonst zu den Flohmärkten treibt, vielleicht endlich etwas zu entdecken, das mir den morgendlichen Gang zu Briefkasten erspart, nur um wie immer feststellen zu müssen, dass keine fünf Goldstücke darin liegen. Nur im Geiste, dieses Buch tatsächlich lesen zu wollen. Und erst zu Hause dann, habe ich mir meinen Kauf genau angeschaut. Und was soll ich sagen, es handelt sich um die sogenannte Bibliotheksausgabe! (Was ich aber natürlich erst nach ein paar Recherchen so in Erfahrung brachte.) Denn, um Harry Potter auch zu einem Erfolg in Amerika zu machen, hat der Verlag 5000 Exemplare an die dortige Bibliotheken ausgeliefert. (Denn auch wenn alle Leute heute sagen, Harry Potter ist so gut, das musste ein Welterfolg werden, so war das keineswegs von Anfang an klar, sondern bedurfte viel Mühe und Werbung. (Wobei mein Budget für Anthony geradezu lächerlich in seinem Ausmaß ist.) Wie dieses Exemplar den Weg dann nach Deutschland geschafft hat und zuletzt in meinen Besitz, ist natürlich eine Laune des Schicksals und wie all seine Launen unerklärlich. Die meisten anderen Exemplare sind nämlich längst verschwunden, und von denen, die überlebt haben, auf den Regalen der Fans, befinden sich wohl nur wenige in einem besseren Zustand. (Bei meinem fehlt das Dustjacket und die erste Seite. Sonst aber ist es komplett und es hat auch niemand hineingekrakelt. Auch der Stempel der Bibliothek findet sich gut lesbar darin.) Es ist somit die absolute Erst-Erstauflage, denn die an die Bibliotheken ging ja raus, bevor Harry Potter überhaupt in Amerika zu erwerben war, und unterscheidet sich noch dazu in kleinen Details von eben denen, die dann tatsächlich über den Ladentisch gingen. What a lucky devil I’m!

Natürlich werde ich das Buch nicht verkaufen, auch wenn ich mich erkundigt habe, wie die Dinger gehandelt werden. Huiuiiuuuuuuuuuuuuh!!!! Denn vielleicht habe ich ja mal Glück und werde Frau Rowling vorgestellt, und sie signiert es mir dann auch noch. Dann aber muss ich tatsächlich nie mehr zum Briefkasten. 😉

Endlich!

Geschrieben von Francis Linz Mi, September 19, 2018 16:49:45

Eigentlich wollte ich ja schon letzten Sonntag, den 9ten Sept., laut posaunen (wenn es denn hier im Internet hätte sichtbar gemacht werden können, dann wäre ich auch mit einer Kuhglocke um den Hals durchs ganze Dorf gerannt), dass mein „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger“ nun überall als Hörbuch erhältlich ist. Doch war dem leider nicht so, der größte Player, Audible war anscheinend noch nicht bereit für das große Abenteuer. ;-). Also musste ich mich gedulden. (Schreckliche Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, ich sag’s Euch.) Doch heute ist es endlich soweit. Zwar haben sie es als Kinderbuch ab 8 Jahren verortet (Was wahrscheinlich einige Abzüge in den Bewertungen ergeben wird, ist es doch sprachlich für Kinderohren etwas sehr anspruchsvoll. Ich persönlich empfehle es ja ab 13 Jahren. Aber wenn ich Glück habe, dann hat Franus, der Sprecher, seine Sache so gut gemacht, dass sie sich trotzdem davon gefangen nehmen lassen), trotzdem bin ich froh, dass es überhaupt dort endlich erscheint. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, ich weiß es. ;-) p.s.. Der Link führt zu Amazon. Die Mutter von Audible. Zudem die Brust, die so viele Selfpublisher nährt. Die Verlinkungen dort mit den Büchern ist noch nicht erfolgt, aber sie wird folgen.

Vor dem großen Durchbruch?

Geschrieben von Francis Linz Fr, September 07, 2018 16:27:37

Ich muss unbedingt mal etwas Längeres schreiben. Für die wahren Fans. Und da ich momentan noch etwas Urlaub habe, wann dann? Zumal ja, wenn jetzt der große Durchbruch kommt, ich von Termin zu Termin zu hetzen habe, Interviews geben muss und was sonst noch so alles an Unsinn anfällt. ;-)

Kommt er denn wirklich? Der Durchbruch. Ich vermag es nicht zu sagen. Ich hege keine Erwartung. (Was laut des Buddhismus ein Schritt zur Wahrheit hin ist. Der Psychiater es wohl aber die Selbstverliebtheit der Depression nennt.) Es wird wohl so wie immer ablaufen, es passiert rein gar nichts. Das Hörbuch kommt raus, ein paar Menschen kaufen, und dann schläft das Ganze wieder ein.

Im besten Fall. Denn, nicht zu vergessen, es kann ja auch negative Kritiken hageln und dann ist das Schiff endgültig untergegangen. (Zumindest auf dem deutschsprachigen Markt.) Dass es damals, als ich ebendiesen ersten Band herausbrachte, als Taschen- und als E-Book, vor nun fast fünf Jahren (oder sind es doch schon mehr?), eigentlich nur wohlwollende Statements hagelte, das möchte ich nämlich im Nachhinein als ein großes Glück bezeichnen. Nicht weil die Geschichte schlecht ist, das war sie noch nie (das zu behaupten, maße ich mir an), aber es gab doch einige gravierende handwerkliche Mängel. Die, die Statements abgaben, aber waren vom Schicksal weise gewählt und keiner wusch im Badezimmer seiner Seele einen Mörder.

Eigentlich ist die Welt voll von diesen Menschen, dieses Wissen lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn die anderen am meisten lärmen, in Politik und wo sonst noch, doch eben diese anderen, sie werfen gerne auch mal mit nur einem Stern. Und wenn der erste damit angefangen hat, dann kommen all die anderen zugleich angelaufen, denn der in ihrer Kindheit angesammelte Zorn, der muss halt irgendwie raus. (Und ich sage das nicht einfach so, denn so ist es einer guten Freundin neulich ergangen. Die Bewertungen erhalten hat, die alles andere als fair waren.) Und vielleicht trifft es jetzt halt eben Anthony? Oder besser gesagt, Franus. Denn so viel Mühe er sich gab, so ist es dem einen vielleicht zu theatralisch, dem anderen aber zu langatmig. Oder es ganz einfach die Stimme, die nervt. Und das schon von Anfang an. Nicht so wie bei Björk, die alle zuerst geliebt, die heute aber nur noch die wahren Fans hören können und auch mögen.

Vielleicht waren wir drei, Anthony, Franus und ich, und auch die anderen, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda und der Baum, das letzte halbe Jahr betriebsblind? Und das, was uns wie Honig in den Ohren ist, das ist für andere nur eine Brennnessel. Man weiß es nicht. Und somit ist die Einstellung, keine Erwartung zu haben, vielleicht dann doch ganz weise. Sodass gilt: Das Einzige, was zählt, wir haben uns alle mächtig reingehängt und das Beste gegeben. Das, was wir eben dafür hielten. Und mehr an Erwartung an uns selbst, kann man nicht stellen. Jetzt möge das Schicksal entscheiden.

Wobei ich, und das nicht der Eitelkeit wegen, allen Hörern aber dennoch das Glück im Herzen wünsche, das wir beim Gestalten und dann auch Bearbeiten und Abhören, oft verspürten. (Natürlich neben der Ungeduld und der Angst es nie zu einem Ende zu bringen. ;-) )Denn dieses Hörbuch, es ist wie einziges langes Lied, das man gerne mit seinen Freunden teilen möchte. Bei dem vielleicht nicht immer jede Note sitzt, so wie bei einem Liveconcert, das aber dafür wirklich lebt.

Bis demnächst, Francis und all die anderen.

P.s.: Daumen drücken, dass das Buch tatsächlich ab Sonntag überall, auch bei Audible, Ituns, Hugendubel und wie sie alle heißen, zum Downoad bereitsteht. Nicht dass ich irgendwas verbummelt habe in meinem Internet-Dilettantismus. Es wäre nicht das erste Mal.

Geschrieben von Francis Linz Sa, August 18, 2018 04:05:19

Ach ja, was ich vergessen habe zu erwähnen, der Veröffentlichungstermin für den Download bei den diversen Internethändlern ist der 9 Sept. 909. Gut zu merken. D...enn inzwischen wird zwar zum Beispiel bei Umbreit (wenn ich mich nicht täusche, so lautet der Name des Anbieters, oder so ähnlich), das Hörbuch schon präsentiert, und es gibt auch eine Hörprobe (die ich aber nicht getestet habe, aus der puren Angst heraus, dort plötzlich einen Fehler zu entdecken, den ich in den zehn Kontrolldurchläufen zuvor nicht entdeckt habe), käuflich erwerben kann man es erst dann. Was vielleicht den Vorteil hat, dass ein paar Bestellungen zugleich getätigt werden, von den weltweit fiebernden Fans. ;-) (Zumindest verlasse ich mich da auf den kleinen eingeschworenen Haufen in Österreich!) .Bestmöglichst natürlich bei Audible. Und Anthony somit in den Charts bis an die 1 geschossen wird. Er hätte es verdient. Meiner bescheidenen Meinung nach. ;-)

Nachtrag, Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Fr, August 10, 2018 14:21:41

Noch ein kleiner Nachtrag. Das Cover auf den Internetportalen, die den Download für das Hörbuch anbieten, ist ein anderes als das für den physischen Vertrieb auf DVD. (Achtung! Es ist keine CD, das Hörbuch liegt nur in CD Qualität auf ebendieser DVD. Für die, die sich wundern, dass ihre CD-Spieler das Hörbuch nicht wiedergibt. ;-) ) Denn das Cover ist zu kleinteilig und enthält Informationen, die nicht erlaubt sind. Es wurde abgelehnt. Eben aus diesen Gründen. -- Genauer Wortlaut:1 .Dein Cover entspricht nicht den Richtlinien. Die Qualität deines Covers ist zu schlecht, es ist verschwommen oder verpixelt.-- Womit das Kleinteilige gemeint ist und vor allem das dort abgebildete Weltall. Und dem Hinweis, dass es nichts sein dürfe, was selbsgestrickt wirkt und auf die Schnelle hingeschustert. (Man, was sich Franus aufgeregt hat, als er das lesen musste! ;-) Zumal dann auch noch behauptet wurde, dass man das vor allem bei einer Vergrößerung auf 100% erkennen könne. Was aber nur daher rührt, weil der Computer, der die Entscheidung darüber trifft, eben kein Mensch ist und nur nach den Parametern beurteilt, die man ihm zur Verfügung gestellt hat, und nicht mit freiem Willen.) Aber zum Glück hatte Franus noch was in seinem Fundus, und somit sieht es jetzt eben so aus. Auch nicht schlecht, so möchte ich meinen;-) (Kann aber auch sein, dass auch das noch abgelehnt wird, man weiß es nie. Wenn auch sich bis jetzt, nach zwei Tagen, noch keiner gemeldet hat. Das andere wurde ja binnen drei Stunden abgelehnt.)

Hurra, es ist vollbracht!

Geschrieben von Francis Linz Mi, August 08, 2018 09:06:34

Da melde ich mich nach langer Zeit. Nicht, dass es nichts zu erzählen gehabt hätte, im Gegenteil, so viele unerwartete Hindernisse, doch wäre es vielleicht das ein oder andere mal in eine Jammerei ausgeartet. Das aber muss unbedingt vermieden werden, denn tapfer ist der Indianer und kauft sich im Ernstfall ein Toupet.

Das Wichtigste, das Hörbuch steht! Es ist auch bereits beim Distributor abgegeben und dort in der Pipeline zu den diversen Internethändlern unterwegs. (Audible, Amazon, Tolino, Itunes Thalia und wie sie nicht alle heißen. Nur wenige nicht.) Es kann aber auch als physisches Produkt erworben werden, auf DVD. Näheres auf Franus Seite, www.Franusgraueis.de und dort in seinem Shop. Link zur Homepage. -- Link zum Shop. Ich hoffe, die Preisgestaltung ist transparent. ;-) Franus lässt ja diesbezüglich nicht mit sich reden.

Wichtig!!! Für all die Blogs, die Anthony auf eines seiner Bücher 5 Sterne (und mehr ;-) ) gegeben haben, bis dato, 8 Aug 2018, gilt ein Preis von zwei Einheiten für die DVD. Das gilt für zwei Bestellungen. Es wird somit niemand zu einem Spontankauf genötigt, vom Rabatt gelockt, den er später dann bitterlich bereut. Also erst einmal ein Exemplar ordern (oder dieses auch downloaden), dieses anhören (sich königlich amüsieren, freuen, lachen und auch weinen), und dann das gute Dutzend für Weihnachten bestellen. Diese Offerte gilt bis Ende September.

Natürlich würden wir uns alle freuen, er, Anthony, das Team mit der Biene auf der Brust, aber auch Mathilda und der Baum, wenn es bei Gefallen weiterempfohlen wird. Mündlich, aber auch schriftlich auf den Plattformen. Denn nur so ist der längst überfällige Erfolg zu schaffen. Gemeinsam. Dank dafür im Voraus. Und weil man ein bisschen azyklisch denken muss, es eignet sich nicht nur als Geburtstagsgeschenk, sondern vor allem als Präsent unter dem Weihnachtsbaum. (In der Tat bin ich einer dieser wenigen Menschen, die schon im März sich mit den Gaben für den Weihnachtsmann eindecken. Denn glaubt mir Leute, das erspart viel, Mühen, aber auch Tränen.)

So das war es vorerst. Nicht viel, dafür, dass ich so lange stumm war. Aber ich brauch jetzt erst einmal Ruhe, ganz viel Ruhe. Irgendwann erzähle ich dann von all dann auch von all den Hindernissen.

Grüße auch von den anderen.

Verflixtes Wochenende ;-)

Geschrieben von Francis Linz Do, Juni 14, 2018 13:15:08

Wie schon geahnt, ein Drittel des Buches muss noch einmal eingelesen werden. (Denn erst jetzt, mitten im zweiten Take, hat Franus es anscheinend verinnerlicht, auf was er zu achten hat, damit es nur wenige Störgeräusche sind, die sich auf der Aufnahme zeigen.)

Das dritte Mal. Wobei es mit den Zahlen dann irgendwie aber doch nicht stimmt. Denn eingelesen wird es ja viel öfter. Ich bin jetzt bei vier Mal pro Aufnahme. Im Schnitt. Summa summarum, wird das Buch also, da ich nur beim ersten Mal nicht so eifrig war, sieben bis acht Mal eingesprochen sein, bis die erste Rohfassung steht. Wobei der Name aber mehr erschreckt als er soll, da diese doch sehr manierlich ist. Nur Weniges muss dann noch ein 9tes, 10tes und 11tes Mal eingesprochen werden. In manch Kapiteln vielleicht sogar nur ein oder zehn Worte.

Natürlich könnte ich jetzt Jammern, ihr bin ja für meine Jeremiaden berühmt ;-) , aber auch wenn es so offensichtlich ein weiteres Verlust wertvoller Zeit ist, so ist es das eben doch nicht. Die erste Fassung, von den Störgeräuschen abgesehen, war gut. Hätte man anbieten können. Aber es war mehr der gute Onkel, der da in seinem Ohrensessel vor dem Kamin sitzt, der da eine Geschichte zum Besten gibt. Den Figuren fehlte das wirkliche Leben. Das jetzt endlich in ihnen wohnt.

(Auch wenn es natürlich so einige auf dieser Welt gibt, die, wenn sie es dann hören, sagen werden, was hat er denn, es ist doch nur ein Hörbuch wie jedes andere. Was aber die Kunst ist, dass man das, was so schwierig ist, als ganz einfach erscheinen lässt. Im Zirkus denken ja auch genau diese Leute, wenn sie die Artisten sehen, ach, mit ein bisschen Übung kriege ich das auch hin. Mir haben ja auch schon welche aus diesen Reihen angeboten, die selbst noch nie eine Zeile mehr geschrieben haben als man auf dem Anmeldeformular der GEZ finden kann, dass ich mit ihrer Hilfe aus der Geschichte sicher einen großen Erfolg machen könnte.)

Kurzum, die Zeit betrachte ich als Lehrgeld. Und erst wenn mich das Ergebnis überzeugt, werde ich es zu Gehör bringen. Wenngleich ich mir inzwischen kleine Fehler erlaube. Ich werde reifer ;-) und bin nicht mehr so streng mit mir.

Habe ich auch daran gemerkt, dass ich gut zwanzig Fehler entdeckt habe, manche erst beim 9ten Einlesen, die in dem Band noch immer versteckt waren. Zumal ich ja schon vorher diesen korrigiert habe und auch andere Augen nach ihnen suchten und sie nicht entdeckten. Das heißt alle 20 Seiten einer. (Ach, dafür gibt es Dispens.) Interessant nur, dass einer, und das gleich zwei Mal, das Wort antwortete betrifft, das ich so gern als antworte schreibe. Wie ich übrigens auch gern Wochende schreibe, wo doch Wochenende so viel treffender ist. Diese doppelten Silben streicht das Schreibprogramm in meinem Kopf nämlich gern. Schon immer.

Bis zum nächsten Mal, Grüße wie immer auch von den anderen.

Eine weitere Hürde

Geschrieben von Francis Linz Do, Mai 17, 2018 15:14:10

So, nach gefühlten Jahren komme ich endlich einmal wieder dazu, etwas zu schreiben. Hat so lange gedauert, weil ich erst diese eine entscheidende Hürde meistern wollte. Welche, verrate ich nicht, zum einen, damit es bei den „Millionen“ Fans ;-) keine Hochrechnungen gibt, wann denn endlich Erscheinungstermin des Hörbuches ist, zum Zweiten, weil diese Hürde zwar genommen wurde und doch auch nicht, denn da lauern noch einige Kapitel, die ich bei der ersten Korrektur so flüchtig überarbeitet habe, dass ich sie wahrscheinlich noch einmal komplett einlesen muss, und zum Dritten, und das vor Allem, dass ich mir nicht selbst einen Erscheinungstermin vorgaukle, den ich dann wahrscheinlich nicht einhalten kann. Das würde mich nämlich deprimieren ;-). Wenn es fertig ist, dann ist es eben fertig.

