Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Anthony Noll's Blog Nummer Elf

Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

www.Anthony-Noll.de
Anthony's Facebook Seite

Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


ISBN

2017Posted by Francis Linz Wed, June 07, 2017 16:02:10

Neuigkeit! Da der Neobooks-Verlag (jener, welcher, der auch schon die Anthony-E-Books vertreibt (abgesehen von Tolino und Amazon)), in Zusammenarbeit mit Epubli ein Konzept erarbeitet hat, dass eine Taschenbuchausgabe mit gültiger ISBN beinhaltet (Was es möglich macht, die Bücher in jedem gewöhnlichen Buchladen zu bestellen), werde ich demnächst mit all meinen Büchern dorthin umziehen. Wobei demnächst heißt: Im Laufe der nächsten Wochen. Muss ich ja erst die Bücher bei Createspace abmelden. Dann ein paar Tage verstreichen lassen, bis diese bei Amazon nicht mehr erhältlich sind. (Gelistet bleiben diese Ausgaben dort zwar weiterhin (man kennt ja Amazon, einmal in der Datenbank, für immer in der Datenbank), aber sie sind nicht mehr zu bestellen.) ---

Warum dieser Schritt? Nun, das Angebot nun auch in jedem Buchladen ausliegen zu können, womöglich zu hohen Stapeln getürmt, war eines, das ich nicht ablehnen konnte. Und wenn schon nicht zu Stapeln getürmt, so könnte man dort jetzt wenigstens eine Lesung veranstalten. Oder ähnlichen Unsinn veranstalten. Das ist doch was. Zumal die Bücher nur unwesentlich teurer werden. So um ein bis zwei Euro, je nach Seitenanzahl. Und natürlich kann man sie auch weiterhin über Amazon und bestellen. (Jetzt aber auch über Hubendubel, Thlia, etc. und wie sie alle heißen.)---

Damit sich die Bücher unterscheiden von den alten Ausgaben, werde ich wohl eine kleine Veränderung an den Covers vornehmen müssen. Was, das weiß ich noch nicht genau. Aber es wird sich wohl in Grenzen halten, allein der Arbeit wegen, die dieses Projekt schon so verschlingt. ---

Womit wir beim Thema sind. Die Zeit. Leider habe ich nicht so viel davon übrig, dass ich mich momentan im ausreichenden Maße dem letzten Band widmen kann. Was leider zudem auch noch eine Zeit so bleiben wird. (Natürlich habe ich als Entschuldigung, dass die Übersetzung ins Englische schon so viele Minuten frisst, auch dass meine Gesundheit so die ein oder andere Woche belegt (oder vielmehr der gelegentliche Mangel an dieser), nichtsdestotrotz ist es mir schon etwas peinlich.) Deswegen auch mein so langes Schweigen. ---

Also, wer den Euro sparen will und obendrauf damit spekuliert, dass die Bücher so wie sie sind, nicht mehr zu bekommen sind, was sie zu unglaublichen Raritäten macht, der sollte jetzt noch schnell bestellen. Wobei ich da nicht wirklich als Aufruf verstanden haben will, denn für das, was mir dann Createspace überweißt, verkaufe ich meine Seele nicht. Ich will es nur mitteilen, und vielleicht wird ja das neue Cover noch schöner. Ich gebe mir Mühe. Ich gebe mir Mühe. Oder besser gesagt, Franus. (Der wohl auch dieses Angebot für sich nutzen will.)

Ansonsten, Grüße natürlich auch von Anthony und den anderen.



Wir bleiben am Ball

2017Posted by Francis Linz Wed, January 18, 2017 15:18:44

Hurra, Hurra! Nun habe ich es endlich geschafft, nach mehr als zwei Monaten, mich wieder Anthony zu widmen. (Ich hatte, wie zu Beweis, dass das nicht wieder vorkommen soll, doch tatsächlich das Passwort vergessen, um auf diesen Blog zu gelangen.)

