Anthony Noll's Blog Nummer Elf

IllustrationenAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Thu, May 16, 2019 14:28:55

Nachdem das so leicht fällt mit der Übersetzung ins Englische (HaHa,) habe ich mir doch gedacht, vielleicht ist das Illustrieren auch nicht so schwer. (Das hatte ich ja schon einmal vor, dann aber als Idee verworfen.) Habe also den guten Franus angequatscht, ob er das nicht doch endlich mal in Angriff nehmen möchte. (Auch aus dem Grund, dass ich ihm dabei gelegentlich über die Schulter schaue. Denn das ist eine gute Abwechslung, als sich ständig nur mit der Übersetzung zu beschäftigen. Nach ein paar Stunden hat man nur noch Brei im Kopf und es kommt nichts Anständiges und Anderes dabei heraus als eben Brei.)

Natürlich hat sich Franus erst gesträubt, er kenne seine Grenzen, hat er gesagt, er sei alles andere als ein guter Zeichner. Die Farben, okay, mit den könne er recht geschickt hantieren. Und schlimmer wurde es natürlich, als ich ihm dann sogar vorschlug, auf eben diese Farben zu verzichten, und das Wort Scherenschnitt gebrauchte. Dann aber, so ist eben seine Natur (niemand ist leichter zu berechnen als eben er ;-) ) hat er sich doch an die Aufgabe gemacht, und siehe da, es ja ganz passable, was dabei herauskam.

Wobei der Begriff Scherenschnitt nun aber doch nicht ganz zum Tragen kommt. Ist das Ergebnis ja nicht gänzlich schwarz oder weiß. Was jetzt aber nicht daran liegt, dass sich Franus nun doch noch im Zeichnen versucht hat, und durch gekonntes Schraffieren Licht und Schatten vortäuscht, sondern nur dem Umstand geschuldet ist, dass manche Bilder sehr flächig schwarz sind. Das aber ist nicht gut für den Druck, denn dass macht sich dann auf der anderen Seite, der im Rücken, sehr unschön bemerkbar. Also muss einwenig Schärfe rausgenommen und mit Graustufen gearbeitet werden.

In der Regel wird pro Kapitel ein Bild veranschlagt. Allerdings bekommen manche, wie zum Beispiel das zweite, mehrere. (Eigentlich immer da, wo mit einem * gearbeitet wird, um zwei Absätze noch mehr voneinander zu trennen.) Wenn alle fertig, dann wird selbstverständlich die Printausgabe, die englische wie deutsche, damit beehrt. Aber, hört, hört, auch die jeweilige E-Book-Ausgabe.

Was aber eigentlich nur ein Trick ist. Denn mit den Illustrationen gilt das ganze dann als neues Buch. (So zumindest ist mein juristisches Wissen diesbezüglich. Wenn jemand anderes weiß, bitte sofort bei mir melden. Aber auch wenn er weiß, dass meine Vermutung wahr ist. Es würde mich beruhigen. ;-) ) Was heißt, dass ich das E-Book, das deutsche, bei Amazon noch einmal herausbringen kann, um dort an KDP-Select teilzunehmen. Zum einen gibt es da eine viel höhere Vergütung, immerhin 70% statt der 30%, und zum anderen, und das ist noch viel wichtiger, kann ich dort das Buch wieder in der Bibliothek zum Ausleihen anbieten. (Das bringt hingegen kaum Geld, ist aber sehr wichtig für die Verbreitung. Denn ohne Bekanntheitsgrad, verkauft sich nichts. Ein Thema über das ich leider nur allzugut Bescheid weiß. ;-) ) Natürlich würde ich dann die Ausgabe ohne Illustrationen bei Amazon vom Markt nehmen. Und dann nur noch bei den anderen (Tolino, etc.) anbieten.

Ansonsten, alles läuft nach Plan. Spätestens am Jahresende wird dann alles fertig sein. Wahrscheinlich aber sogar etwas früher. Weil viel zu verbessern am englischen Text gibt es nicht mehr. (Was verfroren klingt, strotzt er doch noch vor lauter Fehlern, womit aber nur gemeint ist: Zumindest nicht von mir.) Jetzt (beziehungsweise spätestens Ende Juni, denn bis dahin versuche ich mein Glück noch alleine, das habe ich mir so vorgenommen), muss ich also paar Leute suchen, die des Englischen wirklich mächtig sind.

Was aber nicht ungewöhnlich, denn dass müsste ich ja eigentlich auch bei den deutschen Text machen. Denn ich finde ja auch heute noch Fehler. Oder genauer gesagt, erst gestern. Es war einer für den eigentlich ein Lektor zuständig wäre. Der ihn aber wohl auch kaum gefunden hätte. Bezieht er sich ja auf eine Behauptung, die erst im dritten Band aufgestellt wird. Und da auch nur so im Nebenbei. Nichtsdestotrotz beißt es sich, und ich musste eine Veränderung vornehmen.

Aber keine Panik, der Fehler ist nicht wirklich schlimm, und wahrscheinlich hat ihn bis heute niemand anderes entdeckt. Nicht so arg wie in der allerersten Version, als ich das Wasser in Schwaden ins Auto eindringen ließ. Zum Glück hat mich jemand bei einer meiner wenigen Vorlesungen darauf aufmerksam gemacht. Es würde sonst wohl heute noch drinstehen. Denn dass das nicht stimmt, fällt ja auch nur den wenigsten wirklich auf, ich würde sagen, 3 von 10. Alle anderen lesen darüber. Ich sogar wohl an die hundert Mal ;-)

Jetzt aber ist genug, ich muss wieder an die Arbeit. Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen

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Nicht dass es zu sehr deutscheltAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Fri, April 19, 2019 11:55:26

Eigentlich hatte ich ja geplant, die große Korrektur am Monatsende zu machen. Die englische Übersetzung von Vorne bis Hinten. Nun ja, dann ging es halt doch schneller.

Und doch auch langsamer. Denn ich wollte diese ja gleich auf ein paar Testleser loslassen, mit Gebrüll, dass es in den Ohren quietscht. Denn, dass sie das eben nicht tut, habe ich mir Zurückhaltung auferlegt, und werde diesen Plan erst in zwei Monaten umsetzen. Habe nämlich mit einer Freundin geredet, die gesagt hat, das sei alles eh viel zu schwierig, und dass dann ja doch nur etwas dabei herauskommt, was zu sehr deutschelt. (Ich hoffe, diese Wortkreation ist mir erlaubt, liegt mir doch das in diesem Sinne so naheliegende völkische vollkommen fern.) Natürlich war ich vollkommen beleidigt, wie es nun mal meine Art ist (Ach nein, auch das liegt mir völlig fern), habe dann aber, nachdem ich mich beruhigt habe, es in meinem Sinne interpretiert, dass ich mir halt doppelt Mühe geben muss, dass es eben das nicht tut, deutschelt. Und glaubt mir Leute, das ist wirklich hart, denn oft muss ich erkennen, dass eine Übersetzung, die mir anfänglich so gut gefiel, nicht dass ist, was der Engländer sagt. In meinem Fall ja Amerikaner. Und gar nicht zu reden von dahingeschluderten Leichtsinnsfehlern, sie also nicht liegen im high gras und der fight nicht sein unequal.

Ich hoffe, dass ich dann, nach zwei Monaten, mit etwas Abstand, dann die letzten Fehler finde, die ich heute noch überlese, weil ich das Wort wieder einmal vor lauter Buchstaben nicht sehe. Wenngleich ein gewisser Akzent nicht schlecht ist. (Marlene Dietrich wäre nie ein Star geworden, wenn sie nicht geredet hätte wie ein Maschinengewehr.) Und jeder Autor hat den seinen. Ich meine, Anthony ist ja auch im Deutschen von der Sprache eigen. Aber eben so, dass man mir nicht nachsagen kann, ich würde diese nicht beherrschen. Und das muss ich halt jetzt ganz einfach ins Englische übertragen. Aber ich kann beruhigen, so schlimm wie es die Freundin vermutet, ist es jetzt schon nicht, wie gesagt, ich bin recht zufrieden.

Bis demnächst, Francis, Anthony und die anderen.



Fortschritte? Ja..Allerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Thu, April 11, 2019 19:41:46

Fleißig, fleißig, ja das bin ich. Es wird jeden Tag an der Übersetzung herumgefeilt. Was ja auch irgendwie Spaß macht. Langsam bekommt es eine eigene Handschrift. Kurzum, ich bin zufrieden mit mir, aber vor allem mit dem Ergebnis.

Es wird übrigens irgendwann auch einen Blog in englischer Sprache geben. Frühestens aber in zwei Monaten. Ich habe auch vor, das erste Buch von „Anthony Noll und der goldenen Zeigefinger“ (wenn kleine Roboter träumen) in der englischen Übersetzung ins Internet zu stellen. (Bisschen mehr also als ein Drittel des Gesamtumfanges.) Für die Interessierten. Allerdings auf einer geheimen Seite, die nur über einen „Portschlüssel“ zu erreichen ist. (Haha, bei Frau Rowling geklaut. (Die in Originalsprache zu lesen ich übrigens jedem empfehle, der gutes Englisch lernen will. Denn es ist alles andere als ein Kinderbuch. (Vom Inhalt, Aufbau, ständig Action, ständig wird gesprochen, sehr wohl, aber nicht von der Wortwahl.) Und natürlich empfehle ich auch die Hörbücher. (Frey, und mir vielleicht sogar noch einen Tick lieber, Dale.) Da kann sich Franus ne Ecke von abschneiden. Aber er weiß das und wir wollen ihn auch nicht rügen. Dafür dass er eingesprungen ist, und da es vor allem eine Werbemaßnahme ist, ist das Ergebnis ganz ordentlich.) Den Interessierten werde ich natürlich zeigen, wo dieser Portschlüssel liegt.

Der restliche Plan ist, bis zum Monatsende wird weitergefeilt, dann muss ich mir ein paar native speaker suchen, die Lust haben, es zu lesen, und mich auf grobe Fehler hinweisen können. (Ich nehme aber auch gerne deutsche Muttersprachler, die sich das zutrauen.) Wobei ein bisschen queer nicht verkehrt ist. Die deutsche Version zeichnet sich ja auch durch eine etwas andere Sprache aus als die, die man sonst gewohnt ist, in Büchern zu finden. Deswegen verkauft es sich auch so gut. (HaHa, Mensch, was bin ich heute in Witzlaune ;-) ) An der Tradition wollen wir doch nicht rütteln. Was ich vor allem suche, das ist jemand, dem die englische Interpunktion wie eine zweite Haut auf der Zunge liegt. Wenn nicht, dann muss ich mir die auch noch auf die Festplatte bügeln, was sehr anstrengend ist. Für die deutsche habe ich auch etwas mehr als eine Woche gebraucht. ;-) Das heißt nicht, dass es grottenschlecht ist, oder aussieht wie Kraut und Rüben, was wohl ein besseres Bild ist, aber es ist nicht perfekt bis . Und nichts anderes ist der Anspruch. Nicht wegen mir, aber so ist die Welt eben.