Immerhin habe ich es geschafft, ein bisschen Ordnung in Anthonys Internetauftritt zu bringen. Was aber auch nur war, weil es sein musste. Denn leider gibt Kata ihren Blog auf. Und da es leider das einzige Interview ist, das ich bisher geben durfte, und ich zugleich davon ausgehe, dass ich wohl nie ein bessere geben werde, musste es auf diese Seite wandern. Ihr könnte es jetzt unter Rubrik, Über das Team/Interview finden. Was aber erst einmal dazu führte, dass ich einige andere Rubriken gelöscht habe. Denn in meiner Unwissenheit habe ich es mit einer neuen Rubrik versucht, was aber bedeutete, dass ich eine andere gelöscht habe. (Die Anzahl der Rubriken ist scheinbar begrenzt.) Und dann noch eine. Die eine war die Nominierungen für die Filmpremieren und die andere nannte sich die Unterstützer Anthonys. (Da ich aber persönlich weiß, wen ich dafür halte, für einen Unterstützer, und auch, wer denn bei der Filmpremiere mit mir im Kino sitzen darf, werde ich sie nicht noch einmal neu aufleben lassen.) Der Fehler ist mir anscheinend schon einmal passiert, denn die Blogbeiträge aus dem Jahre 2016 sind komplett verschwunden und das nach externer Zeugenaussage schon länger. Was heißt, dass ich auch die beiden Rubriken 2015 und 2017 vorsorglich zusammenfassen werde und sie nennen werde, ältere Posts.

Auch Anthonys Seite musste gestutzt werden. Denn ich habe einen Tarif, bei dem ich neuerdings nur noch 5 Seiten betreiben darf. Es waren aber sieben.

Die hätten auch so stehen bleiben können, doch hätte ich dann nichts mehr daran bearbeiten können. Immer, wenn ich es versucht habe, hieß es nämlich lapidar, ich habe nur noch ein Anrecht auf fünf. Also habe ich die fünf Bände auf einer Seite zusammengeführt und auch das Hörbuch hinzugefügt, wenngleich es ja erst demnächst rauskommt. Somit habe ich jetzt immerhin eine frei, wenngleich die großen Cover doch recht hübsch anzuschauen waren.

Bis zum nächsten Mal, Grüße auch von den anderen.

p.s.: Ach ja, es gibt jetzt auch keine Möglichkeit, meine Buchstabenflüsse hier zu kommentieren. Das aber weil es ja diese neue Datenschutzbestimmung gibt und ich erst sehen will, was das für Auswirkungen hat. Und wenn man nichts kommentiert, ist man hier quasi immer anonym unterwegs und der Datenschutz immer gewährleistet.

Hurra!

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 20, 2018 09:28:00

Hurra! Hurra! Nun hat auch der fünfte Band seine erste Rezension. (Kaum wartet man ein Jahr. ;-) ) Dank dafür an Heidelinde! -- Natürlich bin ich in dem Zusammenhang angesprochen worden, nun auch den sechsten Band auf die Reise zu schicken, ist er doch schon geschrieben. Doch ist es so, dass er ja zum einen erst noch einmal korrigiert und ergänzt werden muss, das dauert bei den fast 1100 Seiten schon seine Zeit, und zum anderen sind da ja noch die Hörbücher, die ja parallel d...azu rauskommen sollten. Auch wenn sich das Projekt ungemein zieht, wegen dem Drang zur Perfektion, und schon deswegen wohl Jahre brauchen wird. Viel ehrlicher ist aber wohl, dass ich es vielleicht auch noch nicht abschließen will. ;-) Anthony ist mein Leben, und was mache ich dann? -- Aber wenn der fünfte Band bei Amazon zwanzig fünf Sterne Bewertungen hat, die anderen nicht mitgezählt, und auch die anderen Bände diese Marke erreicht haben, nun gut, dann werde ich mich wohl erweichen lassen, schön früher den sechsten Band zu präsentieren. ;-) ;-) ;-) Der meiner Meinung nach ein wirklich würdiger Abschluss ist. Um nicht zu sagen, allein die letzten zweihundert Seiten sind der Burner. In aller Bescheidenheit. ;-)

Das Hörbuch und das Eichhörnchen

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 13, 2018 08:54:50

Facebook schreibt einen ja immer gerne an, man soll unbedingt seinen Beitrag gegen eine kleine Gebühr bewerben, damit mehr Leute davon Kenntnis davon nehmen. Eigentlich täglich. Ob das Sinn mach oder nicht. Was etwas nervt, weil man ja immer einen roten Punkt dafür kriegt, als Zeichen dafür, dass es eine Nachricht sein soll, über die man sich freut. Nun gut, das ist halt eben der Preis, den man dafür zahlt, um mit der Welt in Kontakt zu bleiben. (Und natürlich auch, dass sie inzwischen wissen, wie alt ich bin und wahrscheinlich auch meine Schuhgröße.) Zum Glück werde ich aber von sonstiger Werbung zumeist verschont. Wohl deshalb, weil ihnen einen Blick auf meinen Kontostand genügt hat, um zu wissen, bei dem ist nicht viel zu holen. ;-)

Und natürlich werde ich auch immer angeschrieben, dass ich schon lange nichts mehr gepostet habe und Anthonys Freunde doch gern Bescheid wüssten. Was immer so ein weinig klingt, als sei ich ein wenig faul und sollte endlich meinen alten Finger über die Tastatur schicken. Was aber nicht gerecht ist, da es sich, bei einem längeren Schweigen meinerseits, meist darum handelt, dass ich so im Stress bin, dass ich das Gefühl habe, ich kann mir die halbe Stunde dafür nicht erlauben.

Und das bin ich in der Tat, im Stress, denn von dem Denken, dass es sich bei dem Hörbuch so um eine Sache nebenbei handelt, bin ich schon lange abgerückt. Zumindest, wenn man es gut machen möchte und mit den wirklich Guten dieses Faches mithalten will, trotz erbärmlichen Equipments. Der Perfektionist in mir ist einfach nicht zu besiegen. Und somit brauche ich letztendlich wohl für eine Minute an die zwei Stunden Arbeit. Was bei insgesamt knapp über 9 Stunden doch beachtlich ist. (Das Verhältnis ist ja jetzt schon 1 zu 1. Sodass nach einem harten Tag sechs bis Minuten bleiben, und das ist ja nur die erste Korrektur.)

Und anstrengend ist es wirklich, denn am liebsten hätte ich es ja, wenn nicht ein Knacksen oder Schnalzen oder was auch immer zu hören ist. CD-Qualität halt. Wenngleich ich schon unangenehmere Arbeiten in meinem Leben gemacht habe. Also auch nicht wirklich meckern möchte. Zumal andere Menschen auf der Welt es da noch viel schlimmer getroffen haben. Es ist nur halt etwas ermüdend, nach einem Tag nur so wenig in den Händen zu halten. Das Ziel ist noch so fern. Habe jetzt aber immerhin das Buch fast bis zur Gänze noch einmal neu von Franus einlesen lassen. 20 Seiten fehlen noch. Und auch 7 Stunden von den etwas über 9 der ersten Bearbeitung hinter mich gebracht.

Das Ärgerliche ist ja noch dazu, dass ich von der ersten Fassung nicht ein Wort gebrauchen kann, wegen des anderen Mikrofones und der somit anderen Stimmfarbe . Auch wenn es manchmal besser als das Neue ist. Zum Glück aber eher nicht und man sagen kann, Franus hat seine Hausaufgaben gemacht. Bei manch Passagen könnte man sogar weinen vor Freude, so gut hat er das hingekriegt. ;-)

Alles in Allem, auch wenn es noch dauert, denn lange braucht das Eichhörnchen die Haare auf seinem buschigen Schwanz zu zählen, auf das Ergebnis kann man sich also freuen.

Grüße wie immer auch von Anthony und den anderen.

Es soll ja gut werden

Geschrieben von Francis Linz Di, März 13, 2018 18:38:45

Altbekannt, der Autor ändert einmal mehr seine Terminplanung. Wie immer sich erst dem Druck der Realität beugend. (Die Hybris ist ein elend Ding, befällt sie den Geist. ;-) )Ich hatte doch tatsächlich vor, die ersten drei Bände gemeinsam als Hörbücher auf den Markt zu werfen. Verführt wohl auch, weil Franus die Cover schon fertig hat. Doch muss ich nun erkennen, dass die Fortschritte, wenn man es denn wirklich gutmachen will, doch sehr bescheiden sind.

Die sechs Wochen, die ich verloren habe (und das voll und ganz, da die zwei Mikrophone sich derart unterscheiden, dass selbst eine korrekt eingesprochene Passage nicht zu verwerten ist, da es sich so anhört, als ob da zwei völlige verschiedene Personen die Geschichte erzählen), indem ich den ersten Band ohne Kontrolle eingelesen habe, sind zwar ein übler Scherz, den ich mir da selber gespielt habe, sie aber wären noch zu verkraften. (All die Abende, die ich in der Jugend in den Kneipen verbracht habe, mit meinem Blick die große Liebe suchend, der vom Alkohol und Tabakrauch so oft in die Irre geführt wurde, sind da ein viel größerer Verlust an Zeit.) Doch jetzt, da ich merke, dass Franus Stimme von solchen Störgeräuschen begleitet ist, dass er jeden Satz drei Mal einlesen muss, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man daraus etwas Brauchbares zusammenschnipseln kann, akzeptabel ist, muss ich gestehen, dass ich für 2 Minuten Hörbuch in etwa 1 Stunde Arbeit brauche. Manchmal weniger, manchmal aber auch mehr. Was ja, wenn ich das Einsprechen noch mitdazurechne und die Nachbearbeitung, handelt es sich ja erst einmal um die erste grobe Zusammensetzung, wohl dann auf die 1 Stunde für 90 Sekunden herausläuft. Was das bei 9 Stunden Hörbuchdauer bedeutet, kann jeder selbst im Kopf ausrechnen.

Kurzum, ich gebe keine Prognosen für Abgabetermine mehr bekannt. Es läuft wie es eben läuft. Ich kann nur versichern, dass ich wirklich artig und fleißig bin. Und dass es, wenn es dann herauskommt, wirklich gut sein wird. Das lässt sich gar nicht bei einem Perfektionisten wie mir verhindern. ;-) Jetzt aber eben ein Band nach dem anderen.

Wenn ich die ersten drei Bände dieses Jahr schaffe, dann bin ich schon froh. Denn die Bände werden ja immer dicker. Sodass der dritte allein, dann wohl fast auf ein halbes Jahr Arbeit hinausläuft. Wenn nicht zuvor das Wunder geschieht und Anthony endlich die Charts stürmt. Weil dann kann man ja jemanden bezahlen, der das Zusammenschnipseln übernimmt und es zudem besser und schneller macht als ich. (Ja, ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. ;-) )

Grüße auch von den anderen

Das Hörbuch und seine Probleme

Geschrieben von Francis Linz Fr, Februar 23, 2018 11:53:14

Eigentlich hätte ich jetzt gerne verkündet: „Hurra, Hurra, der erste Band ist als Hörbuch fertig bearbeitet. Doch leider, wie soll es anders sein, gab es erhebliche Probleme. Die ich eigentlich hätte vermeiden können, doch in meinem Überschwang eben nicht tat. Denn es war mir schon aufgefallen, nach dem ersten Kapitel, dass die Aufnahme unsauber klingt. Mit Kopfhörer über den Computer. Habe sie dann auf meiner Anlage abgespielt und sie dort leider als in Ordnung befunden und Franus dann befohlen, gleich weiterzumachen. Bis zum letzten Kapitel. Eben im Überschwang. Doch leider hat sich dann herausgestellt, dass das erste Kapitel noch einigermaßen passabel war. Einige dahinter allerdings fast unhörbar. Da ist auch nichts mehr zu retten mit Kompressor, rausschneiden oder all den anderen Hilfsmitteln, die Audacita anzubieten hat.

Schlimm genug, doch dann, da ich annahm, dass es am Micro liegt, einem Rode Podcaster, habe ich in Neues gekauft. Dasselbe Modell, soll es doch das beste für diesen Preis sein. (Der ein erheblicher ist, obwohl das erste Mal über Ebay erworben, und auch das zweite Mal. Aber für Anthony da hungere ich sogar im Notfall ;-) ) Leider war das Problem damit nicht behoben. Sodass ich dachte, es liegt am Laptop. (Ein neues Micro muss doch funktionieren.) Schwupps also auch da einen neuen gekauft. (Hätte aber eh sein müssen, da das andere Teil für 350.- neu, das ich letztes Jahr gekauft habe, allein zum Hochfahren manchmal 3 Minuten braucht. Selten solch einen Fehlkauf getätigt.) Aber auch der brachte keine Linderung. Sowie auch nicht die beiden Tablets, die ich besitze. Ein uraltes und ein eines, das zwar moderner, aber schlechter als das uralte ist. (Selten solch einen Fehlkauf getätigt. Aber ich wiederhole mich ;-) ) Sodass ich nun der Meinung war, geradezu sein musste, da habe ich ein kaputtes Micro bei Ebay gekauft und dann sogar eine neues, das aber auch kaputt ist. Sodass ich ebendieses neue sofort empört zurückgeschickt habe. (Zum Glück war ich empört, denn wenn ich gewusst hätte, dass das Micro gar nicht kaputt ist, hätte ich es behalten. Denn ich gehöre nicht zu den Leuten, die etwas kaufen und es einfach zurückschicken und den Verkäufer dann auf zwei Mal Portokosten sitzen lassen. Die Bearbeitungszeit gar nicht miteinberechnet. Das gebietet der Anstand.) Dann, als gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen war, hat mir zum Glück der Rolf sein Micro geschickt. (Großen Dank dafür!) Ein Rode Nt, mit dem das Problem dann erstaunlicherweise immer noch da war. Wenn auch nicht so gravierend wie mit dem Rode. Sodass, da ja die Lokalitäten gewechselt wurden, bei verschiedenen Aufnahmen, nur noch eine Fehlerquelle auszumachen war, nämlich Franus. Denn auch wenn er sich völlig normal anhört, auch für seine Umwelt, so macht er doch ständig in seinem Mund Störgeräusche, deren Quelle mir noch immer nicht klar ist. Es ist kein Schmatzen, auch sind es keine trockenen Lippen, sondern anscheinen der Kiefer oder irgendetwas am Gaumen. Was er auch selbst hört, wenn er sich darauf konzentriere. (Und das Micro so oder so. Mit etwas Abstand wird es anscheinend etwas besser. Deswegen ist das Nt auch besser als das Podcaster, das man ja fast verschlucken soll.) Kurzum, um endlich zum Punkt zu kommen. Ich habe jetzt das Nt gekauft und hoffe, dass wir damit dann, wenn Franus weiß, was ich er alles zu beachten habe, demnächst dann doch eine würdige Arbeit abliefern können. Wenngleich nicht morgen. Zum einen ist es nicht gut, wenn Franus sich bei Sprechen dauernd auf Fehler untersuche, das hemmt den Fluss und er wird auch der Stimmung und den Charakteren nicht gerecht, und zum anderen, und das vor Allem, habe er sich noch nicht so recht von der Stimmung erholt, in der mich dies Desaster hineingetrieben hat. Denn das Letzte, was Anthony braucht, ist jemand, der trübsinnig seine Geschichte erzählt. Ist sie doch alles andere als das. Wobei es schon erstaunlich ist, dass bei den Verkaufszahlen all die Jahre hinweg, Franus und auch ich trotzdem immer zu ihm gehalten habe, bis hin zum Ende. Das sollte man doch bitte auch honorieren. ;-)

Damit Ihr aber seht, dass, wenn schon ich nicht so recht vorankomme, es nicht daran gehapert hat, den anderen in den Hintern zu treten. Sprich, Franus. Sodass er es immerhin geschafft hat, in der Zeit des scheinbaren Müßiggangs die diversen Covers zu entwickeln. Die für die CD, eventuell mit Papschuber, wenn jemand ein Hörbuch direkt an der Quelle erwerben wird, und die für die diversen Distributoren im Internet. (Die Zeitangebe dort sind selbstverständlich vorerst nur so über den Daumen gepeilt.) Ich hoffe, es gefällt. Auch wenn es natürlich nur ein Kompromiss zwischen Kunst und Zweckmäßigkeit sein kann. Es müssen ja die wichtigen Informationen gut lesbar sein. Wobei es aber kein Zufall ist, dass Franus schon bis zum dritten Band gekommen ist, denn wahrscheinlich werden die ersten drei Bände ziemlich rasch aufeinander herausgeben werden, wenn denn fertig, vielleicht alle sogar am selben Tag. Damit ist immerhin dies Baustelle abgearbeitet, wobei es natürlich ziemlich zupass kam, dass Franus noch diese alten Covers im Ärmel hatte, die dann ja nicht genutzt wurden. Jetzt aber kommt die ganz große!

Grüße auch von den andern, Francis

Fortschritt Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Di, Februar 06, 2018 08:19:49

Soeben ist Franus fertig geworden mit dem Einsprechen des ersten Bandes. Ist ja die Zeit zwischen halb sechs und halb acht Uhr des Morgens die einzig wirklich mögliche Spanne, wegen des Lärms. Und natürlich die Sonn- und Feiertage. Denn mein Schloss liegt ja leider mitten in der Stadt und im Westflügel, wo Franus während der Aufnahme auch wohnt, da läuft nun einmal der Verkehr vorbei. Es ist nicht viel, da eine Seitengasse, aber dennoch spätestens so alle zwei Minuten ein Wagen. Und da sind da ja noch die Nachbarn, die Mülltonnen herumschieb, ihre Wagentüren knallen, etc.

So, jetzt muss das Ganze natürlich auf Fehler abgeklopft werden. Von denen es eine Menge gibt. Nicht nur falsche Betonung oder Vernuschelung von Buchstaben. (Es gibt zum Beispiel einen Satz, wo von einem Uniformierten die Rede ist, den Franus tatsächlich fünf Mal falsch eingesprochen hat mit Uniformter, sodass immer noch nicht eine richtige Aufnahme vorliegt. Manche Dinge hat er auch zehn Mal oder noch öfter eingesprochen.) Sondern auch ein gelegentliches Knacken in der Aufnahme, weil wohl das Tablet zu wenig Rechenleistung hat und ich so dumm war, auf Stereo zu bestehen, sodass es schon deswegen ab und zu in die Knie ging. (Dank an Rolf für den Tipp!) Aber was soll’s, Franus und meine Geduld in diesen Dingen ist ja schier unerschöpflich. Dann halt noch einmal. Zumal ja auch er, zufällig zur gleichen Zeit wie ich, von dieser seltsamen Stimmbandlähmung geplagt wurde, von der die Ärzte meinten, sie wäre irreparabel. Zum Glück nicht. Nichtsdestotrotz kommt das K doch oft sehr krächzend, wenn er sich beim Sprechen nicht konzentriert. Und selbst dann ist es nur zu 50% zu vermeiden.

