Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Zwischenbericht 12 (Anthony Noll und der falsche Erlöser)

2015Posted by Francis Linz Sat, September 05, 2015 11:21:35

141.500 Wörter; 26 Kapitel

So, jetzt muss ich erst einmal all den Unsinn korrigieren, den ich hier in letzter Zeit so geschrieben habe. Nicht beabsichtigt, nur, weil ich es selber so glauben wollte. Wie, dass das Ende nahe ist. Denn das kann ich definitiv erst heute so sagen. Es sind nämlich noch genau vier Kapitel, die zu schreiben sind. Ein extrem langes, ein mittleres, dass dann aber auch zu einem langen werden könnte, und zwei kurze. Und erst das ist in der Tat überschaubar.

Womit es dann wohl wieder auf die 160.000 Wörter hinausläuft. Kommt nach der Rohfassung ja noch die Korrektur und somit noch ein paar tausend Wörter hinzu. Denn dort wird zwar gestrichen, aber da zuvor so einige Sachen vergessen wurden, natürlich noch so einiges dazu. Informationen, ohne die die Geschichte von Anthony nicht verstanden werden kann.

Was jetzt aber leider ein wenig so aussieht, als wäre eine Auftragsarbeit. Der erste Band hat 80.000 Wörter, die Hälfte von 160.000. Der dritte ein bisschen mehr, wenn ich es recht in Erinnerung habe: 167.000, und der vierte genau 160.000. Und von den Verlagen wird ja für einen Fantasyband das Maß von 80.000 Wörter angelegt. Aber ich schwöre beim Barte meiner Großmutter, dass das nie so geplant war. Schon deswegen: ich wollte es mir einfach machen. Etwas mehr als 80.000, aber bitte keine 100.000. Sollte es doch eigentlich nur ein Übergang sein zum großen Finale: Anthony Noll und das Große Abenteuer. Und das ist ja bereits in der Planung ein Monster. Will gar nicht wissen, wie sich die Realität dann gibt. Zumal die Verkaufszahlen ja nicht dafür sprechen, dass sich all die Arbeit lohnt. (Das soll bitte nicht als Jammerei verstanden werden, nur ein wenig verständlich machen, wieso es mir danach war, mir die Sache etwas leichter zu machen. Die Tatsachen sind nun einmal so wie sie sind.)

Letztendlich kann ich aber nicht aus meiner Haut. Und werde etwas hinstellen, das ich guten Gewissens vertreten kann. Und wenn es mich all meine Kraft kostet. Gibt es da doch so einen Ehrenkodex in mir, der schon immer hinderlich war, ein bequemes Leben zu führen. Was nicht heißt, dass ich ein Gutmensch bin, wie davon entfernt, aber ein bisschen was haben auch mich all die vielen Jahre gelernt. Und wenn es nur die zwei kleinen Wahrheiten sind: Wenn du Unsinn anstellst, dann steh dazu. Und wenn du etwas machst, dann mach es richtig.

Womit wir sogleich zu eben solch einem weiteren Unsinn von mir kommen. Allerdings nur einem sehr kleinen. Habe ich doch behauptet, dass dieser Band reifer ist. Das aber stimmt nicht. Nur bin ich selber dem Trugschluss aufgesessen, dass nur ernste Themen von Reife künden. Und ein Tod, von dem berichtet werden muss, ist nun einmal ein sehr ernstes Thema. Doch denke ich, dass der erste Band mindestens genauso die gleiche Güte besitzt. Und auch all die anderen Bände. Denn hinter einem Lachen steht manchmal genauso viel Weisheit wie hinter einer Träne. Manchmal viel, manchmal wenig. Und somit kann nur gesagt werden, dass auch dieser Band sich deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Nicht völlig, sonst wäre es ja auch kein Anthony Abenteuer, aber merkbar. Und vielleicht noch, dass die Protagonisten etwas reifer agieren. Zumal ihnen Glomp die Ohren lang gezogen hat. Und das zu recht, denn sie sind ja keine Kinder mehr.

So, und da wären wir schon beim Schluss für heute. Obwohl ich wahrlich viel zu erzählen hätte. Von all den Kapiteln, über die ich so glücklich bin, weil gelungen, und ich doch so voller Angst war, keinen ebenbürtigen Anthony-Band hinzubekommen, jetzt mich aber selber oft kneifen muss, um nicht abzuheben. Und, und, und.

Alles Gute, Francis, und natürlich auch Grüße von den anderen.