Interessant ist übrigens, isn’t it, dass die englische Version rund 1 bis 2% mehr Wörter hat? Natürlich habe ich mich nicht zurückhalten können, wenn ich das Gefühl hatte, etwas fehlte, es zu ergänzen. (Was aber auch sofort auf die deutsche Version übertragen wurde. Es wird somit, wenn die englische herauskommt, eine deutsche „verbesserte“ herauskommen.) aber das sind wirklich vielleicht nur 300-400 Wörter, Auge mal Phi, der Rest (bis zum Ende wohl an die 2000 Wörter mehr)liegt einfach am anderen Satzaufbau. Oder woran auch immer. So it is, isn’t it? –Ich hatte eigentlich mit einem umgekehrten Ergebnis gerechnet. (Wenn es ganz dumm läuft, dann werde ich bis zum Ende des letzten Bandes sogar Frau Rowling überholt haben. Noch habe ich rund 40.ooo Wörter Luft, aber ich weiß ja selbst, wie schnell das aufgebraucht wird. Und irgendwie wollte ich sie nie überholen. Sie ist die Königen, ich nur ein kleiner Schreiberling. ;-)

So, das was es vorerst. Grüße auch von Anthony und den anderen.



Übersetzung, erste Rohfassung, stehtBücher/Leseproben/Klappentexte

Posted by Francis Linz Tue, March 19, 2019 12:19:07

Das Unmögliche ist möglich. So möchte man denken, denn die Übersetzung des ersten Bandes ist fertig. Oder besser gesagt, die Rohfassung. Und das nach nur drei Wochen. (Die aber komplett durch, jeden Tag mindestens 10 Stunden.) Was aber nur dadurch möglich war, weil es eben doch nicht unmöglich ist. Denn, wie schon geschrieben, viel Arbeit habe ich mir durch das Übersetzungsprogramm eingespart. Das neben ein paar brauchbaren Sätzen so oft zehenaufrollendes geliefert hat. Das dennoch nicht ohne Wert war. Denn ich habe ja den übersetzten Text einfach eingepaust, egal wie gruselig, und dann darum herumgedoktert. Was heißt, dass dadurch allein das Schreiben vieler Worte entfiel. Denn selbst in einem grottigen Text, bleibt ein and ein and und ein because ein because. Und die sturdy Grammatik beherrscht das Programm ja.

Was jetzt also kommen muss, das ist der erste Feinschliff. An den werde ich mich in einem Monat machen. In der Zwischenzeit mir die Interpunktionsregeln anschauen, die doch erheblich von denen der deutschen Sprache abweichen. Die restliche Grammatik interessiert mich weniger, denn die mache ich ja "zumeist" irgendwie automatisch richtig. Im Deutschen muss ich ja auch nicht wissen, was den Genetiv vom Dativ unterscheidet, Hauptsache es stimmt. ;-) Vielleicht weil ich als Kind Englisch gesprochen habe. Wer weiß. Auf alle habe ich keine Probleme mit vielen Dingen, die für andere eben ein Problem sind. Sind doch manche Sprachen viel weiter vom Englischen entfernt als das Deutsche.

Nach dem ersten Feinschliff suche ich mir dann Leute, die wirklich gut sind, eben in der Kommaregel oder den anderen Dingen, die mir nicht auffallen, weil ich sie für richtig halte, sie aber dennoch falsch sind. (Das müsste ich ja aber auch im Deutschen machen.) Im besten Fall nennt man diese Leute Korrektoren oder Lektoren. Da mir dafür das Geld fehlt, bin ich mit jedem zufrieden, der sich meldet. Hundert Schafe fressen ja auch ne Wiese in ´ner Woche runter, die der Trecker mit dem Schneidwerk in ´ner Stunde schafft. Native speaker oder einfach Sprachinteressierte, egal.

Und am Jahresende, wenn alles gut geht, wird es herauskommen. Wenn ich Glück habe, was ich aber noch nie so richtig habe (wobei ich aber schon dankbar dafür bin, dass mich das Schicksal immerhin mit dem Befall quälender Krankheiten verschont hat, den Kopf mal ausgenommen ;-) ), schon früher. Denn nach der ersten Schleifarbeit werde ich es an ein paar Verlage schicken. Vielleicht nimmt es jemand. Gut genug, um es dort zu präsentieren, wäre es dann immerhin.

Natürlich werde ich bis dahin nicht untätig bleiben, viel lesen, Hörbücher hören, Filme schauen, etc. Was sich nach Urlaub anhört, aber wenn man immer nach auf der Suche nach den Geheimnissen einer Sprache ist, ziemlich anstrengend ist. (Als Beispiel könnte ich nennen, da ich ja mal Taxi gefahren bin, wenn die Fahrer im Stand stehen, dann denken die Leute ja auch immer, man was der für ein angenehmes Leben. Was er auch hat, wenn er ohne Funk fährt, und darauf hofft, das Laufkundschaft kommt. Wenn er aber den Funk abhört, ist das brutal stressig. Denn wenn eine Fuhre in deiner Nähe aufgerufen wird, und du nicht der erste am Schalter bist und Bereitschaft meldet, dann hat die ein Kollege schon längst die Beute abgejagt. Und du musst dann weitere drei Stunden warten. Ich bin nämlich immer Nachts gefahren, und wenn dich die letzte Droschkenfahrt irgendwohin an den Rand der Statt gespült hat, dann ist da nichts mit Laufkundschaft. Nicht vor dem jüngsten Tag, wenn sich die Gräber öffnen.)

So, das wär es erst einmal. Was das alles für Auswirkungen auf Anthonys Internetpräsenz hat, Facebook, etc. das nächste Mal. Grüße auch von ihm und den anderen.



Bin zufriedenAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Mon, March 04, 2019 16:24:20

Nach langer Zeit. Eigentlich war ja der Plan, dass ich für Franus auch einmal ein Buch einspreche, immerhin ist er in Vorleistung getreten ;-) Dann die Übersetzung ins Englische, falls sich doch nicht vorher ein Wunder ergibt durch den großen Unbekannten.

Nun, dieses ist nicht eingetreten. Ich habe auch nichts gehört von ihm, hoffe aber, dass er wohlauf ist. Und natürlich zugleich, dass Anthony noch immer auf seinem Nachkästchen liegt, oder wie es in der Blogersprache heißt, auf dem Sub = Stapel ungelesener Bücher.

(Seltsam dieses Wort Stapel, ich will es immer mit zwei p schreiben. Wahrscheinlich, weil der Begriff beinhaltet, dass es immer mehr als eines sein muss, denn sonst kann man es ja nicht stapeln. Aber nichts Genaues weiß man nicht, die Pfade meines Unterbewusstseins sind sumpfig und führen in neblige Tiefen. )

Allerdings gibt es trotzdem ein Anrecht auf Hoffnung. Denn diese ständige Verschieben der Übersetzung fußte ja darauf, dass ich der Meinung war, dass mein Englisch nicht ausreichend ist, diese in Angriff zu nehmen. Diese aber habe ich revidiert. Nicht dass ich tatsächlich schon in der Lage bin, aber ich habe mich so weit angenähert, dass ich die erste grobe Übersetzung in Angriff nehmen kann.

(Die ja eigentlich schon die zweite ist, habe ich doch vor 3 Jahren schon mal die ersten drei Kapitel durch den Google Translator gejagt und sie dann hier beim Blog zum Lesen bereitgestellt. Wohl wissend dass sie grotten-grotten-grottenschlecht waren, aber darauf spekulierend, dass jemand vielleicht Mitleid hat und das Ganze übernimmt. (Nein, so schlimm bin ich nicht, aber Hilfe hätte ich gerne angenommen. Aber wie immer muss ich alles allein machen.))

Obwohl, nein, auch das stimmt nicht. Denn inzwischen ist dieser Translator inzwischen so gut, dass er nur noch grotten-grottenschlecht ist. (Mir tun all die Übersetzer leid, die bald ihren Job verlieren werden. Spätestens in 20 Jahren ist es soweit. Da hilft es nicht Sand in den Kopf zu stecken. Wenngleich wirkliche Literatur wohl kaum jemals von einer Maschine übersetzt werden kann. Aber wenn ich mir die Romane von Rex Stout anschaue, die für mich wirklich gute Literatur sind, und mir deren Übersetzungen anschaue, aus den 60er, 70er Jahren, dann kann eine Maschine das auch nicht schlechter machen. Wirklich schlimm, wie die verhunzt wurden. (Und trotzdem ein großes Publikum fanden.) Oder auch von Agatha Christie. Harry Potter hingegen ist gut, wenn auch das Original nicht erreicht werden kann. Und die Hörbücher von Fry und Doyle sind wirklich ein Genuss. Da kann Franus viel von lernen. Aber auch ich, denn das mit dem Einsprechen von Franus‘ Buch ‚Mein Vater, der Präsident‘ ist ja versprochen.)

Manchmal sogar schafft es der Translator, Sätze so zu übersetzen, dass ich eigentlich nichts mehr machen muss. Nicht oft, aber immerhin, denn das spart Zeit. Zudem, und auch das muss ich zugeben, bietet er die ein oder andere Lösungen an, auf die ich selbst nicht gekommen wäre und die besser ist als das, was mir bisher vorschwebte. Denn auch wenn ein blinder Fleck ein blind spot ist, so kann man das nicht eins zu eins auf den blauen übertragen ;-) Womit ich nur sagen möchte, dass das Erlernen einer Sprache doch weit mehr ist, als das Erlernen ihrer Bausteine, Vokabeln, Grammatik, etc. Allerdings gewährt einem das Englische viel mehr Freiraum. Was aber nicht heißt, dass es leichter ist. Denn auch ohne der, die das, ist es mindestens genauso hart, hierin ein Meister zu sein. Und erst wenn ich ein Meister bin, dann wird veröffentlicht.

Wobei aber (schönes Beispiel, gibt es doch für unser Wobei keine angemessene Übersetzung und man muss sich mächtig anstrengen, dieses herrliche Wort, nach seinem Verschwinden, mit allerlei verbalen Krücken zu stabilisieren. Was ein krummes Bild ist, aber nur so die wirkliche Schwierigkeit ersichtlich wird.) ich 70% für vollkommend ausreichend halte. Wenn man davon ausgeht, dass man sich mit 30% schon verständlich ausdrücken kann. Die Bild Zeitung oder auch die Sun sind der schlagende Beweis. 100% zu erreichen ist so oder so illusorisch, potenziert sich das Ganze ja gegen Ende. (Das Deutsche hat, wie ich neulich in Na sowas erfahren habe, allein über 4 Milliarden irgendwas. (Das irgendwas steht hier tatschlich für irgendwas, da ich abgelenkt war und das Geschehen auf der Mattscheibe nicht korrekt verfolgen konnte. Aber selbst wenn es nur die Möglichkeiten sind, zu sagen : Nein danke, Tante Martha, ich möchte kein Kompott mehr, dann ist das doch allerhand.)

Kurzum, ich bin momentan an der Übersetzung und sehr zufrieden mit mir. Es klingt ab und zu fast schon perfekt. (Ihr wisst schon, was ich meine. Es hat eine eigene Melodie. Eine, die für ein Kunstwerk essentiell ist. Und das wird es werden. Ein Kunstwerk. Drunter mache ich es nicht mehr ;-) ) Wie lange ich brauchen werde, wie immer keine Angabe, aber vielleicht bin ich früher fertig. HAHA! Dann lasse ich es ruhen. Das tut gut. (Das merke ich auch beim letzten Band, der ja schon geschrieben ist und eigentlich nur noch auf die Endabnahme wartet. Mir fallen nämlich immer noch Dinge ein, die fehlen und die wirklich wichtig sind für das Verständnis des gesamten Zyklus.) Dann wird erst einmal tatsächlich Franus Buch eingesprochen.

