Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
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Dieses seltsame Eigenleben

Neuigkeiten/AllerleiPosted by Francis Linz Tue, August 15, 2017 15:01:26
Es gibt ja Menschen, die glauben, die Behauptung der Autoren, ihre Figuren würden von seltsamen Eigenleben getrieben das Zepter des Schreibens selber in die Hand nehmen, sei nur affiges Getue. Wozu ich, bevor ich zum Schreiben angefangen habe, ehrlich gestanden, auch einst gehörte. Denn man wisse ja wohl, wenn man die Buchstaben mit der Schreibmaschine setzt, was man da tut.

(Selbst in einem Fall wie dem meinen, der ich ja eigentlich nur das niederschreibe, was mir erzählt wird. Somit weniger ein Autor als ein Biograph bin. Kann ich ja trotzdem, wenn nicht die Geschehnisse, so doch wenigstens die Reihung, wann was erzählt wird, beeinflussen.)

Denn natürlich macht man sich so seine Überlegungen diesbezüglich. Auch ich. Besonders jetzt beim letzten Band. Gibt es doch noch so viele Dinge, die aufzuklären sind. Denn selbst wenn ich nur ein Biograph bin, so will auch ich gelobt werden, eben, wie gut ich Spannungsbögen setze. Was, wann verrate. Wenngleich es natürlich Dinge gibt, die ,wenn auch noch nicht erzählt, so dennoch als offenes Geheimnis zu betrachten sind. (Vergleichbar damit, dass der FC Bayern wohl auch dieses Jahr um den Meistertitel mitspielt.)

Aber was soll ich sagen, da kommt auf einmal Mathilda daher und schreibt die Sache vollkommen um. Ich, nichts ahnend, setzte mich vor die Schreibmaschine (Laptop), und dann geht es auch schon los. Das, was eigentlich erst in der Mitte des Buches raus sollte, das steht plötzlich auf Papier. Anfang des zweiten Kapitels, das dann plötzlich auch noch zum ersten wird. Und ich schwöre es, ich war es nicht.

Um zu verstehen, was ich meine, gebe ich am besten die Zeilen hiermit preis. Denn auch wenn sie ein Spoiler sind, so sind sie das doch auch nicht. Denn jeder, der die Geschichte bis zum fünften Band verfolgt hat (und selbst die, die vielleicht nur den ersten gelesen haben), weiß, dass es irgendwann so weitergehen muss. Jetzt halt zu Beginn des Buches, wenngleich ich es ja erst viel später geplant hatte.

Die Kriegerin

Rasch wandte sich Mathilda Anthony zu: „Ich habe übrigens neulich geträumt, dass ich ein starke Kriegerin bin. Was sagst du dazu?“ Und dann, nach einem kurzen Blick in sein verblüfftes Gesicht, da lachte sie sogar laut auf: „Na, das hättest du mir nicht zugetraut“, wozu sie plötzlich eine ihrer Krücken bedrohlich schwang. Geradeso, als ob diese nun ein Schwert sei.

Und dann, während sie ihren Weg wieder aufnahm und ebendieses Schwert im Wechsel mit dem auf der anderen Seite bei jedem Schritt nach vorne stieß, da rief sie geradezu: „Hier, nimm das du Schurke! Und das! Ah, ich merke, du hast noch immer nicht genug. Wagst es, dich mit mir anzulegen! Mit mir, die ich eine Freundin von Anthony dem großen Zauberer bin. Dem größten Zauberer des Universums. Einstmals sogar seine einzige und somit seine beste Freundin auf dieser Erde.“

Weiter und immer weiter schritt Mathilda nun voran, die schmale Straße, and der ihre beiden Häuser lagen, und lachte laut. Wohingegen Anthony völlig überrumpelt war. Mehr noch als einen Igel, der mit einem lauten Knall entdecken muss, dass er einen Luftballon niemals lieben kann. Wie wohl ein Krieger auf Robotanien dazu sagen würde. Und einer namens Broms es auch mehrmals in seinem Leben tat.

(Wenngleich man den Igel auf Robotanien natürlich nicht ganz mit dem, der auf der Erde beheimatet ist, vergleichen kann. Die Größe kommt zwar in etwa hin, aber selbstverständlich ist er dort knallgelb und die Spitzen der Stacheln sind blutrot. Wie man generell sagen kann, ….

Beste Grüße von Francis, Anthony und den anderen. Natürlich auch von Mathilda ;-)

p.s.: Dass ich so frei darüber berichte, dass ich wieder schreibe, liegt daran, dass ich tatsächlich wieder schreibe. Wobei ich sagen muss, so flott ging mir der Anfang eines Buches noch nie von der Hand. Wohl, weil es gar nicht ich bin, der ihn schreibt ;-) Bis jetzt immerhin etwas über 10.000 Wörter, also knapp 40 Seiten mit dem neuen Layout. Da das Buch so groß wird, gehe ich erstaunlicherweise auch ohne Druck ran. Wenngleich man ja eher das Gegenteil vermuten möchte. Weiß ich doch, dass ich es gar nicht in einem Rutsch schreiben kann. Es wird somit immer wieder Pausen geben. Auch begnüge ich mich in der Regel mit 500 Wörtern am Tag. (Nehme aber auch gern mehr an.) Sodass ich auch noch Zeit für andere Projekte habe. Essen, Zähneputzen und so.




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