Kurzum, es gibt viel zu tun, die Hälfte ist vielleicht erreicht. Das Buch, das im Endeffekt knapp unter 9Stunden liegt, hat nämlich eine Arbeitszeit, die man all diese Handicaps betrachtend, gerne mal 20 nehmen darf. Vielleicht auch mehr. Ach, was wir darum all diese Menschen bewundern, die sich einen Text vor die Nase halten und ihn immer korrekt ablesen. Früher gab es ja in den Schulen sogar Meisterschaften, in den USA noch immer.

Das Gute aber ist, dass man beim Einsprechen merkt, wo es vielleicht nicht ganz rund läuft und ich somit einige Verbesserungen habe einfließen lassen können. Wobei es die, die mich kennen, natürlich nicht wundert, dass ich mich nicht habe zurückhalten können, noch die ein oder andere Ergänzung mit dranzuhängen. Somit hat das Buch jetzt keine 83.000 Wörter mehr, sondern 85.000. Die Geschichte selbst ist natürlich nicht davon berührt. Aber wenn mir Anthony nachträglich erzählt, dass in der Situation dann noch das passiert ist, was hätte ich machen sollen? Ich kann es doch nicht weglassen.

Ein verzeihliches Verbrechen, zumal ja all die, die die E-Book-Version redlich erworben haben, sich demnächst die neueste Version herunterladen können. Die Distributoren bieten das ja alle in der Regel an. Sie wird mit dem Erscheinen des Hörbuchs eingestellt werden. Ich sage Bescheid. Und die der Printausgabe haben somit die Gewissheit, dass ihre Ausgaben ziemlich selten sind, und wenn Anthony endlich so bekannt ist, wie es ihm zusteht, ein Vermögen wert sein werden. ;-) Mein schlechtes Gewissen hält sich somit in Grenzen. Zumal ich ja jedem empfehle, sich das Ganze noch einmal von Anfang an zu Gemüte zu führen, weil ja jetzt sukzessive die anderen Bände folgen werden, als Hörbuch und auf den neuesten Stand gebracht, bis hin zum großen Abenteurer, dem letzten Band.

Grüße auch von den andern

p.s.: Ich denke, Franus macht das ganz gut. Und im Notfall bin dann ja noch ich da, um der Reihe den letzten Schliff zu geben. Dann aber wird garantiert nichts mehr daran verändert. Denn auch wenn Franus die Sache Spaß macht, noch einmal einlesen wird er es ganz bestimmt nicht.

Plan 2018

Geschrieben von Francis Linz Fr, Januar 05, 2018 18:19:49

So, der letzte Band ist in der Rohfassung fertig. Schneller, als gedacht. Bin ich zufrieden? Ja. Sehr? Ja.

Insgesamt hat er etwa 310.000 Wörter. (99 / 87 / 125) Wenn man das bisherige Maß ansetzt, dass die anderen Bücher haben, von etwa 284 Wörter pro Seite (zum Vergleich, Harry Potter hat so um 270 Wörter, ein Dostojewski in der Sparauflage so um die 600. Für alte Leute mit Sehschwäche also nicht geeignet ;-) ), dann kommen am Ende nach der letzten Korrektur wohl um die 1100 Seiten heraus. Plus-minus.

Ich erwähne das nur, weil es klar machen soll, dass es keine Geldschneiderei ist, den Band in drei Bücher aufzuteilen, sondern einfach den Gegebenheiten geschuldet. Es gibt keinen Verlag für Selfpublisher, der ein Buch mit diesem Umfang drucken kann. Natürlich kann man einen Spar-Dostojewski daraus machen, aber dann ist das Lesen kein Vergnügen. Und Anthony soll Vergnügen sein.

Was jetzt kommt, das ist, dass die ersten fünf Bände sukzessive als Hörbücher erscheinen werden. Ich habe den berühmten Franus Graueis gewinnen können, dass er sie mir einspricht. ;-) Das hat nicht nur den Vorteil, dass damit neue Interessenten gewonnen werden können (Bei den hundert Büchern, die ich pro Jahr verkaufe, reißt es das auch nicht raus. Wohlgemerkt, in guten Jahren. ;-) )Sondern dass nun wohl auch die allerletzten Fehler ausgemerzt werden können. Wenn es denn noch welche gibt, die ich entdecken kann. Denn wenn ich immer davon verspreche, dass die Bücher jetzt noch einmal verbessert werden, dann heißt das ja nur, dass im Höchstfall alle fünf Seiten ein und oder ein so oder eine kleine Umstellung vorgenommen wird oder irgendwo ein Ausrufezeichen besser als ein Komma ist, damit es halt noch flüssiger klingt. Und beim Einsprechen fällt es viel eher halt auf, sollte es tatsächlich irgendwo haken.

Dann, wenn das geschafft ist, wobei ich kein Datum setze, wird der letzte Band noch einmal korrigiert, dann auch eingesprochen, damit das Hörbuch, der Print und das E-Book am gleichen Tag erscheinen können. Aber natürlich auch wieder sukzessive, das es ja drei Bücher sind, die diesen Band ausmachen. Und dann habe ich wohl auch endlich mein Englisch so weit aufgefrischt, dass die Übersetzung folgen kann.

In dem Sinne, Grüße auch von den anderen.



Rückschau, Blick auf die Füße und dann vorausÜber das Team / Interview

Posted by Francis Linz Thu, August 23, 2018 15:11:41

So, endlich komme ich dazu, den vor Ewigkeiten versprochenen langen Bericht niederzuschreiben. Nicht dass ich seit der Beendigung des Hörbuchs keine Zeit dafür gehabt hätte, es fehlte einfach am Kuss der Muse. Auch war etwas Abstand zu Anthony und den seinen zu gewinnen, für mich gut.

(Wie bestimmt auch für ihn und wie sie alle heißen. Nicht dass ich nicht einen jeden liebe, was man wohl auch im Hörbuch vernehmen kann, aber in jeder Familie ist es gut, wenn man sich nicht ständig auf den Füßen steht.)

Und ich hoffe, dass ich, von diesem Bericht abgesehen, diesen kleinen Abstand dann noch bis Ende September hinausziehen und wahren kann. Was man dann wohl landläufig auch als Urlaub benennen könnte, wenngleich es mich schon der finanziellen Lage wegen nicht in die Ferne zieht. Und ich auch nicht wirklich faul bin, was ja zu einem wirklichen gelungen Urlaub dazugehört. Vokabeln lerne und mich selbst in die tiefsten Geheimnise der Magie unterweise. 😉 (Genaues wird nicht verraten, schon darum, ist es doch Magie.)

Ja, endlich habe ich auch Zeit für den allgemeinen Blödsinn, dem sich auch all die anderen hingeben. Wie gedankenverloren eine Zwetschge vom Baum zu pflücken und mich dabei von einer Wespe in den Finger stechen zu lassen. (Verdammt, der ist aber ganz schön dick geworden, fast so, als wolle er plötzlich einer von Herrn Halsban sein!) Dann aber werde ich es wohl kaum noch aushalten und mich den drei anstehenden Projekten widmen. Übersetzung des ersten Bandes ins Englische, Erstellung des Hörbuchs des zweiten Bandes und natürlich auch der Überarbeitung des bereits fertiggestellten letzten Bandes. Was im Dreiklang geschehen wird.

Wobei die Dringlichkeit, die ein jeder Part benötigt, aber natürlich auch von äußeren Umständen diktiert werden wird. Wird das bereits fertiggestellte Hörbuch nämlich tatsächlich ein Erfolg, was bei meinen sonstigen Verkaufszahlen bereits durch eine relative kleine Zahl an verkauften Exemplaren als erfüllt anzusehen ist, aber natürlich auch durch eine gute Bewertung in den Portalen (eine 5 ist da fast schon ein Muss), dann hat das zweite Hörbuch selbstverständlich Priorität. Wenn nicht, dann wird wohl das Englische obsiegen. Wenngleich ich mich da noch immer nicht sattelfest genug fühle, das auch wirklich gekonnt zu zimmern.

Letztendlich, wie es kommt, dieses Englische, es sage es wie es ist, es wird sich ziehen. So auch die Veröffentlichung des letzten Bandes, die ich ja schon immer frühestens im Jahre 2020 geplant hatte. Gerne auch etwas später. Und die jetzt ja nur zu Debatte steht, weil ich ihn ja in Rohfassung schon beendet habe. Fleißig wie ich bin. Und er somit seiner Zeit eigentlich weit voraus ist. (Und dass dieser Band noch ein wenig abhängt, das ist auch gut so, denn erst gestern ist mir ein wichtiges Detail eingefallen, das unbedingt einer Verbesserung bedarf. Soll er doch das wirkliche Meisterwerk der ganzen Reihe werden.)

Wenngleich ich ja persönlich gar nicht benennen könnte, welchen Band ich für den gelungensten halte. Jeder steht für sich allein. Hat Stärken und auch Schwächen. Nehmen wir zum Beispiel den ersten Band, der mir gerade so nah ist, denn er ist ein wirklicher Blockbuster. Doch wäre die Reihe so gut wie sie eben ist (keine Wertung, nur eine Feststellung), wenn ich die anderen Bände alle im gleichen Strickmuster hätte ablaufen lassen? Wohl kaum. Als Beispiel möchte ich da nur den „kleinen Prinz“ benennen. Gibt es wirklich Menschen, die glauben, man könnte ihn auf dreihundert Seiten auswalzen und dann vielleicht auch noch sechs Bände, nicht minder dick, in gleicher Art fabrizieren? Nein, es würde sich ermüden. Selbst dann, wenn es eben doch gelänge. Und die Strahlkraft des einen würde verblassen unter seinen Brüdern. Anthony aber hat nun einmal sechs Bände. (Und das auch nur, um das Wichtigste darin unterzubringen, was die Erde, Robotanien und sein Schicksal anbetrifft.) Schon darum muss ebenjeder für sich etwas Besonderes sein.

Was ich, wobei ich jetzt aber eindeutig der Nabelpolitur überführt bin, anscheinend ganz gut hingekriegt habe. Denn auch wenn die Daten, die man aus den wenigen Verkäufen gewinnen kann, nicht wirklich hieb und stichfest sind, so besagen sie zumindest, dass zwar nicht jeder, der den ersten Band erworben hat, auch den zweiten gekauft hat, aber wer beim zweiten doch zugriff, dann nicht die Finger vom dritten lassen konnte; und auch der vierte und fünfte folgten schon bald.

In der Tat, es ist wirklich so. Und das ist doch ein Kompliment, zumal, wenn ich so gelegentlich über die Flohmärkte wandle, der erste Harry Potter Band auch viel öfters auf den Tapeziertischen zu finden ist als die anderen. Gefolgt vom zweiten, und dann erst, ziemlich abgeschlagen, kommen die anderen. (Achtung: Wie immer findet Harry Potter bei mir nur Erwähnung, weil es zum einen ein wirkliches gutes Kinderbuch ist, und ich zum anderen meinen Anthony keineswegs damit vergleiche. Und zum Dritten, weil ihn eben halt ein jeder kennt.)

Persönlich würde ich es ja bevorzugen, dass das Hörbuch zumindest ein kleiner Erfolg wird. Nicht, weil ich endlich einen verdient hätte (ich zieh das Ding bis zum Ende durch, auch ohne, solange Jahre der Armut, da kommt es auf ein paar mehr auch nicht an), sondern weil ich ja, wie schon geschrieben, die anderen beiden Projekte gerne noch nach hinten verschieben möchte. Zumal es mich ja auch interessieren würde, wie lange ich dafür brauche, jetzt, wo ich halbwegs weiß, wie es richtig gemacht wird, so ein Hörbuch, ist es doch nichts anderes als eine Oper. (Etwas überspitzt, aber treffend.) Eine ziemlich lange in Anthonys Fall noch dazu, fast schon von wagnerianischem Ausmaß. (Wenngleich hier nur die Fantasy das ansonsten noch verbinden Glied ist. Das andere ist mir viel zu depressiv. 😉 )

Was ich somit meine ist, es muss ein Fluss hinein, eine Melodie. Oder, besser, gleich ein ganzer Reigen an Melodien. Denn die Stimme des Sprechers sollte möglichst auch immer, ohne das Verstehen des Textes, dem Hörer das Gefühl vermitteln, dass der Autor in diesem Moment in die Worte gelegt hat. Antagonisten und Protagonisten müssen als positiv und negativ sofort erkennbar sein und auch ihr Handeln. Was Franus und ich inzwischen wohl ganz gut hinkriegen. Und somit kann ich gar nicht sagen, welches Kapitel ich persönlich als das beste bezeichne. Man muss es immer Zusammenhang sehen. Auch ändert sich ja bei manch einer Figur die Stimmungslage.

Nichtsdestotrotz war den Imperator zu sprechen natürlich Franus eine wahre Wonne, denn wann zuvor im Leben durfte er schon einmal so ungehemmt böse und gemein sein, ohne Strafe, nur für Lob. 😉 Aber auch die kleinen akustischen Gimmicks, wobei ich die Grauen Wachen mal benenne oder auch nur den Autopiloten, der die Fahrt des LKW’s von Herrn Halsban übernimmt, müssen wohldosiert sein und dürfen niemals übertrieben wirken. Kurzum, liebe Leut, ich sage es euch, das Ganze zu beherrschen, zumindest so gut, dass es mit großen Produktionen halbwegs mithalten kann, die ein ganz anderes Budget, Equipment, Techniker, Berater und was weiß ich noch so alles, das ist eine wahre Wissenschaft. Und das Lernen hat natürlich auch heute noch kein Ende. Denn man kann nur immer besser werde.

Jetzt aber, wie geschrieben, warte ich auf Ende September, denn die öffentliche Bereitstellung des Downloads ist ja am 9ten9ten, dann dürften die ersten Prognosen absehbar sein, die dann der Grund für weiteres Handeln sind. Bis dahin, gemach, gemach und Toi-Toi-Toi.

Grüße auch von den anderen. Natürlich melden wir uns dazwischen noch einmal. Jetzt aber hinaus in den Garten. Zum Zwetschgenbaum. Ich hätte da noch neun freie Finger. 😉



Post 2015Alte Posts

Posted by Francis Linz Thu, May 17, 2018 15:16:35

Leider muss ich mit den Rubriken etwas Haushalten. Habe schon in meinem Dilettantismus alle Post von 2016 gelöscht. Somit werden immer die, die vergangenen Jahrgänge betreffen in diesem Zusammengefasst. Und um wie um zu beweisen, was für ein Dilettant ich bin, habe ich die von 2015 kopiert und werde sie denen von 2017 voranstellen. Diese folgen also nach diesem ellenlangen. Wollen hoffen, dass er angenommen wird sonst muss ich ihn stückeln.

Jahresabschlussbericht

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Dezember 21, 2015 11:54:07

Jahresabschlussbericht, so will ich diese Mitteilung einmal nennen, weil dann geht es in den wohlverdienten Urlaub. Der das auch ist. Immerhin habe ich 2015 den fünften Band niedergeschrieben. Mit rund 175.000 Wörtern, Buch 1 & 2, der bis jetzt dickste Band.

Der letzte Band: Anthony und das große Abenteuer wird natürlich noch dicker werden, aber gemach, gemach. Eine Herkulesaufgabe; und wohl schon deswegen schiebe ich sie vor mir her. Denn eigentlich, wenn ich ehrlich bin, dann könnte der fünfte Band schon jetzt erscheinen, noch einmal drüberlesen und korriegieren vorausgesetzt, aber je mehr ich diesen Termin schiebe, desto weiter rückt ja auch der 6te Band in die Ferne. Grobe Schätzung liegt bei 2019.

Vielleicht schon 2018. Plusminus sagt man dazu. Was aber natürlich auch in die andere Richtung zielen kann. Zuerst muss ich ja erst einmal den ersten Band ins Englische übersetzen und dafür gebe ich mir bis Ende September 2016. Ich bin also nicht faul ;-)

Dass der Termin noch so fern ist, liegt also nicht daran und auch nicht, dass ich mich nicht mehr motivieren könnte. Wozu ich gern eine kleine Geschichte nennen will. Neulich sah ich nämlich in den Fernseher, da sich dort ein ähnliches Schicksal wie das meine zeigte. Ein Autor stand Rede und Antwort, wie er denn so lange habe durchhalten können, trotz des so schlechten Absatzes all seiner früheren Werke. (Im Gegensatz zu mir hat sich das ja jetzt bei ihm geändert.) Und die Antwort war wie immer die, dass er an sich geglaubt hat. Was mich nun zu der Überlegung brachte, dass man irgendwie bei diesen Worten geneigt ist zu glauben, dass der Erfolg letztendlich sein Ziel war. Quasi, er hat daran geglaubt, irgenwann doch erfolgreich zu sein. Und deshalb geschrieben. Und dieser Glaube an sich selbst hätte nun endlich seine Erfüllung gefunden. Aber, zumindest in meinem Fall ist das so, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Natürlich ist Erfolg eine schöne Sache und wenn er sich finanziell auszahlt erst recht, aber er hat mit dem Glauben, dass das, was man tut, richtig ist, nichts zu tun. Ich glaube an Anthony und seine Geschichte und mache deshalb weiter. Auch glaube ich daran, dass es ganz gut ist, was ich da mache. Und schreiben tue ich schon deshalb, weil ich schreiben muss. Auch weil mir diese Gabe geschenkt wurde. Die oft auch harte Arbeit ist. Denn wer sein Talent verkümmern lässt, stiehlt dem Leben so viele Stunden.

Das bringt mich jetzt zu dem Punkt, dass mir jemand neulich wieder einmal gesagt hat, Anthony sei so unglaublich bildhaft beschrieben, man sehe direkt einen Film vor sich. Was mich natürlich sehr gefreut hat, besonders da ich ja meiner Meinung nach gar nicht so viel beschreibe, sondern dem Leser so viel Raum für seine Fantasie wie möglich lasse. Man wird nämlich in keinem meiner Werke eine Landschaftsbeschreibung oder Personenbeschreibung finden, die sich über viele Sätze erstreckt. Aber vielleicht ist das ja das besondere Talent. (Was heißt hier vielleicht, ganz gewiss!) Letztendlich hat das aber nun zur Bedeutung, dass eine Illustration der Bände nicht stattfindet. Ich möchte keine Fantasie tradieren. Zumal der Arbeitsaufwand immens wäre und die Übersetzung mich schon völlig in Beschlag nimmt. Und auch Franus möchte erst einmal ein paar von seinen Cartoons zeichnen.