Aber keine Panik, was wann passiert, ich gebe Bescheid. Wie immer auch Grüße von Anthony und den anderen. (Wenn ich sie nicht so lieben würde, ich würde all die Mühe nicht auf mich nehmen.)

p.s.: Aber auch so muss man aufpassen wie ein Luchs, denn nicht immer wenn die Übersetzung richtig ist, dann passt sie auch vom Sinn. (Obwohl nein, auch das ist nicht richtig. Das eine ja, aber nicht das mit dem Luchs. Denn das ins Ohr gebrummelt, würde ja auch ein jeder sich im tiefsten Winterschlaf befindlicher Bär aufgeschreckt aus seiner Höhle purzeln.) Sagt doch Anthony einmal: „Sie haben mich ganz schön hart rangenommen“ (You rember, when somebodys else’s fingernails were drilling in his forehead) im fünften Kapitel, und der Google-Translator hat mir dafür doch tatsächlich angeboten : „They damn fucked me hard.“ Nun, da ich davon ausgehe, dass damit meine Karriere als Autor im englischsprachigen Raum schnell vorbei wäre, besonders als Kinderbuchautor, wofür man mich ja fälschlicherweise hält, habe ich mich vorerst dann doch für das vielleicht etwas passendere: „They put me damn hard through the wrigler“, entschieden.

p.p.s.: Nein lieber Translator, das deutsche Wobei ist nicht mit dem englischen whereby gleichzusetzen. Und wenn du es mir noch so oft anbietest.





Nichts BesonderesAllerlei und Neuigkeiten 2019

Posted by Francis Linz Wed, January 09, 2019 19:18:59

Eigentlich habe ich ja nichts zu berichten. Der große Unbekannte hat während der Feiertage weder angerufen (womöglich mitten in der Nacht, um mir mitzuteilen, dass er noch nie etwas Besseres gelesen habe), noch mir einen empörten Brief geschrieben, dass es eine Unverschämtheit sei, ihn mit solch Pennälerlektüre zu belästigen. (Was ich natürlich sofort auf Franus geschoben hätte und seinen Roman „Mein Vater, der Präsident“ Wenngleich ich das keineswegs so empfinde, aber Anthony muss unschuldig bleiben.) Wahrscheinlich ist die Verwandtschaft vorgegangen und der Drang ein wenig freie Zeit zu genießen. Wofür ich vollstes Verständnis habe. (Wenn nicht ich, wer dann? ;-) )

Und sogar, selbst wenn er es nie liest. Der Wille war kurzzeitig da, das ist mir schon genug. Mich hat es immerhin über die Feiertage gebracht, mit freudigen Gedanken an Anthony und auch an wenig an Franus und sein Werk. Das ist schon mehr als ich vom Schicksal erwarten darf. Denn wer keine Bücher verkauft, der ist doch eigentlich auch gar kein richtiger Schriftsteller. Denn wenn ich Euch die Jahresbilanz verkünden würde, ihr lieben Leut, ihr hättet Tränen in den Augen. (Diesmal aber nicht vor Freude. ;-) )

Somit ist also eigentlich nichts geschehen. Und von den anderen Projekten zu berichten, macht wenig Sinn, bemessen sie sich doch vom Aufwand her in Jahren. (Und es ist erst ein kurzes Stück des Weges gegangen.) Ich kann also nur noch davon erzählen, dass mich gestern kurz hintereinander zwei junge Damen angelächelt haben und dass ich vermeintlich heute mitten auf dem belebten Stachus eine vermeintliche Euromünze gefunden habe.

Beide Erlebnisse so außergewöhnlich, dass ich sofort im Kopf begonnen habe, ihre Wichtigkeit gegeneinander abzuwägen. Und wer mich kennt, der weiß, dass das Urteil natürlich nur zu Gunsten der beiden Damen ausfallen konnte. Nicht nur des Testosterons im Blut wegen, das sich zum Glück weiterhin eisern dagegen wehrt, für immer aus diesem Körper zu verschwinden, sondern vor allem, weil ich diese beiden entzückenden Geschöpfe sofort als Vorbotinnen des Frühlings ansah. (Wann werden die Tage endlich wieder wärmer und so richtig lang?)

Ein wirklich weises Urteil, schon allein deswegen, weil der vermeintliche Euro nicht umsonst so von mir genannt wird. Bei meiner momentanen Glückssträhne konnte es nämlich natürlich nur eine Fälschung sein. So will ich mal das 500 Peso Stück nennen, wohl aus längst vergessenen Tagen, wenn denn aus Spanien. Mit dem ich prompt im Lottoladen aufgeflogen bin. (Leider erst da, da ich ohne Lesebrille auf kurze Distanz so gut wie blind bin.) Die Freude wich also und eine kleine Peinlichkeit war das Ergebnis. Nicht wirklich groß, da meine Verblüffung in der Tat echt war und man mir das dann auch ansieht.

Mehr an Aufregung war wirklich nicht, somit bis zum nächsten Mal. Beste Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen!



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Posted by Francis Linz Wed, January 09, 2019 19:13:20

Jahresabschlussbericht und ein kleines Geheimnis

Geschrieben von Francis Linz Mi, Dezember 12, 2018 18:46:00

Diesmal gibt es den Jahresabschlussbericht ein paar Tage früher. Rechne ich ja nicht ernsthaft damit, dass in den drei verbleibenden Wochen sich dramatische Entwicklungen ergeben. Wenngleich es da ein kleines Geheimnis gibt, wie Anthony vielleicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhalten könnte. Oder, es sei ihm gegönnt, Franus, unser Faktotum in allen Lebenslagen.

(Wenn das Glück bis hin zu den Sternen reichen sollte, wie wohl Broms dazu sagen würde, dann wird aus dem oder sogar ein und. Auch wenn Glück noch die Überschrift war, die über Franus‘ Schaffen wie dem meinen stand. Aber man wird ja wohl träumen dürfen. Denn wie heiß es so schön: In die Realität fliehen nur die, die in ihren Träumen nicht zu Hause sind.)

Dazu aber erst am Schluss mehr. Denn erst gilt es Bilanz zu ziehen. Was wurde 2018 geschafft. Nun, der erste Band wurde als Hörbuch eingesprochen. Das ist doch schon was. Egal, ob sich das in Verkaufszahlen widerspiegelt. Denn das Werk steht auch ohne diese für sich. Natürlich wäre öffentliche Kritik interessant, ist zu theatralisch oder etwa zu fade.

(Es ist wohl das einzige Hörbuch, das auf Audible nach drei Monaten noch immer keine Kritik erhalten hat. Allerdings wüsste ich auch nicht, ob je ein Exemplar dort verkauft worden ist.)

Aber immerhin wäre es zu erwerben. Und das hat mich ja auch einige Überredungskünste gekostet. Was zu dem, was wurde 2018 geschafft, natürlich mit hinzu zu rechnen ist ;-) Obwohl, ehrlich gesagt, meine Bemühungen, die Werbung betreffend, doch eher als mager zu bewerten sind. Habe auf Facebook 15.- Euro springen lassen, was aber mehr Alibicharakter hatte. Ich will mir ja nicht vorwerfen lassen, ich hätte nicht alles versucht.

So, nachdem ich jetzt noch erwähne, dass ein weiteres Hörbuch unter diesen Umständen keinen Sinn macht, sowie, dass auch der letzte Band noch auf sich warten lassen wird, schon deswegen weil er ja das absolute Meisterwerk werden wird, und ich fleißig dabei bin, in meinem Kopf das Sprachzentrum für die englische Übersetzung fit zu machen, die als nächstes ansteht, wenngleich das Wort nächstes in diesem Fall sehr dehnbar ist, mindestens ein Jahr, können wir jetzt zu dem kleinen Geheimnis kommen, das Anthony umgibt. (Puh, was für ein Schachtelsatz. Nein, ich habe es nicht verlernt, diese zu zimmern. ;-))

Also, um auch das noch einmal zu wiederholen, weil ich nichts unversucht lasse, um Anthony endlich die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ihm zusteht, habe ich nach langen Jahren des Ringens seine Geschichte an jemanden gesendet, den ich nicht kannte, und auch jetzt nur sehr flüchtig, den ich aber für nett hielt, und vor allem jetzt halte, für jemand mit Seele und Güte, und der einen gewissen Einfluss auf den Literaturbetrieb hat. (Ich nenne jetzt keinen Namen, denn auch wenn dieser jemand versprochen hat, Anthonys Geschichte zu lesen(und sogar auch die von Franus „Mein Vater, der Präsident“, die ich meinem Übermut mit beigelegt habe, zum Beweise eines gewissen schriftstellerischen Talents), so kann es ja sein, dass er damit nichts anfangen kann, sich dann vielleicht sogar davon distanziert, und im Zusammenhang nicht benannt werden will. Aber natürlich vor allem, dass nicht andere auf die Idee kommen, es mir nachzumachen. ;-) Oder besser gesagt, noch mehr, denn dieser jemand wird ja nicht nur mir angeschrieben, denn die Güte seiner Seele ist doch ziemlich bekannt.)

Wie die Sache ausgeht, keiner weiß es. Hat aber schon mal den Vorteil, dass es mich ohne großes Hadern mit dem Schicksal und dem Bedauern meiner ewigen Armut über die Weihnachtszeit bringt, die doch so oft kleine Stücke aus meinem sonnigen Gemüt nagen will. Die lange Dunkelheit, sie verträgt sich damit eben nicht.

Also, in dem Sinne, Euch allen auch viel Mut und Zuversicht für das neue Jahr und ein Fest der Liebe, das das Herz erreicht, wünschen Euch Anthony und Francis, und natürlich auch die anderen. Nicht zu vergessen, der Baum!

Gewinnspiel Hörbuch und Print

Geschrieben von Francis Linz Sa, November 03, 2018 21:07:34

Vorab, die Gewinnfrage wird am Schluss gestellt, damit auch alle artig alles durchlesen. Dann aber nichts wie ran! Denn durch meine mir angeborene Tranigkeit gibt es nicht nur das Hörbuch des ersten Bandes: „Anthony Noll und der golden Zeigefinger“ (mp3 in CD—Qualität auf DVD, von dieser aber auf jedes andere Gerät übertragbar, Smartphone, Handy , Kindle-Fire ezc.) sondern auch das Buch im Druck zu gewinnen.

Was natürlich erst einmal einer Erklärung bedarf. Zumindest was die Tranigkeit anbetrifft. Heimtückisch von dieser übermannt habe ich nämlich eine falsche Datei zum Verlag hochgeladen. Dem für die Printausgabe. Nicht die überarbeitete, sondern die einen Schritt davor. Habe dann, im Unwissen darüber, sogar ein paar Bücher bestellt, und erst dann, als diese geliefert wurden, mit Schrecken den Fehler entdeckt. (Diesen aber ohne Frage sofort korrigiert, sodass, wer jetzt bestellt, selbstverständlich die brandneue Version bekommt. Grätenfrei und poliert.)