Obwohl das so zu sagen, andererseits dann auch wieder nicht stimmt. Denn tatsächlich ist ja all mein Tun und Machen ja noch immer darauf ausgerichtet, die Geschichte zu einem Erfolg zu bringen. Was ich also damit meine, ich habe mich nach so unendlich langer Zeit wieder einmal dem Abschlussband angenommen „Anthony Noll und das große Abenteuer“.

Nicht viel, zugegeben, aber immerhin. Denn wenn nicht, dann hätte ich gar nicht die Chuzpe gehabt, mich hier wieder zu melden. Ein gewisses Ehrgefühl habe ich dann doch auch. (Das sich allerdings nicht so weit erstreckt, dass ich zugebe, wie viel ich an dem neuen Band gearbeitet habe. Bin ich doch andererseits auch einer von denen, denen es reicht, nur ein einziges Wort zu verbessern, und sich somit schon frei jeder Lüge zu wähnen ;-) Da bin ich mal ganz ehrlich. Aber immerhin habe ich vor, jetzt wieder mehr zu tun, denn dieser Stillstand, wenngleich es ja keiner war, der tut mir einfach nicht gut.)

Stellt sich nun natürlich sofort die Frage: Warum war es gar kein wirklicher Stillstand? Ganz einfach, denn noch immer stecke ich jeden Tag mindestens vier Stunden in das Projekt. Mal mehr oder weniger. (Eher sogar mehr, denn im Schnitt, auf eine Woche gerechnet, ist das sicher fast schon ein Fulltimejob. Wenn auch nicht nach Tarif bezahlt und nicht einmal mit dem Mindestlohn vergütet. Aber mit dem Wissen, dennoch etwas Sinnvolles zu tun.)

Was so viel Zeit benötigt, die an dieser Stelle verloren geht (denn selbst ein Genie wie ich muss schlafen), ist natürlich noch immer die Sache mit der Übersetzung ins Englische. Wobei das Schlimme ist, dass da das Ende einfach nicht absehbar ist. Nicht einmal, ob es überhaupt ein Ende gibt. Man lernt und lernt, liest Klassiker, wie haben es die großen der Zunft gemacht?, hört Hörspiele, jongliert mit dem Übersetzungscomputer, etc. aber leider ist da nirgendwo eine Angabe in meinem Kopf, die mir darauf eine lapidare Antwort gibt. Und sei es nur in der Form: Synchronisation läuft, bitte nicht trennen, Sie haben 76% erreicht, nur noch 5 Monate und 23 Tage. … 5 Monate und 22 Tage … 5 Mon… (Einer der einfach gestrickten Roboter auf Robotanien zu sein, hätte da sicher so seine Vorteile.)

Also, auch wenn man nichts von mir hört und liest, ich bleibe am Ball. Schon deswegen, würde Petrus das Himmelstor für mich aufstoßen, wenn ich vor ihm stehen und stammeln würde: „Es tut mir so leid, ich habe die Geschichte von Anthony nicht zu einem Ende gebracht, obwohl ich ja das Ende von Anfang an kannte. Auch, worauf ich mich da eingelassen habe“ ? (Was ich vielleicht doch nicht so recht wusste, wenn ich noch einmal so zurückdenke ;-) ) Ich weiß es nicht.

Aber egal, denn selbst wenn Petrus ein weiches Herz hat, obwohl er all das zu seinen Füßen sehen muss, was hier bei uns so passiert, viel schlimmer ist ja, was würde Anthony dazu sagen. Denn der würde das gewiss nicht gutheißen. Und das völlig zurecht. Hat die Welt ja ein Anrecht darauf, seine Geschichte zu erfahren.

Und nicht zu vergessen, da sind ja noch all die anderen, deren Urteil ich zu fürchten hätte. Vor allem das des Baumes! Denn so nett er ist, so ehrlich und unerbittlich kann er manchmal auch sein. (Natürlich, denn es ist nun einmal die Aufgabe der wahren Freunde, nett, aber auch unerbittlich in ihrer Kritik zu sein.)