So, und jetzt möchte ich und all die anderen, Anthony, das Team mit der Biene auf der Brust, Mathilda und der Baum,etc. uns zum Schluß nur noch bei all denen bedanken, die meine Bücher lesen und auch diese Zeilen hier. Es gibt uns Kraft. Denn auch wenn der Glaube groß ist, das Richtige zu tun, und somit auch seinen Platz im Leben gefunden zu haben, es hilft, wenn andere auch so fühlen.

Dank und englische Wortprobe

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, Dezember 05, 2015 10:31:04

Vorab meinen Dank an Barbara, die mir den ersten Band korrekturgelesen und lektoriert hat, sodass er endlich geradezu grätenfrei im Handel zu erwerben ist. Denn meine Aussage im letzten Post, dass ich mir einen Fehler pro Seite zugestehe, ist nicht so zu werten, dass ich das auch meinem Publikum zumuten möchte. Und für jeden Fehler möchte ich mich darum entschuldigen. Nur mir selber ist es unmöglich, alle Regeln der deutschen Sprache zu beherrschen. Nicht aus Mangel an Willem, sondern weil da die dafür nötigen Windungen in der Grauen Masse einfach nur Geraden sind, an denen kein Lernstoff haften will. Oder auf einer anderen Ebene ausgedrückt, ich werde auch nie Balletttanzen, wenngleich ich die Akrobatik bewundere.

Womit sich Barbara natürlich eine sofortige Nominierung für die Rubrik Filmpremiere verdient hat. Ich hoffe aber inständig, dass sie dennoch auch an den anderen Bänden weiterhin Gefallen findet ;-)

Ansonsten lade ich alle ein, sich den ersten Übersetzungsversuch ins Englische anzuschauen. http://anthony-noll.de/leseproben/english.html Wer Verbesserungsvorschläge hat, ich freue mich darauf. Oder mich auch einfach nur auf grobe Schnitzer hinweist.

Wobei interessant ist, dass es zwar immer noch dieselbe Geschichte ist, zumal ich mich ja versuche so buchstabengetreu wie möglich an die Vorgabe zu halten, letztendlich aber schon durch die andere Sprachmelodie, etwas anders kommt. Oder bin ich der Einzige, der das so empfindet?

Grüße auch von den anderen

Rotz und Wasser

2015

Geschrieben von Francis Linz So, November 29, 2015 18:59:41

Ich kann Vollzug melden. Alle fünf Bände korrigiert. Ich bin sehr zu zufrieden. Inhaltlich. Der fünfte Band ist meines Erachtens der Beste. Schade, dass ihn nur so wenige lesen werden.

(Meine persönliche Testleserin hat ihn natürlich schon bekommen, bin ja gespannt, was sie davon hält.)

(Wenn jemand die vier anderen schon gelesen hat, und es nicht mehr aushält, darf er sich gern melden. Dank Calibre kann ich in jedem Format versenden. Natürlich umsonst. Angebot gilt bis Weihnachten. Mein Geschenk an die treuen Freunde. Kleine Fehler müssen natürlich hingenommen werden ;-) )

Ansonsten lasse ich mit der ganz großen Veröffentlichung Zeit. Zum einen, wenn ich ihn mir in ein paar Monaten noch einmal vornehme, dann wird er vielleicht noch besser, zum anderen, hoffe ich ja darauf, dass ich mit der Hilfe einiger Korrekturleser, die letzten Fehler aus den anderen herauszufiltern sind. Die ich selbst einfach nicht mehr sehe. Betriebsblind nennt man das wohl. Wenngleich ich gestehen muss, dass die Barbara aus Österreich, mir aufgezeigt hat, dass meine Fähigkeiten, die Interpunktion betreffend, doch noch ausbaubar wären.

Wobei das Wort wären hier zurecht gewählt wird, weil ehrlich gesagt, das lerne ich nimmermehr. Das ist außerhalb jeder Aufwand-Nutzen-Rechnung. Ein falsches Komma pro Seite oder ähnlichen Unsinn gestatte ich mir aber. Zumal die meisten es ja auch nicht bemerken. Nichtsdestotrotz ist mein Respekt vor denen, denen die deutsche Sprache auch in der Beziehung kaum Herausforderungen bietet, geradezu grenzenlos. Das ist eben der Unterschied zum Maler. Er allein vermag es ein Kunstwerk hinzustelle, so wie es ist. Wir anderen, auch die Musiker, sind immer nur im Team stark. Korrektor, Lektor, Toningenieur, etc., sie sind unentbehrlich.

Aber die Zeit bis dahin wird natürlich nicht vertrödelt. Habe heute mit Franus zusammen das Atelier aufgeräumt. Er hat nämlich gesagt, er will ernsthaft probieren, den ersten Band zu bebildern. Wobei ich aber so meine Zweifel habe. Franus kann mit Farben umgehen, das ist keine Frage, aber das ist dann schon eine Ecke mehr. Da geht es um Handwerk. Nun gut, ich lasse mich überraschen. Bilder beleben, das kann er ja. Und das ist ja auch schon etwas wert.

Ich versuche derweilen den ersten Band ins Englische zu übersetzen. Was mindestens bis zum Frühjahr brauchen wird, muss ich doch erst einmal all die Vokabeln wiederfinden, die durch mangelnde Aufmerksamkeit sich aus dem Garten meiner Kindheit getrollt haben.

Wobei ich aber bitte, nicht böse zu sein, wenn sich mittendrin einfach herausstellt, dass auch hier die Aufwand-Nutzen-Rechnung nicht trägt. Es müssen ja noch so viele andere Dinge gemacht werden, um dem Projekt Anthony Noll endlich die Aufmerksamkeit zuzuführen, die es meiner Meinung nach verdient.

Ehrlich Leute, beim fünften Band, ich habe Rotz und Wasser geheult bei einem Kapitel. Nicht weil ich ich es so gut hingekriegt habe, sondern weil es so unendlich traurig ist. Und somit ist es wirklich der beste Band, der mir je gelungen ist. Deckt er doch das Leben ab, so wie es ist.

Grüße auch von den anderen, Francis und Anthony

Ein Pageturner aus Vergeßlichkeit heraus

2015

Geschrieben von Francis Linz So, November 22, 2015 18:48:12

So, nachdem ich das letzte Mal so streng mit mir ins Gericht gegangen bin, darf ich mich heute auch mal loben. Habe jetzt nämlich alle Bände bis hin zum Beginn des Fünften durchgelesen. Wobei es echt nur ein Durchlesen war. In 3,2 Anthony und die große Inspektion (wenn kleine Roboter die Zeit verdrehen) und 4,1 Anthony und das Labor Sobizalis (wenn kleine Roboter neue Freunde finden) sowie 4,2 (wenn kleine Roboter ein Memory legen) war kein wirklich grober Mangel feststellbar. Kleine Schönheitsreparaturen und drei Ergänzungen, das ja, aber mehr war nicht zu machen. Zumal ich hier anscheinend schon bei der Erstellung von den Und‘s am Satzanfang abgerückt bin, weil die Helden ja auch immer erwachsener werden. Und nur das Kinderbuch das Und am Satzanfang so liebt. Aber Anthony nun einmal alles andere als ein Kinderbuch ist.

Wirklich schön war, dass eine Passage dabei war, die ich völlig vergessen hatte, sodass es fast wie ein fremdes Buch für mich war. Und ich war plötzlich völlig gefesselt: was wird passieren? Und ich kann Euch da Draußen nur sagen, das war ein echter Glücksmoment! Ich hielt einen echten Pageturner in den Händen. Und das ganz objektiv ;-) Ich weiß, das klingt komisch, fast ein wenig nach Nabelpolitur, aber es war so.

So, jetzt bin ich gespannt, ob der 5te Band mit den anderen mithalten kann. Auf alle Fälle habe ich, so hoffe ich, dort nicht wieder ein Kapitel zum Drüberlesen eingebaut. Was bei Band 2, 3 und 4 ja so ist. Zumeist die ersten. Wenn ich nämlich ein halbes Jahr an nur zwei Kapitel rumdoktore, weil ich nicht so richtig reinkomme. Zuviel Alltag und der andere Blödsinn. Dann fehlt das Leichte, das die Anthony Geschichte ja ausmacht. Alles ist so komprimiert. Im Band 2 habe ich es immerhin hingekriegt, dass ich mit dem Ergebnis jetzt leben kann. Es ist einfach so. Und ich muss ja, wie von der Kritik richtig bemerkt, ja auch einiges wiederholen, damit auch Quereinsteiger, die aus Zufall eben nicht den ersten Band in Händen halten, die Geschichte verstehen und gerne lesen. Was aber auch in anderen „berühmten“ Reihen so geschieht.

Ich hoffe nur, dass es im dritten Band jetzt auch endlich lesbar ist. Überprüfung in einem halben Jahr, wenn ich wieder etwas Abstand habe. Diese Kapitel werden nie Perlen sein, aber man kann sie ertragen. So auch im vierten, wobei ich da aber immerhin so klug war, das, was ich zuerst geschrieben habe, zum vierten Kapitel zu machen. Die ersten drei sind ein Traum!

Und darum habe ich auch ein wenig Angst vor dem letzten Band. Muss ich doch da tatsächlich mit Pinnwand und Schnipseln arbeiten, damit ich nichts vergesse. Und meine wirkliche Begabung, wenn ich sie denn besitze, ;-), liegt nun einmal darin, einfach draufloszuschreiben. Natürlich muss das dann noch zehnmal korrigiert werden, aber es ist einfach mehr Schwung drin.

Ich glaub, das war es. Grüße auch von den anderen

Mit Bitte um Vergebung

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, November 14, 2015 09:59:39

Das erste Buch des dritten Bandes: Anthony und die große Inspektion, wenn kleine Roboter Loopings machen, ist gerade durch die Korrektur gelaufen. Hier allerdings gab es zum ersten Mal mehr als nur die üblichen Schönheitsreparaturen. Habe aus den ersten Kapiteln fast 500 Wörter streichen müssen. Was sich nicht viel anhört, aber wenn man bedenkt, dass ein falscher Satz einen ganzen Absatz ruinieren kann, dann doch viel ist. Und was mir unendlich peinlich ist, habe ich ihn ja schon einmal korrigiert und gedacht, besser geht es nicht. Zumal ja Freunde von Anthony bezahlt haben, um unterhalten zu werden. Und dann mussten sie durch solch grottige Passagen wandern. Zum Glück war dann ab dem 4ten Kapitel eigentlich kaum noch etwas zu machen. Und ich hoffe, weil ich die dann als sehr gelungen empfinde, auf Nachsicht und Vergebung.

Es ist halt ein Ein-Mann-Betrieb. Und ich war noch nie der Meinung, dass ich in allen Belangen perfekt bin. Denn auch wenn auf dem Buchrücken nur immer ein Name steht, so ist ein Buch eine Teamarbeit. Lektor, Korrektor, Illustrator, usw. Man betrachte sich nur so manch Originalmanuskript, auch berühmter Werke, man würde nie den Verdacht hegen, dass man das einem breitem Publikum darbieten darf. Zumal das Schreiben nur mit dem Schreiben besser wird. Und somit die Hilfe von dritter Seite immer geringer. Noch aber bin ich erst bei vielleicht 80%. Immerhin besser als Anfang der „Karriere“. Da waren es vielleicht nur 20. (Seien wir ehrlich, der erste Roman hatte nicht einmal 5.)

Da es aber trotzdem besser läuft als erwartet. Denn die wirklichen Reparaturen kosten echt Zeit. Wird der erste Durchlauf der Bücher bis hin zum fünften Band, sich wohl schon Anfang Dezember erledigt haben. Ich hatte mit Ende Januar gerechnet. Dennoch wird der Termin der Veröffentlichung vorerst nicht nach vorne verschoben. Denn je mehr Zeit zwischen der Endabnahme und dieser ersten Korrektur liegt, desto besser. Zumal eine Idee in mir immer wächst, die viel Zeit bedarf.

Eigentlich sind es ja zwei. Ich könnte den ersten Band illustrieren und auch ins Englische übersetzt. Und da ich niemanden kenne, der das mit Freude und für ein warmes Dankeschön macht, bleibt es wohl an mir hängen. Wobei ich gerne etwas geben würde, aber meine Ressourcen diesbezüglich sind doch arg überschaubar. Dennoch, wer sich beteiligen will, darf sich gerne melden.

Warum das, werden jetzt einige fragen. Nun, ich bin Realist. Und meine Hoffnungen, auf dem deutschen Buchmarkt zu reüssieren, doch eher gering. (Eigentlich sind sie nicht mehr vorhanden, habe ich doch alles gemacht, was man mir empfohlen hat, aber die Freunde von Anthony werden nicht mehr.) Das Beste wäre sicher der japanische Markt, sind sie doch dort sehr Roboteraffin und auch die Seelenwanderung ist ihnen nicht unbekannt, auch nicht Bäume die reden, aber meine Beziehungen in diesen Teil der Erde sind leider nicht existent. Somit also diese Richtung. Und da mein Englisch, trotz Abstammung, nicht mit meinem Deutsch zu vergleichen ist, gelingt es mir vielleicht schon deswegen auch sprachlich ein Kinderbuch daraus zu machen. Oder eines, das auf dem E-Book-Markt bestehen kann. Denn wie hat neulich ein bekannter Literat gesagt, dessen Name mir aber entfallen ist: „Ein wirklich wertvolles Buch hat gar nicht die Chance au dem E-Book Markt erfolgreich zu werden.“

Das sehe ich auch so.

Sorry, wenn das jetzt zu eingebildet klingt, aber wenn ich nicht von meiner Mission überzeugt wäre, ich hätte unter diesen Begleitumständen nie solange durchgehalten. 5 Bände mit sowenig Resonanz, das muss mir erst einmal einer nachmachen ;-)

Grüße auch von den anderen.

p.s.: Wenn es so weit ist, werde ich auf diesem Blog oder auch auf Anthonys Seite die Illustrationen natürlich vorstellen und auch die Übersetzungen der Kapitel, sukzessiv. Schon allein um Verbesserungsvorschläge entgegenzunehmen. Vielleicht auch wird dann alles zweisprachig geführt oder gleich eine eigene englischsprachige Domain eröffnet. Noch ist alles im Nebel der Zukunft, aber die Schemen nehmen bereits Konturen an.

Lesepreis Lovelybooks 2015

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, November 09, 2015 12:23:33

Na, da habe ich doch glatt vergessen, die letzten Post auf Fb auch hier einzustellen. Sorry. Zumal diese schon wieder gelöscht sind. Und der Text somit jetzt hier nicht geschwind hineinkopiert werden kann. Zusammenfassend und mit dem, was sich sonst noch so getan hat, kann ich aber sagen:

Inzwischen habe ich jetzt auch den zweiten Band, Buch 1 und 2 auf Fehler abgeklopft. Viel gab es da zum Glück auch nicht zu verbessern. (Wobei die ersten Kapitel des ersten Bandes aber nie die werden, die einen Anthony Noll ausmachen. Inzwischen schon ganz manierlich, aber aus einem Raben wird kein Schwan, so oft er auch in den Waschzuber steigt. Mein großes Manko. Beim Anfang jeden Buches, tue ich mich etwas hart. Nur beim fünften Band, da bin ich sofort reingekommen.) Schönheitsreparaturen gab es allerdings schon ein paar, wie auch im ersten Band.

Habe diesen inzwischen, wie alle bearbeiteten Bände, in der neusten Version bei Createspace eingestellt und bei Neobooks. Werde mir jetzt selbst jeweils eine Printausgabe ordern und dann noch einmal drübergehen. Ist es doch ganz etwas anderes als am Rechner. Es fallen einem plötzlich wieder Dinge auf, die vorher wie unsichtbar waren. Ein Plan, der für alle Bände gilt. Dann, denke ich, zumal durch die Schönheitsreparaturen garantiert neue Fehler hineingeraten sind, die vorher nicht da waren, und die ich so hoffentlich finde, dürften die Texte grätenfrei sein. Relativ, soweit es mit meinen Möglichkeiten zu verwirklichen ist.

Ein weiterer Plan ist, dass die Bände, sprich die Kapitel, Illustrationen bekommen. In schwarz-weiß. Weil ich nämlich auf dem Flohmarkt eine amerikanische Harry-Potter-Ausgabe erstanden habe. Und da sind solche Illustrationen drin. Und jetzt verstehe ich auch den Hype, denn die werten das Buch doch erheblich auf. (Wirklich, ganz toll!) Wie lieblos da die Versionen des Carlsen-Verlags, mit diesen Covern, denen der Charme evangelischer Kirchenkunst anhaftet. Ich spreche hier von den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhundert. Bei denen es mich einfach nur gruselt. Tut mir leid, meine Meinung. Schön, dass es Harry Potter trotzdem geschafft hat.

Was das Thema Cover anbetrifft, da muss ich mich allerdings selber bei der Nase packen. Die von Anthony könnten wahrlich besser sein. Nur habe ich keine Idee, was zu tun ist. Bin fast bereit, das Projekt, wie auch die Gestaltung der Illustrationen in andere Hände abzugeben. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Für mich ist der Stichtag der 1 April 2016. Da sollte alles stehen, sodass ich sagen kann: Besser krieg ich es einfach nicht hin.

