Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Hier geht es um alles,
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Verflixtes Wochenende ;-)

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Thu, June 14, 2018 13:15:08

Wie schon geahnt, ein Drittel des Buches muss noch einmal eingelesen werden. (Denn erst jetzt, mitten im zweiten Take, hat Franus es anscheinend verinnerlicht, auf was er zu achten hat, damit es nur wenige Störgeräusche sind, die sich auf der Aufnahme zeigen.)

Das dritte Mal. Wobei es mit den Zahlen dann irgendwie aber doch nicht stimmt. Denn eingelesen wird es ja viel öfter. Ich bin jetzt bei vier Mal pro Aufnahme. Im Schnitt. Summa summarum, wird das Buch also, da ich nur beim ersten Mal nicht so eifrig war, sieben bis acht Mal eingesprochen sein, bis die erste Rohfassung steht. Wobei der Name aber mehr erschreckt als er soll, da diese doch sehr manierlich ist. Nur Weniges muss dann noch ein 9tes, 10tes und 11tes Mal eingesprochen werden. In manch Kapiteln vielleicht sogar nur ein oder zehn Worte.

Natürlich könnte ich jetzt Jammern, ihr bin ja für meine Jeremiaden berühmt ;-) , aber auch wenn es so offensichtlich ein weiteres Verlust wertvoller Zeit ist, so ist es das eben doch nicht. Die erste Fassung, von den Störgeräuschen abgesehen, war gut. Hätte man anbieten können. Aber es war mehr der gute Onkel, der da in seinem Ohrensessel vor dem Kamin sitzt, der da eine Geschichte zum Besten gibt. Den Figuren fehlte das wirkliche Leben. Das jetzt endlich in ihnen wohnt.

(Auch wenn es natürlich so einige auf dieser Welt gibt, die, wenn sie es dann hören, sagen werden, was hat er denn, es ist doch nur ein Hörbuch wie jedes andere. Was aber die Kunst ist, dass man das, was so schwierig ist, als ganz einfach erscheinen lässt. Im Zirkus denken ja auch genau diese Leute, wenn sie die Artisten sehen, ach, mit ein bisschen Übung kriege ich das auch hin. Mir haben ja auch schon welche aus diesen Reihen angeboten, die selbst noch nie eine Zeile mehr geschrieben haben als man auf dem Anmeldeformular der GEZ finden kann, dass ich mit ihrer Hilfe aus der Geschichte sicher einen großen Erfolg machen könnte.)

Kurzum, die Zeit betrachte ich als Lehrgeld. Und erst wenn mich das Ergebnis überzeugt, werde ich es zu Gehör bringen. Wenngleich ich mir inzwischen kleine Fehler erlaube. Ich werde reifer ;-) und bin nicht mehr so streng mit mir.

Habe ich auch daran gemerkt, dass ich gut zwanzig Fehler entdeckt habe, manche erst beim 9ten Einlesen, die in dem Band noch immer versteckt waren. Zumal ich ja schon vorher diesen korrigiert habe und auch andere Augen nach ihnen suchten und sie nicht entdeckten. Das heißt alle 20 Seiten einer. (Ach, dafür gibt es Dispens.) Interessant nur, dass einer, und das gleich zwei Mal, das Wort antwortete betrifft, das ich so gern als antworte schreibe. Wie ich übrigens auch gern Wochende schreibe, wo doch Wochenende so viel treffender ist. Diese doppelten Silben streicht das Schreibprogramm in meinem Kopf nämlich gern. Schon immer.

Bis zum nächsten Mal, Grüße wie immer auch von den anderen.