Grüße übrigens auch von ihm, Francis

p.s.: Ich entschuldige mich hier ganz eindringlich für die paar Zeilen, die den Anfang des neuen Bandes darstellen sollen, die ich vor zwei Monaten gepostet habe. Sie sind so unterirdisch schlecht. Und das einzig Gute daran, dass ich es wenigstens erkenne.





Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues

2017Posted by Francis Linz Tue, December 20, 2016 16:35:56

Dem ist nichts hinzuzufügen:




Anthony und der Weihnachtsmann

2017Posted by Francis Linz Mon, December 05, 2016 16:22:00

Nun, es ist ja keine Neuigkeit, wenn ich feststelle, dass Anthony inzwischen ein ganz passabler Zauberer ist. Was so, wortwörtlich, sogar seine eigene Meinung von sich ist. Denn schon lange sind die Zeiten vorbei, als man ihn noch den untalentiertesten Zauberer nannte, der auf ihrer Schule in Ibalon jemals unterrichtet wurde. Andere, zumal ein kleiner Schreiberling von der Erde wie ich, halten ihn sogar für als mehr als nur das, nämlich für einen über die Maßen talentierten Zauberer. Für einen Zauber, der es vielleicht tatsächlich sogar wagen kann, gegen einen König zu kämpfen, der immer böser und böser wurd.

Wofür schon dafür spricht, dass der Lauser es doch tatsächlich irgendwie geschafft hat, den Weihnachtsmann in seiner Bibliothek zu überraschen. Irgendwo am Nordpol. (Wo, hat er mir natürlich nicht verraten.) Zum Beweis das Foto.

Diesem hat er dann natürlich sofort das erste seiner Abenteuer in die Hand gedrückt. (Anthony ist in den diesen Dingen nämlich wesentlich unverkrampfter als ich.)

Zum Glück, denn für falsche Bescheidenheit ist gar kein Platz, hat es der Weihnachtsmann doch tatsächlich in einem Rutsch ausgelesen und war hellauf begeistert. Was heißt, dass ein Exemplar ab jetzt nicht nur einen Ehrenplatz in seinem goldenen Regal einnehmen wird, nein, er wird noch viele andere all den millionen von Kindern, den großen und kleinen, unter den Baum legen. So hat er es Anthony zumindest versprochen. Es sei nämlich ein geradezu ideales Geschenk für das Fest, hat er gesagt. Wegen der Seele, die darin stecke.

Was uns alle natürlich ganz schrecklich freut. Anthony und seine Bande, aber auch mich. Nicht nur wegen des Geldes, das wir daran verdienen, denn auch der Weihnachtsmann muss seine Geschenke kaufen (was viele nicht wissen, aber so schon vermutet haben), sondern wegen dem, was eigentlich hinter dieser Neuigkeit steckt.

Die das aber eigentlich aber gar nicht ist, eine Neuigkeit, sondern vielmehr Altbekanntes. Nur habe ich es damals, als das Altbekannt ja tatsächlich noch eine Neuigkeit war, so gar nicht begriffen. Zum einen einer falschen Bescheidenheit wegen, zum anderen aber auch, weil mir selbst Anthony und seine Abenteuer zu jeder Jahreszeit über die schweren Tage hilft. (Ja, auch ein weltberühmter und so schrecklich erfolgreicher Schriftsteller wie ich hat manchmal den Regen im Kopf.)

Zur Erklärung sei gesagt, es wurde mir schon von einigen Lesern gesagt, dass sich manchmal schon richtig auf Weihnachten und die dunklen Tage freuen, weil das sei für sie die geradezu ideale Zeit, Anthony zu lesen. Auf einem Stuhl sitzen, in eine dicke Decke eingehüllt, oder auch auf dem Bett liegend, weil es ja draußen so schrecklich kalt ist, sodass die Nase, kaum zur Haustür herausgestreckt, schon in der Luft möchte festfrieren. Auch weil das Abenteuer des kleinen Zauber (der das ja eigentlich schon gar nicht mehr ist, aber im Herzen immer bleiben wird), zumal es ja inzwischen schon so einige Bände umfasst, sie an diese Mehrteiler erinnere, die das ZDF in früher Tagen immer um das Fest herum ausgestrahlt hat. (Man erinnert sich?)