Nicht wirklich schlimm, denn selbstverständlich kann man das Buch lesen, aber es fehlen die Ergänzungen. Hier ein Satz, da vielleicht nur ein Wort. Darum auch das Hörbuch dazu, denn dort sind diese bereits alle zu finden. Sodass ich, sollte Anthonys Geschichte Gefallen finden und ein öffentliches Urteil gefällt werden, darum bitten möchte, vor allem das Hörbuch als Gegenstand der Kritik zu betrachten. (Wenngleich sich die Buchversion nicht wirklich zu schämen braucht und bereits von manch Stelle ihre fünf Sterne erhielt. Denn die 20 kleinen Rechtschreibfehler, die beim Überarbeiten aufgetaucht sind, werden ja meist überlesen und trüben nun wirklich nicht den Genuss.) Wenn beides gefällt, dann darf selbstverständlich auch beides gelobt werden. Ach, was würde ich mich freuen. 😉

Das Gewinnspiel gilt nur solange der Vorrat an Büchern reicht und natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen. (Wie viele es genau sind, möchte ich nicht sagen, denn wenn, dann lacht sich Anthony schlapp und mit ihm wohl ganz Robotanien. Nur so viel, die Bücher sind, da es sich somit um eine Fehlpressung handelt und sie als Rezensionsexemplare gekennzeichnet sind, nicht wiederverkäuflich. Also bitte nicht bei Amazon einstellen, denn das hätte rechtliche Konsequenzen. Ich sage das nur, weil es ja leider Menschen gibt, die bei Gewinnspielen um Bücher mitmachen, nur um diese dann sofort dort zu verramschen. Ich habe das tatsächlich am eigenen Leibe schon erfahren müssen. Aber natürlich ist gegen eine Auktion bei Ebay nichts einzuwenden. Dabei muss der Startpreis allerdings bei einem Euro belassen werden. Eben der rechtlichen Lage wegen. Wenngleich ein echter Fan natürlich nicht verkauft. Nicht einmal in zehn Jahren, wenn Anthony dann endlich berühmt ist und man ihm ganze Schlösser dafür anbietet. - Eine kleine Geschichte zu diesem Thema hänge ich am Schluss noch mit an.)

So, nun zu den Teilnahmebedingen. Es gibt drei. Zum einen, mitmachen darf eine jede und ein jeder, die einen Blog besitzen, der sich mit Literatur beschäftigt. In seiner Gänze oder auch nur in Teilen. Es spielt dabei keine Rolle, ob dem Printbuch der Vorzug gegeben wird oder dem E-Book oder dem Hörbuch. Oder vielleicht sogar alles drei die Liebe findet. Was um so besser wäre. (Aber auch sogenannte Influenza sind gern gesehen.) Denn natürlich, ich möchte es nicht verhehlen, ist dies auch Werbung. Denn auch wenn ich die Bücher sonst nur verschenken könnte, so wäre der Verlust, wenn eben ein bisschen mehr Bekanntheitsgrad für Anthony dabei herausspringt, nicht ganz so bitter. Entgegen der irrigen Annahme so vieler Menschen, lebt nämlich nicht ein jeder Schriftsteller in einem Schloss und findet jeden Morgen fünf Goldstücke in seinem Briefkasten. Viele sind bettelarm.

Diese, die Liebe, ist dann auch schon die nächste Bedingung. Sie sollte vorhanden sein zur Fantasy. Alles andere macht auch keinen wirklichen Sinn.

Was uns dann aber auch schon zur dritten Bedingung kommen lässt. Die allerdings nicht ganz so streng ausgelegt wird. Denn wer mit seinem Blog auf Facebook beheimatet ist, sollte den Post, der auf dieses Gewinnspiel verweist, bitte teilen. Denn selbst wenn ich eben diese fünf Goldstücke jeden Morgen in meinem Briefkasten finden würde, würde selbst ein Monat nicht ausreichen, um Facebook dafür zu bezahlen, all die zu erreichen, die für Anthony relevant sind. Sind doch die Blogs immer gut miteinander verknüpft, verlinkt und verbrüdert und manchmal auch verschwestert, sodass die Wahrscheinlichkeit, wirklich jeden Interessierten auch zu erreichen, so am ehesten gegeben ist. (Ich bitte es zu verzeihen, dass ich das hiermit so schamlos ausnutzen möchte 😉 )

So, das wäre jetzt geschafft. Nun zu der Gewinnfrage, die meiner Meinung nach doch lösbar ist 😉 : Wie heißt Anthony mit Nachnamen? (zu senden bitte an www.francis(ät)web.de, mit der Adresse, an die der Gewinn gesendet werden soll. (Wem die die E-Mail-Adresse so zu kryptisch ist, der findet sie auch im Impressum.) Viel Glück!

Nun zu der kleinen Geschichte am Rande, die davon zeugt, dass selbst ein mit solch einer Tranigkeit gestrafter Geist wie der meine, ab und zu auch etwas Glück hat. Vor gut drei Jahren bin ich nämlich über den Flohmarkt geschlendert. (Was ein ziemlich weiter Weg war, denn hier in München gibt es ja die sogenannten Hinterhofflohmärkte, die sich über ein ganzen Viertel erstrecken. Weiß nicht, ob das auch in anderen Städten so praktiziert wird. Gewiss in ein paar, aber nicht allen.) Da kam ich an einem kleinen Tischchen vorbei, auf dem ein Harry Potter in Englisch lag. Als Hardcover. Er fiel mir natürlich sofort auf, aber da ich die Geschichte nur zu gut kenne, da ich sie sehr verehre, bin ich erst einmal daran vorbeigegangen. In einen Flur hinein, in den Hinterhof, dann aber sogar gleich noch einmal, beim Verlassen des Hauses. Doch da befahl plötzlich eine Stimme in mir, die selbst mein traniger Geist nicht überhören konnte, dreh doch noch einmal um, denn das hier ist nicht die Fassung, die Du kennst. Und außerdem, Du solltest Dein Englisch aufbessern, wenn Du denn Deinen Anthony ins Englische übersetzen willst. Also gehorchte ich. Und tatsächlich, es war gar nicht die englische Version, sondern die amerikanische. Es war „Harry Potter and des Socrerer's Stone“ Die sich ja sprachlich, nicht nur im Titel, tatsächlich ein wenig unterscheidet. Also habe ich nach dem Preis gefragt und diese dann für 50 Cent erworben. Ohne die Gier, die mich sonst zu den Flohmärkten treibt, vielleicht endlich etwas zu entdecken, das mir den morgendlichen Gang zu Briefkasten erspart, nur um wie immer feststellen zu müssen, dass keine fünf Goldstücke darin liegen. Nur im Geiste, dieses Buch tatsächlich lesen zu wollen. Und erst zu Hause dann, habe ich mir meinen Kauf genau angeschaut. Und was soll ich sagen, es handelt sich um die sogenannte Bibliotheksausgabe! (Was ich aber natürlich erst nach ein paar Recherchen so in Erfahrung brachte.) Denn, um Harry Potter auch zu einem Erfolg in Amerika zu machen, hat der Verlag 5000 Exemplare an die dortige Bibliotheken ausgeliefert. (Denn auch wenn alle Leute heute sagen, Harry Potter ist so gut, das musste ein Welterfolg werden, so war das keineswegs von Anfang an klar, sondern bedurfte viel Mühe und Werbung. (Wobei mein Budget für Anthony geradezu lächerlich in seinem Ausmaß ist.) Wie dieses Exemplar den Weg dann nach Deutschland geschafft hat und zuletzt in meinen Besitz, ist natürlich eine Laune des Schicksals und wie all seine Launen unerklärlich. Die meisten anderen Exemplare sind nämlich längst verschwunden, und von denen, die überlebt haben, auf den Regalen der Fans, befinden sich wohl nur wenige in einem besseren Zustand. (Bei meinem fehlt das Dustjacket und die erste Seite. Sonst aber ist es komplett und es hat auch niemand hineingekrakelt. Auch der Stempel der Bibliothek findet sich gut lesbar darin.) Es ist somit die absolute Erst-Erstauflage, denn die an die Bibliotheken ging ja raus, bevor Harry Potter überhaupt in Amerika zu erwerben war, und unterscheidet sich noch dazu in kleinen Details von eben denen, die dann tatsächlich über den Ladentisch gingen. What a lucky devil I’m!

Natürlich werde ich das Buch nicht verkaufen, auch wenn ich mich erkundigt habe, wie die Dinger gehandelt werden. Huiuiiuuuuuuuuuuuuh!!!! Denn vielleicht habe ich ja mal Glück und werde Frau Rowling vorgestellt, und sie signiert es mir dann auch noch. Dann aber muss ich tatsächlich nie mehr zum Briefkasten. 😉

Endlich!

Geschrieben von Francis Linz Mi, September 19, 2018 16:49:45

Eigentlich wollte ich ja schon letzten Sonntag, den 9ten Sept., laut posaunen (wenn es denn hier im Internet hätte sichtbar gemacht werden können, dann wäre ich auch mit einer Kuhglocke um den Hals durchs ganze Dorf gerannt), dass mein „Anthony Noll und der goldene Zeigefinger“ nun überall als Hörbuch erhältlich ist. Doch war dem leider nicht so, der größte Player, Audible war anscheinend noch nicht bereit für das große Abenteuer. ;-). Also musste ich mich gedulden. (Schreckliche Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, ich sag’s Euch.) Doch heute ist es endlich soweit. Zwar haben sie es als Kinderbuch ab 8 Jahren verortet (Was wahrscheinlich einige Abzüge in den Bewertungen ergeben wird, ist es doch sprachlich für Kinderohren etwas sehr anspruchsvoll. Ich persönlich empfehle es ja ab 13 Jahren. Aber wenn ich Glück habe, dann hat Franus, der Sprecher, seine Sache so gut gemacht, dass sie sich trotzdem davon gefangen nehmen lassen), trotzdem bin ich froh, dass es überhaupt dort endlich erscheint. Jetzt kann nichts mehr schiefgehen, ich weiß es. ;-) p.s.. Der Link führt zu Amazon. Die Mutter von Audible. Zudem die Brust, die so viele Selfpublisher nährt. Die Verlinkungen dort mit den Büchern ist noch nicht erfolgt, aber sie wird folgen.

Vor dem großen Durchbruch?

Geschrieben von Francis Linz Fr, September 07, 2018 16:27:37

Ich muss unbedingt mal etwas Längeres schreiben. Für die wahren Fans. Und da ich momentan noch etwas Urlaub habe, wann dann? Zumal ja, wenn jetzt der große Durchbruch kommt, ich von Termin zu Termin zu hetzen habe, Interviews geben muss und was sonst noch so alles an Unsinn anfällt. ;-)

Kommt er denn wirklich? Der Durchbruch. Ich vermag es nicht zu sagen. Ich hege keine Erwartung. (Was laut des Buddhismus ein Schritt zur Wahrheit hin ist. Der Psychiater es wohl aber die Selbstverliebtheit der Depression nennt.) Es wird wohl so wie immer ablaufen, es passiert rein gar nichts. Das Hörbuch kommt raus, ein paar Menschen kaufen, und dann schläft das Ganze wieder ein.

Im besten Fall. Denn, nicht zu vergessen, es kann ja auch negative Kritiken hageln und dann ist das Schiff endgültig untergegangen. (Zumindest auf dem deutschsprachigen Markt.) Dass es damals, als ich ebendiesen ersten Band herausbrachte, als Taschen- und als E-Book, vor nun fast fünf Jahren (oder sind es doch schon mehr?), eigentlich nur wohlwollende Statements hagelte, das möchte ich nämlich im Nachhinein als ein großes Glück bezeichnen. Nicht weil die Geschichte schlecht ist, das war sie noch nie (das zu behaupten, maße ich mir an), aber es gab doch einige gravierende handwerkliche Mängel. Die, die Statements abgaben, aber waren vom Schicksal weise gewählt und keiner wusch im Badezimmer seiner Seele einen Mörder.