Ansonsten hat mich jemand darauf hingewiesen, dass man Anthony für den Lovelybooks Lesepreis 2015, Kategorie: Kinderbuch vorgeschlagen hat. Dank dafür an Mira. Das bringt ihr natürlich wiederum hier bei Anthony eine Nominierung für die Kategorie: Filmpremiere ein. Zumal es nicht sie war, die mich darauf hingewiesen hat. Ich hoffe, ihr votet alle fleißig ;-)

Versprechen eingelöst

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, Oktober 27, 2015 09:22:05

Für alle, die sich gefragt haben, warum es etwas stiller geworden ist. Darum. Habe ich doch endlich mein Versprechen eingelöst.

https://www.facebook.com/Franus-Graueis-1488467274718639/?ref=hl

Zweiter Endbericht Anthony Noll und der falsche Erlöser

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, September 30, 2015 06:27:16

Buch 1: wenn kleine Roboter schummeln

87.000 Wörter; 18 Kapitel

Buch 2: wenn kleine Roboter das Spiegeluniversum suchen

88.000 Wörter; 20 Kapitel

So, die erste Korrektur ging erstaunlich schnell. Kaum Streichungen, kaum Ergänzungen. Vielleicht werde ich ja doch langsam ein guter Schriftsteller ;-) Jetzt muss die ganze Geschichte in meinem Kopf nur ein wenig in Vergessenheit geraten, vor der Endabnahme. Werde darum auch mal wieder andere Autoren lesen, große Namen, aber auch kleine. Nicht damit ich betriebsblind werde. Und dann nach Plan vorgehen.

Ach ja, Buch 1 werde ich widmen: Kata, Anette und Katharine

http://buchkatablog.blogspot.de/

https://nettebuecherkiste.wordpress.com/

http://schummerlicht.blogspot.de/

Wenn jemand von den Genannten etwas dagegen hat, bitte melden ;-)

Womit nicht verbunden ist, dass ich jetzt noch mehr Beachtung von diesen Seiten erwarte oder immer nur wohlwollende Worte für Anthonys Geschichte, sondern mich nur bedanken möchte, weil jeder Blog in einer gewissen Zeit für mich und Anthony sehr wichtig war. Und das bleibt so, egal, was noch alles passieren wird.

Buch 2 werde ich all denen widmen, Blogs und Freunden, die versucht haben, in ihrem Rahmen, die Geschichte von Anthony zu unterstützen. Davon mag sich angesprochen fühlen, wer sich angesprochen fühlen soll. Ich nenne hier mit Bedacht keinen Namen, nicht dass sich jemand zurückversetzt gefühlt, weil er nicht der erste ist.

Denn so klein die Schar der Freunde ist, so hat sie dennoch ausgereicht, dass ich bis jetzt durchgehalten habe. Ganz ohne Lob und Unterstützung hätte ich die bis jetzt fünf Jahre nicht geschafft. Und darum: Danke.

Die drei, die noch folgen werden für das letzte Kapitel: Anthony Noll und das große Abenteuer, die reiß ich dann auch noch auf der linken ab. Habe so viele Jahre vorher mit Nichtigkeiten verbummelt, da kommt es darauf dann auch schon nicht mehr an. Allerdings werde ich mir wohl diesmal wohl tatsächlich eine große Tafel kaufen müssen, um all die Sachen nicht zu vergessen, die Anthony mir bereits erzählt hat und die unbedingt dort noch mit hinein müssen. Und Pfeile darauf malen und alles, was sonst noch das Gedächtnis unterstützt. Das wird ein Megaprojekt.

Grüße auch von den anderen

Erster Endbericht Anthony Noll und der falsche Erlöser

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, September 22, 2015 14:07:19

171.500 Wörter; 30 Kapitel

Hurra, es ist geschafft. Die erste Rohfassung ist fertig. Wer hätte das gedacht, kaum ziehen 5 Monate ins Land, schon steht sie da. Noch nie habe ich so lange Zeit durchgeschrieben. Nun ja, jetzt kann ich ja Urlaub machen und all die Millionen verprassen, die ich mit den Bänden zuvor verdient habe ;-)

- Der weitere Plan ist: Alles noch einmal lesen und noch einmal und noch einmal, damit die Kapitel auch wirklich rund sind. Kann ein oder zwei oder auch mehr Wochen dauern. Ganz nachdem, wie viele Fehler ich eingebaut habe, die mir nur mit etwas Abstand auffallen. Dürfte bei den ersten Kapitel ganz gut gelingen, ist ja schon eine Weile her. Auch müssen die Übergänge und die Spannungsbögen sich einer Untersuchung unterziehen. Liest es sich flüssig, alles logisch, etc.

- Dann zur Seite legen und alle früheren Bände lesen und darauf überprüfen, ob Sachen nicht doch einfacher geschrieben werden können, und natürlich, ob kleine Fehler zu finden sind. Kein Zeitrahmen dafür. -

- Dann die Bücher von Franus Graueis noch einmal korrigieren und sie vielleicht ein wenig aufpeppen. Auch dafür kein Zeitrahmen. (Das bin ich ihm schuldig, habe ich ihm ja versprochen für all die Cover, und bis jetzt noch nicht eingelöst. Natürlich wird er auch für die neuen die Verantwortung übernehmen.) -

- Dann diese Buch noch einmal einer strengen Endkorrektur unterziehen, weil dann dürfte endlich wirklich genug Abstand sein, die Buchstaben im Wald der Wörter zu finden. -

- Und dann wird veröffentlicht, wobei wohl nur klar ist, dass der gesteckte Termin, spätestens Frühjahr 2016, in jedem Fall eingehalten werden kann, das: wie und wo, hingegen nicht. Tendenz ist aber, ganz zu Amazon zu wechseln. Dass es dann wieder zwei Bände werden, ist sehr wahrscheinlich, aber nur deswegen, weil das die Kosten für die Printausgabe senkt. Klingt ein bisschen komisch, ist aber so. -

- Wie gesagt, das ist der Plan, was letztendlich geschieht, wird sich zeigen, wenn es so weit ist. -

- Muss dann ja auch endlich in die Werbeoffensive gehen. Wobei mir das Schicksal allerdings einen kleinen Streich gespielt hat. Denn die geplante Welttournee meiner Lesungen muss leider abgesagt werden. Selbst die in den kleinsten Buchläden um die Ecke. Mein linkes Stimmband ist nämlich plötzlich gelähmt. -

- Ehrlich gesagt, schon seit einem halben Jahr, aber da ich ja nicht sonderlich gesprächig bin, ist das erst einmal nicht so aufgefallen. Was all die wundert, die meine Werke lesen und sich denken, das kann man auch mit weniger Worten sagen. Womit sie manchmal vielleicht auch recht haben. Aber nur vielleicht ;-) Und was als heißeres Krächzen nach einem grippalen Effekt klang, hat sich letztendlich als das herausgestellt. Langes Reden ist mir unmöglich, und selbst die Logopäden, wo ich jetzt bin, Pa- Po- Pu- Pi- Pe- Psst!-Psst!- Psst! Schttt! Haben keine große Hoffnung. Irreparabel, außer spontane Heilung, Ursache unklar. -

- Ich bin ja kein großer Freund, Krankengeschichten in die Welt zu setzen und habe mich immer bemüht, all die anderen Zipperlein zu verschweigen, die meinen Körper und so oft meinen Geist plagen, ist es doch für die Menschen da draußen so hilfreich, wie wenn ich plötzlich anfangen würde, mein Essen zu fotografieren, doch dies ist leider in einer traurigen Art und Weise dermaßen mit Anthony verbunden, und dem Projekt, wie können vielleicht noch mehr Menschen Spaß an seinen Abenteuern finden, dass es berichtet werden muss. -

- Aber natürlich hat es auch seine guten Seiten. Als Ehemann wäre ich jetzt geradezu perfekt. Denn schreien darf ich ja auch nicht. Wozu ich aber noch nie neigte. Ich werfe ja nicht einmal Türen zu. –

Grüße auch von den anderen, bis zum nächsten Mal

Zwischenbericht 13 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, September 13, 2015 13:03:25

156.000 Wörter; 27 Kapitel

Noch 3 Kapitel. Womit klar ist, das wird definitiv der dickste Anthony Band. Schlimm für die, die sich schon vorher gelangweilt haben, für die anderen ein großes Glück.

Denn die Entwicklungen sind momentan geradezu dramatisch und überraschen auch mich das ein oder andere Mal. Und somit fällt es zwar schwer, von der Kraft her, das Buch zu einem Ende zu bringen, denn solange am Stück habe ich bei keinem Band geschrieben, jetzt fast genau vier Monate, mit vielleicht drei einzelnen Tagen echter Pause, andererseits aber auch leicht.

(Wobei zu beachten ist, dass mindestens das gleiche an Zeit eingeplant werden muss, damit der Band dann auch so dasteht, dass er guten Gewissens an die Leser ausgeliefert werden kann. Korrigieren, Korrigieren, Ergänzen, Streichen, Korrigieren. Was dann fast 250 Arbeitstage macht. Kurzum, er wird die Frucht eines ganzen Jahres sein.)

Aber ich will nicht jammern, denn an Spannung mangelt es zurzeit nicht. Und das Erstaunliche ist, obwohl es für einen Anthony-Band nicht wirklich erstaunlich ist, so viel Fragen werden beantwortet, nur um noch viel kompliziertere in die Welt zu stellen. Aber so ist nun einmal Anthonys Schicksal.

Vielleicht melde ich mich noch einmal vor Beendigung der Rohfassung. Denn auch wenn zwei der folgenden Kapitel nicht viel an Umfang aufzeigen sollen, so ist es geplant, so weiß man nie ;-)

Grüße auch von den anderen

Zwischenbericht 12 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Sa, September 05, 2015 11:21:35

141.500 Wörter; 26 Kapitel

So, jetzt muss ich erst einmal all den Unsinn korrigieren, den ich hier in letzter Zeit so geschrieben habe. Nicht beabsichtigt, nur, weil ich es selber so glauben wollte. Wie, dass das Ende nahe ist. Denn das kann ich definitiv erst heute so sagen. Es sind nämlich noch genau vier Kapitel, die zu schreiben sind. Ein extrem langes, ein mittleres, dass dann aber auch zu einem langen werden könnte, und zwei kurze. Und erst das ist in der Tat überschaubar.

Womit es dann wohl wieder auf die 160.000 Wörter hinausläuft. Kommt nach der Rohfassung ja noch die Korrektur und somit noch ein paar tausend Wörter hinzu. Denn dort wird zwar gestrichen, aber da zuvor so einige Sachen vergessen wurden, natürlich noch so einiges dazu. Informationen, ohne die die Geschichte von Anthony nicht verstanden werden kann.

Was jetzt aber leider ein wenig so aussieht, als wäre eine Auftragsarbeit. Der erste Band hat 80.000 Wörter, die Hälfte von 160.000. Der dritte ein bisschen mehr, wenn ich es recht in Erinnerung habe: 167.000, und der vierte genau 160.000. Und von den Verlagen wird ja für einen Fantasyband das Maß von 80.000 Wörter angelegt. Aber ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, dass das nie so geplant war. Schon deswegen: ich wollte es mir einfach machen. Etwas mehr als 80.000, aber bitte keine 100.000. Sollte es doch eigentlich nur ein Übergang sein zum großen Finale: Anthony Noll und das Große Abenteuer. Und das ist ja bereits in der Planung ein Monster. Will gar nicht wissen, wie sich die Realität dann gibt. Zumal die Verkaufszahlen ja nicht dafür sprechen, dass sich all die Arbeit lohnt. (Das soll bitte nicht als Jammerei verstanden werden, nur ein wenig verständlich machen, wieso es mir danach war, mir die Sache etwas leichter zu machen. Die Tatsachen sind nun einmal so wie sie sind.)

Letztendlich kann ich aber nicht aus meiner Haut. Und werde etwas hinstellen, das ich guten Gewissens vertreten kann. Und wenn es mich all meine Kraft kostet. Gibt es da doch so einen Ehrenkodex in mir, der schon immer hinderlich war, ein bequemes Leben zu führen. Was nicht heißt, dass ich ein Gutmensch bin, wie davon entfernt, aber ein bisschen was haben auch mich all die vielen Jahre gelernt. Und wenn es nur die zwei kleinen Wahrheiten sind: Wenn du Unsinn anstellst, dann steh dazu. Und wenn du etwas machst, dann mach es richtig.

Womit wir sogleich zu eben solch einem weiteren Unsinn von mir kommen. Allerdings nur einem sehr kleinen. Habe ich doch behauptet, dass dieser Band reifer ist. Das aber stimmt nicht. Nur bin ich selber dem Trugschluss aufgesessen, dass nur ernste Themen von Reife künden. Und ein Tod, von dem berichtet werden muss, ist nun einmal ein sehr ernstes Thema. Doch denke ich, dass der erste Band mindestens genauso die gleiche Güte besitzt. Und auch all die anderen Bände. Denn hinter einem Lachen steht manchmal genauso viel Weisheit wie hinter einer Träne. Manchmal viel, manchmal wenig. Und somit kann nur gesagt werden, dass auch dieser Band sich deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Nicht völlig, sonst wäre es ja auch kein Anthony Abenteuer, aber merkbar. Und vielleicht noch, dass die Protagonisten etwas reifer agieren. Zumal ihnen Glomp die Ohren lang gezogen hat. Und das zu recht, denn sie sind ja keine Kinder mehr.

So, und da wären wir schon beim Schluss für heute. Obwohl ich wahrlich viel zu erzählen hätte. Von all den Kapiteln, über die ich so glücklich bin, weil gelungen, und ich doch so voller Angst war, keinen ebenbürtigen Anthony-Band hinzubekommen, jetzt mich aber selber oft kneifen muss, um nicht abzuheben. Und, und, und.

Alles Gute, Francis, und natürlich auch Grüße von den anderen.

Zwischenbericht 11 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, August 25, 2015 16:43:35

122.500 Wörter; 23 Kapitel.

Nur ein Kapitel, aber was für eins! Ich bin völlig geschafft. Ein so dickes habe ich bisher noch nicht geschrieben. Über 12.000 Wörter. Wenn sich jemand an eines erinnern kann, bitte melden.

Und ständig tut sich was. Ein ewiges Auf und ab. Und mit dem Überarbeiten wird es dann noch weiter wachsen. Und das Schlimme, man kann nicht mittendrin aufhören, weder beim Schreiben, noch beim Lesen. Nichts, was man zehn Minuten vor dem Sandmännchen liest. Andererseits das Beste, am Schluss hat es auch noch einen Cliffhanger!

In der Tat, man merkt es, ich bin sehr zufrieden mit mir. Selten habe ich Anthonys Bilder so gut in Worte umgesetzt. Wie ich generell finde, dass dieser Band eine neue Qualität erreicht. Nicht besser, wer will einen Band schreiben, der besser ist als der erste?, aber dennoch in einer anderen Liga. Möchte sagen: reifer. Und langweilig wird es garantiert nicht werden. Ich muss nur ein bisschen aufpassen, dass er nicht zu abgefahren wird.

Obwohl das bremsen gewisse Tatsachen ein. Denn es gibt auch Trauriges zu berichten. Es muss ein Tod beklagt werden. Ein Tod auf der guten Seite. Und der rückt immer näher. Aber was soll ich machen? So gern ich ihn verschweigen möchte. Außerdem wird das Ende ein Ende voller Sorge vor der Zukunft sein. Es neigt sich ja auch die Ausbildung ihrem Ende zu. Und auch wenn es jeder glaubt, das große Abenteuer ist keine wirkliche Alternative. Es wird Brüche geben und Dinge werden auseinandergerissen, die eigentlich für immer zusammen gehören. Und einmal muss auch eine Seele gehen. Wohl auch darum fällt es mir so schwer, mit diesem Band zu einem Ende zu kommen, und er wird immer dicker und dicker.

Bis zum nächsten Mal. Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 10 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 16, 2015 16:04:40

22 Kapitel; 109.000 Wörter

Eigentlich wollte ich ja nichts schreiben, aber da es sich gerade so wunderbar ausgeht, Sonntag und ein Kapitel just abgeschlossen, möchte ich zumindest das vermelden.

Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 9 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 09, 2015 14:08:26

20 Kapitel, 100.000 Wörter.

Dass ich an dieser Stelle jetzt nicht mehr in Buch 1 oder 2 unterscheide, hat nichts damit zu tun, dass der 5te Band keine Aufteilung mehr erfährt. (Das ist immer noch so gewiss wie dass es ungewiss ist.) Sondern liegt nur daran, dass nun definitiv einige Kapitel hin und her geschoben werden müssen, zum Zwecke des Leseflusses. So dass ich definitiv nicht sagen kann, wann hört das eine auf und wann beginnt das andere.

So wie ich auch immer noch nicht sagen kann, was in etwa an Gesamtumfang herauskommt. Die Kapitel, die noch folgen und von denen ich dachte, ich müsse sie nur noch niederschreiben, werden immer länger und länger, sodass aus einem geplanten dann plötzlich zwei werden. Minimum sind somit noch 30.000 Wörter. Realistisch aber eher 40.000 plus x. Ihr kennt ja Anthony. Und dann erinnert er sich noch an das und das und das. Nicht dass es mir keinen Spaß macht, es zu notieren, aber ich würde gern ein wenig planen. Noch einen Monat für die Grobfassung oder doch zwei?

Was ich aber ganz bestimmt sagen kann, dass München in diesem Band eine ganz besondere Erwähnung erfahren wird. Was mich freut, wohne ich doch dort. Und ganz speziell der Hubendubel am Marienplatz.

Warum das so ist, das möchte ich allerdings noch nicht verraten. Nur so viel, wer dort den vierten Stock sucht, der wird seine Überraschung erleben. Ich selbst habe mich nur immer darüber gewundert, bis mir Anthony erzählt hat, warum das so ist. Und wenn ich mich recht entsinne, dann ist das auch der Platz, wo wir beide uns zuerst begegnet sind. Ich erwähne das nur, weil mir bei Katas Interview das nicht mehr eingefallen ist und ich ich auf eben diese Frage geantwortete habe, dass Anthony plötzlich da war. Aber es stimmt nicht. Es war genau dort, auf der Rolltreppe. Da saß er plötzlich auf meiner Schulter und seitdem erzählt er und erzählt.

Und macht es schon wieder, und darum bis zum nächsten Mal, nicht dass ich etwas Wichtiges vergesse. Grüße auch von den anderen.

Zwischenbericht 8 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 2)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, August 02, 2015 12:13:30

13 + 5 ½ Kapitel; 66.000 + 21.000 Wörter

Vorab, dass es jetzt plötzlich so viele Kapitel sind, was der Zuwachs an Worten nicht vermuten lässt, liegt nur daran, weil ein Kapitel in drei kleinere aufgeteilt wurde. Was wohl auch noch so mit einigen anderen Kapiteln geschieht, aber erst wenn die Rohfassung fertig ist. Da wird noch einiges ausprobiert werden müssen, bis es endlich passt.