Natürlich war es für mich schwer, mich einem Charles Dickens und seinem Oliver oder einem Jack London und seinem Seewolf vergleichen zu lassen. Nicht nur weil es alte Literatur ist und Anthony so modern, sondern weil das ja wirkliche Kaliber sind, die die schreibende Zunft aufzubieten hat. Und bescheiden zu bleiben, in der Nähe solcher Giganten keine Kür ist, sondern vielmehr die erste Pflicht eines jeden Tintenklecksers. Doch jetzt, auch wegen dem Weihnachtsmann, versteh ich erst so richtig, was sich hinter diesen Komplimenten verbirgt. Es ist die Seele, die in all diesen Büchern sowohl als auch den Verfilmungen zu Hause ist, die Leute lieben. Aber eine Seele, die hat Anthony auch. Er und seine Freunde. Und auch wenn sich gegen meine Art des Schreibens einiges einwenden lässt, es ist die Seele, die durch all die vielen Bände und Zeilen trägt.

In dem Sinne, einen frohen Nikolaus, wünschen wir Euch allen.



Das große Abenteuer hat begonnen!

2017Posted by Francis Linz Wed, November 16, 2016 17:52:50

So, endlich mache ich das wieder, was ich am liebsten mache. Ich sitze da und schreibe das, was mir Anthony auf meiner Schulter sitzend ins Ohr flüstert. Und somit kann ich sagen: Das große Abenteuer hat somit endlich auch für mich begonnen!

Das zu wissen, fühlt sich gut an. Wenngleich ich mich natürlich um all die anderen Dinge auch noch kümmern muss. Nicht nur um das Essen und das Zähne putzen, und darum, ausreichend zu schlafen, sondern: Wie mache ich es, damit Anthony endlich zu dem Erfolg wird, den er verdient hat. Was, wie die, die mich inzwischen kennen, weniger mit meiner Eitelkeit zu tun hat (wenngleich diese allen Schriftstellern irgendwo zu eigen ist), sondern mehr damit, weil es diese Geschichte verdient hat. Es ist nämlich eine nette Geschichte für nette Menschen. Und ich bin immer noch der Überzeugung, dass diese mehr sind als die anderen. Auch wenn das Weltgeschehen anderes glauben machen möchte. Das aber wird nur von wenigen gemacht. Nichtsdestotrotz müssen wir aufpassen, nicht dass wir vergessen im richtig Moment aufzustehen und zu sagen: „Jetzt ist aber genug!“

Da sich dieser Erfolg nicht so recht auf dem deutschen Markt einstellen will, wird natürlich auch noch die Sache mit dem englischsprachigem Raum weiterverfolgt. Was aber viel länger dauert, als ich in meiner Naivität so fröhlich in die Welt hinausgerufen habe. Denn sich mit jemanden zu unterhalten, in einer Kneipe, am Bahnhof, oder sogar einen wissenschaftlichen Bericht über Atomfusion lesen zu können und dabei nur einmal das Wörterbuch zur Hilfe zu nehmen, ist noch lange nicht gelichbedeutend damit, ein Buch zu übersetzen. Es sind nämlich nicht die Wörter die fehlen oder ein Hängen der Grammatik, sondern etwas anderes, was ich noch nicht gefunden habe. Es ist dieser Duktus, den ein Buch braucht. Dieser Fluss, der einem manchmal glauben lässt, das ganze Buch wäre nur Gesang.

Im Deutschen habe ich das. Denn auch wenn manchen dieser Gesang nicht zusagt, so kann doch keiner sagen, dass Anthony nicht diesen speziellen Klang hat, den eben nur er hat. Das im Englischen zu finden, das aber wird die größte Aufgabe. (Leider bin ich diesbezüglich Perfektionist.) Somit laufen beide Projekte parallel und können in ihrem Ende nicht benannt werden.