Eigentlich ist die Welt voll von diesen Menschen, dieses Wissen lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn die anderen am meisten lärmen, in Politik und wo sonst noch, doch eben diese anderen, sie werfen gerne auch mal mit nur einem Stern. Und wenn der erste damit angefangen hat, dann kommen all die anderen zugleich angelaufen, denn der in ihrer Kindheit angesammelte Zorn, der muss halt irgendwie raus. (Und ich sage das nicht einfach so, denn so ist es einer guten Freundin neulich ergangen. Die Bewertungen erhalten hat, die alles andere als fair waren.) Und vielleicht trifft es jetzt halt eben Anthony? Oder besser gesagt, Franus. Denn so viel Mühe er sich gab, so ist es dem einen vielleicht zu theatralisch, dem anderen aber zu langatmig. Oder es ganz einfach die Stimme, die nervt. Und das schon von Anfang an. Nicht so wie bei Björk, die alle zuerst geliebt, die heute aber nur noch die wahren Fans hören können und auch mögen.

Vielleicht waren wir drei, Anthony, Franus und ich, und auch die anderen, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda und der Baum, das letzte halbe Jahr betriebsblind? Und das, was uns wie Honig in den Ohren ist, das ist für andere nur eine Brennnessel. Man weiß es nicht. Und somit ist die Einstellung, keine Erwartung zu haben, vielleicht dann doch ganz weise. Sodass gilt: Das Einzige, was zählt, wir haben uns alle mächtig reingehängt und das Beste gegeben. Das, was wir eben dafür hielten. Und mehr an Erwartung an uns selbst, kann man nicht stellen. Jetzt möge das Schicksal entscheiden.

Wobei ich, und das nicht der Eitelkeit wegen, allen Hörern aber dennoch das Glück im Herzen wünsche, das wir beim Gestalten und dann auch Bearbeiten und Abhören, oft verspürten. (Natürlich neben der Ungeduld und der Angst es nie zu einem Ende zu bringen. ;-) )Denn dieses Hörbuch, es ist wie einziges langes Lied, das man gerne mit seinen Freunden teilen möchte. Bei dem vielleicht nicht immer jede Note sitzt, so wie bei einem Liveconcert, das aber dafür wirklich lebt.

Bis demnächst, Francis und all die anderen.

P.s.: Daumen drücken, dass das Buch tatsächlich ab Sonntag überall, auch bei Audible, Ituns, Hugendubel und wie sie alle heißen, zum Downoad bereitsteht. Nicht dass ich irgendwas verbummelt habe in meinem Internet-Dilettantismus. Es wäre nicht das erste Mal.

Geschrieben von Francis Linz Sa, August 18, 2018 04:05:19

Ach ja, was ich vergessen habe zu erwähnen, der Veröffentlichungstermin für den Download bei den diversen Internethändlern ist der 9 Sept. 909. Gut zu merken. D...enn inzwischen wird zwar zum Beispiel bei Umbreit (wenn ich mich nicht täusche, so lautet der Name des Anbieters, oder so ähnlich), das Hörbuch schon präsentiert, und es gibt auch eine Hörprobe (die ich aber nicht getestet habe, aus der puren Angst heraus, dort plötzlich einen Fehler zu entdecken, den ich in den zehn Kontrolldurchläufen zuvor nicht entdeckt habe), käuflich erwerben kann man es erst dann. Was vielleicht den Vorteil hat, dass ein paar Bestellungen zugleich getätigt werden, von den weltweit fiebernden Fans. ;-) (Zumindest verlasse ich mich da auf den kleinen eingeschworenen Haufen in Österreich!) .Bestmöglichst natürlich bei Audible. Und Anthony somit in den Charts bis an die 1 geschossen wird. Er hätte es verdient. Meiner bescheidenen Meinung nach. ;-)

Nachtrag, Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Fr, August 10, 2018 14:21:41

Noch ein kleiner Nachtrag. Das Cover auf den Internetportalen, die den Download für das Hörbuch anbieten, ist ein anderes als das für den physischen Vertrieb auf DVD. (Achtung! Es ist keine CD, das Hörbuch liegt nur in CD Qualität auf ebendieser DVD. Für die, die sich wundern, dass ihre CD-Spieler das Hörbuch nicht wiedergibt. ;-) ) Denn das Cover ist zu kleinteilig und enthält Informationen, die nicht erlaubt sind. Es wurde abgelehnt. Eben aus diesen Gründen. -- Genauer Wortlaut:1 .Dein Cover entspricht nicht den Richtlinien. Die Qualität deines Covers ist zu schlecht, es ist verschwommen oder verpixelt.-- Womit das Kleinteilige gemeint ist und vor allem das dort abgebildete Weltall. Und dem Hinweis, dass es nichts sein dürfe, was selbsgestrickt wirkt und auf die Schnelle hingeschustert. (Man, was sich Franus aufgeregt hat, als er das lesen musste! ;-) Zumal dann auch noch behauptet wurde, dass man das vor allem bei einer Vergrößerung auf 100% erkennen könne. Was aber nur daher rührt, weil der Computer, der die Entscheidung darüber trifft, eben kein Mensch ist und nur nach den Parametern beurteilt, die man ihm zur Verfügung gestellt hat, und nicht mit freiem Willen.) Aber zum Glück hatte Franus noch was in seinem Fundus, und somit sieht es jetzt eben so aus. Auch nicht schlecht, so möchte ich meinen;-) (Kann aber auch sein, dass auch das noch abgelehnt wird, man weiß es nie. Wenn auch sich bis jetzt, nach zwei Tagen, noch keiner gemeldet hat. Das andere wurde ja binnen drei Stunden abgelehnt.)

Hurra, es ist vollbracht!

Geschrieben von Francis Linz Mi, August 08, 2018 09:06:34

Da melde ich mich nach langer Zeit. Nicht, dass es nichts zu erzählen gehabt hätte, im Gegenteil, so viele unerwartete Hindernisse, doch wäre es vielleicht das ein oder andere mal in eine Jammerei ausgeartet. Das aber muss unbedingt vermieden werden, denn tapfer ist der Indianer und kauft sich im Ernstfall ein Toupet.

Das Wichtigste, das Hörbuch steht! Es ist auch bereits beim Distributor abgegeben und dort in der Pipeline zu den diversen Internethändlern unterwegs. (Audible, Amazon, Tolino, Itunes Thalia und wie sie nicht alle heißen. Nur wenige nicht.) Es kann aber auch als physisches Produkt erworben werden, auf DVD. Näheres auf Franus Seite, www.Franusgraueis.de und dort in seinem Shop. Link zur Homepage. -- Link zum Shop. Ich hoffe, die Preisgestaltung ist transparent. ;-) Franus lässt ja diesbezüglich nicht mit sich reden.

Wichtig!!! Für all die Blogs, die Anthony auf eines seiner Bücher 5 Sterne (und mehr ;-) ) gegeben haben, bis dato, 8 Aug 2018, gilt ein Preis von zwei Einheiten für die DVD. Das gilt für zwei Bestellungen. Es wird somit niemand zu einem Spontankauf genötigt, vom Rabatt gelockt, den er später dann bitterlich bereut. Also erst einmal ein Exemplar ordern (oder dieses auch downloaden), dieses anhören (sich königlich amüsieren, freuen, lachen und auch weinen), und dann das gute Dutzend für Weihnachten bestellen. Diese Offerte gilt bis Ende September.

Natürlich würden wir uns alle freuen, er, Anthony, das Team mit der Biene auf der Brust, aber auch Mathilda und der Baum, wenn es bei Gefallen weiterempfohlen wird. Mündlich, aber auch schriftlich auf den Plattformen. Denn nur so ist der längst überfällige Erfolg zu schaffen. Gemeinsam. Dank dafür im Voraus. Und weil man ein bisschen azyklisch denken muss, es eignet sich nicht nur als Geburtstagsgeschenk, sondern vor allem als Präsent unter dem Weihnachtsbaum. (In der Tat bin ich einer dieser wenigen Menschen, die schon im März sich mit den Gaben für den Weihnachtsmann eindecken. Denn glaubt mir Leute, das erspart viel, Mühen, aber auch Tränen.)

So das war es vorerst. Nicht viel, dafür, dass ich so lange stumm war. Aber ich brauch jetzt erst einmal Ruhe, ganz viel Ruhe. Irgendwann erzähle ich dann von all dann auch von all den Hindernissen.

Grüße auch von den anderen.

Verflixtes Wochenende ;-)

Geschrieben von Francis Linz Do, Juni 14, 2018 13:15:08

Wie schon geahnt, ein Drittel des Buches muss noch einmal eingelesen werden. (Denn erst jetzt, mitten im zweiten Take, hat Franus es anscheinend verinnerlicht, auf was er zu achten hat, damit es nur wenige Störgeräusche sind, die sich auf der Aufnahme zeigen.)

Das dritte Mal. Wobei es mit den Zahlen dann irgendwie aber doch nicht stimmt. Denn eingelesen wird es ja viel öfter. Ich bin jetzt bei vier Mal pro Aufnahme. Im Schnitt. Summa summarum, wird das Buch also, da ich nur beim ersten Mal nicht so eifrig war, sieben bis acht Mal eingesprochen sein, bis die erste Rohfassung steht. Wobei der Name aber mehr erschreckt als er soll, da diese doch sehr manierlich ist. Nur Weniges muss dann noch ein 9tes, 10tes und 11tes Mal eingesprochen werden. In manch Kapiteln vielleicht sogar nur ein oder zehn Worte.

Natürlich könnte ich jetzt Jammern, ihr bin ja für meine Jeremiaden berühmt ;-) , aber auch wenn es so offensichtlich ein weiteres Verlust wertvoller Zeit ist, so ist es das eben doch nicht. Die erste Fassung, von den Störgeräuschen abgesehen, war gut. Hätte man anbieten können. Aber es war mehr der gute Onkel, der da in seinem Ohrensessel vor dem Kamin sitzt, der da eine Geschichte zum Besten gibt. Den Figuren fehlte das wirkliche Leben. Das jetzt endlich in ihnen wohnt.

(Auch wenn es natürlich so einige auf dieser Welt gibt, die, wenn sie es dann hören, sagen werden, was hat er denn, es ist doch nur ein Hörbuch wie jedes andere. Was aber die Kunst ist, dass man das, was so schwierig ist, als ganz einfach erscheinen lässt. Im Zirkus denken ja auch genau diese Leute, wenn sie die Artisten sehen, ach, mit ein bisschen Übung kriege ich das auch hin. Mir haben ja auch schon welche aus diesen Reihen angeboten, die selbst noch nie eine Zeile mehr geschrieben haben als man auf dem Anmeldeformular der GEZ finden kann, dass ich mit ihrer Hilfe aus der Geschichte sicher einen großen Erfolg machen könnte.)

Kurzum, die Zeit betrachte ich als Lehrgeld. Und erst wenn mich das Ergebnis überzeugt, werde ich es zu Gehör bringen. Wenngleich ich mir inzwischen kleine Fehler erlaube. Ich werde reifer ;-) und bin nicht mehr so streng mit mir.

Habe ich auch daran gemerkt, dass ich gut zwanzig Fehler entdeckt habe, manche erst beim 9ten Einlesen, die in dem Band noch immer versteckt waren. Zumal ich ja schon vorher diesen korrigiert habe und auch andere Augen nach ihnen suchten und sie nicht entdeckten. Das heißt alle 20 Seiten einer. (Ach, dafür gibt es Dispens.) Interessant nur, dass einer, und das gleich zwei Mal, das Wort antwortete betrifft, das ich so gern als antworte schreibe. Wie ich übrigens auch gern Wochende schreibe, wo doch Wochenende so viel treffender ist. Diese doppelten Silben streicht das Schreibprogramm in meinem Kopf nämlich gern. Schon immer.