Ansonsten, das Ende ist absehbar. Was nicht bedeutet, dass noch diese Woche Vollzug gemeldet werden kann. Weit davon entfernt. Aber zumindest ist jetzt klar, was in dieses Buch hineinkommt. Anthony hat alle Erzählstränge zu einem Ende gebracht und keine Lücke offenstehen lassen. Jetzt muss ich es nur noch niederschreiben. Was einerseits ein befreiendes Gefühl ist, andererseits auch beängstigend.

Befreiend, weil wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal durchatmen kann. Ist sonst doch fast so eine Art Zwang in mir zu spüren, der meinen Geist beauftragt, immer weitermachen zu müssen. An diesem Punkt, an dem ich jetzt steh, kann ich aber sagen: Gemach, gemach. Denn das Fertigsein hat auch seine grausamen Seiten. Was mache ich, wenn das Werk wirklich mit allen Worten gefüllt ist?

Nun gut, da steht zum Glück noch das letzte Buch dazwischen: Anthony Noll und das große Abenteuer. Aber die Zeit wird kommen. Denn mir zu Gefallen wird sie nicht plötzlich rückwärts laufen. Schon deswegen nicht, weil Doktor Wustlonom das gar nicht gutheißen würde. Und mit dem legt sich nicht einmal die Zeit an. Auf alle Fälle nicht wegen mir.

Wieso ich mir aber selber gerne ein Gemach, gemach, zurufen möchte, liegt auch daran, dass in diesem Buch einige Dinge zu berichten gibt, die ich gar nicht berichten möchte. Zu grausam oder auch das Herz einfach nur mit Schmerz durchbohrend. Denn selten kommt der Tod und es ist ein großes Lachen zu hören. Aber was soll ich tun? Auch diese Dinge müssen berichtet werden. So ist das Leben. So ist die Geschichte von Anthony.

Grüße auch von ihm und den anderen.

Zwischenbericht 7 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 2)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juli 26, 2015 09:57:48

13 + 2 Kapitel. 65.000 + 14.000 Wörter. Womit die obligatorische 80.000 Wörter Grenze fast geknackt ist. Was, so dumm es klingt, mir ein beruhigendes Gefühl gibt. Obwohl eine Ende noch immer nicht in Sicht ist. Aber ich könnte mit soviel an Arbeit im Rücken auch einmal Pause machen und mir in Ruhe den Gipfel des Berges betrachten.

Was ich wohl nicht mache oder wenn doch, wenn ich nicht damit rechne. Denn manchmal macht die Batterie einfach schlapp. So ist das eben. Und weil ich das weiß, versuche ich vorher so viel wie möglich zu erledigen.

Viel gibt es sonst nicht zu berichten, außer, dass dieser Band noch ein Stück erwachsener geworden ist. Nicht um es den Protagonisten gleichzutun, sondern weil es die Geschichte fordert. Und somit ist er eindeutig nicht mehr für Kinder geeignet.

Ehrlich gesagt, ist er manch Stellen so arg gruselig, dass es mich oft schüttelt. Aber was soll ich tun, so ist nun einmal Anthonys Geschichte, und nur weil ich so zart besaitet bin, darf ich ja nichts verschweigen. Oder? Noch dazu, da es ja elementar für das Verständnis des Großen und Ganzen ist.

So, jetzt aber ist für heute Schluss. Ich setzt mich auf das Fahrrad und fahre der Sonne entgegen. Denn das lädt die Batterie. Oft für viele Tage. Anthonys Gebrabbel und den Fahrtwind in den Ohren, was gibt es Schöneres? Grüße auch von ihm.

Zwischenbericht 6 oder auch Halbzeitbericht (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Juli 15, 2015 15:22:36

13 Kapitel, 65.000 Wörter. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich mir im Unklaren bin, ob dieser Band in zwei Bücher aufgeteilt werden soll, so wie Band 2 bis 4, und dennoch rückt dieser Gedanke wieder näher. Denn in Kapitel dreizehn gab es plötzlich einen Cliffhanger. Und wenn ich plötzlich sage, dann meine ich, dass ich genauso überrascht davon war, wie es all die tausend Leser dann sein werden. Denn ich wollte eigentlich weiterschreiben, Anthony aber sagte: Stopp! (Ein Wort, das mit zwei p zu schreiben, mir wirklich schwerfällt. Was nur zeigt, wie alt ich schon bin.) Jetzt ist es genug.

So, und da ein Cliffhanger den Leser immer freut ;-) wäre es doch geradezu nachlässig von mir, ihn nicht nur am Ende eines Kapitels zu setzen, sondern gleich an das Ende eines ganzen Buches, das, wenn es denn so rauskommt, wahrscheinlich den Untertitel tragen wird: wenn kleine Roboter es sich zu leicht machen. Was jetzt nicht heißt, dass es fix ist, so wie es ist, und nicht doch noch ein oder zwei Kapitel hineingeschoben werden oder vielleicht verlustig gehen, weil sie in das nächste Buch besser passen, um die verschiedenen Handlungsstränge stringent und logisch zu halten. Aber der Umfang dürfte letztendlich sich so um diesen Dreh einpendeln. Wenngleich das heißt, dass die 80.000 Wörter nicht erreicht werden, die der Fantasyfan von einem Buch nun einmal erwartet. Doch da ein zweites folgt, dessen Untertitel aber noch nicht bekannt ist, muss ich deswegen kein schlechtes Gewissen tragen. Was für mich, wie für alle anderen auch, zumeist sehr schwer und ermüden ist.

In dem Zusammenhang sei noch gesagt, dass nicht garantiert ist, dass es in diesem Tempo weitergeht. Denn auch wenn es sich momentan geradezu spielerisch schreibt, ist das keine Garantie für auch nur einen Tag mehr. Ich kann nur versprechen, dass ich mein Bestes gebe.

Wann die Rohfassung des gesamten Bandes steht, ist also noch sehr ungewiss. Zumal ich immer noch so viel zu schreiben habe. Und das mit dem Halbzeitbericht in der Überschrift bezieht sich somit nur darauf, dass das erste Buch, wenn es denn das erste Buch wird, zumindest steht. Aber wie lang das zweite wird, da fehlt mir selbst das, was man eine Ahnung nennt. Letztendlich aber sollte die Deadline: Frühling 2016, zu halten sein. Gesundheit vorausgesetzt. Die ich hiermit auch all denen wünsche, die mich ehren, indem sie mein Schreiben verfolgen.

Dank dafür auch von Anthony und den anderen.

Zwischenbericht 5 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, Juli 09, 2015 14:33:25

11 Kapitel, knapp 55.000 Wörter. Recht fleißig möchte ich meinen, waren ja unter den letzten Tagen ein paar, die sich durch konsequentes Faulenzen den Titel: Urlaub, ehrenwert verdient haben. Die ich aber schon deswegen wieder wettmachen konnte, weil es momentan so spannend ist, dass ich mit dem Schreiben gar nicht hinterherkomme.

Abgesehen davon gibt mir der Umstand, schon so viel geschafft zu haben, ein beruhigendes Gefühl. Denn rein theoretisch wären damit ja zwei Drittel des in jedem Fall zu absolvierenden Pensums geschafft. Gilt ja die Faustregel für einen Fantasyroman, mindestens 80.000 Wörter. Der Fan will etwas für sein Geld. Deswegen sind Fantasyfilme auch immer viel länger als alle anderen. Unter zwei Stunden geht da nichts, sonst fühlt sich der Kinogänger betrogen. Wobei die Aussage zwei Drittel aber nur rein hypothetisch sind. Ich habe nämlich nicht das Gefühl, dass ich mich auch nur der Hälfte schon angenähert, gar sie bereits überschritten habe.

Wobei ich mich auch mit dieser Aussage schwer tue. Denn es ist unklar, ob sich dieser Band wieder teilen lässt oder ob er nur als Gesamtwerk stehen kann. Was wirtschaftlich betrachtet nicht so gut wäre, andererseits aber auch ziemlich Jacke wie Hose. Denn wer sich so weit in die Anthony-Welt hineingelesen hat, dem ist es sicher egal, ob er zweimal 2.99 zahlt oder einmal 5.99. Wenn sich denn einer findet ;-), denn vielleicht wird es sogar noch teurer. Es muss ja noch so viel geschrieben werden.

Spaß beiseite, bis jetzt kann ich allen Anthony Freunden ein ziemlich abwechslungsreiches Abenteuer versprechen. In dem Sinne, bis zum nächsten Mal.

Ein kalter Frosch

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 29, 2015 14:37:31

Ich denke, es ist einmal wieder Zeit für einen außerplanmäßigen, politisch inkorrekten Post. (Man beachte das Wort: außerplanmäßigen. Bin ganz überrascht, dass das Rechtschreibprogramm es nicht korrigiert. Heureka! Hier ist das Wort, das noch immer mit zwei: ß geschrieben werden darf. Und ich habe es gefunden.) Politisch inkorrekt, weil ja von dem Schriftsteller erwartet wird, dass er immer freundlich bleibt und sich freut. Sie haben eine schlechte Kritik? Aber gerne doch, von Ihnen kann ich gewiss viel lernen. Ich schreibe bereits am 5ten Band, aber wenn es Ihnen nicht zusagt, dann kremple ich selbstverständlich alles noch einmal um. Sie kommen mit der Schreibweise nicht zurecht? Na, dann werde ich es jetzt so banal und flach halten wie einen Groschenroman. Denn auch ich will so berühmt und erfolgreich sein wie Edgar Wallace, der sagte: Ich schreibe keine guten Bücher, ich schreibe Bestseller.

Aber egal, mein Thema ist ja eigentlich ein anderes. Es ist die Geschichte, dass ich mir auf Facebook erlaubt habe, zu schreiben, wortwörtlich:

Hallo, ich weiß, das tut man nicht. Aber Anthony bräuchte jetzt nur noch 1 Gefällt mir mehr, dann könnte ich in seine Statistiken einsehen. Ihm ist das ja egal, aber ich bin so neugierig. (War bis jetzt bei 25 und Fb hat es aus unerfindlichen Gründen auf 30 geändert. (Zumindest hat mich niemand angerufen und mir erklärt: Wieso?) Und ich hatte mich so dran gewöhnt. Nicht ganz so schlimm, wie wenn der Lieblingsschokoriegel nicht mehr zu kriegen ist, aber nah dran ;-) Also, empfehlt ihn und seine Abenteuer doch einfach mal weiter. Ich weiß, Ihr als seine Freunde macht das so oder so jeden Tag mindestens einmal, so wie sich das gehört, jetzt aber bitte halt noch einmal mehr ;-)

Was jemanden so erschreckt hat, dass ich nach zwei Stunden hätte schreiben müssen: Anthony braucht noch 2 Gefällt mir, denn er hat seines, das er Anthony irgendwann einmal geschenkt hat, prompt zurückgezogen.

Nun könnte man sagen: Das ist Zufall. Doch bin ich leider schon alt und somit lange genug auf dieser Welt, um zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür gegen Null tendiert. Schon deswegen, weil die Menge der Gefällt mir sich ja sonst nur im Monats-Rhythmus ändert.

Warum aber macht jemand so etwas? Und das ist es, was mir Rätsel aufgibt. Was das Ganze für mich geradezu zu einem Paradoxon macht. Denn jemand, der Anthony gelesen hat, und dem es wirklich gefällt, der kann so nicht agieren. Das widerspricht allem, was zwischen den Zeilen liegt. Ist es also etwas Persönliches? Wohl kaum. Der Spender war anonym. Und die beiden Zustände schließen sich aus. Was aber war dann die Triebfeder? Hass auf die Welt, den er irgendwie nicht los wird, so dass er mir kleinen Wurst mal so richtig seine Macht demonstriert? Nein, du wirst die dreißig nicht schaffen, dafür sorge ich schon! Was irgendwie lächerlich ist, und wenn es Jahre dauert, diese Hürde traue ich uns schon zu. Auch wenn ich ein miserabler Werbefachmann bin. Das Projekt kann nicht einmal ich in den Sand setzen. Hass auf sich selbst?

Natürlich habe ich unserem berühmten Schriftstellerkollegen Franus Graueis davon berichtet, der sich gleich voller Begeisterung auf die Geschichte gestürzt hat. Ihm macht es einen großen Spaß solch Menschen zu sezieren und dann als Charakter in seine Bücher einfließen zu lassen. Insofern hat die Sache also auch ihr Gutes. Mich aber lässt sie nur verwirrt zurück. Und was es mit Anthony anstellt, darüber möchte ich lieber gar nicht erst berichten. Er will ein paar Freunde in seinem Leben gewinnen, aber solche müssen es dann nicht sein. Und selbst Broms, der ja gefühlsmäßig etwas robuster wirkt, hat gesagt, selbst wenn er diesen Menschen nicht kenne, sei es ihm ständig so gewesen, als ob ein kalter Frosch an seinem Rücken lecken würde. Nun ja, Broms findet die Menschen ja schon immer komisch.

Zwischenbericht 4 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juni 28, 2015 10:08:54

8 Kapitel und ein bisschen was. 43.733 Wörter ganz genau. Eigentlich kein Umstand mit großem Geheul um das Lagerfeuer herum zu laufen und den ganzen Stamm aufzuschrecken. Und dennoch, da ich ja immer wieder alte Kapitel schleife und poliere, denn mit dem Abstand der Tage sieht man erst die Fehler, die man so auf die Schnelle produziert hat, fühle ich mich dazu veranlasst, ein kurzes Statement abzulassen. (Wobei ich aber vorher bemerken möchte, dass mein Respekt vor einem Schriftsteller wie Herr'n Fallada geradezu grenzenlos ist. Hat er doch den „Trinker“ in angeblich drei Wochen geschrieben, und „Jeder stirbt für sich allein“ in nur weniger mehr Zeit. Natürlich gab es vorher Manuskripte und es sind Lektoren und Korrektoren darüber gegangen, nichtsdestotrotz. Dafür ist es wirklich gut lesbar. Meine Rohfassungen eher nicht. Und wenn es nicht dieses moderne Schreibgeräte gäbe, ich wäre aufgeschmissen. Alles immer wieder tippen, unmöglich.)

Denn ich habe es geschafft, auch ein Kapitel hinzukriegen, zu dem ich: Wow!, sagen kann. Ist doch in ihm die Seele spürbar wie in keinem anderen. Nicht dass die anderen schlecht sind, nein, ich bin erstaunlich zufrieden mit mir, wie vielleicht bis jetzt nur beim ersten Band, Spannung vorhanden, Abwechslung, Überraschendes, aber das steht noch ein Stück darüber hinaus. Sodass sogar ich, da ich es ja kenne, beim Lesen mich so richtig in die Situation hineinziehen lassen kann. Und das immer wieder. Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. Ich sehe, wie der oder die, die das Buch zum ersten Mal in der Hand halten, keine Buchstaben mehr sondern nur noch Film. Und es stören mich auch die kleinen Fehler nicht, die es noch hat. Was bei den anderen Kapitel so ist. Dort ist es mehr ein wissenschaftliches Herangehen, mit dem Kopf, suche den Fehler und korrigiere ihn. Hier aber muss ich mit allen mitfühlen, lachen, staunen oder mich ärgern, dass mein Herz ganz weit offen steht. Und ich gestehen muss, ich weiß nicht, wenn ich von den Helden(innen) am meisten liebe.

Natürlich gebe ich mir Mühe, auch die anderen Kapitel so hinzukriegen, und bei den meisten wird es wohl gelingen, ist ja noch genug Zeit, aber es ist einfach nur schön, wenn man dies Gefühl schon so früh beim Prozess hat. Lässt einen das vergessen, dass es ja auch Arbeit ist. Und das wollte ich einfach nur mal mitteilen.

Vielleicht sollte ich mir mit dem Gefühl im Herz ein paar Tage Urlaub gönnen. Mal sehen. Aber es ist gerade wieder so spannend. Möchte doch wissen, wie es weitergeht ;-)

Zwischenbericht 3 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz So, Juni 21, 2015 14:10:34

Sieben Kapitel sind fertig. (35.000 Wörter) Und ich bin ganz zufrieden. Solange die nächsten zwei in meinem Kopf stehen, kann nichts passieren. Muss sie dann nur noch tippen. Problematisch wird es nur, wenn beide kürzer ausfallen als gewöhnlich. Was passieren kann. Obwohl das Gegenteil ja eher das Maß ist. Interessant ist, dass auch dieses Buch sich in seinem Entstehungsprozess von seinen Vorgängern unterscheidet. Meist hatte ich ja so eine Ahnung, wie lang sie werden, hier aber bin ich völlig überfragt. Das Ende ist schon mit etwa 6-8 Kapitel fest verplant. Und die Mitte noch lange nicht erreicht. Und dann sind ja noch die 3 Kapitel mittendrin, die mir Anthony schon erzählt hat. Kurzum, der 5 Band könnte ein richtiges Monster werden. Und dabei wollte ich ihn doch so kurz wie den ersten halten. Wird ja der 6 Band geradezu ein Epos. Nun gut, da ist wohl nichts zu machen. Ob er so gut wir wie der 1te oder der 4te wird? Ich hoffe es. Bin aber vollauf zufrieden wenn die Zielmarke des 2ten und 3ten gerissen wird. Ansonsten wäre ich ja ein Genie ;-)

Noch eine Bemerkung in eigener Sache. Jemand hat mir geschrieben und mich auf kleine Fehler im 1ten Band aufmerksam gemacht. (Wieder einmal ein wenn, obwohl ein wen doch viel passender ist.) Und hatte irgendwie das Gefühl, das könne mich vielleicht in meiner Schriftsteller Ehre verletzen. Dazu ist zu sagen, nein, das tut es nicht. Ich bin froh um jeden Fehler, der gefunden wird und den meine Augen nicht sahen, weil sie in vorauseilendem Gehorsam das lasen, was erwartet wurde, was dann aber nicht so ist. Also, keine falsche Scham. Thomas Mann hat das mit der Groß- und Kleinschreibung nicht hingekriegt, warum soll ich besser sein? Das hier ist in Punkto Lektorat und Rechtschreibung, Zeichensetzung, etc. ein verzweifelt kämpfender Einmannbetrieb. Und das ist ja kein Mangel, der die Seele des Buches berührt.

Der Erste ist durch!

2015

Geschrieben von Francis Linz Di, Juni 16, 2015 15:24:50

Hurra, Hurra, hiermit ist es bewiesen! Es gibt Menschen, die können von Anthony und seinen Abenteuern nicht genug bekommen. Denn es gibt eine Rezension zum 2ten Buch des 4ten Bandes. Was heißt, jemand ist durch.