Das große Abenteuer wird sich somit etwas langsamer entwickeln wird, als dass man das so von mir gewohnt ist. (Also nicht nur wegen der Fülle des Stoffes, der noch unterzubringen ist.) Ich bitte das zu entschuldigen. Als Versöhnungsangebot werde ich dafür im Anhang die erste Seite des neuen Abenteuers beilegen. Den Beginn des ersten Kapitels, das aber natürlich im weiteren Prozess noch so einige Ergänzungen, Umstellungen oder andere Veränderungen erfahren wird. Vielleicht wird es dann sogar irgendwann das vierte Kapitel werden. So geschehen beim vierten Band, wenn ich mich jetzt recht entsinne. Kurzum, alles völlig egal, ich bin nur froh, dass es endlich wieder weitergeht!

Grüße auch von Anthony und den anderen, Francis


Das große Abenteuer

Buch I

1. Erste Pläne

Anthony sah zum Fenster des Busses heraus und betrachtete die vorbeihuschenden Roboter und Gebäude.

Oder besser gesagt, ein außenstehender Betrachter hätte das jetzt so vermutet. Lehnte ja zum einen der Kopf des kleinen Zauberer am Fenster (der so eigentlich gar nicht mehr so genannt werden darf, da er inzwischen schon wahrhaft Großes vollbracht hatte, und das gleich mehrfach), und waren zum anderen seine Augen weit geöffnet. Es war fast schon ein Stieren, das in ihnen lag. So, als ob sie das Außen tatsächlich auf Neuigkeiten hin überprüfen würden.

Was aber gewaltig täuschte. Denn auch wenn diese Augen sahen, so sahen sie doch auch nicht. Allerdings nicht wegen eines schrecklichen Unfalls mit einem der nun zehn goldenen Finger oder wegen eines anderen Unglücks, das zu einem Erblinden hätte führen können, sondern weil Anthony mit all seiner Aufmerksamkeit einmal mehr nur irgendwo innerhalb seines Kopfes unterwegs war. Sich hoffnungslos verirrend im Irrgarten der Tagträume. Das war ihm nämlich eine liebe Angewohnheit. Von Geburt an. Und niemand kann seiner Natur fliehen.

Das aber war nicht weiter schlimm. Zum einen, bis zu der neuen Arbeitsstelle waren es noch mindestens 10 Minuten Fahrtzeit (wobei Anthony großes Glück hatte, gab es doch eine direkte Verbindung von ihrem kleinen Häuschen am Rande der Stadt namens Ibalon, wunderlicher es wohl keine zweite im ganzen Universum gibt, bis hin zu dem Krankenhaus, das ihm ein Praktikum zur Verfügung gestellt hatte), und zum anderen, gab es schon bald durch das Fenster, durch das seine Augen scheinbar blickten, auch nichts mehr zu erkennen. Das Fenster verlor nämlich von einer Sekunde auf die andere plötzlich all seine Transparenz und wurde grau. So grau wie die Graue Wache, die plötzlich vor Anthony stand.

„Fühlt sich der junge Herr Roboter nicht wohl?“, war die erste Frage, die ihren Mund verließ. Höflich, nichtsdestotrotz so eisigkalt wie der Frosch, der plötzlich an Anthonys Rücken zu lecken begann. Der dann auch schon die zweite folgte: „Sollen wir den jungen Herren Roboter vielleicht mitnehmen und ihn in unserer Zentralen Verwahrstelle untersuchen lassen? Vielleicht liegt ja sogar ein Schaden vor, der eine endgültige Abschaltung unumgänglich macht?“



Anthony wieder überall

2017Posted by Francis Linz Fri, October 14, 2016 11:15:49

Wichtige Mitteilung: Anthony ist demnächst auch wieder bei all den anderen Internethändlern erhältlich. Sowohl bei jenen, die den Tolino als ihren Reader führen als auch bei Google, I-tunes, Kobo, etc. Der erste Band „ … der goldene Zeigefinger“ und der zweite „ … das Geheimnis der Nummer Elf“ ab dem 28ten Oktober, dann die anderen sukzessive im Wochenrhythmus folgend.