Bis zum nächsten Mal, Grüße wie immer auch von den anderen.

Eine weitere Hürde

Geschrieben von Francis Linz Do, Mai 17, 2018 15:14:10

So, nach gefühlten Jahren komme ich endlich einmal wieder dazu, etwas zu schreiben. Hat so lange gedauert, weil ich erst diese eine entscheidende Hürde meistern wollte. Welche, verrate ich nicht, zum einen, damit es bei den „Millionen“ Fans ;-) keine Hochrechnungen gibt, wann denn endlich Erscheinungstermin des Hörbuches ist, zum Zweiten, weil diese Hürde zwar genommen wurde und doch auch nicht, denn da lauern noch einige Kapitel, die ich bei der ersten Korrektur so flüchtig überarbeitet habe, dass ich sie wahrscheinlich noch einmal komplett einlesen muss, und zum Dritten, und das vor Allem, dass ich mir nicht selbst einen Erscheinungstermin vorgaukle, den ich dann wahrscheinlich nicht einhalten kann. Das würde mich nämlich deprimieren ;-). Wenn es fertig ist, dann ist es eben fertig.

Immerhin habe ich es geschafft, ein bisschen Ordnung in Anthonys Internetauftritt zu bringen. Was aber auch nur war, weil es sein musste. Denn leider gibt Kata ihren Blog auf. Und da es leider das einzige Interview ist, das ich bisher geben durfte, und ich zugleich davon ausgehe, dass ich wohl nie ein bessere geben werde, musste es auf diese Seite wandern. Ihr könnte es jetzt unter Rubrik, Über das Team/Interview finden. Was aber erst einmal dazu führte, dass ich einige andere Rubriken gelöscht habe. Denn in meiner Unwissenheit habe ich es mit einer neuen Rubrik versucht, was aber bedeutete, dass ich eine andere gelöscht habe. (Die Anzahl der Rubriken ist scheinbar begrenzt.) Und dann noch eine. Die eine war die Nominierungen für die Filmpremieren und die andere nannte sich die Unterstützer Anthonys. (Da ich aber persönlich weiß, wen ich dafür halte, für einen Unterstützer, und auch, wer denn bei der Filmpremiere mit mir im Kino sitzen darf, werde ich sie nicht noch einmal neu aufleben lassen.) Der Fehler ist mir anscheinend schon einmal passiert, denn die Blogbeiträge aus dem Jahre 2016 sind komplett verschwunden und das nach externer Zeugenaussage schon länger. Was heißt, dass ich auch die beiden Rubriken 2015 und 2017 vorsorglich zusammenfassen werde und sie nennen werde, ältere Posts.

Auch Anthonys Seite musste gestutzt werden. Denn ich habe einen Tarif, bei dem ich neuerdings nur noch 5 Seiten betreiben darf. Es waren aber sieben.

Die hätten auch so stehen bleiben können, doch hätte ich dann nichts mehr daran bearbeiten können. Immer, wenn ich es versucht habe, hieß es nämlich lapidar, ich habe nur noch ein Anrecht auf fünf. Also habe ich die fünf Bände auf einer Seite zusammengeführt und auch das Hörbuch hinzugefügt, wenngleich es ja erst demnächst rauskommt. Somit habe ich jetzt immerhin eine frei, wenngleich die großen Cover doch recht hübsch anzuschauen waren.

Bis zum nächsten Mal, Grüße auch von den anderen.

p.s.: Ach ja, es gibt jetzt auch keine Möglichkeit, meine Buchstabenflüsse hier zu kommentieren. Das aber weil es ja diese neue Datenschutzbestimmung gibt und ich erst sehen will, was das für Auswirkungen hat. Und wenn man nichts kommentiert, ist man hier quasi immer anonym unterwegs und der Datenschutz immer gewährleistet.

Hurra!

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 20, 2018 09:28:00

Hurra! Hurra! Nun hat auch der fünfte Band seine erste Rezension. (Kaum wartet man ein Jahr. ;-) ) Dank dafür an Heidelinde! -- Natürlich bin ich in dem Zusammenhang angesprochen worden, nun auch den sechsten Band auf die Reise zu schicken, ist er doch schon geschrieben. Doch ist es so, dass er ja zum einen erst noch einmal korrigiert und ergänzt werden muss, das dauert bei den fast 1100 Seiten schon seine Zeit, und zum anderen sind da ja noch die Hörbücher, die ja parallel d...azu rauskommen sollten. Auch wenn sich das Projekt ungemein zieht, wegen dem Drang zur Perfektion, und schon deswegen wohl Jahre brauchen wird. Viel ehrlicher ist aber wohl, dass ich es vielleicht auch noch nicht abschließen will. ;-) Anthony ist mein Leben, und was mache ich dann? -- Aber wenn der fünfte Band bei Amazon zwanzig fünf Sterne Bewertungen hat, die anderen nicht mitgezählt, und auch die anderen Bände diese Marke erreicht haben, nun gut, dann werde ich mich wohl erweichen lassen, schön früher den sechsten Band zu präsentieren. ;-) ;-) ;-) Der meiner Meinung nach ein wirklich würdiger Abschluss ist. Um nicht zu sagen, allein die letzten zweihundert Seiten sind der Burner. In aller Bescheidenheit. ;-)

Das Hörbuch und das Eichhörnchen

Geschrieben von Francis Linz Fr, April 13, 2018 08:54:50

Facebook schreibt einen ja immer gerne an, man soll unbedingt seinen Beitrag gegen eine kleine Gebühr bewerben, damit mehr Leute davon Kenntnis davon nehmen. Eigentlich täglich. Ob das Sinn mach oder nicht. Was etwas nervt, weil man ja immer einen roten Punkt dafür kriegt, als Zeichen dafür, dass es eine Nachricht sein soll, über die man sich freut. Nun gut, das ist halt eben der Preis, den man dafür zahlt, um mit der Welt in Kontakt zu bleiben. (Und natürlich auch, dass sie inzwischen wissen, wie alt ich bin und wahrscheinlich auch meine Schuhgröße.) Zum Glück werde ich aber von sonstiger Werbung zumeist verschont. Wohl deshalb, weil ihnen einen Blick auf meinen Kontostand genügt hat, um zu wissen, bei dem ist nicht viel zu holen. ;-)

Und natürlich werde ich auch immer angeschrieben, dass ich schon lange nichts mehr gepostet habe und Anthonys Freunde doch gern Bescheid wüssten. Was immer so ein weinig klingt, als sei ich ein wenig faul und sollte endlich meinen alten Finger über die Tastatur schicken. Was aber nicht gerecht ist, da es sich, bei einem längeren Schweigen meinerseits, meist darum handelt, dass ich so im Stress bin, dass ich das Gefühl habe, ich kann mir die halbe Stunde dafür nicht erlauben.

Und das bin ich in der Tat, im Stress, denn von dem Denken, dass es sich bei dem Hörbuch so um eine Sache nebenbei handelt, bin ich schon lange abgerückt. Zumindest, wenn man es gut machen möchte und mit den wirklich Guten dieses Faches mithalten will, trotz erbärmlichen Equipments. Der Perfektionist in mir ist einfach nicht zu besiegen. Und somit brauche ich letztendlich wohl für eine Minute an die zwei Stunden Arbeit. Was bei insgesamt knapp über 9 Stunden doch beachtlich ist. (Das Verhältnis ist ja jetzt schon 1 zu 1. Sodass nach einem harten Tag sechs bis Minuten bleiben, und das ist ja nur die erste Korrektur.)

Und anstrengend ist es wirklich, denn am liebsten hätte ich es ja, wenn nicht ein Knacksen oder Schnalzen oder was auch immer zu hören ist. CD-Qualität halt. Wenngleich ich schon unangenehmere Arbeiten in meinem Leben gemacht habe. Also auch nicht wirklich meckern möchte. Zumal andere Menschen auf der Welt es da noch viel schlimmer getroffen haben. Es ist nur halt etwas ermüdend, nach einem Tag nur so wenig in den Händen zu halten. Das Ziel ist noch so fern. Habe jetzt aber immerhin das Buch fast bis zur Gänze noch einmal neu von Franus einlesen lassen. 20 Seiten fehlen noch. Und auch 7 Stunden von den etwas über 9 der ersten Bearbeitung hinter mich gebracht.

Das Ärgerliche ist ja noch dazu, dass ich von der ersten Fassung nicht ein Wort gebrauchen kann, wegen des anderen Mikrofones und der somit anderen Stimmfarbe . Auch wenn es manchmal besser als das Neue ist. Zum Glück aber eher nicht und man sagen kann, Franus hat seine Hausaufgaben gemacht. Bei manch Passagen könnte man sogar weinen vor Freude, so gut hat er das hingekriegt. ;-)

Alles in Allem, auch wenn es noch dauert, denn lange braucht das Eichhörnchen die Haare auf seinem buschigen Schwanz zu zählen, auf das Ergebnis kann man sich also freuen.

Grüße wie immer auch von Anthony und den anderen.

Es soll ja gut werden

Geschrieben von Francis Linz Di, März 13, 2018 18:38:45

Altbekannt, der Autor ändert einmal mehr seine Terminplanung. Wie immer sich erst dem Druck der Realität beugend. (Die Hybris ist ein elend Ding, befällt sie den Geist. ;-) )Ich hatte doch tatsächlich vor, die ersten drei Bände gemeinsam als Hörbücher auf den Markt zu werfen. Verführt wohl auch, weil Franus die Cover schon fertig hat. Doch muss ich nun erkennen, dass die Fortschritte, wenn man es denn wirklich gutmachen will, doch sehr bescheiden sind.

Die sechs Wochen, die ich verloren habe (und das voll und ganz, da die zwei Mikrophone sich derart unterscheiden, dass selbst eine korrekt eingesprochene Passage nicht zu verwerten ist, da es sich so anhört, als ob da zwei völlige verschiedene Personen die Geschichte erzählen), indem ich den ersten Band ohne Kontrolle eingelesen habe, sind zwar ein übler Scherz, den ich mir da selber gespielt habe, sie aber wären noch zu verkraften. (All die Abende, die ich in der Jugend in den Kneipen verbracht habe, mit meinem Blick die große Liebe suchend, der vom Alkohol und Tabakrauch so oft in die Irre geführt wurde, sind da ein viel größerer Verlust an Zeit.) Doch jetzt, da ich merke, dass Franus Stimme von solchen Störgeräuschen begleitet ist, dass er jeden Satz drei Mal einlesen muss, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man daraus etwas Brauchbares zusammenschnipseln kann, akzeptabel ist, muss ich gestehen, dass ich für 2 Minuten Hörbuch in etwa 1 Stunde Arbeit brauche. Manchmal weniger, manchmal aber auch mehr. Was ja, wenn ich das Einsprechen noch mitdazurechne und die Nachbearbeitung, handelt es sich ja erst einmal um die erste grobe Zusammensetzung, wohl dann auf die 1 Stunde für 90 Sekunden herausläuft. Was das bei 9 Stunden Hörbuchdauer bedeutet, kann jeder selbst im Kopf ausrechnen.

Kurzum, ich gebe keine Prognosen für Abgabetermine mehr bekannt. Es läuft wie es eben läuft. Ich kann nur versichern, dass ich wirklich artig und fleißig bin. Und dass es, wenn es dann herauskommt, wirklich gut sein wird. Das lässt sich gar nicht bei einem Perfektionisten wie mir verhindern. ;-) Jetzt aber eben ein Band nach dem anderen.

