Anthony Noll's Blog Nummer Elf

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Über den Blog

Hier geht es um alles,
was die Abenteuer des kleinen Zauberers betrifft.
Im Hier und natürlich vor allem: im Drüben!
Eine Seite für seine Freunde und die, die es vielleicht irgendwann werden.

www.Anthony-Noll.de
Anthony's Facebook Seite

Seite des Autors: http://www.francislinz.com/


Etwa die Häfte geschafft vom dritten Buch

Neuigkeiten/AllerleiPosted by Francis Linz Wed, November 29, 2017 14:25:51

Ob die Hälfte des dritten Buches „wenn große Roboter lieben“ geschafft ist, ich vermag es nicht zu sagen. Auf alle Fälle sind 50.000 Wörter im Sack. Vielleicht ist schon mit 80.000 Schluss, vielleicht erst mit 100.000, vielleicht braucht es aber sogar noch mehr. Denn wenn ehrlich bin, versuche ich die Bücher so stringent zu halten wie noch nie. Aus mehreren Gründen. Dem einen ganz profanem wegen, dass, wenn die Rohfassung fertig ist, ich erst einmal durchatmen darf. Ich bin ja auch einer, um es auf da Handwerk zu übertragen, den man keine Geige bauen lassen dürfte. Ich muss es durchziehen. Etwas Zeit geben, das liegt mir nicht. Ich überprüfe auch immer die Klebstellen viel zu früh, bevor der Kleber hart geworden ist. Was natürlich sehr kontraproduktiv ist, weil der Kleber dann kein Kleber mehr ist. Nach der Rohfassung habe ich dann endlich die Ruhe, all die Schnörkel einzubauen. Aber der viel wichtiger ist der Punkt, dass es schon etwas anderes ist, einen tausend Seiten Roman zu schreiben als einen mit nur dreihundert oder auch sechshundertfünfzig. Denn die Spannung immer aufrechtzuhalten und auch den Fluss, ist schon um einiges schwerer. Was mich daran erinnert, dass der alte Reich Ranitzki gesagt hat, heute könne keiner mehr einen fünfhundert Seiten Roman mehr schreiben. Ich hoffe, ich kann ihn auch diesmal widerlegen ;-) Wobei in meinem Fall erschwerend hinzukommt, dass ich nicht nur die Logik in diesen Seiten aufrecht erhalten muss, sondern auch die, die in den zweitausendfünfhundert zuvor ihr Recht forderte. Alles zusammenführen, ohne dass es an dem Schopf gezogen wird, dass die Haare wild abstehen, das ist nicht einfach. Natürlich wird nicht jede Frage eine Antwort finden, ich hasse Bücher, wo alles am Schluss erklärt ist, aber die großen Fragen natürlich schon. Zum Beispiel, warum war Anthony schon immer der, der sich an beide Welten erinnern konnte? Was ist los mit Broms? Wie endet die große Liebesgeschichte? (Ja Freunde, da staunt ihr ;-) ) etc.

Ach ja, ich werde mich jetzt mehr auf diesen Blog konzentrieren, weniger auf Facebook. Was mir ehrlich gesagt ein gutes Gefühl gibt. Denn im Gegensatz zu manch anderen halte ich FB für überschätzt. Die Leute bewegen sich dort immer nur in den gleichen Kreisen. Und ich habe auch noch nie bemerken können, dass der Verbreitungsgrad von Anthony wirklich zugenommen hätte, nur weil er dort ein paar Freunde mehr hat. Er hat ja die letzten Wochen deutlich die fünfzig überschritten, ohne dass deswegen ein Buch verkauft worden wäre. Es sind also Freunde, die ihn nicht gelesen haben. Manche, so glaube ich, sind Autoren, denen das als Gemeinsamkeit ausreicht.

Ich beschwere mich nicht, denn FB funktioniert nun einmal so. Der gemeine Nutzer denkt ja, je mehr Freunde, desto besser ist eine Sache auch. Also wird Anthony dadurch immer besser ;-) Aber ich werde dort nur noch kurze Gedanken verbreiten, die dann so oder so keiner liest. Aber immer auf diese Seite verweisen. So dass Anthonys wahren Freunde auch dort informiert werden. Die das dann ja auch sind, wenn sie hierher schauen.

Bitte nicht so werten, als ob da wieder der alte verbitterte Mann spricht, weil niemand sein großes Werk versteht. Um verbittert zu sein, dafür habe ich momentan gar nicht die Zeit. Ich bin halt Realist. Was ja auch für FB sehr schädlich ist. Anthony hat jetzt zum Beispiel eine Freundin, die hat tausend Freundschaft gesammelt, weil sie ja demnächst ihr Debüt herausbringt. Was ich bewundernswert finde, denn ich könnte so etwas gar nicht. Weiß ich ja nicht, ob nach dem Lesen dieses Debüts diese Freunde auch noch Freunde bleiben. Auf alle Fälle wünsche ich ihr nicht, dass es so schlecht ist wie meines war. Es war einfach nur unterirdisch. Habe nämlich neulich einen alten Text gelesen, der absolut unlesbar war. (Aus gegebenen Anlass, Der Liebe Gott, ihr versteht schon ;-) ) Aber auch die anderen Autoren, die dort in Anthonys Freundeskreis zu finden sind, drehen sich nur um sich selbst oder um ihr kleines Grüppchen. Und ich, ich erwähnte es schon, habe auch dafür keine Zeit.

Was für mich also heißt, dass wenn der letzte Band dann endlich auf dem Markt ist, dann hoffentlich den Hintern geliftet kriege, für Lesungen und Werbung direkt am Mann. (Natürlich werde ich es nebenbei dann ins Englische übersetzen, der erste Band dürfte aber wohl erst 2020 fertig sein.) Denn auch hier gibt es genug Menschen, die ein gutes Buch, eines mit Seele zu schätzen wissen. Und das wird auch dieser Band. Das verspreche ich. Und dann bin ich vielleicht endlich einmal stolz. Was sehr hilfreich wäre, eben diesen Hintern zu liften.

Grüße auch von den anderen.




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