„… die große Inspektion“ also ab dem 4ten, „… das Labor Sobizalis“ ab dem 11ten, und letztlich „… der falsche Auserwählte“ ab dem 18ten November. Muss nämlich warten, bis das Kdp-Select-Programm ausläuft, indem man sich exklusiv an den Kindle bindet. 3 Monate. Die Leute dort waren immer nett und sehr hilfsbereit, also kein böses, böses Amazon von meiner Seite, nur rechnet es sich nicht.



Ende des Gewinnspiels

2017Posted by Francis Linz Tue, October 11, 2016 10:11:41

Vorab, das Gewinnspiel wurde beendet, die Gewinner benachrichtigt und die Preise sind auf dem Weg. Herzlichen Glückwunsch, auch wenn es dann nicht einer der ersten drei war ;-)

Was die Werbeaktion anbetrifft (für die das Gewinnspiel begleitend gedacht war), so lief die eben so, wie sie nun einmal lief. Kurzfristig kamen die Bände auf Platz 4000 bei Amazon, was aber natürlich viel zu wenig ist, um von einem größeren Publikum entdeckt zu werden. Zumal der Verkauf von nur einem Buch einen schon auf einen Platz um die 14.000 bis 17.000 bringt. Ganz nach Wetterlage. Interessant wird es aber erst unter den 300. Viel zu weit der Weg dahin. Jetzt fallen sie langsam immer tiefer, bis dann irgendwann vielleicht die Millionen davor steht. Die 100.000 hat man ja schon erreicht, wenn ein Buch eine Woche lang nicht verkauft wurde. Wenn man aus meinen Regionen kommt. Ein Top Ten Buch braucht dafür natürlich länger. Aber selbst diese dürfte nach gut einem Monat dort angelangt sein. (Kleines Gedankenspiel, das so natürlich unrealistisch ist.)

Die Enttäuschung über dieses Scheitern aber hält sich in Grenzen. Als Realist habe ich nie mehr erwartet, und wie schon erwähnt ging es mir eher darum, mir nicht selbst vorzuwerfen zu müssen, ich hätte nicht alles versucht. Mehr war mit meinen Mitteln eben nicht drin. Muss ich also doch erst einmal den ersten Band übersetzen und versuchen, den englischsprachigen Raum zu erobern.

(Das aber wird dauern. Wenngleich Anthony demnächst, wohl im Dezember, eine weitere Webseite erhalten wird, die eben diesem Markt gerecht wird.)

Parallel versuche ich natürlich den 6ten Band zu schreiben, dessen Fertigstellung vom Umfang her und eben dieser Tatsache geschuldet, nicht alle Energie darauf verwenden zu können, sich allerdings in die Jahre ziehen wird. Ich bitte das zu entschuldigen und kann nur dazu zu den Fans sagen, auch ich würde gern einmal etwas Geld verdienen ;-)

Natürlich hatte die ganze Geschichte mit der Werbeaktion, neben dem Verlust von einem Batzen Geld, auch seine guten Seiten. Ich habe viel über den Markt gelernt. ( Wenngleich ich gerne in meinem Elfenbeinturm verblieben wäre. Denn eigentlich will ich das gar nicht wissen. Mich auch nicht mit Personen beschäftigen, für die ein Buch nichts anderes ist, als die Kartoffel bei Aldi, die dort im Sack liegt.) Habe gelernt, was für ein Cover entscheidend ist und noch dies und das. Muss ich mich ja um alles selber kümmern. Sodass ich es dann auf dem englischsprachigen Markt dann „vielleicht“ richtig mache.

Na ja, auch da habe ich jetzt nicht wirklich Hoffnung, regiert da ja noch viel stärker nur das Streben nach dem Mammon, worin ich ja noch nie besonders gut war, aber es lässt mich immerhin weitermachen. Ich bin eben doch ein Optimist ;-) Denn so negativ, wie mein Geschreibsel oft anklingt, ist es nicht gemeint.