Wenn ich die ersten drei Bände dieses Jahr schaffe, dann bin ich schon froh. Denn die Bände werden ja immer dicker. Sodass der dritte allein, dann wohl fast auf ein halbes Jahr Arbeit hinausläuft. Wenn nicht zuvor das Wunder geschieht und Anthony endlich die Charts stürmt. Weil dann kann man ja jemanden bezahlen, der das Zusammenschnipseln übernimmt und es zudem besser und schneller macht als ich. (Ja, ja, ich gebe die Hoffnung nicht auf. ;-) )

Grüße auch von den anderen

Das Hörbuch und seine Probleme

Geschrieben von Francis Linz Fr, Februar 23, 2018 11:53:14

Eigentlich hätte ich jetzt gerne verkündet: „Hurra, Hurra, der erste Band ist als Hörbuch fertig bearbeitet. Doch leider, wie soll es anders sein, gab es erhebliche Probleme. Die ich eigentlich hätte vermeiden können, doch in meinem Überschwang eben nicht tat. Denn es war mir schon aufgefallen, nach dem ersten Kapitel, dass die Aufnahme unsauber klingt. Mit Kopfhörer über den Computer. Habe sie dann auf meiner Anlage abgespielt und sie dort leider als in Ordnung befunden und Franus dann befohlen, gleich weiterzumachen. Bis zum letzten Kapitel. Eben im Überschwang. Doch leider hat sich dann herausgestellt, dass das erste Kapitel noch einigermaßen passabel war. Einige dahinter allerdings fast unhörbar. Da ist auch nichts mehr zu retten mit Kompressor, rausschneiden oder all den anderen Hilfsmitteln, die Audacita anzubieten hat.

Schlimm genug, doch dann, da ich annahm, dass es am Micro liegt, einem Rode Podcaster, habe ich in Neues gekauft. Dasselbe Modell, soll es doch das beste für diesen Preis sein. (Der ein erheblicher ist, obwohl das erste Mal über Ebay erworben, und auch das zweite Mal. Aber für Anthony da hungere ich sogar im Notfall ;-) ) Leider war das Problem damit nicht behoben. Sodass ich dachte, es liegt am Laptop. (Ein neues Micro muss doch funktionieren.) Schwupps also auch da einen neuen gekauft. (Hätte aber eh sein müssen, da das andere Teil für 350.- neu, das ich letztes Jahr gekauft habe, allein zum Hochfahren manchmal 3 Minuten braucht. Selten solch einen Fehlkauf getätigt.) Aber auch der brachte keine Linderung. Sowie auch nicht die beiden Tablets, die ich besitze. Ein uraltes und ein eines, das zwar moderner, aber schlechter als das uralte ist. (Selten solch einen Fehlkauf getätigt. Aber ich wiederhole mich ;-) ) Sodass ich nun der Meinung war, geradezu sein musste, da habe ich ein kaputtes Micro bei Ebay gekauft und dann sogar eine neues, das aber auch kaputt ist. Sodass ich ebendieses neue sofort empört zurückgeschickt habe. (Zum Glück war ich empört, denn wenn ich gewusst hätte, dass das Micro gar nicht kaputt ist, hätte ich es behalten. Denn ich gehöre nicht zu den Leuten, die etwas kaufen und es einfach zurückschicken und den Verkäufer dann auf zwei Mal Portokosten sitzen lassen. Die Bearbeitungszeit gar nicht miteinberechnet. Das gebietet der Anstand.) Dann, als gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels zu sehen war, hat mir zum Glück der Rolf sein Micro geschickt. (Großen Dank dafür!) Ein Rode Nt, mit dem das Problem dann erstaunlicherweise immer noch da war. Wenn auch nicht so gravierend wie mit dem Rode. Sodass, da ja die Lokalitäten gewechselt wurden, bei verschiedenen Aufnahmen, nur noch eine Fehlerquelle auszumachen war, nämlich Franus. Denn auch wenn er sich völlig normal anhört, auch für seine Umwelt, so macht er doch ständig in seinem Mund Störgeräusche, deren Quelle mir noch immer nicht klar ist. Es ist kein Schmatzen, auch sind es keine trockenen Lippen, sondern anscheinen der Kiefer oder irgendetwas am Gaumen. Was er auch selbst hört, wenn er sich darauf konzentriere. (Und das Micro so oder so. Mit etwas Abstand wird es anscheinend etwas besser. Deswegen ist das Nt auch besser als das Podcaster, das man ja fast verschlucken soll.) Kurzum, um endlich zum Punkt zu kommen. Ich habe jetzt das Nt gekauft und hoffe, dass wir damit dann, wenn Franus weiß, was ich er alles zu beachten habe, demnächst dann doch eine würdige Arbeit abliefern können. Wenngleich nicht morgen. Zum einen ist es nicht gut, wenn Franus sich bei Sprechen dauernd auf Fehler untersuche, das hemmt den Fluss und er wird auch der Stimmung und den Charakteren nicht gerecht, und zum anderen, und das vor Allem, habe er sich noch nicht so recht von der Stimmung erholt, in der mich dies Desaster hineingetrieben hat. Denn das Letzte, was Anthony braucht, ist jemand, der trübsinnig seine Geschichte erzählt. Ist sie doch alles andere als das. Wobei es schon erstaunlich ist, dass bei den Verkaufszahlen all die Jahre hinweg, Franus und auch ich trotzdem immer zu ihm gehalten habe, bis hin zum Ende. Das sollte man doch bitte auch honorieren. ;-)

Damit Ihr aber seht, dass, wenn schon ich nicht so recht vorankomme, es nicht daran gehapert hat, den anderen in den Hintern zu treten. Sprich, Franus. Sodass er es immerhin geschafft hat, in der Zeit des scheinbaren Müßiggangs die diversen Covers zu entwickeln. Die für die CD, eventuell mit Papschuber, wenn jemand ein Hörbuch direkt an der Quelle erwerben wird, und die für die diversen Distributoren im Internet. (Die Zeitangebe dort sind selbstverständlich vorerst nur so über den Daumen gepeilt.) Ich hoffe, es gefällt. Auch wenn es natürlich nur ein Kompromiss zwischen Kunst und Zweckmäßigkeit sein kann. Es müssen ja die wichtigen Informationen gut lesbar sein. Wobei es aber kein Zufall ist, dass Franus schon bis zum dritten Band gekommen ist, denn wahrscheinlich werden die ersten drei Bände ziemlich rasch aufeinander herausgeben werden, wenn denn fertig, vielleicht alle sogar am selben Tag. Damit ist immerhin dies Baustelle abgearbeitet, wobei es natürlich ziemlich zupass kam, dass Franus noch diese alten Covers im Ärmel hatte, die dann ja nicht genutzt wurden. Jetzt aber kommt die ganz große!

Grüße auch von den andern, Francis

Fortschritt Hörbuch

Geschrieben von Francis Linz Di, Februar 06, 2018 08:19:49

Soeben ist Franus fertig geworden mit dem Einsprechen des ersten Bandes. Ist ja die Zeit zwischen halb sechs und halb acht Uhr des Morgens die einzig wirklich mögliche Spanne, wegen des Lärms. Und natürlich die Sonn- und Feiertage. Denn mein Schloss liegt ja leider mitten in der Stadt und im Westflügel, wo Franus während der Aufnahme auch wohnt, da läuft nun einmal der Verkehr vorbei. Es ist nicht viel, da eine Seitengasse, aber dennoch spätestens so alle zwei Minuten ein Wagen. Und da sind da ja noch die Nachbarn, die Mülltonnen herumschieb, ihre Wagentüren knallen, etc.

So, jetzt muss das Ganze natürlich auf Fehler abgeklopft werden. Von denen es eine Menge gibt. Nicht nur falsche Betonung oder Vernuschelung von Buchstaben. (Es gibt zum Beispiel einen Satz, wo von einem Uniformierten die Rede ist, den Franus tatsächlich fünf Mal falsch eingesprochen hat mit Uniformter, sodass immer noch nicht eine richtige Aufnahme vorliegt. Manche Dinge hat er auch zehn Mal oder noch öfter eingesprochen.) Sondern auch ein gelegentliches Knacken in der Aufnahme, weil wohl das Tablet zu wenig Rechenleistung hat und ich so dumm war, auf Stereo zu bestehen, sodass es schon deswegen ab und zu in die Knie ging. (Dank an Rolf für den Tipp!) Aber was soll’s, Franus und meine Geduld in diesen Dingen ist ja schier unerschöpflich. Dann halt noch einmal. Zumal ja auch er, zufällig zur gleichen Zeit wie ich, von dieser seltsamen Stimmbandlähmung geplagt wurde, von der die Ärzte meinten, sie wäre irreparabel. Zum Glück nicht. Nichtsdestotrotz kommt das K doch oft sehr krächzend, wenn er sich beim Sprechen nicht konzentriert. Und selbst dann ist es nur zu 50% zu vermeiden.

Kurzum, es gibt viel zu tun, die Hälfte ist vielleicht erreicht. Das Buch, das im Endeffekt knapp unter 9Stunden liegt, hat nämlich eine Arbeitszeit, die man all diese Handicaps betrachtend, gerne mal 20 nehmen darf. Vielleicht auch mehr. Ach, was wir darum all diese Menschen bewundern, die sich einen Text vor die Nase halten und ihn immer korrekt ablesen. Früher gab es ja in den Schulen sogar Meisterschaften, in den USA noch immer.

Das Gute aber ist, dass man beim Einsprechen merkt, wo es vielleicht nicht ganz rund läuft und ich somit einige Verbesserungen habe einfließen lassen können. Wobei es die, die mich kennen, natürlich nicht wundert, dass ich mich nicht habe zurückhalten können, noch die ein oder andere Ergänzung mit dranzuhängen. Somit hat das Buch jetzt keine 83.000 Wörter mehr, sondern 85.000. Die Geschichte selbst ist natürlich nicht davon berührt. Aber wenn mir Anthony nachträglich erzählt, dass in der Situation dann noch das passiert ist, was hätte ich machen sollen? Ich kann es doch nicht weglassen.

Ein verzeihliches Verbrechen, zumal ja all die, die die E-Book-Version redlich erworben haben, sich demnächst die neueste Version herunterladen können. Die Distributoren bieten das ja alle in der Regel an. Sie wird mit dem Erscheinen des Hörbuchs eingestellt werden. Ich sage Bescheid. Und die der Printausgabe haben somit die Gewissheit, dass ihre Ausgaben ziemlich selten sind, und wenn Anthony endlich so bekannt ist, wie es ihm zusteht, ein Vermögen wert sein werden. ;-) Mein schlechtes Gewissen hält sich somit in Grenzen. Zumal ich ja jedem empfehle, sich das Ganze noch einmal von Anfang an zu Gemüte zu führen, weil ja jetzt sukzessive die anderen Bände folgen werden, als Hörbuch und auf den neuesten Stand gebracht, bis hin zum großen Abenteurer, dem letzten Band.

Grüße auch von den andern

p.s.: Ich denke, Franus macht das ganz gut. Und im Notfall bin dann ja noch ich da, um der Reihe den letzten Schliff zu geben. Dann aber wird garantiert nichts mehr daran verändert. Denn auch wenn Franus die Sache Spaß macht, noch einmal einlesen wird er es ganz bestimmt nicht.

Plan 2018

Geschrieben von Francis Linz Fr, Januar 05, 2018 18:19:49

So, der letzte Band ist in der Rohfassung fertig. Schneller, als gedacht. Bin ich zufrieden? Ja. Sehr? Ja.