Rezension auf Amazon

Wahrscheinlich gibt es zig tausende da draußen, die schon so weit sind, die Verkäufe lassen das zumindest vermuten ;-) Leider habe ich von deren Meinung noch nichts gehört. Und so freue ich mich erst einmal über diese. Ist sie doch zugleich auch von Anthonys scheinbar treuesten Fan, der sich uns aber noch immer nicht zu erkennen gegeben hat. Nichtsdestotrotz wird er jetzt in den Adelsstand erhoben. Ob er will oder nicht. Er erhält nämlich eine Nominierung, auch wenn er den Film schon im Kopf hat. Vielleicht kommt er ja trotzdem mit ;-) Allerdings erlaube ich mir dafür eine andere seiner Rezensionen auszuwählen. Steht doch darin der Satz, den nur ein wahrer Fan ausspricht. Egal, von was er Fan ist.

Erstes Interview

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 15, 2015 19:00:55

Das erste Interview ist vollbracht, und ich finde, ich habe es ganz gut hingekriegt. Dafür, dass ich mich davor so gefürchtet habe ;-) Aber Kata hat es mir auch einfach gemacht. Auf ihrem Blog ist es zu finden. Es war wie ein Gespräch unter Freunden. Bildet Euch doch bitte selbst ein Urteil. Dank an sie und vor allem, dass sie Anthony den Nobelpreis für Literatur gönnt. Aber gewiss doch ;-)

Interview mit Kata

In dem Zusammenhang habe ich eine neue Rubrik eröffnet. Sie nennt sich Nominierungen Filmpremiere. Denn dort werden ich ab heute all die Dinge, die sich im besonderen Maße um Anthony bemüht haben, persönlich, oder aber in den öffentlichen Medien, wie Zeitung, Internet, etc. noch einmal gesondert erwähnen. Egal, in welcher Art, ob ein Artikel, ein Interview oder eine Rezension. Wobei es im letzten Fall schon etwas sein muss, was Anthony besonders gefallen oder bewegt hat. Wegen einem Satz oder weil es zu diesem Band ganz einfach das erste Statement war. Einmal fünf Sterne reicht da nicht, vielleicht ein paar Mal ;-)

Und das ist auch richtig so. Genauso, wie dass diese Rubrik diesen Namen erhalten hat. Denn da wir uns ja alle einig sind, dass Anthony irgendwann einmal verfilmt wird, habe ich mir schon vor langer Zeit gedacht, dass ich all die, die sich die wahren Freunde von Anthony nennen, und das auch bewiesen habe, weil sie eben hinter diesen Rezensionen, Artikel, Interviews stehen, zu dieser Filmpremiere dann einladen werde. Wobei ich einschränkend sagen muss, dass, wenn es zu viele sind, ist es ja wohl noch ein bisschen Zeit bis dahin, dann leider das Los entscheiden muss. Kurzum: Mit der Nominierung entsteht kein Rechtsanspruch ;-)

Na, wenn das nichts ist ;-) Allerdings kann ich bei der momentanen finanziellen Lage nur die Kinokarten versprechen, Anreise, Kost und Logis leider nicht. Aber ich verspreche, nett zu sein und während der Aufführung dann nicht einzuschlafen und laut zu schnarchen.

Zwischenbericht 2 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, Juni 11, 2015 10:10:35

Die erste Hürde ist genommen. Und ich glaube, ich kann sie auch benennen. Sie ist nicht von der Anzahl der Worte abhängig, 25.000, sondern macht sich vielmehr daran fest, dass das Buch anfängt, sich von allein zu schreiben. Was nicht heißt, dass das nicht anstrengend ist. Aber es ist ein gutes Gefühl, wenn Anthony in seiner Erzählung bereits zwei Kapitel und zig Anekdoten voraus ist, und ich eigentlich diese nur noch in Sätze gießen muss. Wenn ich anfangen muss, ihn zu bremsen, nicht dass ich etwas vergesse, anstatt ihn anzutreiben. Wer eigene Kinder hat, weiß, wovon ich spreche ;-)

Zwischenbericht 1 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1)

2015

Geschrieben von Francis Linz Mo, Juni 01, 2015 10:03:52

Zwischenbericht 1 (Anthony Noll und der falsche Erlöser, Buch 1): Eigentlich wollte ich mich ja erst wieder melden, wenn die erste Hürde genommen ist. Das ist noch nicht der Fall, auch wenn ich nicht weiß, wo diese überhaupt liegen soll. Das ist bei diesem Band nämlich ganz schwer zu sagen. Aber immerhin stehen zwei Kapitel, mit denen ich ganz zufrieden bin. Erstaunlich genug, denn meist sind die ersten die schwächsten im ganzen Buch. (Wie ihr alle wisst ;-) Brauche ich doch immer ein bisschen Zeit um warm zu laufen.) Es sind jetzt nicht die Knaller, aber sie bleiben im Gedächtnis. Und das ist eigentlich das Kriterium, dem ich alle Kapitel unterwerfe. Ist am Ende des Buches, oder vielleicht auch noch nach Jahren, etwas darin enthalten, ein Bild, das nicht einmal durch das süße Vergessen des Alters gelöscht wird. Und ich denke, das mindestes in dem einen Kapitel die Kamera haften bleiben wird. Mehr wird aber nicht verraten ;-)

Ach ja, das Argument, wieso ich mich melden darf, es sind bereits 15.000 Wörter, die ich geschafft habe. Was, ganz nach Layout, 30 bis 40 Seiten sind. Viel für zwei Kapitel, zugegeben, aber es muss ja immer so viel gesagt werden.

Dankbar

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Mai 27, 2015 08:55:32

Vorab zu den Fortschritten mit dem fünften Band. Sie sind noch nicht groß, aber wichtiger, ich merke wie langsam das Fieber kommt. Dieses seltsame Planen mit der Ressource Zeit. Was kann verschoben werden, nur damit mehr davon für das Schreiben zur Verfügung steht. Noch ist es noch nicht so weit, dass ich denke: „Hunger? Verdammt, warum muss das jetzt schon wieder sein!“, könnte aber demnächst passieren. Mal sehen.

So, und jetzt muss ich noch ein paar Worte schreiben, zu dem Thema, das ich bereits angeschnitten habe: Was habe ich alles falsch gemacht, obwohl ich das nicht habe.

(Das, obwohl ich das nicht habe, bezieht sich darauf: Ist Anthony für mich doch zu 100% stimmig, so wie er ist. Abgesehen davon, dass ein professionelles Lektorat und auch Korrektorat keinem Buch schadet. Und wenn je 10 Koryphäen ihren Blick darüber schweifen lassen würden, ich wäre hocherfreut. Zum Glück kann man es trotz dieser Schwäche lesen ;-)

Aber warum ist das so? Warum kann man es lesen? Und damit komme ich dazu, wie ich das mit einem guten Buch sehe. Denn es geht immer um das, was dahinter steckt. Die Botschaft hinter der Botschaft. (Oder auch die Seele.) Und die kann man nur in einem guten Buch finden, egal welches Genre. Oder um es anders auszudrücken, wenn man vor einem Bild im Museum länger verweilt, dann nicht, weil die Blumen so schön und genau gemalt sind, (ein Foto ist da immer tausendmal exakter), sondern weil es etwas in einem bewegt. Und Anthony tut das. Wenn auch nicht bei jedem. Was aber nichts darüber aussagt, dass die, die Botschaft hinter der Botschaft sehen, bessere Menschen sind, nein, sie sind nur anders. Oder um wieder in der Bildsprache zurückzukehren, der eine verweilt vor einem van Gogh Stunden, der andere vor einem Francis Bacon.

Falsch gemacht habe ich es insofern also nur, wenn man den rein wirtschaftlichen Faktor sieht. Denn ein Freund von Anthony hat mir geschrieben, wenn er das erste Buch des zweiten Bandes zuerst gelesen hätte, („wenn kleine Roboter verreisen“), dann wäre er nie in die Anthony Welt eingetaucht, weil ihm das fehlt, was seiner Meinung nach Anthony ausmacht. Zum Glück wurde er dann im zweiten Buch des zweiten Bandes, („wenn kleine Roboter ihre Eltern verlieren“), wieder fündig. Was ich als Kritik verstehe, und doch auch nicht. Denn in der Tat, viele werden enttäuscht sein, weil „das Geheimnis der Nummer Elf“, sich nicht als eine Wiederholung des „goldenen Zeigefingers“ erweist. Schon vom Aufbau her. Und es somit von der Prämisse: Wie schreibe ich einen Blockbuster, und am Besten, gleich fünf Mal hintereinander, weit abrückt. (Was heißt, ich werde einige Leser verlieren, vielleicht sogar die Hälfte.) Doch ist meiner Meinung nach auch hier das enthalten, was ich die Botschaft hinter der Botschaft nenne. Nicht so strahlend wie beim „goldenen Zeigefinger“, das nicht, nichtsdestotrotz da, still und mit Leben erfüllt. Wie in allen weiteren Bänden auch, sonst gäbe es ja keine Freunde von Anthony, die bis jetzt seinen Abenteuern gefolgt sind und die somit den fünften ungeduldig erwarten.

Warum aber habe ich das gemacht? Nun vielleicht auch aus Eitelkeit heraus, wollte ich doch nicht einen Band wie den anderen schreiben, wie so viele andere Kollegen. Denn wer weiß, ob man denen solch ein Experiment verziehen hätte. Außerdem kann ich mir das leisten, (nicht finanziell, ich bin noch immer schrecklich arm, obwohl ich ein so berühmter und erfolgreicher Schriftsteller bin), sondern weil kein Verlag mir das befiehlt. Noch können Anthony und ich in Ruhe vor uns hintritscheln. Und wie es aussieht bis zum Schluss. Und das ist gut so.

Und jetzt noch ein kurzes Statement dazu, wie ich das mit guter Literatur sehe. Mir hat nämlich gerade jemand geschrieben, Anthony sei grundsolide gemacht, aber nun einmal nicht das, was für Ihn die Elefanten fliegen lässt. Wobei ich mich aber über das grundsolide riesig freue, denn dafür dass das professionelle Lektorat und Korrektorat nicht vorhanden war, ist das ein prima Lob. Zumal, wenn man so andere „Indie-Bücher betrachtet. Das kann man nämlich vielleicht nur 2o% so zusprechen. (Und das zu sagen, muss mir erlaubt sein, nenne ich ja keine Namen.) Allerdings muss man bei einigen, die das sind, nämlich grundsolide, auch wieder Abstriche machen. Denn vielen merkt man an, dass sie am Reißbrett entworfen wurden. Das Handwerkliche stimmt, aber sie sind kalt. Da gibt es keine Botschaft hinter der Botschaft. (Was aber auch viele Werke zutrifft, die bei renommierten Verlagen erschienen sind.) Und das darf gute Literatur nicht sein, kalt. Und wenn ich ehrlich bin, ich lese lieber etwas, was vor Rechtschreibfehlern strotz und lebt, als das.

Wie aber kommt man dazu, eine Botschaft hinter die Botschaft zu legen? Und auch das weiß ich nicht. (Warum auch, kein Maler weiß das, kein Bildhauer, kein Künstler. Es passiert einfach so. Und wer das Gegenteil behauptet, der ist ein Narr.) Bin nur froh und dankbar, dass es bei Anthony so ist. Das und nicht stolz. Denn stolz kann man nur darauf sein, was man sich erarbeitet hat, wie zum Beispiel das eben genannte: Grundsolide. (Denn es war in der Tat ein harter Weg, sich dieses Lob zu verdienen, denn nur mit dem Schreiben kommt das Schreiben.)

Ja, froh und vor allem dankbar, denn es ist ein Geschenk der Götter. Nicht zu erwerben in dem Kurs: Wie schreibe ich einen Bestseller. Falls mir der mit Anthony dann irgendwie doch noch irgendwann gelingen sollte, bitte ich das also zu entschuldigen ;-)

Grüße auch von den anderen

Unendlich ist das Anthony-Universum

2015

Geschrieben von Francis Linz Mi, Mai 20, 2015 19:12:32

Endlich gibt es mal wieder etwas zum Schreiben. (Korrektes Deutsch? Besser: zu schreiben? Egal.) Eben, weil etwas geschrieben wurde. Nicht viel, aber genug, um zu verkünden: Der fünfte Band, Arbeits- und wohl auch Endtitel: Anthony Noll und der falsche Erlöser, ist hiermit offiziell in Angriff genommen worden.

Wie lang er werden wird? Wie immer, ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich ihn kurz halten, aber das war auch der Plan bei den anderen Bänden. Die, so verwunderlich es ist, das dennoch sind, nämlich kurz, hätte doch noch so viel mehr darin untergebracht werden sollen.

Ja, das Anthony-Universum ist schier unendlich. Noch viel unendlicher als es das unsere ist. Und auch wenn ich weiß, dass dieser Begriff eigentlich nicht steigerbar ist, so ist das in diesem Fall erlaubt. Denn das unsere gibt sich ja angeblich nur 14 Milliarden Jahre im Umfang. Damit wir es begreifen können. Auch wenn unendlich das eben nicht bedeutet, sondern das, was ich mein Anthony-Universum nenne. Und nach dem fünften Band kommt ja nur noch einer. Zumindest was die Haupthandlung betrifft. Will hoffen, dass dann nichts Essenzielles von mir vergessen wurde.

So, bei dieser Mitteilung will ich es dann einmal belassen. Und mich erst dann wieder melden, wenn die erste Hürde genommen wurde. Die liegt meist irgendwo zwischen 15 und 20 tausend Wörtern. Denn weiter zu berichten, von welch Zweifeln selbst ein so berühmter und erfolgreicher Schriftsteller wie ich oft geplagt wird, das macht keinen Sinn. Niemand will das lesen. Außerdem, befiehlt nicht die Gesellschaft: folge den Ruhmreichen, den vom Schicksal Begünstigten? Denn nur sie wissen, wo es das Toilettenpapier zu kaufen gibt, das mit goldenen Fäden gewirkt.

p.s.: Ich bete darum, dass die Zeit der Faulheit hiermit fürs Erste vorbei ist. Verspreche aber nichts. Nur, dass die Geschichte von Anthony irgendwann erzählt sein wird. Und wenn es noch Jahre dauert. (Was es so oder so wird. Schon allein, weil der letzte Band bereits jetzt in meinem Kopf ein wahres Monster ist smiley. Anthony erzählt und erzählt und erzählt ...

Es ist Eure Phantasie

2015

Geschrieben von Francis Linz So, April 26, 2015 12:30:26

Zuerst möchte ich mich für zwei wunderschöne Rezensionen bedanken. Die erste betrifft den ersten Band und hat den Titel: Welches Leben ist geträumt. (Ich habe den Link zu Amazon gesetzt, da ich das, wenn möglich, immer so mache, weil dort nun einmal die meisten Bewertungen zu finden sind, werden doch auf dieser Plattform die meisten Anthony Bücher verkauft, so dass ich mich ernsthaft mit dem Gedanken trage, im Sommer vielleicht ganz dorthin umzuziehen, nicht nur Print), aber natürlich könnt Ihr sie auch auf Kata’s Blog lesen. Denn wie Ihr auf der Freunde und Unterstützer-Seite sehen könnt, freuen wir uns, jetzt auch Kata Kat dort begrüßen zu dürfen.smiley (Mit der Maus auf das Logo, ein Klick und schon seit Ihr auf Ihrem Blog. Das funktioniert bei allen anderen Blogs auch. Wer es noch nicht weiß smiley )

Eine wahrlich schöne Rezension, wobei ich mir aber unsicher bin, ob ich all das Lob wirklich annehmen kann. Nicht aus falscher Bescheidenheit heraus, sondern weil diese Rezension mir beweist, dass es eben nur ein ganz spezieller Menschenschlag ist, der Zugang zu Anthony findet. Es sind die, deren Kopf voll ist mit eigener Phantasie. Und ich bin nur der, der sie ein wenig leitet. (Aber deswegen keine falsche Bescheidenheit, denn dass mir das attestiert wir, ist das wohl größte Lob, das ein Autor erhalten kann! Ich könnt platzen vor Glück, in den kurzen Momenten, in denen der Zweifel schwindet, der sich so oft neblig über meine Gedanken wirft.)

Es ist schwer zu erklären, was ich genau meine, ohne dass alle Anthony jetzt durch eine von mir aufgesetzte Brille sehen. (Bitte nicht, es ist Eure Phantasie, es ist Euer Herz, das er und all die anderen zum Leben brauchen!) Nur so viel: Ich kann nicht sagen, dass ich andere Autoren darauf untersuche, wie sie es machen, dass mir ihre Geschichte gefällt. Habe ich noch nie gemacht. Aber schon in frühen Zeiten, als ich wirklich ein lausiger Schreiberling war, (wenn nicht sogar der lausigste aller Schreiberlinge, weil kaum eine Zeile geschrieben war und ich nur Schreiberling sein wollte, wegen Ruhm und Anerkennung), ist mir bei Raymond Chandler, den ich damals geradezu verschlang, in einer Szene aufgefallen, (das Buch ist mir im Moment leider nicht in Erinnerung), dass er seine Figuren auf sehr reduzierte Weise beschreibt. Einen Mann nur Anhand eines Einstecktuches und einer Sonnenbrille. Und was soll ich sagen, nie habe ich jemanden deutlicher vor meinem inneren Auge gehabt, als eben diesen Mann. Und dabei gelernt, weniger ist oft mehr. Und so möchte ich sagen, dass viele Dinge, die mir so wohlwollend zugeschrieben werden, so vielleicht gar nicht geschrieben sind. Das macht Ihr in Euren Köpfen. Aber wie gesagt: ein schöneres Lob als dieses gibt es für mich nicht. Danke!

