Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
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Vor dem großen Durchbruch?

Allerlei und Neuigkeiten 2018Posted by Francis Linz Fri, September 07, 2018 16:27:37

Ich muss unbedingt mal etwas Längeres schreiben. Für die wahren Fans. Und da ich momentan noch etwas Urlaub habe, wann dann? Zumal ja, wenn jetzt der große Durchbruch kommt, ich von Termin zu Termin zu hetzen habe, Interviews geben muss und was sonst noch so alles an Unsinn anfällt. ;-)

Kommt er denn wirklich? Der Durchbruch. Ich vermag es nicht zu sagen. Ich hege keine Erwartung. (Was laut des Buddhismus ein Schritt zur Wahrheit hin ist. Der Psychiater es wohl aber die Selbstverliebtheit der Depression nennt.) Es wird wohl so wie immer ablaufen, es passiert rein gar nichts. Das Hörbuch kommt raus, ein paar Menschen kaufen, und dann schläft das Ganze wieder ein.

Im besten Fall. Denn, nicht zu vergessen, es kann ja auch negative Kritiken hageln und dann ist das Schiff endgültig untergegangen. (Zumindest auf dem deutschsprachigen Markt.) Dass es damals, als ich ebendiesen ersten Band herausbrachte, als Taschen- und als E-Book, vor nun fast fünf Jahren (oder sind es doch schon mehr?), eigentlich nur wohlwollende Statements hagelte, das möchte ich nämlich im Nachhinein als ein großes Glück bezeichnen. Nicht weil die Geschichte schlecht ist, das war sie noch nie (das zu behaupten, maße ich mir an), aber es gab doch einige gravierende handwerkliche Mängel. Die, die Statements abgaben, aber waren vom Schicksal weise gewählt und keiner wusch im Badezimmer seiner Seele einen Mörder.

Eigentlich ist die Welt voll von diesen Menschen, dieses Wissen lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn die anderen am meisten lärmen, in Politik und wo sonst noch, doch eben diese anderen, sie werfen gerne auch mal mit nur einem Stern. Und wenn der erste damit angefangen hat, dann kommen all die anderen zugleich angelaufen, denn der in ihrer Kindheit angesammelte Zorn, der muss halt irgendwie raus. (Und ich sage das nicht einfach so, denn so ist es einer guten Freundin neulich ergangen. Die Bewertungen erhalten hat, die alles andere als fair waren.) Und vielleicht trifft es jetzt halt eben Anthony? Oder besser gesagt, Franus. Denn so viel Mühe er sich gab, so ist es dem einen vielleicht zu theatralisch, dem anderen aber zu langatmig. Oder es ganz einfach die Stimme, die nervt. Und das schon von Anfang an. Nicht so wie bei Björk, die alle zuerst geliebt, die heute aber nur noch die wahren Fans hören können und auch mögen.

Vielleicht waren wir drei, Anthony, Franus und ich, und auch die anderen, Broms, Sims, Ramshin, Mathilda und der Baum, das letzte halbe Jahr betriebsblind? Und das, was uns wie Honig in den Ohren ist, das ist für andere nur eine Brennnessel. Man weiß es nicht. Und somit ist die Einstellung, keine Erwartung zu haben, vielleicht dann doch ganz weise. Sodass gilt: Das Einzige, was zählt, wir haben uns alle mächtig reingehängt und das Beste gegeben. Das, was wir eben dafür hielten. Und mehr an Erwartung an uns selbst, kann man nicht stellen. Jetzt möge das Schicksal entscheiden.

Wobei ich, und das nicht der Eitelkeit wegen, allen Hörern aber dennoch das Glück im Herzen wünsche, das wir beim Gestalten und dann auch Bearbeiten und Abhören, oft verspürten. (Natürlich neben der Ungeduld und der Angst es nie zu einem Ende zu bringen. ;-) )Denn dieses Hörbuch, es ist wie einziges langes Lied, das man gerne mit seinen Freunden teilen möchte. Bei dem vielleicht nicht immer jede Note sitzt, so wie bei einem Liveconcert, das aber dafür wirklich lebt.

Bis demnächst, Francis und all die anderen.

P.s.: Daumen drücken, dass das Buch tatsächlich ab Sonntag überall, auch bei Audible, Ituns, Hugendubel und wie sie alle heißen, zum Downoad bereitsteht. Nicht dass ich irgendwas verbummelt habe in meinem Internet-Dilettantismus. Es wäre nicht das erste Mal.