Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Zweite Etappe gemeistert

Neuigkeiten/AllerleiPosted by Francis Linz Tue, November 07, 2017 17:53:03

Hurra, Hurra! Das zweite Buch von Anthony und das große Abenteuer, wenn große Roboter kämpfen, ist in der Rohfassung fertig. 86.ooo Wörter. Das nenne ich eine Ziellandung. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass die erste Korrektur etwas penibler hätte ausfallen dürfen. Aber ich will erst einmal alle drei Bücher schreiben und mich dann um den Feinschliff kümmern. Nichtsdestotrotz, wie nicht zu vermuten, bin ich schon jetzt sehr zufrieden.

Wobei das, nicht zu vermuten, kein fishing for compliments ist, denn all die Baustellen, ich hätte nicht gedacht, dass sie so einfach zu meistern sind. HaHaHa. Nein liebe Leut, es war verdammt viel Arbeit.

Der letzte Buch, wenn große Roboter lieben, ist in seiner Größe nicht absehbar, obwohl fast alle Kapitel im Kopf stehen. Nur noch kleine Baustellen. Aber ich versuche es stringent zu halten. Wie schon in den beiden Büchern zuvor. Und wenn ich wieder eine Ziellandung hinkriege, um die 80.ooo, die, wie jetzt inzwischen wohl jeder weiß, verpflichtend für einen Fantasyroman sind, dann krieg ich sogar die Millionen voll. Fehlen ja jetzt noch genau noch 85.ooo Wörter für die Marke. Wahrscheinlich aber werden es mehr werden.

Ich habe das zwar so gewollt, aber nicht geplant. Ich wäre auch glücklich mit weniger gewesen. Denn das ist wirklich ein hartes Brett zu bohren, einen knapp 1000 Seiten Roman zu schreiben. Auch noch einen, der nicht durchhängt. Momentan kann ich aber nichts erkennen. Und der Schluss wird so oder so ein Feuerwerk. Auf alle Fälle für mich. ;-)

Womit wir zu meinem Charakter kommen. Ich bin nämlich einer von denen, die sagen: Ich muss so etwas bis zum Ende durchbringen, damit ich endlich stolz sein kann. Denn so gut die ersten Teile sind, und ich halte den ersten noch immer für einen Blockbuster, den zweiten und dritten, nach inzwischen ausreichend Verbesserungen, für sehr, sehr gelungen, wofür die Verkaufszahlen auch sprechen, die zwar nicht hoch sind, aber wer den ersten und zweiten kauft, der kauft sich durch bis zum fünften. Der ohnehin sehr gut ist, weil er sich doch von den anderen deutlich unterscheidet, mehr Tiefe. Und der vierte ist ja allein schon klasse, weil ja da Frau Watenbloom ihre Seele findet. (Ich schreib jetzt nicht mehr, denn vielleicht hat es ja jemand noch nicht gelesen.)

Ich will das jetzt nicht als Angeberei verstanden wissen, aber ich weiß schon, was ich kann. Und ich erkenne auch ein nicht so gutes Kapitel, wenn es eben nicht so gut ist. Doch richtig Werbung kann ich wohl erst machen, wenn da etwas steht, das nicht mehr zu verändern und dennoch gut ist. Denn ich kann gar nicht sagen, wie viel Angst ich immer hatte vor dem nächsten Band. Wird er mithalten können? Kann ich all die Teile zusammenbringen, ohne dass das gewollt oder konstruiert wirkt. Aber jetzt mit den zwei Büchern hinter mir und nur noch dem letzten vor mir, in dem es zudem nur noch wenig Baustellen gibt, weiß ich, es ist mir gelungen. Was mich schon mit einer gewissen Zufriedenheit erfüllt.

Vor allem, weil der letzte Band noch einmal einen draufsetzt, die Tiefe betreffend, oder, was man mir auch negativ auslegt, das Philosophische. Doch ich habe es schon einmal gesagt, und wiederhole mich da immer wieder gerne, das Schreiben ohne Moral, das ist die Tinte nicht wert. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich auch ein wenig froh, dass mich noch kein Verlag entdeckt hat, denn den letzten Band, so wie er dann rauskommt und eben nicht mehr zu verändern ist, den hätten die mir nie so durchgewinkt. Ich aber glaube an meine Leser und daran, dass man auch heute noch Bücher schreiben kann, darf und muss, die nicht nur für den raschen Konsum gedacht sind. Denn ich bin mir fast sicher, dass alle wahren Anthony-Fans, nachdem sie die letzte Seite zugeschlagen haben, sofort noch einmal von vorne zu lesen zu beginnen, weil ja dann erst klar ist, was wie gemeint ist. Und solch Bücher wollte ich immer schreiben. Zum Glück hat mir Anthony versprochen, dass es so werden wird. Und er hat Wort gehalten.

Grüße natürlich auch von ihm und den anderen.






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