Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
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Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


Jahresabschlussbericht

2017Posted by Francis Linz Sun, December 31, 2017 10:33:59

Hurra, habe soeben das dritte Buch von ‚Anthony Noll und das große Abenteuer‘ (wenn große Roboter lieben) abgeschlossen. Was ein wenig gezwungen wirkt, weil ja genau mit dem Stichtag, es aber nicht ist. Zum einen, weil ich krank war, was die Sache rausgezögert hat, ich also schon zwei oder auch Tage früher fertig geworden wäre, und zum anderen weil ich eben doch noch nicht richtig fertig bin. Denn die letzte Seite ist zwar geschrieben, aber jetzt muss ich noch einmal von vorne alles durchlesen, ob es so halbwegs passt. Was die erste Korrektur ist, die den anderen beiden Büchern schon angediehen ist, sodass das Buch mit diesen anderen beiden erst einmal ein paar Monate ruhen darf. Bis die nächste Korrektur erfolgt. Also, um ehrlich zu sein, bin ich dann wohl erst in ein oder zwei Wochen so richtig fertig. Nichtsdestotrotz finde ich, habe ich mir das erste Hurra schon heute verdient.

Schon deswegen, weil diese Buch ja kein Ende nehmen wollte. Ich musste schon zwei Kapitel kürzen, indem ich auf den alten Trick zurückgegriffen habe, indem ich diese mit dem Spruch zusammengefasst habe: eigentlich hätte Anthony ein Buch darüber schreiben können. Das Buch hat nämlich so schon über 120.000 Wörter. Noch vor ebendieser ersten Korrektur. Und das ganze Abenteuer somit etwas über 300.000. Und man muss bei dieser Größe, über 1050 Seiten sehr aufpassen, dass man den Leser nicht verliert. Bei den letzten zweihundert Seiten kein Problem, schon deswegen, weil nur so selten etwas eintritt, was man vermutet, aber eben vorher.

Um ehrlich zu sein, habe ich es aber auch deswegen so stringent gehalten, weil es mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat. Ich habe ein halbes Jahr durchgeschrieben und das war definitiv zu viel. Das werde ich nie wieder machen. Aber jetzt, mit diesem ersten Hurra im Rücken, kann ich endlich auch den Dingen mehr Beachtung schenken, die etwas mehr Ausmalung verdient haben. Was aber, wie gesagt ein zweischneidiges Schwert ist. Schnell ist es zu viel. Denn ein Buch ist ja nichts anderes als ein Bild. Und das kann man auch mit dem Pinsel töten. Mit einem einzigen dicken Strich zu viel, aber auch mit vielen kleinen. Es ist Fähigkeit, die Balance wahren zu können, die den Meister vom Dilettanten abhebt. Herr, sei mir gewogen, dass ich man mich nicht in die zweite Gruppe schickt! ;-)

Ja, dieses Jahr war ich sehr fleißig. Man kann es ja nachlesen, wenn man will. Wobei mir auffällt, dass ein ganzer Jahrgang an Posts scheinbar verschwunden ist. Vielleicht habe ich ihn sogar gelöscht? Nicht mit Absicht, sondern wegen der Dummheit. Und auch nächstes Jahr werde ich fleißig sein. Was seltsam klingt, da ich ja jetzt mit dem Grundgerüst der Geschichte erst einmal fertig bin, aber dann eben doch nicht ist, wenn man bedenkt, was noch alles zu tun ist. Mehr darüber das nächste Mal.

Grüße auch von Anthony und den anderen.