Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

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Anthony und der Weihnachtsmann

Neuigkeiten/AllerleiPosted by Francis Linz Mon, December 05, 2016 16:22:00

Nun, es ist ja keine Neuigkeit, wenn ich feststelle, dass Anthony inzwischen ein ganz passabler Zauberer ist. Was so, wortwörtlich, sogar seine eigene Meinung von sich ist. Denn schon lange sind die Zeiten vorbei, als man ihn noch den untalentiertesten Zauberer nannte, der auf ihrer Schule in Ibalon jemals unterrichtet wurde. Andere, zumal ein kleiner Schreiberling von der Erde wie ich, halten ihn sogar für als mehr als nur das, nämlich für einen über die Maßen talentierten Zauberer. Für einen Zauber, der es vielleicht tatsächlich sogar wagen kann, gegen einen König zu kämpfen, der immer böser und böser wurd.

Wofür schon dafür spricht, dass der Lauser es doch tatsächlich irgendwie geschafft hat, den Weihnachtsmann in seiner Bibliothek zu überraschen. Irgendwo am Nordpol. (Wo, hat er mir natürlich nicht verraten.) Zum Beweis das Foto.

Diesem hat er dann natürlich sofort das erste seiner Abenteuer in die Hand gedrückt. (Anthony ist in den diesen Dingen nämlich wesentlich unverkrampfter als ich.)

Zum Glück, denn für falsche Bescheidenheit ist gar kein Platz, hat es der Weihnachtsmann doch tatsächlich in einem Rutsch ausgelesen und war hellauf begeistert. Was heißt, dass ein Exemplar ab jetzt nicht nur einen Ehrenplatz in seinem goldenen Regal einnehmen wird, nein, er wird noch viele andere all den millionen von Kindern, den großen und kleinen, unter den Baum legen. So hat er es Anthony zumindest versprochen. Es sei nämlich ein geradezu ideales Geschenk für das Fest, hat er gesagt. Wegen der Seele, die darin stecke.

Was uns alle natürlich ganz schrecklich freut. Anthony und seine Bande, aber auch mich. Nicht nur wegen des Geldes, das wir daran verdienen, denn auch der Weihnachtsmann muss seine Geschenke kaufen (was viele nicht wissen, aber so schon vermutet haben), sondern wegen dem, was eigentlich hinter dieser Neuigkeit steckt.

Die das aber eigentlich aber gar nicht ist, eine Neuigkeit, sondern vielmehr Altbekanntes. Nur habe ich es damals, als das Altbekannt ja tatsächlich noch eine Neuigkeit war, so gar nicht begriffen. Zum einen einer falschen Bescheidenheit wegen, zum anderen aber auch, weil mir selbst Anthony und seine Abenteuer zu jeder Jahreszeit über die schweren Tage hilft. (Ja, auch ein weltberühmter und so schrecklich erfolgreicher Schriftsteller wie ich hat manchmal den Regen im Kopf.)

Zur Erklärung sei gesagt, es wurde mir schon von einigen Lesern gesagt, dass sich manchmal schon richtig auf Weihnachten und die dunklen Tage freuen, weil das sei für sie die geradezu ideale Zeit, Anthony zu lesen. Auf einem Stuhl sitzen, in eine dicke Decke eingehüllt, oder auch auf dem Bett liegend, weil es ja draußen so schrecklich kalt ist, sodass die Nase, kaum zur Haustür herausgestreckt, schon in der Luft möchte festfrieren. Auch weil das Abenteuer des kleinen Zauber (der das ja eigentlich schon gar nicht mehr ist, aber im Herzen immer bleiben wird), zumal es ja inzwischen schon so einige Bände umfasst, sie an diese Mehrteiler erinnere, die das ZDF in früher Tagen immer um das Fest herum ausgestrahlt hat. (Man erinnert sich?)

Natürlich war es für mich schwer, mich einem Charles Dickens und seinem Oliver oder einem Jack London und seinem Seewolf vergleichen zu lassen. Nicht nur weil es alte Literatur ist und Anthony so modern, sondern weil das ja wirkliche Kaliber sind, die die schreibende Zunft aufzubieten hat. Und bescheiden zu bleiben, in der Nähe solcher Giganten keine Kür ist, sondern vielmehr die erste Pflicht eines jeden Tintenklecksers. Doch jetzt, auch wegen dem Weihnachtsmann, versteh ich erst so richtig, was sich hinter diesen Komplimenten verbirgt. Es ist die Seele, die in all diesen Büchern sowohl als auch den Verfilmungen zu Hause ist, die Leute lieben. Aber eine Seele, die hat Anthony auch. Er und seine Freunde. Und auch wenn sich gegen meine Art des Schreibens einiges einwenden lässt, es ist die Seele, die durch all die vielen Bände und Zeilen trägt.

In dem Sinne, einen frohen Nikolaus, wünschen wir Euch allen.




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