Ich bin nämlich nicht so betroffen davon wie ihr, die ihr es lest. Was komisch klingt, ist es doch mein Leben. Doch ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, an dieses ewige Scheitern. Außerdem, was kann es Schöneres geben, als dazusitzen und die Geschichte von Anthony weiterzuschreiben? Das ist es doch, was zählt, dafür nehme ich das andere, wenn nicht gerne, dann doch gelassen in Kauf. Mir reicht es ja schon, wenn ich an den Zahlen bei Kdp-Select ablesen kann, dass Anthony schon wieder einen wahren Freund gefunden hat.

(Wobei ich erklärend dazu sagen muss, dass dieses Kdp-Select heißt, dass sich Menschen die Anthony-Bücher ausleihen können, ohne sie kaufen zu müssen. Wobei bei mir sogar etwas Geld hängen bleibt. Also keine schlechte Geschichte. (Allerdings nicht rentabel für jemand wie mich (wieder einmal nur was für die Top 300), sodass die Bücher demnächst aus diesem Programm herausgenommen werden und auch wieder bei anderen Anbietern zu erhalten sind, worauf ich aber in einem gesonderten Post eingehen werde. Heißt doch Kdp-Select zugleich, dass die Bücher nur über Amazon angeboten werden dürfen.))

Und wenn sich jemand ein Buch ausleiht, dann wird auch immer übermittelt, wie viele Seiten er davon pro Tag gelesen hat. Wird man ja als Autor nach Seiten bezahlt und nicht danach, ob sich jemand das Buch nur ausleiht. (Nein, er muss es auch lesen.) Da das aber bei mir so selten geschieht , kann ich also richtig nachverfolgen, wie sich jemand nur so durch die Seiten pflügt. Angefangen von Band 1 bis 5. Und gerade ist da jemand, den ich leider nicht kenne, da ja alles anonymisiert ist, der sogar quasi hindurchfliegt. Was für mich das größte Lob ist, das ein Schriftsteller nur erhalten kann und das mir zeigt, ich habe eben doch nicht alles falsch gemacht. Zumindest der Inhalt stimmt, die Geschichte. (Was ja eigentlich das Wichtigste ist. Wenn nicht diese dummen Gesetzte des Marktes wären.) Angefangen hat der/ die mir Unbekannte am 2ter Okt. mit 21 Seiten, dann 111 - 295 -138 - 357 - 525 - 451 - 593 - 415 - und heute, 11ter Okt., bis jetzt, stand 10 Uhr Vormittag, 50 Seiten. Dazu kann ich nur sagen Wow!!! Fehlen also nur noch so um die 350. Ein knapper Nachmittag, würde ich sagen ;-) , dann ist er oder sie komplett durch.

Danke dafür sagen, Francis und Anthony und all die anderen.

Und Euch anderen wünschen wir eine tolle Zeit.



Ergänzung Zwischenbericht

2017Posted by Francis Linz Thu, August 25, 2016 15:19:01

Ich muss da wohl meinen Post von gestern ergänzen. Liegt das Problem ja wie immer in den Worten und was ein jeder mit ihnen verbindet. Denn der Verlust der Hoffnung ist ja nicht immer nur negativ. Im Gegenteil, denn erst dann ist man vielleicht frei für Neues. Oder um es so zu sagen: Der unglücklich Verliebte in seinem Kämmerlein, der die sinnlose Hoffnung nicht fahren lässt, hat kein Auge für all die anderen hübschen Mädchen.