Die zweite Rezension betrifft das erste Buch des vierten Bandes. Und sie freut mich schon deswegen, weil sie beweist, dass der vierte Band nicht nur gekauft, sondern auch gelesen wird. (Aber natürlich auch, weil es dort heißt, dass ich die fünf Sterne ehrlich verdient habe. Stammt sie doch von dem Fan von Anthony, (eine Fanin?), der, auch wenn 4 Sterne ehrlich wären, immer 5 gibt, weil er eben ein Fan ist.) Und in der Tat, das finde ich auch, dass er fünf Sterne verdient hat ;-) Zumal ich ich ja weiß, dass der Band im zweiten Buch dann so richtig Gas gibt. Und meiner Meinung sogar noch besser ist als der erste Band. Und der ist ja schon ein Blockbuster smiley

Zum Glück wird verziehen, dass es Kapitel gibt, über die man so drüberwegliest. (Am Ende wird es ja wieder richtig spannend.) Was bei der „Mensa“ tatsächlich so ist. Kein schlechtes Kapitel, das nicht, aber ein bisschen träge. Was ich auch so sehe und was nur daran liegt, dass ich ein Jahr daran geschrieben habe. (In der Urfassung war sie sogar richtig gruselig.) Mir immer im Unklaren darüber, ob ich der Richtige bin, der die Reihe fortsetzen soll. Da es ja irgendwie an mir liegt, dass Anthony nicht so richtig durchstartet. An meiner Art zu schreiben, die halt wohl nur denen liegt, die über besonders viel Phantasie verfügen. (Jetzt, nach dem vierten Band, alles hinzuschmeißen, das wäre wohl unfair denen gegenüber, die Anthony so lange die Treue gehalten haben. Man soll niemals nie sagen, aber zur Beruhigung, wenn ich was anfange, dann ziehe es auch fast immer durch. Und wenn ich die Alpen mit dem Teelöffel abtragen muss. Was in diesem Fall manchmal fast vergleichbar ist. smiley)

So, und jetzt wollte ich eigentlich noch schreiben, was ich sonst noch so alles falsch gemacht habe, aber da tatsächlich die Sonne noch einmal rauskommt, werde ich besser mit Anthony Spazierengehen und ihn fragen, ob ich den fünften Band ernsthaft starten soll, da der vierte jetzt endlich seine Fans erreicht hat. Vielleicht beim nächsten Mal, ich bin halt eine alte Labertasche. Grüße auch von den anderen.

Günther Grass

2015

Geschrieben von Francis Linz Do, April 16, 2015 09:37:11

Günther Grass

Günther Grass ist tot. Das ist schade, auch wenn mein Freund Knoll wohl wieder sagen wird: Gott sei Dank!

(Was aber wieder nicht despektierlich gemeint ist, gar böse oder persönlich, sondern nur dem Umstand geschuldet, dass, wenn seine Angst vor dem Wort: Philosophie, schon enorm zu nennen ist, seine Angst vor dem Wort: Wortgewaltig, geradezu in die Wolken steigen will, nur um sich dort vor den Blicken der Welt zu verstecken. Denn Wortgewaltig, das war Günther Grass. So sagen es die Kritiker. Und wir anderen verbeugen uns.)

Was aber hat das mit Anthony zu tun? Das ist doch eine ganz andere Ecke von Literatur.

Nun, das stimmt. Und dennoch gibt es einen Zusammenhang. Der, weil nur sehr schwer zu erkennen, erklärt werden muss. Denn mit den nun eintrudelnden Bewertungen kristallisiert sich ein Kritikpunkt immer mehr heraus. Es wird nämlich gesagt: Es gab Abschnitte, die noch einmal gelesen werden mussten, da sie auf den ersten Zuruf nicht verständlich waren.

(Was etwas ist, das ich mir eigentlich zu Herzen nehmen sollte, denn das größte Verbrechen des Autor ist es, wenn er so schreibt, dass man ihn nicht versteht. Was ich aber nicht tue, zumindest nicht zu hundert Prozent, denn das wird ja nicht behauptet. Es wird vielmehr gesagt, der Autor hätte so eine eigene Art zu schreiben, die eben nicht auf die Sympathie des Kritikers treffe. Und das ist nicht das Gleiche. Kurzum: Geschmacksache.

Was natürlich dem Kritiker völlige Freiheit lässt, so viele Punkte wie er will, für dieses Vergehen abzuzielen, ohne dass man ihm deswegen unfaires Verhalten bescheinigen sollte. (Und schon gar nicht ich. Denn was ich persönlich mit nur einem Punkt bewerte, wegen innerer Widerstände, worunter zig Werke von Literatur-Nobelpreisträgern zu finden sind, das will an dieser Stelle gar nicht genannt werden.))

So, und nun endlich zu dem Zusammenhang, denn die Frage, die sich mir stellt, ist die: würden diese Kritiker es schaffen, die Blechtrommel in einem Rutsch lesen, ohne einige Abschnitte noch einmal lesen zu müssen, da sie auf den ersten Zuruf nicht verständlich waren?

(Eine Frage, die bitte nicht als verletzte Eitelkeit aufgefasst werden soll, sondern als eine, die mich umtreibt aus ganz objektiven Gründen. Versuche ich doch zu verstehen, warum Anthony nicht Nummer Eins der Bestsellerliste werden kann. Denn dass ich persönlich finde, dass er immer 5 Punkt verdient hat, ist schon darum verständlich, weil sonst hätte ich ihn nicht geschrieben.)

Nicht dass ich mich mit Günther Grass vergleiche oder Anthony mit der Blechtrommel, schon deswegen nicht, weil die Blechtrommel für mich ein Kopfbuch ist und Anthony die Herzen ansprechen soll, aber ist mein Unglück nicht dieses, dass ich damit zwischen den Stühlen sitze? Denn was dem einen als Wortgewaltig ausgelegt wird, das ist mein Untergang. Bäcker bleib bei deinen Brötchen.

Kurzum: Im Gegensatz zu mir wissen die anderen, was sie tun. Oder was hätte die Welt dazu gesagt, wenn Günther Grass versucht hätte, einen Harry Potter zu schreiben, oder eine Frau Rowling die Blechtrommel? Ich bin mir sicher: Es hätte Proteste geregnet, schlimmer stinkend als Pech und Schwefel. Und es hätte keinen Nobelpreis gegeben und auf der anderen Seite keine Mörderkohle.

Und somit ist eines klar, ich habe viel falsch gemacht. (In meinem nächsten Post werde ich darauf eingehen, was noch so alles. Und das bei vollem Bewusstsein und als Herr meiner Sinne.) Und die Freunde von Anthony werden immer nur wenige sein. (Was ein wenig schade ist, ein wenig mehr Einnahmen wären auch für mich nicht schlecht, denn ich könnte mal so einen richtigen Urlaub vertragen. Der Nobelpreis hingegen ist mir relativ egal. Vom Preisgeld einmal abgesehen ;-)) Aber ich kann da nicht aus meiner Haut. Für mich ist es stimmig, so wie es ist.

Danke!

2015

Geschrieben von Francis Linz So, April 05, 2015 15:27:52

So, heute begehe ich einen Kardinalfehler: Ich werde zu erhaltenen Bewertungen Stellung nehmen. Denn nachdem ich beschlossen habe, die Sache des Marketings etwas professioneller zu handhaben, trudeln tatsächlich welche ein. Nicht ganz mit den erhofften Worten und somit auch Punkten, nichtsdestotrotz wichtig. Ist es doch auch mir völligt klar, dass es Menschen gibt, die keinen Zugang zu Anthony und seinen Abenteuern bekommen werden. Schon deswegen, weil ich nicht Gabe besitze, das Ganze so in Worte zu verfassen, dass es alle Welt versteht. Bin ich doch manchmal in meinen literarischen Möglichkeiten arg limitiert. Und somit möchte ich mich hiermit für die Rezension bei dem Blog Nasemeis bedanken, denn sie trifft es auf den Punkt und ist, obwohl der Zugang fehlt, extrem fair.

(Was man in diesen Zeiten nicht voraussetzen kann. In denen es anscheinend jedem erlaubt ist, die Abgründe der eigenen Seele der Welt zu offenbaren. Denn was musste ich da neulich auf Amazon lesen, es betrifft eine sehr berühmte Schriftsteller-„Kollegin“, Name wird nicht genannt: „Ich habe das Buch nicht gelesen. Es ist für meine Tante. Ich mag Harry Potter aber einfach nicht.“ Und es gab nur einen von fünf Punkten.)

Und somit möchte ich sagen, dass es zwar nicht schön ist, nur drei Punkt zu erhalten, aber in diesem Fall gerechtfertigt. Wäre es wohl auch kaum vertretbar, 4 zu geben mit der Aussage: dafür müsste man dann wahrscheinlich die nächsten Bücher lesen... Das werde ich aber wohl nicht machen. (Wenngleich attestiert wird, dass das Buch gut ist.) Und auch der Schreibstil als etwas philosophisch angehaucht bezeichnet wird. (Was ich aber als Lob nehme, auch wenn es so nicht gemeint ist ;-) )

Und so seltsam es klingt, alles in allem wäre es mir somit sehr lieb, wenn gerade diese Rezension in allen Tageszeitungen abgedruckt werden würde. Zum einen, weil Anthony eben nicht für Kinder empfohlen wird, wird er doch so oft fälschlich so eingeordnet. Und eben wegen diesem: philosophisch angehaucht. (Auch wenn ein Schreibstil das gar nicht sein kann, eher der Inhalt, aber jeder weiß ja, was damit gemeint ist.) Denn die, die von dieser Aussage angezogen werden, werden beim Lesen von Anthony gewiss nicht enttäuscht, und die, die bei dem Wort: Philosophie, innerhalb weniger Sekunden Pusteln in den Ohren bekommen und allerlei seltsamen Ausschlag an den restlichen Extremitäten, wie zum Bespiel mein Freund Knoll, (Name wurde verändert ;-) ), wissen, dass sie ihre Finger von den Seiten lassen sollten. (Was nichts über die Qualitäten von Knoll als Freund oder Mensch aussagt. Er wäre ja sonst nicht mein Freund. Er ist zuverlässig und sehr lustig. Wobei er das größte Gelächter erntete, als in der Schule der Lehrer sprach: Schiller ist schon über zweihundert Jahre tot, und er nur rief: Gott sei Dank!) Denn was hilft es mir, wenn Menschen, die nie Freunde von Anthony werden können, sich dennoch daran versuchen. Nein, das geht nicht gut aus. Für beide Seiten. Auch wenn mir vorerst wohl keine 1Punkt Bewertungen drohen, nur weil man mir anscheinend den Erfolg neidet. Auch wenn ich es dann wohl mit einem Lächeln nehmen könnte ;-)

Dass man die Sache mit Schreibstil auch anders sehen kann, zeigt hingegen die nächste Rezension: Von der ersten Seite gefesselt, mit Witz und Charme gespickt.

Ja, das lesen wir gern! Dank an Noxlupus, den wir nun auch zu den Freunden und Unterstützern rechnen dürfen. Und das mit der Verfilmung wäre gewiss auch eine gute Sache. Ungeduldig sitze ich neben dem Telefon und erwarte stündlich einen Anruf diesbezüglich ;-)

Und dann habe ich da noch eine dritte Rezension von einem Fan, den ich von den Buchstaben aber niemand zuordnen kann. Wobei ich doch dachte, ich wäre noch in der Lage, alle Freunde von Anthony am Gesicht zu erkennen ;-) Die Verkaufszahlen lassen das bis jetzt zumindest so vermuten.

(Ach, was soll das Jammern. Es wird ja langsam besser. Ein internationaler Erfolg. Und somit ist es vielleicht jemand aus dem Ausland?)

Wenn das ist das, was wir Autoren lesen wollen: Ich als Fan bin aber trotzdem dazu verpflichtet 5 Punkte zu vergeben ;-) Auch wenn 4 vielleicht ehrlicher wären.

Ja, so muss es sein! Danke!

Und somit: Dank an alle drei Rezensenten,

Francis, aber auch der Rest des Teams

Der erste Post

2015

Geschrieben von Francis Linz Fr, März 13, 2015 15:19:30

Frisch gekämmt, die Zähne geputzt, ich bin bereit. Doch was schreibt man im ersten Post? Alles, nur damit nichts vergessen wird? Klingt gut. Noch dazu kann ja alles gesagt werden. Der Blog ist keine Woche alt, wer wird hier schon vorbeischauen? Doch das ist natürlich Unsinn. Denn auch wenn der Pfad den meisten unbekannt ist, so ist er dennoch für jeden auf dieser Welt gangbar. Und so fange ich besser mit einem der elementarsten Dinge an: Warum beginne ich diesen Blog erst heute? Nach bereits vier Bänden. Jeder vernünftige Autor macht das nach dem ersten. Unvernünftige sogar davor. Und die Antwort ist einfach: Weil ich bis vor Kurzem noch der Meinung war, dass die Geschichte von Anthony so gut ist, dass sie sich irgendwann schon durchsetzen wird. Da muss ich nicht groß in Erscheinung treten. (Denn das in Erscheinung treten, es liegt mir nicht. Schon in der Schule waren mir die Referate ein Graus. Und so hielt ich demgemäß nur eins. Das dafür drei Mal. Denn Galileo Galilei, der zählt für alles. Geschichte, Religion und Physik. Zu meinen Zeiten war das noch möglich. Frontalunterricht. Oder besser gesagt: Unterricht an der Front. Nein, Schüler und Lehrer, die sind keine Freunde.)

Doch der Autor in seinem Elfenbeinturm, das ist ein Kindertraum. Selbst dann, wenn er keine großen Ansprüche hegt.

Wenngleich ich nichts Verwerfliches daran findet, wenn ich von dieser Arbeit leben könnte. Auch gut leben könnte. Darf es etwas mehr sein, der Herr? Aber bitte gerne doch. Von langer Armut geprägt würde mir das Geldausgeben dann auch nicht schwerfallen. Natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt. Zu viel Reichtum empfinde ich als unanständig. Zumal es ja in diesem Fall nicht hart erarbeitet ist. Womit ich meine, ein Architekt hat mathematische Formeln im Kopf jongliert, Tabellen addiert und dann erst das Haus gebaut. Ein Bäcker den Teig geknetete und den Ofen gefüllt. Ich hingegen schließe nur die Augen und lasse den Film laufen, den Anthony mir zeigt. Da gehört nicht viel dazu. Das Niederschreiben, okay, das halbwegs anständig hinzukriegen, das musste ich mir hart erarbeiten. Und natürlich war mein erstes Buch ein gruseliges Machwerk. (Es gibt noch ein Exemplar, über dessen Aufenthaltsort ich nichts weiß. Muss es unbedingt finden und aufkaufen. Nicht dass die Welt es liest und mich laut auslacht ;-) Aber inzwischen kriege ich es ja halbwegs hin. Nicht so gut wie ein Charles Bukowski, dass es ein jeder Idiot versteht, aber so gut, dass ich mir diese Schwäche selbst verzeihen kann.

Und ein paar Leser gibt es ja, die damit Leben können. Denn wie gesagt: Die Geschichte von Anthony ist so gut, dass nicht einmal ich sie in den Sand setzen kann. Allerdings muss ich auch etwas dafür tun, dass es dann doch ein paar mehr werden, bevor sie dann endgültig fertig ist. (Und der Herr mir vielleicht schon befielt: Auf Junge, mach die bereit für den langen Schlaf!) Werbeaktionen halte ich dabei aber für relativ sinnlos. Anthony ist kein Buch für die Nummer Eins der Bestsellerliste. Ich denke, er wird immer ein Geheimtipp bleiben. Und die ehrlichste Form weitere Freunde zu finden, ist darum wohl dieser Blog.

So, dass war mein erster Post. Habe ihn gerade noch einmal durchgelesen. Manchmal etwas ruckelig. Aber auch das verzeihe ich mir heute ausnahmsweise. Nur Narren wollen perfekt sein.





JahresabschlussberichtAlte Posts

Posted by Francis Linz Sun, December 31, 2017 10:33:59

Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen, weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt. Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte. Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel. Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die zweite Gruppe schickt! ;-)

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.



1 MillionenAlte Posts

Posted by Francis Linz Wed, December 13, 2017 19:28:08

Hurra, Hurra, die Millionen ist geschafft! So viele Wörter hat Anthony mit dem heutigen Tag. Und es werden dann noch einige mehr werden. Es fehlen noch 4 Kapitel, dann ist das letzte Buch des letzten Bandes auch im Sack. Was die Rohfassung anbetrifft. Sodass es jetzt noch unmöglich ist, wie viele es dann am Ende sein werden. Was ja auch irgendwie egal ist. Die Millionen, die ist lustig, und ob noch zehn tausend oder zwanzig oder sogar noch einmal eine Millionen, das ist nur was für die Buchführung. Frau Rowling werde ich jedem Fall nicht übertreffen; und das ist auch gut so. Möchte ich ja nicht wegen Amtsanpassung an den Pranger gestellt werden. ;-)

Zur Feier des Tages verschenke ich den ersten Band als Print an den, der mir zuerst sagen (schreiben) kann, über wenn gesagt wird: Denn wer außer ihm könnte diese vielen unberechenbaren Größen miteinander verstricken und zu einem großen, gesamtheitlichen Netz verknüpfen? Denn auch wenn ich mich nicht vergleichen will, ein wenig ist es beim letzten Band nun doch so. Anthony hat fünf Bände jede Menge erzählt, und ich muss es jetzt irgendwie zusammenkriegen, in einer Form, dass der Leser mir folgt. Es ist nicht leicht. Denn das Ganze, das Warum und das Wie, das Wieso und das Weshalb, es ist doch ziemlich komplex. Sodass mein Auftrag erst einmal lautet, Anthonys Geschichte so zu erzählen, dass es spannend ist und man es einfach nur darum liest. Denn ich möchte fast wetten, dass, wenn die letzte Seite gelesen ist, der Leser sich fragt: Also, wieso war das noch einmal? Und dann vielleicht sogar noch einmal von ganz vorne beginnt.

Aber vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich beim Schreiben immer aufpassen muss, die Fäden nicht zu verlieren, um sie dann im richtigen Moment aufzunehmen und sie zu eben diesem Netz zu verknüpfen. Vielleicht ist ja für andere schon von Anfang an alles klar gewesen. ;-) Oder um es so auszudrücken, weil mir ja Anthony oft als Kopfkino unterstellt wird (was übrigens das beste und schönste Lob ist, dass man als Autor kriegen kann), ich will euch einen Film präsentieren, der euch schon beim ersten Mal gefällt, wenn möglich sogar wegbeamt, denn ihr aber gerne auch drei Mal oder eine Millionen Mal ankucken wollt, um wirklich alles zu verstehen. Und selbst dann, wenn dieser Punkt erreicht ist, weil ihr ihn liebt. Und ihn schon immer geliebt hat.

So, dann bis demnächst. Habe einige Dinge zu berichten, wie es nächstes Jahr weitergeht, die mit Sicherheit sehr interessant sind. Grüße auch von den anderen.