Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
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Jahresabschlussbericht

2015Posted by Francis Linz Mon, December 21, 2015 11:54:07

Jahresabschlussbericht, so will ich diese Mitteilung einmal nennen, weil dann geht es in den wohlverdienten Urlaub. Der das auch ist. Immerhin habe ich 2015 den fünften Band niedergeschrieben. Mit rund 175.000 Wörtern, Buch 1 & 2, der bis jetzt dickste Band.

Der letzte Band: Anthony und das große Abenteuer wird natürlich noch dicker werden, aber gemach, gemach. Eine Herkulesaufgabe; und wohl schon deswegen schiebe ich sie vor mir her. Denn eigentlich, wenn ich ehrlich bin, dann könnte der fünfte Band schon jetzt erscheinen, noch einmal drüberlesen und korriegieren vorausgesetzt, aber je mehr ich diesen Termin schiebe, desto weiter rückt ja auch der 6te Band in die Ferne. Grobe Schätzung liegt bei 2019.

Vielleicht schon 2018. Plusminus sagt man dazu. Was aber natürlich auch in die andere Richtung zielen kann. Zuerst muss ich ja erst einmal den ersten Band ins Englische übersetzen und dafür gebe ich mir bis Ende September 2016. Ich bin also nicht faul ;-)

Dass der Termin noch so fern ist, liegt also nicht daran und auch nicht, dass ich mich nicht mehr motivieren könnte. Wozu ich gern eine kleine Geschichte nennen will. Neulich sah ich nämlich in den Fernseher, da sich dort ein ähnliches Schicksal wie das meine zeigte. Ein Autor stand Rede und Antwort, wie er denn so lange habe durchhalten können, trotz des so schlechten Absatzes all seiner früheren Werke. (Im Gegensatz zu mir hat sich das ja jetzt bei ihm geändert.) Und die Antwort war wie immer die, dass er an sich geglaubt hat. Was mich nun zu der Überlegung brachte, dass man irgendwie bei diesen Worten geneigt ist zu glauben, dass der Erfolg letztendlich sein Ziel war. Quasi, er hat daran geglaubt, irgenwann doch erfolgreich zu sein. Und deshalb geschrieben. Und dieser Glaube an sich selbst hätte nun endlich seine Erfüllung gefunden. Aber, zumindest in meinem Fall ist das so, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Natürlich ist Erfolg eine schöne Sache und wenn er sich finanziell auszahlt erst recht, aber er hat mit dem Glauben, dass das, was man tut, richtig ist, nichts zu tun. Ich glaube an Anthony und seine Geschichte und mache deshalb weiter. Auch glaube ich daran, dass es ganz gut ist, was ich da mache. Und schreiben tue ich schon deshalb, weil ich schreiben muss. Auch weil mir diese Gabe geschenkt wurde. Die oft auch harte Arbeit ist. Denn wer sein Talent verkümmern lässt, stiehlt dem Leben so viele Stunden.

Das bringt mich jetzt zu dem Punkt, dass mir jemand neulich wieder einmal gesagt hat, Anthony sei so unglaublich bildhaft beschrieben, man sehe direkt einen Film vor sich. Was mich natürlich sehr gefreut hat, besonders da ich ja meiner Meinung nach gar nicht so viel beschreibe, sondern dem Leser so viel Raum für seine Fantasie wie möglich lasse. Man wird nämlich in keinem meiner Werke eine Landschaftsbeschreibung oder Personenbeschreibung finden, die sich über viele Sätze erstreckt. Aber vielleicht ist das ja das besondere Talent. (Was heißt hier vielleicht, ganz gewiss!) Letztendlich hat das aber nun zur Bedeutung, dass eine Illustration der Bände nicht stattfindet. Ich möchte keine Fantasie tradieren. Zumal der Arbeitsaufwand immens wäre und die Übersetzung mich schon völlig in Beschlag nimmt. Und auch Franus möchte erst einmal ein paar von seinen Cartoons zeichnen.

So, und jetzt möchte ich und all die anderen, Anthony, das Team mit der Biene auf der Brust, Mathilda und der Baum,etc. uns zum Schluß nur noch bei all denen bedanken, die meine Bücher lesen und auch diese Zeilen hier. Es gibt uns Kraft. Denn auch wenn der Glaube groß ist, das Richtige zu tun, und somit auch seinen Platz im Leben gefunden zu haben, es hilft, wenn andere auch so fühlen.