Wichtiger ist für mich darum, dass ich mit mir im Reinen bin. Was ich bin. Vor allem nach der Beendigung des fünften Bandes. Die Figuren haben sich nämlich wirklich entwickelt. (Wie immer, ohne dass ich sagen könnte, wie es passiert ist.) Denn als ich ihn noch einmal korrigiert hatte, da wusste ich endgültig, es ist richtig, was ich mache, und vor allem, es ist gut. Seitdem bringt mich nichts aus der Ruhe. Hat doch die ganze Reihe, jeder Band für sich, das Potenzial sich zumindest unter die Top Hundert zu platzieren. (Top Ten ;-) )Was aber will ich mehr? Dass dem noch nicht so ist, vielleicht auch nie zu meinen Lebzeiten, nun gut, so ist es halt. Soll ich deswegen aber aufgeben und aufhören zu schreiben? --- Nein.

Was mich seltsamerweise wieder einmal mehr auf Harry Potter bringt. Musste ich doch schon oft hören, weil dieser ja auch erst einmal von fünf Verlegen abgelehnt wurde, dass diese sich nun deswegen gehörig in den Hintern beißen werden. Und man Frau Rowling ob dieser ungerechtfertigten Schmach eigentlich bemitleiden müsse. Was aber natürlich völlig unsinnig ist. Denn vielmehr kann ja gerade sie froh sein, dass es genau so gelaufen ist, wie es eben gelaufen ist. Denn womöglich hätte sie schon der zweite Verlag in sein Programm aufgenommen, sie aber wäre nie über eine Auflage von 5000 Stück hinausgekommen und nur eine bescheidene Schar von Eingeweihten könnten sich über das Glück freuen, sie und ihren Helden zu kennen.

Natürlich werden jetzt die Größten Harry Potter Fans laut aufschreien und mich allein dieser Gedanken wegen als einen Ketzer und Frevler bezeichnen, als einen neidigen Kleingeist, aber das lasse ich mich über mich ergehen, kenne ich doch, wenn schon nicht Bücher, dann zumindest so viele Lieder, die es meiner Meinung nach verdient hätten an Nummer Eins zu stehen, es aber nicht tun. Im Leben braucht man nun einmal auch jede Menge Glück.

Wobei ich aber deswegen nicht hadere. Denn was zum einen als ein Unglück erscheint und vielleicht auch als ein unfair agierendes Schicksal, ist vielleicht doch eben auch ein großes Glück. So zumindest sehe ich es. Habe ich doch fünf Bände einfach so vor mich hinschreiben dürfen. Fünf Bände, mit denen ich noch dazu, wie schon beschrieben, rundum glücklich bin. Wer weiß, ob das der Fall wäre, wenn irgendein Verlag schon nach dem ersten Band, das gewaltige Potenzial entdeckt hätte, das darin steckt. (Zeitlos, auch in hundert Jahren noch zu lesen, die Geschlechter übergreifend, die Kulturen, etc.) Vielleicht hätte man mich genötigt, den zweiten Band genau so anzulegen. (Was heißt hier vielleicht. Ganz gewiss! Der Verlag muss leben und was erfolgreich war wird darum endlos wiederholt. Man sehe sich eben die Top einhundert an.) Jetzt aber, selbst wenn ein Verlag an mich herantreten sollte, kann mir keiner mehr Vorschriften machen. Das aber ist ein gutes Gefühl.

Das Einziges, was somit wirklich nervt, das ist die Sache mit dem ins Englische übersetzen. Die hätte ich mir nämlich wirklich gerne eingespart. So viel Arbeit! Denn wer meinen Umgang mit dem Deutschen kennt, der weiß, dass es für mich nicht getan ist, da etwas hinzustellen, was man halbwegs lesen kann. Nein, auch das muss gut werden. Da habe ich so meine Prinzipien. Das aber bedarf viel Zeit. Und somit kann ich mich auch nicht mit der Energie an den sechsten Band machen, der eigentlich schon geradezu unter meinen Fingerkuppen brennt, hat mir Anthony doch schon so viel darüber berichtet. Und der natürlich auch darum brennt, weil ja noch so viel zwischen den Sternen steht, was mir Anthony eben noch nicht berichtet hat. Und ich darum selbst ganz aufgeregt bin, wie es nun genau weitergeht.

Grüße auch von ihm und den anderen.



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