Insgesamt hat er etwa 310.000 Wörter. (99 / 87 / 125) Wenn man das bisherige Maß ansetzt, dass die anderen Bücher haben, von etwa 284 Wörter pro Seite (zum Vergleich, Harry Potter hat so um 270 Wörter, ein Dostojewski in der Sparauflage so um die 600. Für alte Leute mit Sehschwäche also nicht geeignet ;-) ), dann kommen am Ende nach der letzten Korrektur wohl um die 1100 Seiten heraus. Plus-minus.

Ich erwähne das nur, weil es klar machen soll, dass es keine Geldschneiderei ist, den Band in drei Bücher aufzuteilen, sondern einfach den Gegebenheiten geschuldet. Es gibt keinen Verlag für Selfpublisher, der ein Buch mit diesem Umfang drucken kann. Natürlich kann man einen Spar-Dostojewski daraus machen, aber dann ist das Lesen kein Vergnügen. Und Anthony soll Vergnügen sein.

Was jetzt kommt, das ist, dass die ersten fünf Bände sukzessive als Hörbücher erscheinen werden. Ich habe den berühmten Franus Graueis gewinnen können, dass er sie mir einspricht. ;-) Das hat nicht nur den Vorteil, dass damit neue Interessenten gewonnen werden können (Bei den hundert Büchern, die ich pro Jahr verkaufe, reißt es das auch nicht raus. Wohlgemerkt, in guten Jahren. ;-) )Sondern dass nun wohl auch die allerletzten Fehler ausgemerzt werden können. Wenn es denn noch welche gibt, die ich entdecken kann. Denn wenn ich immer davon verspreche, dass die Bücher jetzt noch einmal verbessert werden, dann heißt das ja nur, dass im Höchstfall alle fünf Seiten ein und oder ein so oder eine kleine Umstellung vorgenommen wird oder irgendwo ein Ausrufezeichen besser als ein Komma ist, damit es halt noch flüssiger klingt. Und beim Einsprechen fällt es viel eher halt auf, sollte es tatsächlich irgendwo haken.

Dann, wenn das geschafft ist, wobei ich kein Datum setze, wird der letzte Band noch einmal korrigiert, dann auch eingesprochen, damit das Hörbuch, der Print und das E-Book am gleichen Tag erscheinen können. Aber natürlich auch wieder sukzessive, das es ja drei Bücher sind, die diesen Band ausmachen. Und dann habe ich wohl auch endlich mein Englisch so weit aufgefrischt, dass die Übersetzung folgen kann.

In dem Sinne, Grüße auch von den anderen.



Rückschau, Blick auf die Füße und dann vorausÜber das Team / Interview

Posted by Francis Linz Thu, August 23, 2018 15:11:41

So, endlich komme ich dazu, den vor Ewigkeiten versprochenen langen Bericht niederzuschreiben. Nicht dass ich seit der Beendigung des Hörbuchs keine Zeit dafür gehabt hätte, es fehlte einfach am Kuss der Muse. Auch war etwas Abstand zu Anthony und den seinen zu gewinnen, für mich gut.

(Wie bestimmt auch für ihn und wie sie alle heißen. Nicht dass ich nicht einen jeden liebe, was man wohl auch im Hörbuch vernehmen kann, aber in jeder Familie ist es gut, wenn man sich nicht ständig auf den Füßen steht.)

Und ich hoffe, dass ich, von diesem Bericht abgesehen, diesen kleinen Abstand dann noch bis Ende September hinausziehen und wahren kann. Was man dann wohl landläufig auch als Urlaub benennen könnte, wenngleich es mich schon der finanziellen Lage wegen nicht in die Ferne zieht. Und ich auch nicht wirklich faul bin, was ja zu einem wirklichen gelungen Urlaub dazugehört. Vokabeln lerne und mich selbst in die tiefsten Geheimnise der Magie unterweise. 😉 (Genaues wird nicht verraten, schon darum, ist es doch Magie.)

Ja, endlich habe ich auch Zeit für den allgemeinen Blödsinn, dem sich auch all die anderen hingeben. Wie gedankenverloren eine Zwetschge vom Baum zu pflücken und mich dabei von einer Wespe in den Finger stechen zu lassen. (Verdammt, der ist aber ganz schön dick geworden, fast so, als wolle er plötzlich einer von Herrn Halsban sein!) Dann aber werde ich es wohl kaum noch aushalten und mich den drei anstehenden Projekten widmen. Übersetzung des ersten Bandes ins Englische, Erstellung des Hörbuchs des zweiten Bandes und natürlich auch der Überarbeitung des bereits fertiggestellten letzten Bandes. Was im Dreiklang geschehen wird.

Wobei die Dringlichkeit, die ein jeder Part benötigt, aber natürlich auch von äußeren Umständen diktiert werden wird. Wird das bereits fertiggestellte Hörbuch nämlich tatsächlich ein Erfolg, was bei meinen sonstigen Verkaufszahlen bereits durch eine relative kleine Zahl an verkauften Exemplaren als erfüllt anzusehen ist, aber natürlich auch durch eine gute Bewertung in den Portalen (eine 5 ist da fast schon ein Muss), dann hat das zweite Hörbuch selbstverständlich Priorität. Wenn nicht, dann wird wohl das Englische obsiegen. Wenngleich ich mich da noch immer nicht sattelfest genug fühle, das auch wirklich gekonnt zu zimmern.

Letztendlich, wie es kommt, dieses Englische, es sage es wie es ist, es wird sich ziehen. So auch die Veröffentlichung des letzten Bandes, die ich ja schon immer frühestens im Jahre 2020 geplant hatte. Gerne auch etwas später. Und die jetzt ja nur zu Debatte steht, weil ich ihn ja in Rohfassung schon beendet habe. Fleißig wie ich bin. Und er somit seiner Zeit eigentlich weit voraus ist. (Und dass dieser Band noch ein wenig abhängt, das ist auch gut so, denn erst gestern ist mir ein wichtiges Detail eingefallen, das unbedingt einer Verbesserung bedarf. Soll er doch das wirkliche Meisterwerk der ganzen Reihe werden.)

Wenngleich ich ja persönlich gar nicht benennen könnte, welchen Band ich für den gelungensten halte. Jeder steht für sich allein. Hat Stärken und auch Schwächen. Nehmen wir zum Beispiel den ersten Band, der mir gerade so nah ist, denn er ist ein wirklicher Blockbuster. Doch wäre die Reihe so gut wie sie eben ist (keine Wertung, nur eine Feststellung), wenn ich die anderen Bände alle im gleichen Strickmuster hätte ablaufen lassen? Wohl kaum. Als Beispiel möchte ich da nur den „kleinen Prinz“ benennen. Gibt es wirklich Menschen, die glauben, man könnte ihn auf dreihundert Seiten auswalzen und dann vielleicht auch noch sechs Bände, nicht minder dick, in gleicher Art fabrizieren? Nein, es würde sich ermüden. Selbst dann, wenn es eben doch gelänge. Und die Strahlkraft des einen würde verblassen unter seinen Brüdern. Anthony aber hat nun einmal sechs Bände. (Und das auch nur, um das Wichtigste darin unterzubringen, was die Erde, Robotanien und sein Schicksal anbetrifft.) Schon darum muss ebenjeder für sich etwas Besonderes sein.

Was ich, wobei ich jetzt aber eindeutig der Nabelpolitur überführt bin, anscheinend ganz gut hingekriegt habe. Denn auch wenn die Daten, die man aus den wenigen Verkäufen gewinnen kann, nicht wirklich hieb und stichfest sind, so besagen sie zumindest, dass zwar nicht jeder, der den ersten Band erworben hat, auch den zweiten gekauft hat, aber wer beim zweiten doch zugriff, dann nicht die Finger vom dritten lassen konnte; und auch der vierte und fünfte folgten schon bald.

In der Tat, es ist wirklich so. Und das ist doch ein Kompliment, zumal, wenn ich so gelegentlich über die Flohmärkte wandle, der erste Harry Potter Band auch viel öfters auf den Tapeziertischen zu finden ist als die anderen. Gefolgt vom zweiten, und dann erst, ziemlich abgeschlagen, kommen die anderen. (Achtung: Wie immer findet Harry Potter bei mir nur Erwähnung, weil es zum einen ein wirkliches gutes Kinderbuch ist, und ich zum anderen meinen Anthony keineswegs damit vergleiche. Und zum Dritten, weil ihn eben halt ein jeder kennt.)

Persönlich würde ich es ja bevorzugen, dass das Hörbuch zumindest ein kleiner Erfolg wird. Nicht, weil ich endlich einen verdient hätte (ich zieh das Ding bis zum Ende durch, auch ohne, solange Jahre der Armut, da kommt es auf ein paar mehr auch nicht an), sondern weil ich ja, wie schon geschrieben, die anderen beiden Projekte gerne noch nach hinten verschieben möchte. Zumal es mich ja auch interessieren würde, wie lange ich dafür brauche, jetzt, wo ich halbwegs weiß, wie es richtig gemacht wird, so ein Hörbuch, ist es doch nichts anderes als eine Oper. (Etwas überspitzt, aber treffend.) Eine ziemlich lange in Anthonys Fall noch dazu, fast schon von wagnerianischem Ausmaß. (Wenngleich hier nur die Fantasy das ansonsten noch verbinden Glied ist. Das andere ist mir viel zu depressiv. 😉 )

Was ich somit meine ist, es muss ein Fluss hinein, eine Melodie. Oder, besser, gleich ein ganzer Reigen an Melodien. Denn die Stimme des Sprechers sollte möglichst auch immer, ohne das Verstehen des Textes, dem Hörer das Gefühl vermitteln, dass der Autor in diesem Moment in die Worte gelegt hat. Antagonisten und Protagonisten müssen als positiv und negativ sofort erkennbar sein und auch ihr Handeln. Was Franus und ich inzwischen wohl ganz gut hinkriegen. Und somit kann ich gar nicht sagen, welches Kapitel ich persönlich als das beste bezeichne. Man muss es immer Zusammenhang sehen. Auch ändert sich ja bei manch einer Figur die Stimmungslage.

Nichtsdestotrotz war den Imperator zu sprechen natürlich Franus eine wahre Wonne, denn wann zuvor im Leben durfte er schon einmal so ungehemmt böse und gemein sein, ohne Strafe, nur für Lob. 😉 Aber auch die kleinen akustischen Gimmicks, wobei ich die Grauen Wachen mal benenne oder auch nur den Autopiloten, der die Fahrt des LKW’s von Herrn Halsban übernimmt, müssen wohldosiert sein und dürfen niemals übertrieben wirken. Kurzum, liebe Leut, ich sage es euch, das Ganze zu beherrschen, zumindest so gut, dass es mit großen Produktionen halbwegs mithalten kann, die ein ganz anderes Budget, Equipment, Techniker, Berater und was weiß ich noch so alles, das ist eine wahre Wissenschaft. Und das Lernen hat natürlich auch heute noch kein Ende. Denn man kann nur immer besser werde.

Jetzt aber, wie geschrieben, warte ich auf Ende September, denn die öffentliche Bereitstellung des Downloads ist ja am 9ten9ten, dann dürften die ersten Prognosen absehbar sein, die dann der Grund für weiteres Handeln sind. Bis dahin, gemach, gemach und Toi-Toi-Toi.

Grüße auch von den anderen. Natürlich melden wir uns dazwischen noch einmal. Jetzt aber hinaus in den Garten. Zum Zwetschgenbaum. Ich hätte da noch neun freie Finger. 😉